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Irrlehre Calvinismus

von admin am 09.03.2019 13:53

In diesem Vortrag zähle ich die 5 Punkte des Calvinismus auf, auf die sich der Calvinismus stützt und schreibe dazu meine Anmerkungen, um zu zeigen, was die Bibel dazu sagt und was richtig und falsch ist.

 

1. Absolute Unfähigkeit oder Totale Verderbtheit

Der Calvinismus sagt:

Aufgrund des Sündenfalls ist der Mensch von sich heraus nicht fähig an das Evangelium zu glauben um zum Heil zu kommen. Der Sünder ist tot, blind, und taub den Dingen Gottes gegenüber; sein Herz ist betrügerisch und hoffnungslos verdorben. Sein Wille ist nicht frei, er ist versklavt an seine verdorbene Natur, deshalb will er nicht - de facto kann er nicht - in geistlichen Dingen das Gute gegenüber dem Bösen vorziehen. Daraus folgt, es erfordert viel mehr als die Hilfe des Geistes um einen Sünder zu Christus zu bringen - es erfordert die Wiedergeburt, bei der der Geist den Sünder zum Leben erweckt und ihm eine neue Natur gibt. Glaube ist nicht das was der Mensch zu seiner Rettung beiträgt, sondern ist selbst Teil von Gottes Geschenk des Heils - er ist die Gabe Gottes an den Sünder, aber nicht die Gabe des Sünders an Gott.

Meine Anmerkung:

Hier meint der Calvinismus Römer 3,9-20, was auf den ersten Blick auch richtig ist:

9. Was sagen wir denn nun? Haben wir einen Vorteil? Gar keinen. Denn wir haben droben bewiesen, daß beide, Juden und Griechen, alle unter der Sünde sind,
10. wie denn geschrieben steht: "Da ist nicht, der gerecht sei, auch nicht einer.
11. Da ist nicht, der verständig sei; da ist nicht, der nach Gott frage.
12. Sie sind alle abgewichen und allesamt untüchtig geworden. Da ist nicht, der Gutes tue, auch nicht einer.
13. Ihr Schlund ist ein offenes Grab; mit ihren Zungen handeln sie trüglich. Otterngift ist unter den Lippen;
14. ihr Mund ist voll Fluchens und Bitterkeit.
15. Ihre Füße sind eilend, Blut zu vergießen;
16. auf ihren Wegen ist eitel Schaden und Herzeleid,
17. und den Weg des Friedens wissen sie nicht.
18. Es ist keine Furcht Gottes vor ihren Augen."
19. Wir wissen aber, daß, was das Gesetz sagt, das sagt es denen, die unter dem Gesetz sind, auf daß aller Mund verstopft werde und alle Welt Gott schuldig sei;
20. darum daß kein Fleisch durch des Gesetzes Werke vor ihm gerecht sein kann; denn durch das Gesetz kommt Erkenntnis der Sünde.

Wenn das Wort Gottes hier aufhören würde, würde der Calvinismus auch Recht behalten.
Da aber der Calvinismus in diesem Fall nichts über ein Happy End sagt, könnte nach dieser Ideologie kein Mensch gerettet werden, weil alle Menschen nur böse sind und nur Böses tun und Böses denken. Nach dieser Theorie müssten alle Menschen Selbstmord begehen, weil das Leben keinen Sinn mehr hat und alle in die Hölle gehen müssten und es würde keinen Sinn machen, dieses qualvolle Leben noch durchzuleben.
Aber dank der Gnade Gottes, ist das nicht so. Hier ist die Rede von den Juden, die unter der Sünde und dem Gesetz standen. Das Gesetz soll die Sünde überführen, bis die Gnadenzeit durch Jesus kommt, das das Gesetz aufhebt. Denn Paulus kommt ein paar Verse weiter in Römer 9,28 zu dem Entschluss:

28. So halten wir nun dafür, daß der Mensch gerecht werde ohne des Gesetzes Werke, allein durch den Glauben.

Somit sind wir allein durch den Glauben gerecht und können gerettet werden, und somit ist ein Gläubiger vor Gott gerecht, durch den Glauben an Jesus und seinen Tod für unsere Sünden.

Paulus sagt uns nochmal klarer in Römer 7,14-25, dass der Calvinismus nicht Recht hat:

14. Denn wir wissen, daß das Gesetz geistlich ist; ich bin aber fleischlich, unter die Sünde verkauft.
15. Denn ich weiß nicht, was ich tue. Denn ich tue nicht, was ich will; sondern, was ich hasse, das tue ich.
16. So ich aber das tue, was ich nicht will, so gebe ich zu, daß das Gesetz gut sei.
17. So tue ich nun dasselbe nicht, sondern die Sünde, die in mir wohnt.
18. Denn ich weiß, daß in mir, das ist in meinem Fleische, wohnt nichts Gutes. Wollen habe ich wohl, aber vollbringen das Gute finde ich nicht.
19. Denn das Gute, das ich will, das tue ich nicht; sondern das Böse, das ich nicht will, das tue ich.
20. So ich aber tue, was ich nicht will, so tue ich dasselbe nicht; sondern die Sünde, die in mir wohnt.
21. So finde ich mir nun ein Gesetz, der ich will das Gute tun, daß mir das Böse anhangt.
22. Denn ich habe Lust an Gottes Gesetz nach dem inwendigen Menschen.
23. Ich sehe aber ein ander Gesetz in meinen Gliedern, das da widerstreitet dem Gesetz in meinem Gemüte und nimmt mich gefangen in der Sünde Gesetz, welches ist in meinen Gliedern.
24. Ich elender Mensch! wer wird mich erlösen von dem Leibe dieses Todes?
25. Ich danke Gott durch Jesum Christum, unserm Herrn. So diene ich nun mit dem Gemüte dem Gesetz Gottes, aber mit dem Fleische dem Gesetz der Sünde.

Hier bezieht Paulus die Stelle aus Römer 3,9-20 auf sich selbst und auf alle Gläubigen und Christen und erklärt nochmal genauer, was das Wort Gottes meinte, als es sagte, dass der Mensch nur böse ist. Am Ende sagt er, dass Jesus das alles gut macht und uns alle erlöst hat von diesem bösen Wesen und ein Unterschied macht zwischen dem Fleisch und dem Geist, der sich zu Gott bekehrt hat.

 

2. Unbedingte Erwählung

Der Calvinismus sagt:

Gottes Erwählung zur Errettung bestimmter Menschen vor Grundlegung der Welt beruht einzig allein auf seinem souveränen Willen. Seine Auswahl von bestimmten Sündern basierte nicht auf irgendwelchen von Gott vorhergesehenen Gehorsamsakten dieser Menschen, wie z.B. Glaube, Buße, etc. Im Gegenteil, Gott schenkt Glauben und Buße einem jeden Menschen, den Er auserwählte. Glaube und Buße sind das Ergebnis, nicht der Grund für Gottes Erwählung. Die Erwählung ist demzufolge nicht bestimmt oder bedingt durch irgendeine innewohnende Qualität oder etwa einer von Gott vorhergesehenen Handlung des Menschen. Diejenigen, die Gott in seiner Souveränität auserwählt hat, die bringt er durch die Kraft des Heiligen Geistes zur willigen Annahme von Christus. Demnach ist Gottes Entscheidung für den Sünder, nicht die Entscheidung des Sünders für Christus, die eigentliche Ursache für die Errettung.

Meine Anmerkung:

Bevor man mit der Argumentation anfängt, muss man klar festhalten, dass Punkt 2 sagt, dass Gott den Menschen EINZIG AUS SEINEM WILLEN auserwählt hat und den Willen des Menschen außer Acht gelassen wird. Mit anderen Worte gesagt, heißt das, dass Gott die Menschen nach seiner Wahl ausgewählt hat und sie zum glauben bringt, egal ob sie wollen oder nicht. Diejenigen, die wollen, haben Glück gehabt, und diejenigen, die nicht wollen, zwingt er bzw. vergewaltigt er ihren Willen, dass sie ihn annehmen.
Das ist genau die gleiche Art von Missionierung, wie es die Moslems tun und wie es der Antichrist tun wird. Wer nicht konvertieren will, wird getötet. Der Mensch hat also kein Mitsprachrecht und keinen eigenen Willen und wird von Gott so lange gequält, bis er sich bekehrt. Wenn er sich dann endlich bekehrt hat, hält er ihn auch mit Zwang im Glauben bis zu seinem Tod. Wenn er dann zwischendurch abfallen will, lässt ihn Gott wieder durch Qualen gehen, bis er wieder zurückkommt.
Das scheint mir gegen jeden Erschaffungsgrund der Menschheit zu sein. Somit hätte Gott keine freien Wesen geschaffen, sondern Maschinen oder Marionetten oder Tiere, die er mit Zügeln steuert und sie peitscht, sobald sie ausscheren. Nach dieser Theorie müsste Gott ein Tyrann sein.

Sicher hat Gott von Anfang an gewusst, wer zum Glauben kommt und wer nicht. Das heißt aber nicht, dass er sie gegen den Willen der Menschen ausgesucht hat. Es ist die Rede von Vorhersehung. Nach dieser Vorhersehung hat Gott die Menschen ausgewählt, aber nur, weil er schon wusste, wer sich für ihn entscheiden wird.
Der Mensch kann sehr wohl eine Entscheidung treffen, denn so hat ihn Gott gemacht, so wie die Engel auch. Aber da Gott auch die Zukunft kennt, weiß er schon, wer seinen Glauben auch bis zum Schluss behält. Es gibt nämlich auch Menschen, die sich bekehren und dann abfallen, so wie Simon, der Zauberer aus Apostelgeschichte 8,5-24. Natürlich wusste Gott, dass Simon sich nicht wirklich bekehrt hat, sondern nur zum Schein, so wie viele Christen es tun, aber ihre Taten vom Gegenteil zeugen. Deswegen gehörte Simon nicht zu den Auserwählten. Das zeigt aber, dass der Mensch auch einen Willen hat und eine Entscheidung treffen kann, die man nicht ausschließen kann. Denn wenn Gott NUR die Auserwählten ziehen würde, hätte der Heilige Geist Philippus gezeigt, dass Simon sich nicht echt bekehrt hat und Philippus hätte ihn nicht getauft oder taufen lassen. Aber Gott hat es trotzdem zugelassen, dass Simon getauft wird, damit niemand sagen kann, dass Gott jemanden den Glauben verwehrt, obwohl er sich bekehrt hat.

Es ist auch richtig, dass niemand zum Glauben kommt, außer wenn Gott ihn zieht. Das schließt aber nicht aus, dass Gott alle Menschen zieht oder wenigstens noch mehr Menschen zieht, die sich aber trotzdem nicht für ihn entscheiden.
Sonst hätte Jesus das Gleichnis vom Sämann (Mt. 13,3-23) nicht erzählt. Denn da nehmen manche Menschen das Wort für eine kurze Zeit auf und glauben daran, aber fallen dann wieder ab.
Beim Gleichnis mit den Talenten (Mt. 25,14-30) ist es genau so. Denn der Knecht, der ein Talent hatte, war auch zuerst gläubig, aber da er nicht darin gewachsen ist, hat er somit sein Desinteresse an dem Glauben gezeigt und Gott hat es ihm wieder weggenommen und er ist vom Glauben abgefallen. Siehe dazu meinen ausführlichen Vortrag "Wachstum im Glauben ist heilsnotwendig".
Beim Gleichnis mit den 10 Jungfrauen (Mt. 25,1-13) hatten zuerst alle den Glauben, bis die Hälfte von ihnen abgefallen ist und als Jesus kam, war der Glaube dieser Abgefallenen tot.
Gott liebt alle Menschen und hat Jesus als Retter für alle Menschen geschickt. Demnach könnten alle Menschen gläubig werden. Jesus hat während seiner Lebzeit auf der Erde niemanden verstoßen, der ihn um Hilfe gebeten hat, mit der Behauptung, dass er nicht auserwählt sei. Jesus hat allen geholfen, die ihn um Hilfe gebeten haben, hat sie aber vorher gefragt, ob sie an ihn glauben, wie in Matthäus 9,27-30:

27. Und da Jesus von da weiterging, folgten ihm zwei Blinde nach, die schrieen und sprachen: Ach, du Sohn Davids, erbarme dich unser!
28. Und da er heimkam, traten die Blinden zu ihm. Und Jesus sprach zu ihnen: Glaubt ihr, daß ich euch solches tun kann? Da sprachen sie zu ihm: Herr, ja.
29. Da rührte er ihre Augen an und sprach: Euch geschehe nach eurem Glauben.
30. Und ihre Augen wurden geöffnet. Und Jesus bedrohte sie und sprach: Seht zu, daß es niemand erfahre!

Natürlich haben alle ja gesagt, denn wenn sie nicht geglaubt hätten, dass Jesus ihnen helfen kann, wären sie auch nicht zu ihm gegangen. Jemand, der nicht an Jesus glaubt, der bittet ihn auch nicht um Hilfe. Wenn es um Menschen ging, die schon tot waren oder so krank, dass sie nicht mehr ansprechbar waren, mussten die Verwandten für sie entscheiden und da kam es auch auf den Glauben der Verwandten an.
Natürlich gibt es auch Stellen, in denen Jesus hilft, ohne vorher zu Glauben, aber da ist der Glaube schon vorausgesetzt, so wie bei der blutflüssigen Frau in Matthäus 9,20-22:

20. Und siehe, ein Weib, das zwölf Jahre den Blutgang gehabt, trat von hinten zu ihm und rührte seines Kleides Saum an.
21. Denn sie sprach bei sich selbst: Möchte ich nur sein Kleid anrühren, so würde ich gesund.
22. Da wandte sich Jesus um und sah sie und sprach: Sei getrost, meine Tochter; dein Glaube hat dir geholfen. Und das Weib ward gesund zu derselben Stunde.

Kritiker sagen jetzt aber, dass bei der Heilung eines Blindgeborenen dieser nicht geglaubt hat.

Johannes 9,1-11:
1. Und Jesus ging vorüber und sah einen, der blind geboren war.
2. Und seine Jünger fragten ihn und sprachen: Meister, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, daß er ist blind geboren?
3. Jesus antwortete: Es hat weder dieser gesündigt noch seine Eltern, sondern daß die Werke Gottes offenbar würden an ihm.
4. Ich muß wirken die Werke des, der mich gesandt hat, solange es Tag ist; es kommt die Nacht, da niemand wirken kann.
5. Dieweil ich bin in der Welt, bin ich das Licht der Welt.
6. Da er solches gesagt, spützte er auf die Erde und machte einen Kot aus dem Speichel und schmierte den Kot auf des Blinden Augen
7. und sprach zu ihm: Gehe hin zu dem Teich Siloah (das ist verdolmetscht: gesandt) und wasche dich! Da ging er hin und wusch sich und kam sehend.
8. Die Nachbarn und die ihn zuvor gesehen hatten, daß er ein Bettler war, sprachen: Ist dieser nicht, der dasaß und bettelte?
9. Etliche sprachen: Er ist's, etliche aber: er ist ihm ähnlich. Er selbst aber sprach: Ich bin's.
10. Da sprachen sie zu ihm: Wie sind deine Augen aufgetan worden?
11. Er antwortete und sprach: Der Mensch, der Jesus heißt, machte einen Kot und schmierte meine Augen und sprach: "Gehe hin zu dem Teich Siloah und wasche dich!" Ich ging hin und wusch mich und ward sehend.

Es ist auch richtig, dass dieser Mann nicht geglaubt hat, denn er sagt selbst, dass Jesus nur ein Mensch ist und er keine Ahnung hat, wer er sei und warum er geheilt wurde.
Aber hier geht es auch nicht um den Glauben, sondern darum, dass Jesus dadurch bezeugen musste, dass er der Sohn Gottes ist, wie er selbst in Vers 3 sagt.
Außerdem ging es auch um die Frage, ob man am Sabbat heilen darf oder nicht. Die Juden waren der Meinung, dass das mit Arbeit verbunden ist und somit verboten. Jesus aber stellt das Wohl des Menschen über das Arbeitsverbot, weil das Gesetz FÜR den Menschen gemacht ist und nicht GEGEN ihn. Denn was hat der Mensch von dem Gesetz, wenn er tot ist oder dadurch gequält wird? Deswegen kommt zuerst der Mensch und dann das Gesetz, das ihn auf die richtige Bahn hält. Dass es hier um die Prioritäten geht, kann man auch an der Heilungsweise Jesu erkennen. In allen anderen Fällen hat Jesus geheilt, indem er nur zum Kranken gesprochen hat. Hier aber macht er mit seinen Händen einen Brei aus Erde und schmiert es dem Blinden in die Augen UND fordert ihn auch noch auf, selbst zu arbeiten, indem er sich wäscht. Es ist also eine deutliche provokante Handlung Jesu zu erkennen, dass er die Heilung mit Arbeit verbinden wollte. Warum hat er sich diese Mühe gemacht und nicht einfach auch zu diesem Blinden nur gesprochen, dass er gesund werden soll? Weil er deutlich machen wollte, dass es erlaubt ist, am Sabbat einem Menschen Gutes zu tun. Warum aber hat Jesus nicht noch ein Tag gewartet und dann den Kranken geheilt? Denn ein Tag hätte dem Blinden nichts ausgemacht, wenn er schon Jahrzehnte blind war. Weil Jesus zeigen wollte, dass man auch am Sabbat heilen darf, denn es gibt Kranke, die nicht noch ein Tag warten können, bis der Sabbat vorbei ist. In vielen Fällen sind sie am nächsten Tag schon tot. Aber auch in diesem Fall wäre ein Tag vergangen, in dem der Blinde blind wäre und somit ein Tag unnötiger Qual. Deswegen musste es Sabbat sein.

Wer also die Bibel mit offenem Herzen liest, ohne unter dem Einfluss einer Irrlehre zu stehen, wird alles verstehen können, was er will, denn Gott will ja, dass wir im Glauben wachsen und an Erkenntnissen zulegen. Wer aber das Wort abstößt wegen einer Irrlehre, kann auch nicht von Gott unterwiesen werden und somit auch nicht im Glauben wachsen und somit im Glauben auch sterben, weil ihm die regelmäßige geistliche Nahrung von Gott fehlt. Wer im Glauben nicht wächst, der nimmt ab, weil er verhungert.

Kommen wir nun zu den Fakten, die uns zeigen, dass der Calvinismus falsch ist.
Es gibt eine dreistufige Reihenfolge, wie ein Mensch zum Glauben kommt:

1. Gott ruft

Gott ruft alle Menschen und zieht sie zu sich und hat uns alles zur Verfügung gestellt, um uns die Entscheidung so einfach wie möglich zu machen, indem er seinen Sohn für unsere Sünden geopfert hat.

Johannes 12,32:
32. Und ich, wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich sie alle zu mir ziehen.

Matthäus 22,14:
14. Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt.

Matthäus 11,28:
28. Kommet her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.

1. Timotheus 2,3-4:
3. Denn solches ist gut und angenehm vor Gott, unserm Heiland,
4. welcher will, daß allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.

Hiob 33,14-30:
14. Denn in einer Weise redet Gott und wieder in einer anderen, nur achtet man's nicht.
15. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Leute fällt, wenn sie schlafen auf dem Bette,
16. da öffnet er das Ohr der Leute und schreckt sie und züchtigt sie,
17. daß er den Menschen von seinem Vornehmen wende und behüte ihn vor Hoffart
18. und verschone seine Seele vor dem Verderben und sein Leben, daß es nicht ins Schwert falle.
19. Auch straft er ihn mit Schmerzen auf seinem Bette und alle seinen Gebeine heftig
20. und richtet ihm sein Leben so zu, daß ihm vor seiner Speise ekelt, und seine Seele, daß sie nicht Lust zu essen hat.
21. Sein Fleisch verschwindet, daß man's nimmer sehen kann; und seine Gebeine werden zerschlagen, daß man sie nicht gerne ansieht,
22. daß seine Seele naht zum Verderben und sein Leben zu den Toten.
23. So dann für ihn ein Engel als Mittler eintritt, einer aus tausend, zu verkündigen dem Menschen, wie er solle recht tun,
24. so wird er ihm gnädig sein und sagen: "Erlöse ihn, daß er nicht hinunterfahre ins Verderben; denn ich habe eine Versöhnung gefunden."
25. Sein Fleisch wird wieder grünen wie in der Jugend, und er wird wieder jung werden.
26. Er wird Gott bitten; der wird ihm Gnade erzeigen und wird ihn sein Antlitz sehen lassen mit Freuden und wird dem Menschen nach seiner Gerechtigkeit vergelten.
27. Er wird vor den Leuten bekennen und sagen: "Ich hatte gesündigt und das Recht verkehrt; aber es ist mir nicht vergolten worden.
28. Er hat meine Seele erlöst, daß sie nicht führe ins Verderben, sondern mein Leben das Licht sähe."
29. Siehe, das alles tut Gott zwei-oder dreimal mit einem jeglichen,
30. daß er seine Seele zurückhole aus dem Verderben und erleuchte ihn mit dem Licht der Lebendigen.

Hiob dachte genau wie die Clavinisten, dass er von Gott verstoßen wurde und von ihm geschlagen wird, weil es Gott so gefällt, also aus Mutwillen und ohne Grund. Hiob und seine 3 Freunde wussten nicht, dass es nur eine Probe war und seine Freunde dachten, dass Hiob wegen seinen Sünden in dieser Lage war, deswegen nahm er auch keine Zurechtweisung von ihnen an. Erst als Elihu auf einmal auftaucht, schweigt Hiob und hört zu, denn er redete anders als seine Freunde und sagt von sich selber, dass er die vollkommene Weisheit hat, was nur Gott haben kann. Er gibt auch ein Hinweis auf Jesus als den Mittler zwischen Mensch und Gott in Vers 23. Deswegen muss er ein Prophet gewesen sein, durch den Gott spricht. Am Ende bereut Hiob, dass was er von Gott gedacht und gesagt hat. Als die Versuchung kam, konnte Hiob jederzeit die Entscheidung treffen und Gott absagen, wie seine Frau ihm auch geraten hat. Aber er hielt durch bis zum Schluss. Gott wusste, dass er durchhalten wird, wollte aber dem Teufel und den Engeln und auch den Menschen zeigen, dass er Recht hat mit Hiob, denn er war ein Auserwählter, der nicht abfallen konnte, aufgrund seiner Entscheidung für Gott.

2. Der Mensch entscheidet sich

Der Mensch muss einfach nur dem Ruf folgen und dieses Angebot annehmen und Buße tun. Er muss sich also für Gott entscheiden.

Johannes 1,12:
12. Wie viele ihn aber aufnahmen, denen gab er Macht, Kinder Gottes zu werden, die an seinen Namen glauben;

Das Wort "aufnahmen" kann man nicht ignorieren. Der Mensch muss Gott ANNEHMEN und das aus freiem Willen.

Matthäus 23,37:
37. Jerusalem, Jerusalem, die du tötest die Propheten und steinigst, die zu dir gesandt sind! wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne versammelt ihre Küchlein unter ihre Flügel; und ihr habt nicht gewollt!

Auch hier redet Gott vom Willen des Menschen, dass der Mensch sich für ihn entscheiden muss, um gerettet zu werden.

Matthäus 16,24:
24. Da sprach Jesus zu seinen Jüngern: Will mir jemand nachfolgen, der verleugne sich selbst und nehme sein Kreuz auf sich und folge mir.

Also muss man sich bewusst entscheiden und das auch Taten folgen lassen.

Matthäus 12,30:
30. Wer nicht mit mir ist, der ist wider mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.

Das heißt, dass jeder entscheiden kann, ob er mit Gott ist oder gegen Gott. Wer sich nicht für ihn entscheidet, hat sich automatisch gegen ihn entschieden.

3. Gott gibt den Glauben

Gott gibt dem Menschen einen Anfangsglauben und lehrt ihn im Glauben nach dem Ermessen des Menschen. Auch hier entscheidet der Mensch alleine, wie weit er im Glauben wachsen will und wie schnell, wie bei den o. g. Gleichnissen mit dem Talenten aus Matthäus 25,14-30, vom Sämann aus Matthäus 13,3-23 und mit den 10 Jungfrauen aus Matthäus 25,1-13. Deswegen gibt es Gläubige, die mehr wissen und im Glauben fester stehen als andere. Wer mit Gleichnisse nichts anfangen kann, kann auch ein paar Verse haben:

Epheser 2,8:
8. Denn aus Gnade seid ihr selig geworden durch den Glauben, und das nicht aus euch: Gottes Gabe ist es,

Jakobus 1,17:
17. Alle gute Gabe und alle vollkommene Gabe kommt von obenherab, von dem Vater des Lichts, bei welchem ist keine Veränderung noch Wechsel des Lichtes und der Finsternis.

Nehmen wir mal das Beispiel mit dem Volk Israel. Von Anfang an, als sich Gott ihnen vorgestellt hat als ihr Gott und sie mit Zeichen und Wundern getragen und beschützt hat, sind sie immer wieder von ihm abgefallen und haben sich von ihm abgewandt. Trotzdem hat Gott sie nicht verstoßen, sondern hat sie immer wieder durch Richter und Propheten zur Umkehr gerufen und das 2350 Jahre lang, bis sie Jesus gekreuzigt haben. Danach ging der Ruf nicht mehr an Israel, sondern an die Heiden. Jesus war der letzte Ruf für Israel. Das sehen wir sehr gut in Hebräer 3,7-11:

7. Darum, wie der heilige Geist spricht: "Heute, so ihr hören werdet seine Stimme,
8. so verstocket eure Herzen nicht, wie geschah in der Verbitterung am Tage der Versuchung in der Wüste,
9. da mich eure Väter versuchten; sie prüften mich und sahen meine Werke vierzig Jahre lang.
10. Darum ward ich entrüstet über dies Geschlecht und sprach: Immerdar irren sie mit dem Herzen! Aber sie erkannten meine Wege nicht,
11. daß ich auch schwur in meinem Zorn, sie sollten zu meiner Ruhe nicht kommen."

Hier sehen wir sehr gut alle drei Stufen: Zuerst ruft Gott, dann kommt die Entscheidung der Menschen. In diesem Fall hat sich Israel mehrmals von Gott abgewendet. Danach erst kommt die Entscheidung Gottes, sie zu verwerfen, aber erst nachdem Israel sein Herz schon selbst verstockt hat.
Optimal würden die drei Stufen so funktionieren: Gott ruft, der Mensch folgt, der Mensch wird belohnt. Das meint auch Vers 7, nicht so wie das Volk Israel.

Ein sehr detailliertes Bild von so einer Entscheidung der Israeliten und auch von Mose speziell, sehen wir in 2. Mose 32,7-14 + 30-35:

7. Der Herr aber sprach zu Mose: Gehe, steig hinab; denn dein Volk, das du aus Ägyptenland geführt hast, hat's verderbt.
8. Sie sind schnell von dem Wege getreten, den ich ihnen geboten habe. Sie haben sich ein gegossenes Kalb gemacht und haben's angebetet und ihm geopfert und gesagt: Das sind deine Götter, Israel, die dich aus Ägyptenland geführt haben.
9. Und der Herr sprach zu Mose: Ich sehe, daß es ein halsstarriges Volk ist.
10. Und nun laß mich, daß mein Zorn über sie ergrimme und sie vertilge; so will ich dich zum großen Volk machen.
11. Mose aber flehte vor dem Herrn, seinem Gott, und sprach: Ach Herr, warum will dein Zorn ergrimmen über dein Volk, das du mit großer Kraft und starker Hand hast aus Ägyptenland geführt?
12. Warum sollen die Ägypter sagen und sprechen: Er hat sie zu ihrem Unglück ausgeführt, daß er sie erwürgte im Gebirge und vertilgte vom Erdboden? Kehre dich von dem Grimm deines Zornes und laß dich gereuen des Übels über dein Volk.
13. Gedenke an deine Diener Abraham, Isaak und Israel, denen du bei dir selbst geschworen und verheißen hast: Ich will euren Samen mehren wie die Sterne am Himmel, und alles Land, das ich euch verheißen habe, will ich eurem Samen geben, und sie sollen's besitzen ewiglich.
14. Also gereute den Herrn das Übel, das er drohte seinem Volk zu tun.

30. Des Morgens sprach Mose zum Volk: Ihr habt eine große Sünde getan; nun will ich hinaufsteigen zu dem Herrn, ob ich vielleicht eure Sünde versöhnen möge.
31. Als nun Mose wieder zum Herrn kam, sprach er: Ach, das Volk hat eine große Sünde getan, und sie haben sich goldene Götter gemacht.
32. Nun vergib ihnen ihre Sünde; wo nicht, so tilge mich auch aus deinem Buch, das du geschrieben hast.
33. Der Herr sprach zu Mose: Was? Ich will den aus meinem Buch tilgen, der an mir sündigt.
34. So gehe nun hin und führe das Volk, dahin ich dir gesagt habe. Siehe, mein Engel soll vor dir her gehen. Ich werde ihre Sünde wohl heimsuchen, wenn meine Zeit kommt heimzusuchen.
35. Also strafte der Herr das Volk, daß sie das Kalb hatten gemacht, welches Aaron gemacht hatte.

Hier haben wir einige Situationen, in der sich Gott nur anhand der Entscheidungen von Menschen umstimmen lässt:

1. Entscheidung: Israel hat sich von Gott abgewandt, indem es einen Götzen machte und es anbetete, Gott will deswegen Israel vernichten.
2. Entscheidung: Mose bittet für das Volk und Gott lässt sich daraufhin umstimmen.
3. Entscheidung: Israel bekehrt sich zu Gott.
4. Entscheidung: Mose bittet Gott nochmal für Israel, indem er sich als Opfer anbietet bzw. für Israel bürgt und Gott hört auf ihn.

Natürlich hat Gott das alles vorhergesehen und wusste ganz genau was kommen wird, bevor er die Welt gemacht hat, aber diese Geschichte zeigt uns unmissverständlich, dass Gott den Menschen die letzte Entscheidung über seine Rettung überlässt und danach handelt.

Auch hier sehen wir die 3 Schritte von oben. Damit ist nicht speziell diese Geschichte gemeint, sondern generell die Geschichte Israels:

1. Gott hat Israel den Bund angeboten. Heute: Gott ruft alle Menschen zum Glauben.
2. Israel hat den Bund angenommen. Heute: Der Mensch entscheidet sich für Gott / nimmt Gott an.
3. Gott gibt Israel das Gesetz. Heute: Gott gibt dem Mensch den Glauben.

Die Israeliten hätten sich auch anders entscheiden können und in Ägypten bleiben können und Gott somit ablehnen können. Da aber Gott die Zukunft kannte, wusste er, dass Israel ihm folgen wird. So kann auch heute jeder Mensch Gott ablehnen. So wie Israel zum auserwählten Volk gehörte und sich für Gott entschieden hat, so kann auch heute jeder Mensch sich für Gott entscheiden.

Noch ein Beispiel, in der sich Gott NUR nach dem Willen der Menschen richtet, sehen wir in Jeremia 18,1-12:

1. Dies ist das Wort, das geschah vom Herrn zu Jeremia, und sprach:
2. Mache dich auf und gehe hinab in des Töpfers Haus; daselbst will ich dich meine Worte hören lassen.
3. Und ich ging hinab in des Töpfers Haus, und siehe, er arbeitete eben auf der Scheibe.
4. Und der Topf, den er aus dem Ton machte, mißriet ihm unter den Händen. Da machte er einen andern Topf daraus, wie es ihm gefiel.
5. Da geschah des Herrn Wort zu mir und sprach:
6. Kann ich nicht also mit euch umgehen, ihr vom Hause Israel, wie dieser Töpfer? spricht der Herr. Siehe, wie der Ton ist in des Töpfers Hand, also seid auch ihr vom Hause Israel in meiner Hand.
7. Plötzlich rede ich wider ein Volk und Königreich, daß ich es ausrotten, zerbrechen und verderben wolle.
8. Wo sich's aber bekehrt von seiner Bosheit, dawider ich rede, so soll mich auch reuen das Unglück, das ich ihm gedachte zu tun.
9. Und plötzlich rede ich von einem Volk und Königreich, daß ich's bauen und pflanzen wolle.
10. So es aber Böses tut vor meinen Augen, daß es meiner Stimme nicht gehorcht, so soll mich auch reuen das Gute, das ich ihm verheißen hatte zu tun.
11. So sprich nun zu denen in Juda und zu den Bürgern zu Jerusalem: So spricht der Herr: Siehe, ich bereite euch ein Unglück zu und habe Gedanken wider euch: darum kehre sich ein jeglicher von seinem bösen Wesen und bessert euer Wesen und Tun.
12. Aber sie sprachen: Daraus wird nichts; wir wollen nach unsern Gedanken wandeln und ein jeglicher tun nach Gedünken seines bösen Herzens.

So wie sich ein Volk oder ein Mensch entscheidet, so entscheidet sich auch Gott für oder gegen ihn. Auch hier ruft Gott die Menschen zuerst und dann müssen sich die Menschen für ihn entscheiden und dann segnet Gott diese Menschen.
Im Falle Israel ist Gott ihm sogar ständig durch Richter und Propheten hinterhergelaufen und hat sie bestraft, wenn sie abgefallen sind und hat sie aber auch wieder aufgenommen, als sie sich wieder bekehrt haben und das 2350 Jahre lang, bis er sie ganz aufgegeben hat nach Jesus.

Ein großes Argument der Calvinisten, dass Gott die Menschen nach seinem Willen aussucht, ist Philipper 2,13:

13. Denn Gott ist's, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.

Wenn man nur diesen Vers liest, würde es tatsächlich stimmen. Aber so wie alle Irrlehren eines gemeinsam haben, hat auch der Calvinismus hier nichts anderes getan: Er hat den Vers aus dem Zusammenhang herausgerissen und für seine Ideologie verwendet. Denn wenn man den Vers davor und danach liest, erscheint ein ganz anderes Bild: Philipper 2,12-14:

12. Also, meine Liebsten, wie ihr allezeit seid gehorsam gewesen, nicht allein in meiner Gegenwart sondern auch nun viel mehr in meiner Abwesenheit, schaffet, daß ihr selig werdet, mit Furcht und Zittern.
13. Denn Gott ist's, der in euch wirkt beides, das Wollen und das Vollbringen, nach seinem Wohlgefallen.
14. Tut alles ohne Murren und ohne Zweifel,

Es ist also die Rede von den Geschwistern in der Gemeinde von Philippi. Paulus spricht hier die bekehrten Christen an und nicht alle Menschen und schon gar nicht die Ungläubigen. Es geht also um das Wollen und Vollbringen IM Glauben und nicht VOR dem Glauben. Die Geschwister sind schon im Glauben und es geht nur noch um den Wandel IM Glauben, dass sich die Geschwister von Gott führen lassen sollen nach seinem Wohlgefallen, so wie wir Gläubigen es auch heute tun, indem wir Gott die Kontrolle über unser Leben übergeben haben und ihm vollkommen vertrauen schenken, indem wir uns von ihm blind leiten lassen und alles von ihm annehmen, sei es böse oder gut.

Ein noch stärkeres Argument der Calvinisten ist Römer 9,14-29:

14. Was wollen wir denn hier sagen? Ist denn Gott ungerecht? Das sei ferne!
15. Denn er spricht zu Mose: "Welchem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig; und welches ich mich erbarme, des erbarme ich mich."
16. So liegt es nun nicht an jemandes Wollen oder Laufen, sondern an Gottes Erbarmen.
17. Denn die Schrift sagt zum Pharao: "Ebendarum habe ich dich erweckt, daß ich an dir meine Macht erzeige, auf daß mein Name verkündigt werde in allen Landen."
18. So erbarmt er sich nun, welches er will, und verstockt, welchen er will.
19. So sagst du zu mir: Was beschuldigt er uns denn? Wer kann seinem Willen widerstehen?
20. Ja, lieber Mensch, wer bist du denn, daß du mit Gott rechten willst? Spricht auch ein Werk zu seinem Meister: Warum machst du mich also?
21. Hat nicht ein Töpfer Macht, aus einem Klumpen zu machen ein Gefäß zu Ehren und das andere zu Unehren?
22. Derhalben, da Gott wollte Zorn erzeigen und kundtun seine Macht, hat er mit großer Geduld getragen die Gefäße des Zorns, die da zugerichtet sind zur Verdammnis;
23. auf daß er kundtäte den Reichtum seiner Herrlichkeit an den Gefäßen der Barmherzigkeit, die er bereitet hat zur Herrlichkeit,
24. welche er berufen hat, nämlich uns, nicht allein aus den Juden sondern auch aus den Heiden.
25. Wie er denn auch durch Hosea spricht: "Ich will das mein Volk heißen, daß nicht mein Volk war, und meine Liebe, die nicht meine Liebe war."
26. "Und soll geschehen: An dem Ort, da zu ihnen gesagt ward: 'Ihr seid nicht mein Volk', sollen sie Kinder des lebendigen Gottes genannt werden."
27. Jesaja aber schreit für Israel: "Wenn die Zahl der Kinder Israel würde sein wie der Sand am Meer, so wird doch nur der Überrest selig werden;
28. denn es wird ein Verderben und Steuern geschehen zur Gerechtigkeit, und der Herr wird das Steuern tun auf Erden."
29. Und wie Jesaja zuvorsagte: "Wenn uns nicht der Herr Zebaoth hätte lassen Samen übrig bleiben, so wären wir wie Sodom und Gomorra."

In diesem Beispiel hat Gott auf den ersten Blick den Pharao absichtlich manipuliert, weil er ihn nicht haben wollte und hat den Pharao gezwungen eine bestimmte Haltung anzunehmen. Das scheint sehr ungerecht zu sein. Kann Gott wirklich einen Menschen von sich abhalten, obwohl er zu ihm kommen will? Kann Gott einen Menschen abstoßen, nur weil er es aus einem unbekannten Grund so bestimmt hat? Paulus sagt, dass uns Gott keine Rechenschaft schuldig ist, was er tut und somit auch wen er auserwählt und wen nicht. Wo ist die Erklärung? Gott hat doch sein Wort und den Glauben so gemacht, dass der Mensch ihn begreifen kann, sonst könnte ja niemand an ihn glauben, wenn er ihn nicht versteht. Soll das der Wille Gottes sein? Und was ist mit allen, die nicht auserwählt sind? Bekommen sie nicht einmal eine einzige Chance? Als Begründung der Calvinisten bekommen wir nur Schulterzucken und die gleiche Aussage wie in Vers 20: Ja, lieber Mensch, wer bist du denn, daß du mit Gott rechten willst?

Aber so ist das nicht. Denn wie auch am Beispiel oben und wie auch in allen Irrlehren, wurde auch dieser Text aus dem Zusammenhang herausgerissen und auch noch als Beispiel auf alle Menschen übertragen. Sehen wir uns mal an, worum es hierbei genau geht:
Wenn wir Kapitel 9 von Anfang an lesen, merken wir, dass es sich um das Volk Israel handelt und nicht um die Heiden bzw. um alle Menschen. Römer 9,1-13:

1. Ich sage die Wahrheit in Christus und lüge nicht, wie mir Zeugnis gibt mein Gewissen in dem Heiligen Geist,
2. daß ich große Traurigkeit und Schmerzen ohne Unterlaß in meinem Herzen habe.
3. Ich habe gewünscht, verbannt zu sein von Christo für meine Brüder, die meine Gefreundeten sind nach dem Fleisch;
4. die da sind von Israel, welchen gehört die Kindschaft und die Herrlichkeit und der Bund und das Gesetz und der Gottesdienst und die Verheißungen;
5. welcher auch sind die Väter, und aus welchen Christus herkommt nach dem Fleisch, der da ist Gott über alles, gelobt in Ewigkeit. Amen.
6. Aber nicht sage ich solches, als ob Gottes Wort darum aus sei. Denn es sind nicht alle Israeliter, die von Israel sind;
7. auch nicht alle, die Abrahams Same sind, sind darum auch Kinder. Sondern "in Isaak soll dir der Same genannt sein".
8. Das ist: nicht sind das Gottes Kinder, die nach dem Fleisch Kinder sind; sondern die Kinder der Verheißung werden für Samen gerechnet.
9. Denn dies ist ein Wort der Verheißung, da er spricht: "Um diese Zeit will ich kommen, und Sara soll einen Sohn haben."
10. Nicht allein aber ist's mit dem also, sondern auch, da Rebekka von dem einen, unserm Vater Isaak, schwanger ward:
11. ehe die Kinder geboren waren und weder Gutes noch Böses getan hatten, auf daß der Vorsatz Gottes bestünde nach der Wahl,
12. nicht aus Verdienst der Werke, sondern aus Gnade des Berufers, ward zu ihr gesagt: "Der Ältere soll dienstbar werden dem Jüngeren",
13. wie denn geschrieben steht: "Jakob habe ich geliebt, aber Esau habe ich gehaßt."

Paulus will den Juden in den Versen 6 und 24-28 sagen, dass Gott entschieden hat, auch Nichtjuden, also Heiden zum Glauben kommen zu lassen und erklärt es mit ein paar Beispielen aus ihrer Geschichte.
So wie Gott aus Abraham Isaak auserwählt hat und nicht Ismael und so wie Gott aus Isaak Jakob und nicht Esau auserwählt hat, so hat Gott auch die Heiden auserwählt und nicht nur die Juden, denn die Juden haben ihn verstoßen, und ein Kind Gottes ist man nicht durch Vererbung einer Blutlinie, sondern wie Gott es erwählt.
Eigentlich spielt das den Calvinisten genau richtig in die Hände, denn das ist ein gutes Beispiel, dass Gott auserwählt und nicht der Mensch entscheidet. Aber sehen wir uns mal an, warum Gott so gehandelt hat. Es geht hier um die Erwählung seines Volkes. Es konnte nur EIN Volk erwählt werden. In der Tat hat Gott in diesem Fall aus sich selbst entschieden und wie in Vers 11 steht, dass er nicht aufgrund von ihren Taten ausgewählt hat. Aber heute geht es nicht mehr um EIN Volk oder um nur EINEM Menschen oder wenigen Menschen, sondern um ALLE Menschen. Es muss nicht mehr besonders ausgewählt werden, sondern es können alle ausgewählt werden, wenn auch alle wollten.

Im Fall mit dem Pharao hat es Gott auch besonders so geführt, weil er für seine Verherrlichung ein Werkzeug gebraucht hat, an dem er seine Macht demonstriert, damit alle sehen, dass er Gott ist und dass die Israeliten erkennen, dass er ihr Gott ist und ihm folgen. Zurecht fragt man sich dann, wie auch Paulus, wo die Gerechtigkeit bleibt. Aber er lässt uns nicht wie die Calvinisten im Dunkeln stehen, sondern sagt in Vers 22, dass Gott durch diesen Fall mit dem Pharao seinen Zorn und seine Macht demonstrieren wollte.
Ismael und Esau hat Gott nicht vernichtet wie den Pharao. Im Gegenteil. Aus ihnen wurden große Völker. Der Unterschied zwischen Ismael, Esau und dem Pharao war, dass der Pharao und die Ägypter andere Götter hatten, auf die sie sich verlassen haben und der Pharao selbst war ein Gott.
Bevor aber Gott den Pharao verhärtet hat, wollte der Pharao die Israeliten nicht wegziehen lassen, wie in 2. Mose 3,19-20 steht:

19. Aber ich weiß, daß euch der König in Ägypten nicht wird ziehen lassen, außer durch eine starke Hand.
20. Denn ich werde meine Hand ausstrecken und Ägypten schlagen mit allerlei Wundern, die ich darin tun werde. Darnach wird er euch ziehen lassen.

Der Pharao hat also eine Entscheidung getroffen bevor ihn Gott verstockt hat, die lautete: Ich will mich gegenüber diesem neuen Gott der Israeliten verstocken und widerstehen. Warum sollte er sie auch weggehen lassen? Sie waren kostenlose Sklaven, die ganze Städte bauten. Wer sollte das alles noch bauen wenn sie weg wären?
In 2. Mose 5 war der Pharao noch nicht verstockt und hat nicht nur entschieden, Israel nicht weggehen zu lassen, nicht einmal für ein paar Tage, um zu feiern, sondern hat ihnen die Arbeit sogar noch erschwert. Erst in 2. Mose 7,3 hat Gott entschieden, das Herz des Pharao zu verstocken, um seine Macht an ihn zu demonstrieren, so wie Römer 9,22 auch sagt.
Also war der Pharao nicht ganz unschuldig und die Ägypter auch nicht, die er mit Plagen schlug. Deswegen wurde der Pharao zusätzlich zu seiner Verstockung nochmal von Gott verstockt. Er hat sich also vorher entschieden. Somit hat Gott entschieden, an die Ägypter ein Exempel zu statuieren.

Aber nicht nur an die Ägypter hat er ein Exempel statuiert, um sich als Gott zu erweisen, sondern auch an das ganze Volk Kanaan, indem er sie ausrotten ließ. Denn auch sie haben sich auf ihre Götter verlassen und dachten, dass sie ihnen helfen würden. Nicht nur deswegen, sondern auch weil Kanaan von Noah verflucht wurde (1. Mose 9,18-27). Also geht hier auch eine Entscheidung der Menschen, Gottes Auserwählung voraus.
Das alles hat also nichts mit Ungerechtigkeit oder Unlogik oder Ungewissheit zu tun.

Im Neuen Testament gibt es auch ein Beispiel, wo Gott einen Mann von Geburt an blind machte, um seine Macht durch Jesus an ihn zu verherrlichen und um zu zeigen, dass Jesus der Sohn Gottes ist. Johannes 9,1-3:

1. Und Jesus ging vorüber und sah einen, der blind geboren war.
2. Und seine Jünger fragten ihn und sprachen: Meister, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, daß er ist blind geboren?
3. Jesus antwortete: Es hat weder dieser gesündigt noch seine Eltern, sondern daß die Werke Gottes offenbar würden an ihm.

Es gibt aber auch ein Beispiel, in dem Gott ein Mensch positiv beeinflusst, um sein Werk zu vollbringen und in der eine ganze Stadt sich für Gott entscheidet. Es ist der Prophet Jona, der zuerst Gott nicht gehorchen wollte und statt nach rechts nach Ninive zu gehen, um die Menschen zu warnen, dass Gott sie vernichten will, geht er nach links mit einem Schiff in die andere Richtung und dachte, dass er so von Gott weglaufen kann und sich vor seiner Verantwortung und seinem Auftrag drücken kann. Somit hat Jona eine Entscheidung gegen Gott getroffen. Er wollte nicht glauben. Trotzdem beeinflusst Gott sein Handeln, indem er ein Sturm schickt, in dem das Schiff zu sinken drohte, bis Jona erkannte, dass Gott ihn damit meint, damit er wieder umkehren soll, was Jona auch tat. Deswegen ließ er sich über Bord werfen und der Sturm hörte auf und ein Fisch verschlang ihn und brachte ihn zurück ans Ufer. So ging Jona nach Ninive und warnte die Menschen, dass Gott in 3 Tagen die Stadt mit Feuer vernichten wird, weil sie so böse sind. Aber gegen die Erwartung Jonas, bekehren sich die Niniveniter. Hier sehen wir eine klare Entscheidung der Menschen, die sie von sich aus selber getan haben. Jona aber denkt, dass Gott sie trotzdem vernichten wird, aber als nichts passiert, ist er sauer auf Gott, weil er durch das Feuer unterhalten werden wollte. Hier sehen wir wieder Jonas Unglaube. Das heißt, dass Gott ihn wieder los gelassen hat und ihn nicht mehr beeinflusst hat und er somit in seinem alten Zustand des Unglaubens gefallen ist. Gott hat ihn nicht sein Leben lang im Glauben gehalten gegen seinen Willen. Die Niniveniter hatten sich also zuerst von Gott abgewendet, aber Gott hat sie ein mal durch Jona zurückgerufen, wie wir auch in Hiob gesehen haben, und dann sind sie dem Ruf gefolgt und haben sich für Gott entschieden. Erst daraufhin, also erst auf die Entscheidung der Niniveniter hat Gott entschieden, sie nicht mehr zu vernichten. Also ist hier wieder die Entscheidung der Menschen entscheidend für ihre Rettung und nicht die Entscheidung Gottes. Gott richtet sich nach den Menschen und verfährt mit ihnen wie sie es verdient haben. Auch hier kommt also zuerst der Ruf Gottes, dann die Entscheidung der Menschen und dann die Gnade Gottes, wenn sich die Menschen für ihn entschieden haben. Die Gnade ist selbstverständlich wie der Glaube ein Geschenk, den wir zwar aufgrund unserer fleischlichen Sünden nicht verdient haben, aber da uns Gott trotzdem so sehr liebt, hat er einen Weg gefunden, uns trotzdem zu retten und dieser Weg ist Jesus.

Somit ist es falsch zu behaupten, dass Gott nur diejenigen erwählt hat, ohne den Willen des Menschen zu beachten, die auch wirklich am Ende dazu gehören, denn Gott will, dass alle Menschen an ihm glauben. Sonst hätte er die Aposteln nur zu den Menschen geschickt, die auch wirklich zum Glauben gekommen sind. Aber schon bei der ersten Missionsreise von Paulus und Barnabas in der ersten Gemeinde, in der sie gepredigt haben, wurden sie von der ganzen jüdischen Gemeinde verstoßen und gejagt (Apg. 13,14-52). Und so ging es ihnen in mehreren jüdischen Gemeinden, die sie in Asien besuchten. Wenn Gott schon wusste, dass diese Juden nicht zum Glauben kommen würden, warum hat er noch so viel Mühe und Zeit für sie verschwendet? Die Antwort ist: Damit sie auch die Chance bekommen sollten, zum Glauben zu kommen. Ob sie sich dann auch dafür entscheiden oder nicht, ist eine andere Frage. Fakt ist aber, dass Gott seit dem immer zu allen Menschen Missionare und Evangelisten schickt, auf der ganzen Welt und nicht nur zu den Auserwählten und erst wenn alle Völker evangelisiert sind, wird Jesus wieder kommen (Mt. 24,14). Gott würde seinen Kindern viel Leid und Arbeit ersparen, wenn er sie nur zu den Erwählten schicken würde.

 

3. Spezielle Erlösung oder Beschränkte Wiedergutmachung

Der Calvinismus sagt:

Das Erlösungswerk Christi war nur dazu bestimmt, die von Gott Auserwählten zu retten und ihre Rettung tatsächlich zu bewirken. Durch seinen stellvertretenden Tod ertrug Christus die Strafe der Sünde anstelle ganz bestimmter Sünder. Über die Hinwegnahme der Sünden der Seinen bewirkte das Erlösungswerk Christi alles was notwendig war zu ihrer Rettung, einschließlich dem Glauben, welcher sie mit Christus vereinigt. Der geschenkte Glauben wird mit absoluter Sicherheit vom Geist bei all denen gewirkt, für die Christus gestorben ist, und sichert somit ihr Heil.

Meine Anmerkung:

Es gibt in der Bibel sehr viele Verse, die uns ganz klar und unmissverständlich sagen, dass Gott die GANZE Welt liebt, und dass Jesus für die GANZE Welt gekommen ist, damit die GANZE Welt gerettet wird, und dass Gott die GANZE Welt mit sich selbst versöhnte und nicht nur die Auserwählten.

Johannes 1,29:
29. Des andern Tages sieht Johannes Jesum zu ihm kommen und spricht: Siehe, das ist Gottes Lamm, welches der Welt Sünde trägt!

Johannes 3,16-17:
16. Also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, auf daß alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.
17. Denn Gott hat seinen Sohn nicht gesandt in die Welt, daß er die Welt richte, sondern daß die Welt durch ihn selig werde.

Johannes 12,32:
32. Und ich, wenn ich erhöht werde von der Erde, so will ich sie alle zu mir ziehen.

Markus 10,45:
45. Denn auch des Menschen Sohn ist nicht gekommen, daß er sich dienen lasse, sondern daß er diene und gebe sein Leben zur Bezahlung für viele.

Hier ist die Rede von vielen, im Gegensatz zu den wenigen Auserwählten aus Matthäus 22,14. Da kann nur die Menschheit im Allgemeinen gemeint sein, wie aber auch die nächste Stelle bestätigt.

1. Timotheus 2,4-6:
4. welcher will, daß allen Menschen geholfen werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen.
5. Denn es ist ein Gott und ein Mittler zwischen Gott und den Menschen, nämlich der Mensch Christus Jesus,
6. der sich selbst gegeben hat für alle zur Erlösung, daß solches zu seiner Zeit gepredigt würde;

1. Johannes 2,2:
2. Und derselbe ist die Versöhnung für unsre Sünden, nicht allein aber für die unseren sondern auch für die der ganzen Welt.

Beim Calvinismus werden absichtlich mehrere Verse aus unterschiedlichen Büchern aus dem Wort Gottes ignoriert. Da die Verse dem Punkt 3 so klar und deutlich widersprechen, ist auch keine weitere Argumentation erforderlich, denn wer das Wort absichtlich ignoriert und verstößt, hat mit dem Glauben an Jesus nichts mehr zu tun. Das erfüllt den Bestand der Irrlehre.

Trotzdem will ich die Hintergründe für diejenigen erklären, die im Glauben wachsen wollen:
Die Leute, die diesen Punkt verfasst haben, haben das Opfer Jesu am Kreutz nicht verstanden. Denn am Anfang, als Gott die Welt gemacht hat und "alles sehr gut war", gab es keine Sünde, weder in der Welt, noch im Himmel und es gab noch keinen Teufel, und Luzifer ist noch nicht abgefallen. Das war der Stand am 7. Erschaffungstag. Erst danach ist aus Luzifer Satan geworden (die Hintergründe dazu ist ein anderes Thema, kann aber an einer anderen Stelle einfach erklärt werden) und erst dann hat er zuerst Eva, dann Adam verführt, aber nicht etwa um die verbotene Frucht zu essen, denn diese war nur ein Symbol für den Gehorsam und den Glauben, sondern eben damit die Menschen nicht mehr Gott gehorchen und nicht mehr an Gott glauben, sondern an den Teufel. Denn du gehorchst, dem der dein Herr ist oder den du als dein Herr angenommen hast.
Nebenbei bemerkt: Auch hier sehen wir, dass die Entscheidung ALLEIN am Menschen lag und nicht bei Gott. Gott wollte nicht, dass die Menschen von dem Baum essen, sondern der Mensch hat sich dafür entschieden.
Somit haben die Menschen nicht mehr Gott gehorcht, sondern Satan. Aber als Gott Adam gemacht hat, hat er ihm die ganze Welt gegeben (1. Mo. 1,26) und ihn als Herrscher eingesetzt. Als aber die Menschen Satan gehorcht haben und von der verbotenen Frucht gegessen haben, haben sie somit einen anderen Herrn erwählt und dieser ist automatisch auch Herr über die Herrschaft der Menschen geworden, also die Welt. Diesen Bruch zwischen Mensch und Gott, aber auch diesen Raub der Welt musste Jesus am Kreuz wiederherstellen. Denn als der Teufel Jesus versuchte und ihm die ganze Welt versprach, wenn er ihn anbeten würde (Mt. 4,8-10), hat Jesus nicht gesagt, dass ihm die Welt gar nicht gehört. Jesus hat mit dem Tod am Kreuz nicht nur die Sünden der Menschen, die an Gott glauben, weggenommen und sie mit Gott versöhnt, sondern dem Teufel auch die Herrschaft über die Welt wieder weggenommen, denn er ist zuerst als geistlicher König gekommen, denn er sagt selbst, dass er der König der Juden sei, und wenn er nach der großen Trübsal wieder kommen wird, um die Juden vor dem Antichrist zu retten beim Harmagedon, wird er auch irdischer König über die ganze Welt sein, während dem 1000-jährigen Reich. Deswegen musste Jesus für die ganze Welt sterben und nicht nur für die Auserwählten.
Jesus selbst sagt in Johannes 12,31-32, dass er die Welt wieder als Herrscher übernimmt, wenn der Teufel hinausgeworfen wird, nachdem er nach seinem Tod und Auferstehung im Himmel gehen wird.
Das Wort Gottes meint mit dem Begriff "Welt" nicht nur die Menschen, sondern auch wirklich die ganze Welt und alles was darin ist. Das beinhaltet auch die Sterne, die Tiere, die Pflanzen und die Erde selbst als Natur. Denn als Satan die Herrschaft über die Welt übernommen hat, wurden nicht nur die Menschen böse, sondern auch die Tiere, die angefangen haben sich gegenseitig zu fressen und auch die Pflanzen, die angefangen haben Abwehr- und Angriffsysteme zu entwickeln, wie z. B. die Brennnessel oder alle Pflanzen mit Stacheln oder die Fleischfressenden Pflanzen, die sogar Tiere fressen. Aber auch die Erde ist böse geworden, weil sie Erdebeben, Vulkane, Tsunamis, Stürme, Hageln, Dunkelheit, Hitze, Dürre, Überschwemmungen und Kälte hervorbringt. Die Sterne sind auch negativ beeinflusst, weil Meteoriten und Kometen mit anderen Planeten kollidieren und auf die Erde prallen und sie beschädigen. Das alles muss auch mit Gott wieder versöhnt werden, damit Frieden auf der Erde einkehrt. Deswegen ist Jesus für die GANZE Welt gestorben, was auch die Natur beinhaltet.
Mehr zu diesem Thema habe ich in meinem Vortrag "Von der Schöpfung bis zur Sintflut" geschrieben.

 

4. Der wirksame Ruf des Geistes oder Unwiderstehliche Gnade

Der Calvinismus sagt:

Zusätzlich zum äußerlichen und allgemeinen Ruf zur Rettung, der an jeden ergeht der das Evangelium hört, erreicht der Heilige Geist die Auserwählten mit einem besonderen inneren Ruf, der sie unweigerlich zum Heil bringt. Der innere Ruf (der nur an die Erwählten ergeht) kann nicht abgelehnt werden; er führt stets zur Wiedergeburt. Durch das Mittel dieses besonderen Rufs zieht der Geist unwiderstehlich zu Christus. In seinem Werk, das Heil zu bewirken, ist der Geist weder vom Menschen eingeschränkt, noch ist der Geist dabei auf die Kooperation des Menschen angewiesen. Der Geist bewirkt aus Gnade, daß der Mensch kooperiert, glaubt, Buße tut, aus freien Stücken und willig zu Christus kommt. Aus diesem Grund ist Gottes Gnade unwiderstehlich, sie versagt niemals darin, die Rettung derjenigen zu erwirken an welche sie gerichtet ist.

Meine Anmerkung:

Von einem besonderen Ruf an die Auserwählten ist in der ganzen Bibel keine Rede. Es gibt nur einen allgemeinen Ruf, der an alle gerichtet ist, wie schon oben erwähnt. Es ist nur zu unterscheiden zwischen diejenigen, die dem Ruf folgen, die die Auserwählten sind und diejenigen, die den Ruf nicht folgen bzw. zuerst folgen und dann nicht mehr, indem sie abfallen.

 

5. Das Durchhalten der Gläubigen

Der Calvinismus sagt:

Alle, die von Gott erwählt wurden, erlöst von Christus, und denen der Glaube durch den Geist gegeben wurde, sind für immer gerettet. Sie werden im Glauben gehalten durch die Kraft des allmächtigen Gottes und halten demzufolge durch bis zum Ende.

Meine Anmerkung:

Das ist richtig und das Einzige, das am Calvinismus richtig ist. Wer sich für Gott entscheidet, hält auch bis zum Ende durch.

Wer auserwählt ist und wer nicht, erkennt man erst nach dem Tod des Menschen, denn nur dann kann man sagen, ob er bis zum Schluss im Glauben geblieben ist oder vorher abgefallen ist. Aber auch da muss man unterscheiden zwischen gespieltem Glauben oder echtem Glauben. Den gespielten Glauben erkennt man nur, wenn man diesen Menschen genauer kennt und ihn auch im Alltag erlebt und nicht nur am Sonntag zum Gottesdienst. Deswegen kann ein Mensch nie mit absoluter Sicherheit sagen, dass ein anderer Mensch ein Auserwählter ist oder nicht, sondern nur Gott. Wenn wir nichts Belastbares an ihn finden, dürfen wir aber auch nicht davon ausgehen, dass er spielt, sondern da gilt wie im Bürgergesetz die Unschuldvermutung bis die Schuld bewiesen ist.

Zusammengefasst kann man sagen, dass es genug Argumente gibt, den Calvinismus als Irrlehre abzulehnen, denn er widerspricht nicht nur etlichen Bibelstellen, sondern auch der ganzen Denkweise und dem ganzen Wesen Gottes. Er versucht Gott als ungerecht und unberechenbar darzustellen, der mit den Menschen wie Sklaven umgeht und sich wie ein Tyrann benimmt.
Somit gibt der Calvinismus zu, einen schlechten Gott zu haben, den eigentlich keiner haben will. Es ist eine Antiwerbung für Gott und verscheucht die Menschen von Gott.

Ich habe versucht alle Argumente der Calvinisten mit der Bibel zu widerlegen und wer bereits diese falsche Lehre angenommen hat, für den müsste dieser Vortrag reichen, um wenigstens darüber nachzudenken und dafür zu beten, dass Gott ihm den richtigen Weg zeigt. Wer aber dem widerstrebt und es auch so lehrt, hat somit selbst die Entscheidung getroffen, kein Auserwählter zu sein. Denn auch hierbei muss man eine Entscheidung treffen, von dem sein Heil abhängt. Vielleicht will Gott durch diesen Vortrag sprechen und vielleicht ist er ein weiterer Ruf Gottes, aus der Irrlehre auszusteigen und ihm nachzufolgen.
Niemand kann Gott die Schuld geben, dass er nicht zu den Auserwählten gehören konnte, weil Gott ihn ohne Grund verflucht und ausgestoßen hat. Sondern am Ende liegt die Entscheidung bei jedem selbst und nicht mehr bei Gott.

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Wachstum im Glauben ist heilsnotwendig

von admin am 27.02.2019 13:39

Viele Christen bekehren sich aus verschiedensten Gründen, nur nicht aus Liebe zu Gott. Die Einen bekehren sich weil sie in einer christlichen Umgebung aufgewachsen sind und es eine Art Tradition ist, andere weil sie sich von der Gemeinde finanzielle Hilfen erhoffen, andere, um ihr Gesicht zu wahren vor der Familie und um nicht als Außenseiter da zu stehen, andere weil sie einen christlichen Partner heiraten wollen, andere weil sie nach einer Ehrenstelle in der Gemeinde streben z. B. als Prediger oder Ältester, andere weil sie Angst vor der Hölle haben.
Die wenigsten Bekehrungen sind echt, denn so sagte es auch Jesus in Matthäus 22,14:

 

14. Denn viele sind berufen, aber wenige sind auserwählt.

Mit den Berufenen sind nicht alle Menschen gemeint, sondern nur die Christen, denn die Ungläubigen sind gar nicht berufen. Dazu gehören auch unbekehrte Christen wie die katholische und evangelische Kirche. Denn diese Menschen werden als Babys getauft und nicht als Erwachsene, die sich bewusst zu Jesus und Gott bekehren und sich für sie entscheiden. Somit sind schon über 1 Milliarde Christen, die noch leben, nur berufen. Von den freien christlichen Gemeinden wiederum, die nur ein paar 100.000 ausmachen, fallen alle Irrlehren weg, wie z.B. die Charismatiker, Pfingstler, Mormonen, Zeugen Jehovas, Neuapostolen und alle weltlich orientierten Gemeinden, die in der Ökumene sind, wie z. B. Baptisten. Somit bleiben nur noch die kleinen bibeltreuen Gemeinden, wie z. B. die Brüdergemeinden übrig. Zwischen ihnen wiederum befinden sich viele, die auch unecht bekehrt sind, aus den o. g. Gründen. Somit bleibt aus einer sehr kleinen Anzahl von Gemeinden eine sehr kleine Anzahl von echten Christen übrig, die auch auserwählt sind und am Ende im Himmel sein werden.

Der Unterschied also zwischen echten und unechten Christen ist der Glaube. Wer sich aus einem anderen Grund bekehrt, außer aus Liebe zu Jesus, und mit der Absicht ihm sein ganzes Leben zu übergeben und auch die volle uneingeschränkte Kontrolle darüber, und bereit ist gegen die weltlichen Sünden zu kämpfen und die ganze Bibel bedingungslos anzunehmen, ohne einen einzigen Vers zu ignorieren oder durch Ausreden zu entmachten, der ist ein unechter Christ und seine Bekehrung umsonst. Er geht trotzdem in die Hölle.

Die Bibel gibt uns Anleitungen und Warnungen, um uns zu zeigen, wo wir im Glauben stehen, damit wir uns selbst prüfen sollen, aber auch andere Christen prüfen sollen, um zu sehen, ob sie eines Amtes in der Gemeinde würdig sind oder ob sie Wölfe im Schafspelz sind, die Zwietracht in der Gemeinde bringen und Unruhe stiften und bewusst oder unbewusst die Gemeinde destabilisieren wollen. Solche Bibelstellen, die uns klar und unmissverständlich zeigen, was die Früchte eines echten Christen sind und was die Früchte eines unechten Christen sind, finden wir in der ganzen Bibel durchgehend, besonders aber in den Briefen.

Aber in diesem Vortrag geht es nicht um die sichtbaren Früchte und Taten der Christen oder um das Urteilen wer ein echter oder unechter Christ ist, denn es gibt auch unechte Christen, die sich gut verstellen und verbergen können und an denen man es nicht so leicht sieht, dass sie eigentlich unechte Christen sind. Sondern hierbei geht es um den geistlichen Zustand des Glaubens eines jeden einzelnen Christen, damit sich jeder selbst prüfen kann, ob er ein echter oder unechter Christ ist und wo er im Glauben steht. Um diese Frage lösen zu können, braucht man ein gewisses geistliches Feingefühl und einen bestimmten Fortschritt im Glauben, um die Bibelstellen ausfindig machen zu können, die uns ein Maßstab im Glauben geben, wobei es in diesem Maßstab nicht nur 2 Skalierungen gibt, nämlich echter Glaube oder unechter Glaube, sondern auch unterschiedliche hohe Stufen im Glauben.

Die erste Bibelstelle, die nur von echter oder unechter Bekehrung spricht, ist in Markus 4,25:

25. Denn wer da hat, dem wird gegeben; und wer nicht hat, von dem wird man nehmen, auch was er hat.

Was soll das heißen? Das ist doch paradox. Und seit wann gibt Gott nur jemandem etwas, der es schon hat und demjenigen, der wenig hat oder nichts, dem nimmt Gott auch das weg, was er hat? Die ganze Bibel lehrt uns, dass Gott gütig und gnädig ist und den Armen und Schwachen hilft und sagt sogar, dass er in den Schwachen mächtig ist und die Starken zu Schanden werden lässt. Das scheint doch ein Widerspruch in der Bibel zu sein.

Wenn also jemand diese Stelle liest und auch hier mit dem Lesen aufhört, weil er denkt, dass das ein Widerspruch ist, wird die Erkenntnis nicht bekommen. Denn wer Zweifel an der absoluten Unfehlbarkeit der Bibel hat, wird kein Christ werden. Deswegen müssen wir wie auch öfters beim Bibellesen, diese Stelle erstmal so stehen lassen und weiter lesen oder Gott um Rat fragen. Wer Gott um Rat fragt, dem wird Gott sagen, er soll einfach weiter lesen, denn die Bibel erklärt sich selbst. Also müssen wir in beiden Fällen weiter lesen und stoßen bzw. sind schon an das Gleichnis mit dem Talenten gestoßen, die in Matthäus 25,1-3 und Lukas 19,11-20 steht:

Matthäus 25,1-3:
14. Gleichwie ein Mensch, der über Land zog, rief seine Knechte und tat ihnen seine Güter aus;
15. und einem gab er fünf Zentner, dem andern zwei, dem dritten einen, einem jedem nach seinem Vermögen, und zog bald hinweg.
16. Da ging der hin, der fünf Zentner empfangen hatte, und handelte mit ihnen und gewann andere fünf Zentner.
17. Desgleichen, der zwei Zentner empfangen hatte, gewann auch zwei andere.
18. Der aber einen empfangen hatte, ging hin und machte eine Grube in die Erde und verbarg seines Herrn Geld.
19. Über eine lange Zeit kam der Herr dieser Knechte und hielt Rechenschaft mit ihnen.
20. Da trat herzu, der fünf Zentner empfangen hatte, und legte andere fünf Zentner dar und sprach: Herr, du hast mir fünf Zentner ausgetan; siehe da, ich habe damit andere fünf Zentner gewonnen.
21. Da sprach sein Herr zu ihm: Ei, du frommer und getreuer Knecht, du bist über wenigem getreu gewesen, ich will dich über viel setzen; gehe ein zu deines Herrn Freude!
22. Da trat auch herzu, der zwei Zentner erhalten hatte, und sprach: Herr, du hast mir zwei Zentner gegeben; siehe da, ich habe mit ihnen zwei andere gewonnen.
23. Sein Herr sprach zu ihm: Ei du frommer und getreuer Knecht, du bist über wenigem getreu gewesen, ich will dich über viel setzen; gehe ein zu deines Herrn Freude!
24. Da trat auch herzu, der einen Zentner empfangen hatte, und sprach: Herr, ich wußte, das du ein harter Mann bist: du schneidest, wo du nicht gesät hast, und sammelst, wo du nicht gestreut hast;
25. und fürchtete mich, ging hin und verbarg deinen Zentner in die Erde. Siehe, da hast du das Deine.
26. Sein Herr aber antwortete und sprach zu ihm: Du Schalk und fauler Knecht! wußtest du, daß ich schneide, da ich nicht gesät habe, und sammle, da ich nicht gestreut habe?
27. So solltest du mein Geld zu den Wechslern getan haben, und wenn ich gekommen wäre, hätte ich das Meine zu mir genommen mit Zinsen.
28. Darum nehmt von ihm den Zentner und gebt es dem, der zehn Zentner hat.
29. Denn wer da hat, dem wird gegeben werden, und er wird die Fülle haben; wer aber nicht hat, dem wird auch, was er hat, genommen werden.
30. Und den unnützen Knecht werft hinaus in die Finsternis; da wird sein Heulen und Zähneklappen.

Hier wird diese Sache schon etwas konkreter, aber immer noch nicht klar. Warum wird der Knecht mit dem einem Talent in die Hölle geworfen?
Übertragen wir mal dieses Gleichnis in eine Situation eines Christen oder mehrerer Christen und setzen statt dem Talenten den Glauben ein.

Das müsste heißen, dass jeder Christ bei seiner Bekehrung von Gott einen Anfangsglauben bekommt und diesen Glauben vermehren muss bzw. darin wachsen muss.
Wenn sich ein Mensch bekehrt, denkt er, er sei auch bekehrt und habe die Grundvoraussetzung für den Freifahrtschein in den Himmel erfüllt, was nicht unbedingt falsch sein muss.

Wir nehmen mal an, dass dieser Christ faul ist und sich nicht aus Liebe zu Gott bekehrt hat, wie wir schon weiter oben bereits erörtert haben. Was passiert wenn man sich nicht aus Liebe zu Gott bekehrt? Wie verhält man sich und wie glaubt man?
Dann wird der Glaube ein Zwang und was man tun muss, tut man auch aus Zwang ohne Erkenntnis der Notwendigkeit und mit Widerwillen. Man hat somit große Mühe, die Gesetze zu halten, um nicht aus dem Rahmen zu fallen und man will auch nicht im Glauben wachsen und man hat auch kein Interesse daran, Gott zu gefallen oder sich als Christ zu engagieren und seiner Existenz einen Sinn zu geben. Man schleift sich als Christ Lustlos bis zum Ziel. Das Ziel ist dann entweder der Tod oder eine Probe, bei der man zu 100 % durchfallen wird und im Unterschied zu einem echten Christen auch nicht mehr aufstehen, sondern ganz vom Glauben abfallen. Soll das der Sinn einer Bekehrung sein? Würde es Gott gefallen, wenn man zu ihm kommen will, aber nur mit Widerwillen und mit Abstoßungsgefühl? Da Gott den Menschen einen freien Willen gegeben hat, will er auch, dass der Mensch aus freien Willen zu ihm kommt und nicht aus Zwang. Gott sieht die Gedanken und Gefühle der Menschen und weiß, wer aus welchem Grund zu ihm kommt und wer ein Interesse an ihn hat.
Diesen Christen kann man mit jemanden Vergleichen, der eine Freundschaft eingeht, aber nicht aus Liebe zu seinem Freund, sondern um ihn auszubeuten oder ein Vorteil von ihm zu bekommen oder vielleicht sogar aus Mitleid. In allen diesen Fällen ist diese Freundschaft keine echte Freundschaft.
So auch im Glauben. Dieser Christ will mit Gott ein Geschäft machen, wie mit einem Händler. Er bekehrt sich und bekennt sich öffentlich zu Gott und Gott gibt ihm dafür das ewige Leben im Himmel. Das ist kein Verhältnis. Auch wenn es im Glauben nur um einen Deal gehen würde, würde Gott nicht darauf eingehen, sondern viel mehr verlangen, denn eine Ewigkeit im Paradies ist unendlich mehr wert als eine einfache Entscheidung.

Aber im Glauben geht es um Alles oder Nichts. Gott will, dass wir ihn mit allen unseren Sinnen lieben und all unserer Kraft und alles für ihn tun und alles für ihn aufgeben und ihm blind vertrauen und nichts in Frage stellen, was von ihm kommt, sei es gut oder schlecht, sei es Segen oder Züchtigung oder Strafe oder Probe. Denn alles was von ihm kommt, hat er als gut und zu unserem Besten befunden, damit wir eben im Glauben wachsen und Jesus immer ähnlicher werden.
Deswegen müssen wir sein, wie einer der beiden anderen Knechte, die ihre Talente vervielfältigt haben. Sicherlich gibt Gott jedem Neugeborenen so viel Anfangsglauben, wie er es für richtig hält und auch wie viel der Neugeborene verträgt und auch verdient, denn Gott sieht sein Inneres und weiß, ob er viel verträgt oder wert ist oder wenig. Deswegen gibt er einem 2 Talente und dem anderen sogar 5.

Aber wir sehen hier auch, dass sich der Herr im Gleichnis nicht getäuscht hat. Denn der Knecht, der 5 Talente bekommen hat, hat es auch tatsächlich verdoppelt und der mit den 2 Talenten auch. Keiner von ihnen ist auf die Idee gekommen, die bekommenen Talenten zu vergraben, wie der faule Knecht. Deswegen haben sie auch mehr Talente bekommen und der Faule nur einen. Er hat auch nur einen bekommen, damit keiner sagen kann, dass er sich bekehrt hat und keinen Glauben bekommen hat. Denn nicht nur die Menschen beobachten was Gott tut, sondern auch die Engel. Und weil beide keine Gedanken lesen können, wie Gott und nicht in die Zukunft sehen können wie Gott, können sie nicht wissen, ob ein Christ zum einen Talenten hinzutut oder nicht. Deswegen gibt ihm Gott fairerhalber auch ein Anfangsglaube, der zwar nicht Groß ist, aber für den Anfang reicht. Er bekommt also so viel, wie er verdient und er bekommt eine Chance.

Der gegebene Glaube wird auch nicht von Gott zurückgenommen und aufgelöst. Denn ein Talent kann man nicht einfach so in die Luft auflösen. Sondern er wird demjenigen gegeben, der am meisten hat und am meisten verdient hat. Der eifrigste im Glauben wird auch am meisten für seine Arbeit und seinen Dienst und sein Opfer für Gott belohnt.

So macht es Sinn, wenn Gott sagt, er nimmt von dem, der nichts hat und gibt es auch noch dem der am meisten hat.

Aber kann es sein, dass man nur aus dem einen Gleichnis den Glauben so krass hinstellen kann und so interpretieren kann, dass man in die Hölle geht, obwohl man glaubt?
Viele Menschen, die auch nicht Christen sind, glauben an Gott. Zwar nicht so wie die Christen, auch nicht wie die unechten Christen, aber sie glauben, dass es einen Gott gibt. Die Dämonen und der Teufel glauben auch an Gott, denn sie sehen ihn ja und sie waren auch dabei, als Gott die Welt gemacht hat.
Deswegen hat uns Gott nicht nur diese eine Stelle mit der Glaubensinterpretation gegeben, sondern auch eine in Matthäus 13,3-23:

3. Und er redete zu ihnen mancherlei durch Gleichnisse und sprach: Siehe, es ging ein Säemann aus, zu säen.
4. Und indem er säte, fiel etliches an den Weg; da kamen die Vögel und fraßen's auf.
5. Etliches fiel in das Steinige, wo es nicht viel Erde hatte; und ging bald auf, darum daß es nicht tiefe Erde hatte.
6. Als aber die Sonne aufging, verwelkte es, und dieweil es nicht Wurzel hatte, ward es dürre.
7. Etliches fiel unter die Dornen; und die Dornen wuchsen auf und erstickten's.
8. Etliches fiel auf gutes Land und trug Frucht, etliches hundertfältig, etliches sechzigfältig, etliches dreißigfältig.
9. Wer Ohren hat zu hören, der höre!
10. Und die Jünger traten zu ihm und sprachen: Warum redest du zu ihnen durch Gleichnisse?
11. Er antwortete und sprach: Euch ist es gegeben, daß ihr das Geheimnis des Himmelreichs verstehet; diesen aber ist es nicht gegeben.
12. Denn wer da hat, dem wird gegeben, daß er die Fülle habe; wer aber nicht hat, von dem wird auch das genommen was er hat.

Zum dritten Mal haben wir jetzt diese Aussage von Vers 12, aber dieses Mal mit einem anderen Gleichnis und einem anderen Inhalt mit einer anderen Geschichte dahinter.
Auch hier gibt Gott jedem Christen ein Anfangsglauben, der den Samen darstellen soll. Das ist hier gut verglichen, denn aus einem Samen sollen viele Früchte entstehen. Wobei die Früchte wiederum Samen enthalten, die nochmal weiter gegeben werden können.
Bis jetzt haben wir uns nur um den echten oder unechten Glauben unterhalten, aber in Vers 11 gibt uns Jesus auch den Unterschied zwischen Gläubige und Ungläubige, die den Glauben gar nicht bekommen haben, weil sie ihn nicht haben wollten und auch nicht verdient haben und nicht danach fragen. Deswegen hat Jesus zu ihnen nur in Gleichnissen gesprochen, damit sie hören, aber nicht verstehen. Diejenigen, die verstehen wollten und Glauben haben wollten, hat Jesus das Gleichnis im gleichen Kapitel Vers 18-23 erklärt:

18. So hört nun ihr dieses Gleichnis von dem Säemann:
19. Wenn jemand das Wort von dem Reich hört und nicht versteht, so kommt der Arge und reißt hinweg, was da gesät ist in sein Herz; und das ist der, bei welchem an dem Wege gesät ist.
20. Das aber auf das Steinige gesät ist, das ist, wenn jemand das Wort hört und es alsbald aufnimmt mit Freuden;
21. aber er hat nicht Wurzel in sich, sondern ist wetterwendisch; wenn sich Trübsal und Verfolgung erhebt um des Wortes willen, so ärgert er sich alsbald.
22. Das aber unter die Dornen gesät ist, das ist, wenn jemand das Wort hört, und die Sorge dieser Welt und der Betrug des Reichtums erstickt das Wort, und er bringt nicht Frucht.
23. Das aber in das gute Land gesät ist, das ist, wenn jemand das Wort hört und versteht es und dann auch Frucht bringt; und etlicher trägt hundertfältig, etlicher aber sechzigfältig, etlicher dreißigfältig.

Hier sagt Jesus selbst, dass der Same der Glaube ist und erklärt auch die genauen Gründe warum der Glaube nicht ausreicht, um zu wachsen und Frucht zu bringen. Aber wenn er wächst, wächst er richtig und bringt die geforderte Frucht.

Eine andere Stelle erzählt uns ebenfalls vom Glauben und dass man zuerst Glauben hatte und am Ende doch keinen mehr hatte und dass man dann verloren geht.
Matthäus 25,1-13:

1. Dann wird das Himmelreich gleich sein zehn Jungfrauen, die ihre Lampen nahmen und gingen aus, dem Bräutigam entgegen.
2. Aber fünf unter ihnen waren töricht, und fünf waren klug.
3. Die törichten nahmen Öl in ihren Lampen; aber sie nahmen nicht Öl mit sich.
4. Die klugen aber nahmen Öl in ihren Gefäßen samt ihren Lampen.
5. Da nun der Bräutigam verzog, wurden sie alle schläfrig und schliefen ein.
6. Zur Mitternacht aber ward ein Geschrei: Siehe, der Bräutigam kommt; geht aus ihm entgegen!
7. Da standen diese Jungfrauen alle auf und schmückten ihre Lampen.
8. Die törichten aber sprachen zu den klugen: Gebt uns von eurem Öl, denn unsere Lampen verlöschen.
9. Da antworteten die klugen und sprachen: Nicht also, auf daß nicht uns und euch gebreche; geht aber hin zu den Krämern und kauft für euch selbst.
10. Und da sie hingingen, zu kaufen, kam der Bräutigam; und die bereit waren, gingen mit ihm hinein zur Hochzeit, und die Tür ward verschlossen.
11. Zuletzt kamen auch die anderen Jungfrauen und sprachen: Herr, Herr, tu uns auf!
12. Er antwortete aber und sprach: Wahrlich ich sage euch: Ich kenne euch nicht.
13. Darum wachet; denn ihr wisset weder Tag noch Stunde, in welcher des Menschen Sohn kommen wird.

Hier nimmt Gott niemanden den Glauben weg, weil die törichten Jungfrauen den Glauben selbst aufgegeben haben und ihn sogar vernachlässigt haben und im Glauben eingeschlafen sind. Somit war der Glaube tot. Deswegen werden auch viele Christen, die einen unechten Glauben hatten, aufwachen, wenn auf einmal alle echten Christen weg sein werden, wenn Jesus seine Gemeinde in den Himmel holt, und sie erkennen, dass Jesus schon da war und ihn dann bitten sie auch aufzunehmen. Aber dann wird es zu spät sein und dann ist man dem Mutwillen des Antichristen ausgeliefert und dann wird es sehr schwer sein, den Glauben bis zum Ende des Trübsals zu bewahren. Dann wird die Gnadenzeit zu Ende sein und die Gnade Gottes weg.

Somit ist bewiesen, dass unechte Christen in die Hölle gehen und keine Hoffnung auf den Himmel haben, auch wenn sie sich das vormachen.
Somit kann sich jeder selbst prüfen, wo er steht und was auf ihn zutrifft. Ist Wachstum da? Dann ist auch der Glaube echt. Ist man aber im Stillstand und kommt nicht vorwärts, bedeutet das die Hölle. Denn der Stillstand bezeugt, dass man das Interesse an Gott verloren hat und die Leibe, die man vielleicht am Anfang hatte, erkaltet ist.

Wer sich also in einem Stillstand befindet und wachsen will, sollte dringend zu Gott beten, dass er ihn aus seinem Schlaf erweckt, bevor es zu spät ist, denn niemand weiß, wann die Uhr für jeden Einzelnen abgelaufen ist. Und wer jetzt denkt oder eingesehen hat, dass er falsch steht und nicht sofort auf die Knie fällt und Gott um Hilfe bittet, sondern dieses Gebet aufschiebt, der zeigt, dass er nur den einen Talenten verdient hat und nicht mehr, und dass er diesen Talenten sogar verlieren wird.

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Re: Russische Pfingstler und Zungenrede

von admin am 23.09.2017 11:36

Ich habe auch eine Weile in einer Pfingsltergemeinde um den angeblichen Heiligen Geist gebeten und habe ihn nicht bekommen. Andere haben darum gebeten und haben ihn bekommen. Der Unterschied zwischen ihnen und mir ist, dass ich nicht um mein Wille gebeten habe, sondern um das was Gott will. Ich habe es Gott überlassen zu entscheiden, ob ich diesen Geist und die damit verbundenen Gaben bekomme oder nicht. Die anderen haben nicht so gebetet, sondern wollten ihn unbedingt haben. Wenn ein Kind seine Eltern um ein Messer bittet und die Eltern es ihm nicht geben, kommt ein Psychopat und gibt ihm ein Messer. So ist es auch im Glauben. Wenn Gott entscheidet, dass dieser Geist nicht gut für mich ist, dann ist er für kein Mensch gut und dann kann es nicht der Heilige Geist sein. Demnach kann es nur ein böser Geist sein. Die anderen Pfingstler, die auch um diesen Geist gebetet haben, haben ihn bekommen, weil sie ihn um jeden Preis haben wollten und nicht aufgegeben haben, bis sie es bekommen haben. Das ist nicht die Vorgehensweise, die uns Gott in der Bibel lehrt, wenn wir etwas haben wollen. Wir sollen zwar darum bitten, aber diese Bitte nicht als Bedingung unseres Glaubens machen, denn so setzen wir Gott unter Druck und erpressen ihn und sagen somit, dass wir nur an ihn glauben, wenn er uns diesen Geist bzw. diese Gaben gibt. Wir sollen Gott nicht versuchen und wir sollen alles so hinnehmen, wie es kommt und wir sollen nicht entscheiden, was für uns gut ist, sondern es Gott überlassen. Außerdem wurde nicht jeder mit dem Heiilige Geist getauft, dem die Aposteln die Hände aufgelegt haben. Lies dir die Apostelgeschichte nochmal genau durch. Und es steht nirgends, dass die Taufe mit dem Heiligen Geist oder bestimmte Gaben Beindung ist, dass man den Glauben hat. Im Gegenteil. Gott gibt jedem nach seinem Willen und nach dem Glauben den Gläubigen. Ein neu Bekehrter bekommt sicher nicht von Anfang an die Gabe zu predigen oder das Wort auszulegen oder Dämonen auszutreiben. Aber ihr ignoriert alle diese Indizien und macht ein Gesetz, was in der Bibel kein Gesetz ist. Von mir aus, kann jeder sich selbst Gesetze auferlegen, aber nicht einen anderen dazu zwingen oder als Bedingung für den Heil machen und als wahren Glauben verkaufen, denn das ist Irrlehre.

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Re: Russische Pfingstler und Zungenrede

von admin am 14.11.2016 00:45

Zu jsldt:

Wenn Du denkst, dass ich damit über den Heiligen Geist lästere, hast Du nicht verstanden, worum es geht. Es geht hierbei um den falschen Heiligen Geist, der in diesen Gemeinden angebetet wird und von dem die Gaben kommen. Das kann niemals der Heilige Geist von Gott sein. Ich war selber Mitglied in einer Pfingstlergemeinde und war dort über ein halbes Jahr. Was ich da gesehen habe, habe ich gesehen. Außerdem habe ich mich nur auf die russischen Pfingstler beschränkt. Aber was die anderen Pfingstler und Charimatiker machen, ist noch viel schlimmer. Ich nenne da nur ein paar Stichworte:

- Taufe mit dem Heiligen Geist durch wedeln mit dem Sacko des Predigers, wo alle massenweise nach hinten umfallen und bewußtlos werden
- Taufe mit dem Heiligen Geist durch Handauflegung, bei dem alle, die berührt werden, ebenfalls sofort nach hinten bewußtlos umfallen und von anderen aufgefangen werden, damit sie sich nicht das Genick beim Sturz brechen
- Lachen im Heiligen Geist, wo die ganze Gemeinde aus keinem erkennbaren Grund auf einmal anfängt zu lachen und das mehrere Minuten lang
- Rennen im Heiligen Geist, wo ein paar Menschen auf einmal wärhend dem Gottesdienst anfangen durch die Gemeinde zu rennen, wie ein paar wild gewordene Pferde

Da geht es zu wie in einem Zoo. Total chaotisch und durcheinander und unkontrolliert. Die Merkmale, die eher auf den Teufel zutreffen, aber auf keinen Fall auf den echten Heiligen Geist.

In der ganzen Bibel ist niemand bewußtlos geworden, als er mit dem echten Heiligen Geist getauft wurde und derjenige ist schon gar nicht umgefallen.

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Re: Russische Pfingstler und Zungenrede

von admin am 14.11.2016 00:23

Zu mamlik:

Häuser kann ich mir kaufen so viele ich will, denn ich habe keine Extragestze zur Bibel, die das verbietet und ich verurteile auch niemanden, der teure Autos fährt oder Internet hat oder Fern sieht. Jeder kann das haben womit ihn Gott segnet und was ihm wichtig ist. Außerdem habe ich das erste Haus verkauft und habe nur noch eins. Götzendienst ist das nur für den, der sich selbst Gesetze auferlegt, die das verbietet.

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Re: Russische Pfingstler und Zungenrede

von admin am 14.11.2016 00:15

Zu allen, die die zusätzlichen Gesetze zur Bibel befürworten und dafür Antworten wollen:

Ihr könnt Euch die Gesetze schön reden und sie befürworten und Euch auch danach richten. Oder Ihr könnt auch leugnen, dass sie in Euren Gemeinden existieren. Fakt ist, dass ich weiß was ich in solchen Gemeinden gesehen habe und ich bezeuge, dass es sie gibt. Auf jeden Fall darf niemand einem anderen seine eigene Gesetze auferlegen. Wir müssen nur die Gesetze befolgen, die in der Bibel stehn. Was nicht in der Bibel steht, muss jeder nach seinem Glauben machen wie er denkt.

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Re: Russische Pfingstler und Zungenrede

von admin am 14.11.2016 00:06

Zu mamlik will ich folgendes sagen:

Die Zungenrede hat zwar 1900 angefnagen, aber 1960 ist sie richtig in Schwung gekommen.

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Der 3. Weltkrieg - Harmagedon

von admin am 01.01.2015 16:06

Eigentlich beginnt der 3. Weltkrieg nicht mit dem Harmagedon, sondern schon in der 2. Trübsalshälfte und wird über die restliche Trübsalszeit andauern. Die Trübsal beginnt mit einem siebenjährigen Friedensvertrag zwischen dem Antichrist, der dann Präsident der USA sein wird, und den Juden und den Moslems, die durch die Palästinenser vertreten sein werden, weil der Tempelberg in Jerusalem das Zentrum der Streitereien zwischen den Juden und den Moslems ist. Der Antichrist wird als erster einen echten Frieden zwischen Juden und Moslems schaffen können und dann wird der jüdische Tempel auf dem Tempelberg wieder aufgebaut werden. Diese 7 Jahre nennt man Trübsal, weil das die schwerste Zeit für die Menschheit sein wird, wobei die erste Hälfte von 3,5 Jahren friedlich sein wird. In dieser Zeit wird der Antichrist die Vernichtung der Juden und Christen planen und sich für die Schlachten vorbereiten. Nach 3,5 Jahren wird er fertig sein und bricht den Vertrag, indem er den Tempel schändet und sofort mit der Verfolgung und mit Kriege gegen Israel beginnt, die bis zum Harmagedon andauern werden, wobei Harmagedon die Endschlacht sein wird zwischen dem Antichrist und Jesus.

Matthäus 24,31:

15. Wenn ihr nun sehen werdet den Greuel der Verwüstung (davon gesagt ist durch den Propheten Daniel), daß er steht an der heiligen Stätte (wer das liest, der merke darauf!),
16. alsdann fliehe auf die Berge, wer im jüdischen Lande ist;
17. und wer auf dem Dach ist, der steige nicht hernieder, etwas aus seinem Hause zu holen;
18. und wer auf dem Felde ist, der kehre nicht um, seine Kleider zu holen.
19. Weh aber den Schwangeren und Säugerinnen zu der Zeit!
20. Bittet aber, daß eure Flucht nicht geschehe im Winter oder am Sabbat.
21. Denn es wird alsbald eine große Trübsal sein, wie nicht gewesen ist von Anfang der Welt bisher und wie auch nicht werden wird.
22. Und wo diese Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Mensch selig; aber um der Auserwählten willen werden die Tage verkürzt.

Mehr zum Thema Trübsal habe ich in dem Vortrag „Das Ende der Welt" unter der Adresse http://auserwaehltechristen.de/forum/das_ende_der_welt___teil_1-4541460-t.html geschrieben. In diesem Vortrag geht es mehr um die Kriege während dieser Zeit und um die Endschlacht, denn die Bibel berichtet uns so viel darüber, dass es in einem speziellen Thema analysiert werden muss.

Judenverfolgung - Juden versammeln sich in Jerusalem

Die Verfolgung der Juden wird wie im Dritten Reich sein, nur noch schlimmer und effizienter und weltweit. Das wird zur Folge haben, dass alle Juden nach Israel fliehen werden.

Micha 5,9-14:

10. [9] Zur selben Zeit, spricht der Herr, will ich deine Rosse von dir tun und deine Wagen zunichte machen;
11. [10] und will die Städte deines Landes ausrotten und alle deine Festen zerbrechen.
12. [11] Und will die Zauberer bei dir ausrotten, daß keine Zeichendeuter bei dir bleiben sollen.
13. [12] Ich will deine Bilder und Götzen von dir ausrotten, daß du nicht mehr sollst anbeten deiner Hände Werk.
14. [13] Und will deine Ascherabilder zerbrechen und deine Städte vertilgen.
15. [14] Und will Rache üben mit Grimm und Zorn an allen Heiden, so nicht gehorchen wollen.

Matthäus 24,31:

31. Und er wird senden seine Engel mit hellen Posaunen, und sie werden sammeln seine Auserwählten von den vier Winden, von einem Ende des Himmels zu dem anderen.

Micha 5,2:

3. [2] Indes läßt er sie plagen bis auf die Zeit, daß die, so gebären soll, geboren habe; da werden dann die übrigen seiner Brüder wiederkommen zu den Kindern Israel.

Sacharja 14,1-2:

1. Siehe, es kommt dem Herrn die Zeit, daß man deinen Raub austeilen wird in dir.
2. Denn ich werde alle Heiden wider Jerusalem sammeln zum Streit. Und die Stadt wird gewonnen, die Häuser geplündert und die Weiber geschändet werden; und die Hälfte der Stadt wird gefangen weggeführt werden, und das übrige Volk wird nicht aus der Stadt ausgerottet werden.

Juden bekehren sich

Während der Judenverfolgung wird der Antichrist alle Juden aus Israel umbringen, außer die in Jerusalem. Jerusalem wir die letzte Festung sein, die der Antichrist einnehmen wird. Er wird aber nur die Hälfte der Juden in Jerusalem umbringen und wegbringen, dann werden den restlichen Juden die Augen aufgetan und sie werden erkennen, dass Jesus Gott ist und so werden sie ihn als Gott annehmen und sich zu ihm bekehren.

Jesaja 10,20-22:

20. Zu der Zeit werden die Übriggebliebenen in Israel und die errettet werden im Hause Jakob, sich nicht mehr verlassen auf den, der sie schlägt; sondern sie werden sich verlassen auf den Herrn, den Heiligen in Israel, in der Wahrheit.
21. Die Übriggebliebenen werden sich bekehren, ja, die Übriggebliebenen in Jakob, zu Gott, dem Starken.
22. Denn ob dein Volk, o Israel, ist wie Sand am Meer, sollen doch nur seine Übriggebliebenen bekehrt werden. Denn Verderben ist beschlossen; und die Gerechtigkeit kommt überschwenglich.

Endschlacht – Harmagedon

Nachdem sich die Juden bekehrt haben, wird Jesus selbst vom Himmel herabsteigen in eine Wolke und alleine gegen den Antichrist und seine Armee kämpfen und sie besiegen und keinen entkommen lassen. Der Antichrist und seine Armee wird von Jesus besiegt, indem er Verwirrung in der Armee kommen lassen wird, dass sie sich gegenseitig bekriegen und umbringen. So wird auch der Antichrist durch die Hand eines Menschen umkommen.
Wenn der Antichrist stirbt, wird auch das ganze Überwachungssystem der Menschen vernichtet werden und somit werden alle Menschen sterben, die das Zeichen des Antichristen (Identifikationschip) tragen, was fast die ganze Menschheit ausmachen wird (siehe „Das Ende der Welt"). Dann wird Jesus den Antichrist in die Hölle werfen und den Teufel binden, damit er die Menschen nicht mehr verführen kann.

Jesaja 29,1-8:

1. Weh Ariel, Ariel, du Stadt des Lagers Davids! Füget Jahr zu Jahr und feiert die Feste;
2. dann will ich den Ariel ängsten, daß er traurig und voll Jammers sei; und er soll mir ein rechter Ariel sein.
3. Denn ich will dich belagern ringsumher und will dich ängsten mit Bollwerk und will Wälle um dich aufführen lassen.
4. Alsdann sollst du erniedrigt werden und aus der Erde reden und aus dem Staube mit deiner Rede murmeln, daß deine Stimme sei wie eines Zauberers aus der Erde und deine Rede aus dem Staube wispele.
5. Aber die Menge deiner Feinde soll werden wie dünner Staub und die Menge der Tyrannen wie wehende Spreu; und das soll plötzlich unversehens geschehen.
6. Denn vom Herrn Zebaoth wird Heimsuchung geschehen mit Wetter und Erdbeben und großem Donner, mit Windwirbel und Ungewitter und mit Flammen des verzehrenden Feuers.
7. Und wie ein Nachtgesicht im Traum, so soll sein die Menge aller Heiden, die wider Ariel streiten, samt allem Heer und Bollwerk, und die ihn ängsten.
8. Denn gleichwie einem Hungrigen träumt, daß er esse, wenn er aber aufwacht, so ist seine Seele noch leer; und wie einem Durstigen träumt, daß er trinke, wenn er aber aufwacht, ist er matt und durstig: also soll sein die Menge aller Heiden, die wider den Berg Zion streiten.

Jesaja 66,15-17:

15. Denn siehe, der Herr wird kommen mit Feuer und seine Wagen wie ein Wetter, daß er vergelte im Grimm seines Zorns und mit Schelten in Feuerflammen.
16. Denn der Herr wird durchs Feuer richten und durch sein Schwert alles Fleisch; und der Getöteten des Herrn wird viel sein.
17. Die sich heiligen und reinigen in den Gärten, einer hier, der andere da, und essen Schweinefleisch, Greuel und Mäuse, sollen weggerafft werden miteinander, spricht der Herr.

Matthäus 24,29-30:

29. Bald aber nach der Trübsal derselben Zeit werden Sonne und Mond den Schein verlieren, und Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden sich bewegen.
30. Und alsdann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohnes am Himmel. Und alsdann werden heulen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen kommen des Menschen Sohn in den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit.

Sacharja 14,3-7:

3. Aber der Herr wird ausziehen und streiten wider diese Heiden, gleichwie er zu streiten pflegt zur Zeit des Streites.
4. Und seine Füße werden stehen zu der Zeit auf dem Ölberge, der vor Jerusalem liegt gegen Morgen. Und der Ölberg wird sich mitten entzwei spalten, vom Aufgang bis zum Niedergang, sehr weit voneinander, daß sich eine Hälfte des Berges gegen Mitternacht und die andere gegen Mittag geben wird.
5. Und ihr werdet fliehen in solchem Tal zwischen meinen Bergen, denn das Tal zwischen den Bergen wird nahe heranreichen an Azel, und werdet fliehen, wie ihr vorzeiten flohet vor dem Erdbeben zur Zeit Usias, des Königs Juda's. Da wird dann kommen der Herr, mein Gott, und alle Heiligen mit dir.
6. Zu der Zeit wird kein Licht sein, sondern Kälte und Frost.
7. Und wird ein Tag sein, der dem Herrn bekannt ist, weder Tag noch Nacht; und um den Abend wird es licht sein.

Jesaja 30,27-33:

27. Siehe, des Herrn Name kommt von fern! Sein Zorn brennt und ist sehr schwer; seine Lippen sind voll Grimm und seine Zunge wie ein verzehrend Feuer,
28. und sein Odem wie eine Wasserflut, die bis an den Hals reicht: zu zerstreuen die Heiden, bis sie zunichte werden, und er wird die Völker mit einem Zaum in ihren Backen hin und her treiben.
29. Da werdet ihr singen wie in der Nacht eines heiligen Festes und euch von Herzen freuen, wie wenn man mit Flötenspiel geht zum Berge des Herrn, zum Hort Israels.
30. Und der Herr wird seine herrliche Stimme erschallen lassen, daß man sehe seinen ausgereckten Arm mit zornigem Dräuen und mit Flammen des verzehrenden Feuers, mit Wetterstrahlen, mit starkem Regen und mit Hagel.
31. Denn Assur wird erschrecken vor der Stimme des Herrn, der ihn mit der Rute schlägt.
32. Und es wird die Rute ganz durchdringen und wohl treffen, wenn sie der Herr über ihn führen wird mit Pauken und Harfen, und allenthalben wider sie streiten.
33. Denn die Grube ist von gestern her zugerichtet; ja sie ist auch dem König bereitet, tief und weit genug; der Scheiterhaufen darin hat Feuer und Holz die Menge. Der Odem des Herrn wird ihn anzünden wie ein Schwefelstrom.

Hesekiel 29,2-12:

2. Du Menschenkind, richte dein Angesicht wider Pharao, den König in Ägypten, und weissage wider ihn und wider ganz Ägyptenland.
3. Predige und sprich: So spricht der Herr: Siehe, ich will an dich, Pharao, du König in Ägypten, du großer Drache, der du in deinem Wasser liegst und sprichst: Der Strom ist mein, und ich habe ihn mir gemacht.
4. Aber ich will dir ein Gebiß ins Maul legen, und die Fische in deinen Wassern an deine Schuppen hängen und will dich aus deinem Strom herausziehen samt allen Fischen in deinen Wassern, die an deinen Schuppen hangen.
5. Ich will dich mit den Fischen aus deinen Wassern in die Wüste wegwerfen; du wirst aufs Land fallen und nicht wieder aufgelesen noch gesammelt werden, sondern den Tieren auf dem Lande und den Vögeln des Himmels zur Speise werden.
6. Und alle, die in Ägypten wohnen, sollen erfahren, daß ich der Herr bin; darum daß sie dem Hause Israel ein Rohrstab gewesen sind.
7. Wenn sie ihn in die Hand faßten, so brach er und stach sie in die Seite; wenn sie sich darauf lehnten, so zerbrach er und stach sie in die Lenden.
8. Darum spricht der Herr also: Siehe, ich will das Schwert über dich kommen lassen und Leute und Vieh in dir ausrotten.
9. Und Ägyptenland soll zur Wüste und Öde werden, und sie sollen erfahren, daß ich der Herr sei, darum daß du sprichst: Der Wasserstrom ist mein, und ich bin's, der's tut.
10. Darum, siehe, ich will an dich und an deine Wasserströme und will Ägyptenland wüst und öde machen von Migdol bis gen Syene und bis an die Grenze des Mohrenlandes,
11. daß weder Vieh noch Leute darin gehen oder da wohnen sollen vierzig Jahre lang.
12. Denn ich will Ägyptenland wüst machen wie andere wüste Länder und ihre Städte wüst liegen lassen wie andere wüste Städte vierzig Jahre lang; und will die Ägypter zerstreuen unter die Heiden, und in die Länder will ich sie verjagen.

Jesaja 10,23-34:

23. Denn der Herr Zebaoth wird ein Verderben gehen lassen, wie beschlossen ist, im ganzen Lande.
24. Darum spricht der Herr Zebaoth: Fürchte dich nicht, mein Volk, das zu Zion wohnt, vor Assur. Er wird dich mit einem Stecken schlagen und seinen Stab wider dich aufheben, wie in Ägypten geschah.
25. Denn es ist noch gar um ein kleines zu tun, so wird die Ungnade und mein Zorn über ihre Untugend ein Ende haben.
26. Alsdann wird der Herr Zebaoth eine Geißel über ihn erwecken wie in der Schlacht Midians auf dem Fels Oreb und wird seinen Stab, den er am Meer brauchte, aufheben wie in Ägypten.
27. Zu der Zeit wird seine Last von deiner Schulter weichen müssen und sein Joch von deinem Halse; denn das Joch wird bersten vor dem Fett.
28. Er kommt gen Ajath; er zieht durch Migron; er mustert sein Gerät zu Michmas.
29. Sie ziehen durch den engen Weg, bleiben in Geba über Nacht. Rama erschrickt; Gibea Sauls flieht.
30. Du Tochter Gallim, schreie laut! merke auf, Laisa, du elendes Anathoth!
31. Madmena weicht; die Bürger zu Gebim werden flüchtig.
32. Man bleibt vielleicht einen Tag zu Nob, so wird er seine Hand regen wider den Berg der Tochter Zion, wider den Hügel Jerusalems.
33. Aber siehe, der Herr Zebaoth wird die Äste mit Macht verhauen, und was hoch aufgerichtet steht, verkürzen, daß die Hohen erniedrigt werden.
34. Und der Dicke Wald wird mit Eisen umgehauen werden, und der Libanon wird fallen durch den Mächtigen.

Jesaja 11,4-5:

4. sondern wird mit Gerechtigkeit richten die Armen und rechtes Urteil sprechen den Elenden im Lande und wird mit dem Stabe seines Mundes die Erde schlagen und mit dem Odem seiner Lippen den Gottlosen töten.
5. Gerechtigkeit wird der Gurt seiner Lenden sein und der Glaube der Gurt seiner Hüften.

Jesaja 13:

1. Dies ist die Last über Babel, die Jesaja, der Sohn des Amoz, sah:
2. Auf hohem Berge werfet Panier auf, rufet laut ihnen zu, winket mit der Hand, daß sie einziehen durch die Tore der Fürsten.
3. Ich habe meine Geheiligten geboten und meine Starken gerufen zu meinem Zorn, die fröhlich sind in meiner Herrlichkeit.
4. Es ist ein Geschrei einer Menge auf den Bergen wie eines großen Volks, ein Geschrei wie eines Getümmels der versammelten Königreiche der Heiden. Der Herr Zebaoth rüstet ein Heer zum Streit,
5. sie kommen aus fernen Landen vom Ende des Himmels, ja, der Herr selbst samt den Werkzeugen seines Zorns, zu verderben das ganze Land.
6. Heulet, denn des Herrn Tag ist nahe; er kommt wie eine Verwüstung vom Allmächtigen.
7. Darum werden alle Hände laß und aller Menschen Herz wird feige sein.
8. Schrecken, Angst und Schmerzen wird sie ankommen; es wird ihnen bange sein wie einer Gebärerin; einer wird sich vor dem andern entsetzen; feuerrot werden ihre Angesichter sein.
9. Denn siehe, des Herrn Tag kommt grausam, zornig, grimmig, das Land zu verstören und die Sünder daraus zu vertilgen.
10. Denn die Sterne am Himmel und sein Orion scheinen nicht hell; die Sonne geht finster auf, und der Mond scheint dunkel.
11. Ich will den Erdboden heimsuchen um seiner Bosheit willen und will dem Hochmut der Stolzen ein Ende machen und die Hoffart der Gewaltigen demütigen,
12. daß ein Mann teurer sein soll denn feines Gold und ein Mensch werter denn Goldes Stücke aus Ophir.
13. Darum will ich den Himmel bewegen, daß die Erde beben soll von ihrer Stätte durch den Grimm des Herrn Zebaoth und durch den Tag seines Zorns.
14. Und sie sollen sein wie ein verscheuchtes Reh und wie eine Herde ohne Hirten, daß sich ein jeglicher zu seinem Volk kehren und ein jeglicher in sein Land fliehen wird,
15. darum daß, wer sich da finden läßt, erstochen wird, und wer dabei ist, durchs Schwert fallen wird.
16. Es sollen auch ihre Kinder vor ihren Augen zerschmettert werden, ihre Häuser geplündert und ihre Weiber geschändet werden.
17. Denn siehe, ich will die Meder über sie erwecken, die nicht Silber suchen oder nach Gold fragen,
18. sondern die Jünglinge mit Bogen erschießen und sich der Furcht des Leibes nicht erbarmen noch der Kinder schonen.
19. Also soll Babel, das schönste unter den Königreichen, die herrliche Pracht der Chaldäer, umgekehrt werden vor Gott wie Sodom und Gomorra,
20. daß man hinfort nicht mehr da wohne noch jemand da bleibe für und für, daß auch die Araber keine Hütten daselbst machen und die Hirten keine Hürden da aufschlagen;
21. sondern Wüstentiere werden sich da lagern, und ihre Häuser sollen voll Eulen sein, und Strauße werden da wohnen, und Feldgeister werden da hüpfen
22. und wilde Hunde in ihren Palästen heulen und Schakale in den lustigen Schlössern. Und ihre Zeit wird bald kommen, und ihre Tage werden nicht säumen.

Vers 5 deutet darauf hin, dass diese Armee aus Amerika kommt.

Jesaja 14,24-27:

24. Der Herr Zebaoth hat geschworen und gesagt: Was gilt's? es soll gehen, wie ich denke, und soll bleiben, wie ich es im Sinn habe;
25. daß Assur zerschlagen werde in meinem Lande und ich ihn zertrete auf meinen Bergen, auf daß sein Joch von ihnen genommen werde und seine Bürde von ihrem Hals komme.
26. Das ist der Anschlag, den er hat über alle Lande, und das ist die ausgereckte Hand über alle Heiden.
27. Denn der Herr Zebaoth hat's beschlossen, wer will's wehren?, und seine Hand ist ausgereckt, wer will sie wenden?

Jesaja 15:

1. Dies ist die Last über Moab: Des Nachts kommt Verstörung über Ar in Moab; sie ist dahin. Des Nachts kommt Verstörung über Kir in Moab; sie ist dahin.
2. Sie gehen hinauf gen Baith und Dibon zu den Altären, daß sie weinen, und heulen über Nebo und Medeba in Moab. Aller Haupt ist kahl geschoren, aller Bart ist abgeschnitten.
3. Auf ihren Gassen gehen sie mit Säcken umgürtet; auf ihren Dächern und Straßen heulen sie alle und gehen weinend herab.
4. Hesbon und Eleale schreien, daß man's zu Jahza hört. Darum wehklagen die Gerüsteten in Moab; denn es geht ihrer Seele übel.
5. Mein Herz schreit über Moab, seine Flüchtigen fliehen bis gen Zoar, bis zum dritten Eglath. Denn sie gehen gen Luhith hinan und weinen, und auf dem Wege nach Horonaim zu erhebt sich ein Jammergeschrei.
6. Denn die Wasser zu Nimrim versiegen, daß das Gras verdorrt und das Kraut verwelkt und kein Grünes wächst.
7. Denn das Gut, das sie gesammelt haben, und alles, was sie verwahrt haben, führt man über den Weidenbach.
8. Geschrei geht um in den Grenzen Moabs; sie heulen bis gen Eglaim und heulen bei dem Born Elim.
9. Denn die Wasser zu Dimon sind voll Blut. Dazu will ich über Dimon noch mehr kommen lassen, über die, so erhalten sind in Moab, einen Löwen, und über die übrigen im Lande.

Jesaja 34:

1. Kommt herzu, ihr Heiden, und höret, ihr Völker, merkt auf! Die Erde höre zu und was darinnen ist, der Weltkreis samt seinem Gewächs!
2. Denn der Herr ist zornig über alle Heiden und grimmig über all ihr Heer. Er wird sie verbannen und zum Schlachten überantworten.
3. Und ihre Erschlagenen werden hingeworfen werden, daß der Gestank von ihren Leichnamen aufgehen wird und die Berge von ihrem Blut fließen.
4. Und wird alles Heer des Himmels verfaulen, und der Himmel wird zusammengerollt werden wie ein Buch, und all sein Heer wird verwelken, wie ein Blatt verwelkt am Weinstock und wie ein dürres Blatt am Feigenbaum.
5. Denn mein Schwert ist trunken im Himmel; und siehe, es wird herniederfahren auf Edom und über das verbannte Volk zur Strafe.
6. Des Herrn Schwert ist voll Blut und dick von Fett, vom Blut der Lämmer und Böcke, von der Nieren Fett aus den Widdern; denn der Herr hält ein Schlachten zu Bozra und ein großes Würgen im Lande Edom.
7. Da werden die Einhörner samt ihnen herunter müssen und die Farren samt den gemästeten Ochsen. Denn ihr Land wird trunken werden von Blut und ihre Erde dick werden von Fett.
8. Denn das ist der Tag der Rache des Herrn und das Jahr der Vergeltung, zu rächen Zion.
9. Da werden Edoms Bäche zu Pech werden und seine Erde zu Schwefel; ja sein Land wird zu brennendem Pech werden,
10. das weder Jahr noch Tag verlöschen wird, sondern ewiglich wird Rauch von ihm aufgehen; und es wird für und für wüst sein, daß niemand dadurchgehen wird in Ewigkeit;
11. sondern Rohrdommeln und Igel werden's innehaben, Nachteulen und Raben werden daselbst wohnen. Denn er wird eine Meßschnur darüber ziehen, daß es wüst werde, und ein Richtblei, daß es öde sei,
12. daß seine Herren heißen müssen Herren ohne Land und alle seine Fürsten ein Ende haben;
13. und werden Dornen wachsen in seinen Palästen, Nesseln und Disteln in seinen Schlössern; und es wird eine Behausung sein der Schakale und Weide für die Strauße.
14. Da werden untereinander laufen Wüstentiere und wilde Hunde, und ein Feldteufel wird dem andern begegnen; der Kobold wird auch daselbst herbergen und seine Ruhe daselbst finden.
15. Die Natter wird auch daselbst nisten und legen, brüten und aushecken unter seinem Schatten; auch werden die Weihen daselbst zusammenkommen.
16. Suchet nun in dem Buch des Herrn und leset! es wird nicht an einem derselben fehlen; man vermißt auch nicht dies noch das. Denn er ist's, der durch meinen Mund gebeut, und sein Geist ist's, der es zusammenbringt.
17. Er wirft das Los für sie, und seine Hand teilt das Maß aus unter sie, daß sie darin erben ewiglich und darin bleiben für und für.

Jesaja 63,1-6:

1. Wer ist der, so von Edom kommt, mit rötlichen Kleidern von Bozra? der so geschmückt ist in seinen Kleidern und einhertritt in seiner großen Kraft? "Ich bin's, der Gerechtigkeit lehrt und ein Meister ist zu helfen."
2. Warum ist dein Gewand so rotfarben und dein Kleid wie eines Keltertreters?
3. "Ich trete die Kelter allein, und ist niemand unter den Völkern mit mir. Ich habe sie gekeltert in meinem Zorn und zertreten in meinem Grimm. Daher ist ihr Blut auf meine Kleider gespritzt, und ich habe all mein Gewand besudelt.
4. Denn ich habe einen Tag der Rache mir vorgenommen; das Jahr, die Meinen zu erlösen, ist gekommen.
5. Und ich sah mich um, und da war kein Helfer; und ich verwunderte mich, und niemand stand mir bei; sondern mein Arm mußte mir helfen, und mein Zorn stand mir bei.
6. Und ich habe die Völker zertreten in meinem Zorn und habe sie trunken gemacht in meinem Grimm und ihr Blut auf die Erde geschüttet."

Antichrist wird besiegt

Hesekiel 28,1-10:

1. Und des Herrn Wort geschah zu mir und sprach:
2. Du Menschenkind, sage dem Fürsten zu Tyrus: So spricht der Herr: Darum daß sich dein Herz erhebt und spricht: "Ich bin Gott, ich sitze auf dem Thron Gottes mitten im Meer", so du doch ein Mensch und nicht Gott bist, doch erhebt sich dein Herz, als wäre es eines Gottes Herz:
3. siehe, du hältst dich für klüger denn Daniel, daß dir nichts verborgen sei
4. und habest durch deine Klugheit und deinen Verstand solche Macht zuwege gebracht und Schätze von Gold und Silber gesammelt
5. und habest durch deine große Weisheit und Hantierung so große Macht überkommen; davon bist du so stolz geworden, daß du so mächtig bist;
6. darum spricht der Herr also: Weil sich denn dein Herz erhebt, als wäre es eines Gottes Herz,
7. darum, siehe, ich will Fremde über dich schicken, nämlich die Tyrannen der Heiden; die sollen ihr Schwert zücken über deine schöne Weisheit und deine große Ehre zu Schanden machen.
8. Sie sollen dich hinunter in die Grube stoßen, daß du mitten auf dem Meer stirbst wie die Erschlagenen.
9. Was gilt's, ob du dann vor deinem Totschläger wirst sagen: "Ich bin Gott", so du doch nicht Gott, sondern ein Mensch und in deiner Totschläger Hand bist?
10. Du sollst sterben wie die Unbeschnittenen von der Hand der Fremden; denn ich habe es geredet, spricht der Herr.

Offenbarung 19,17-21:

17. Und ich sah einen Engel in der Sonne stehen; und er schrie mit großer Stimme und sprach zu allen Vögeln, die unter dem Himmel fliegen: Kommt und versammelt euch zu dem Abendmahl des großen Gottes,
18. daß ihr esset das Fleisch der Könige und der Hauptleute und das Fleisch der Starken und der Pferde und derer, die daraufsitzen, und das Fleisch aller Freien und Knechte, der Kleinen und der Großen!
19. Und ich sah das Tier und die Könige auf Erden und ihre Heere versammelt, Streit zu halten mit dem, der auf dem Pferde saß, und mit seinem Heer.
20. Und das Tier ward gegriffen und mit ihm der falsche Prophet, der die Zeichen tat vor ihm, durch welche er verführte, die das Malzeichen des Tiers nahmen und die das Bild des Tiers anbeteten; lebendig wurden diese beiden in den feurigen Pfuhl geworfen, der mit Schwefel brannte.
21. Und die andern wurden erwürgt mit dem Schwert des, der auf dem Pferde saß, das aus seinem Munde ging; und alle Vögel wurden satt von ihrem Fleisch.

Menschen und Tiere, die das Zeichen (Identifikationschip) haben, sterben

Sacharja 14,12-15:

12. Und das wird die Plage sein, womit der Herr plagen wird alle Völker, so wider Jerusalem gestritten haben; ihr Fleisch wird verwesen, dieweil sie noch auf ihren Füßen stehen, und ihre Augen werden in den Löchern verwesen und ihre Zunge im Munde verwesen.
13. Zu der Zeit wird der Herr ein großes Getümmel unter ihnen anrichten, daß einer wird den andern bei der Hand fassen und seine Hand wider des andern Hand erheben.
14. Denn auch Juda wird wider Jerusalem streiten, und es werden versammelt werden die Güter aller Heiden, die umher sind, Gold, Silber, Kleider über die Maßen viel.
15. Und da wird dann diese Plage gehen über Rosse, Maultiere, Kamele, Esel und allerlei Tiere, die in demselben Heer sind, gleichwie jene geplagt sind.

Hesekiel 28,20-24:

20. Und des Herrn Wort geschah zu mir und sprach:
21. Du Menschenkind, richte dein Angesicht wider Sidon und weissage wider sie
22. und sprich: So spricht der Herr: Siehe, ich will an dich, Sidon, und will an dir Ehre einlegen, daß man erfahren soll, daß ich der Herr bin, wenn ich das Recht über sie gehen lasse und an ihr erzeige, daß ich heilig sei.
23. Und ich will Pestilenz und Blutvergießen unter sie schicken auf ihren Gassen, und sie sollen tödlich verwundet drinnen fallen durchs Schwert, welches allenthalben über sie gehen wird; und sollen erfahren, daß ich der Herr bin.
24. Und forthin sollen allenthalben um das Haus Israel, da ihre Feinde sind, keine Dornen, die da stechen, noch Stacheln, die da wehe tun, bleiben, daß sie erfahren, daß ich der Herr bin.

Jesaja 24,1-14:

1. Siehe, der Herr macht das Land leer und wüst und wirft um, was darin ist, und zerstreut seine Einwohner.
2. Und es geht dem Priester wie dem Volk, dem Herrn wie dem Knecht, der Frau wie der Magd, dem Verkäufer wie dem Käufer, dem Leiher wie dem Borger, dem Mahnenden wie dem Schuldner.
3. Denn das Land wird leer und beraubt sein; denn der Herr hat solches geredet.
4. Das Land steht jämmerlich und verderbt; der Erdboden nimmt ab und verdirbt; die Höchsten des Volks im Lande nehmen ab.
5. Das Land ist entheiligt von seinen Einwohnern; denn sie übertreten das Gesetz und ändern die Gebote und lassen fahren den ewigen Bund.
6. Darum frißt der Fluch das Land; denn sie verschulden's, die darin wohnen. Darum verdorren die Einwohner des Landes, also daß wenig Leute übrigbleiben.
7. Der Most verschwindet, der Weinstock verschmachtet; und alle, die von Herzen fröhlich waren, seufzen.
8. Die Freude der Pauken feiert, das Jauchzen der Fröhlichen ist aus, und die Freude der Harfe hat ein Ende.
9. Man singt nicht mehr beim Weintrinken, und gutes Getränk ist bitter denen, die es trinken.
10. Die leere Stadt ist zerbrochen; alle Häuser sind zugeschlossen, daß niemand hineingeht.
11. Man klagt um den Wein auf den Gassen, daß alle Freude weg ist, alle Wonne des Landes dahin ist.
12. Eitel Wüstung ist in der Stadt geblieben, und die Tore stehen öde.
13. Denn es geht im Lande und im Volk eben, wie wenn ein Ölbaum abgepflückt ist, wie wenn man nachliest, so die Weinernte aus ist.
14. Dieselben heben ihre Stimme auf und rühmen und jauchzen vom Meer her über der Herrlichkeit des Herrn.

Teufel wird gebunden

Jesaja 24,21-22:

21. Zu der Zeit wird der Herr heimsuchen das hohe Heer, das in der Höhe ist, und die Könige der Erde, die auf Erden sind,
22. daß sie versammelt werden als Gefangene in die Grube und verschlossen werden im Kerker und nach langer Zeit wieder heimgesucht werden.

Jesaja 27,1:

1. Zu der Zeit wird der Herr heimsuchen mit seinem harten, großen und starken Schwert beide, den Leviathan, der eine flüchtige Schlange, und den Leviathan, der eine gewundene Schlange ist, und wird den Drachen im Meer erwürgen.

Offenbarung 20,1-3:

1. Und ich sah einen Engel vom Himmel fahren, der hatte den Schlüssel zum Abgrund und eine große Kette in seiner Hand.
2. Und er griff den Drachen, die alte Schlange, welche ist der Teufel und Satan, und band ihn tausend Jahre
3. und warf ihn in den Abgrund und verschloß ihn und versiegelte obendarauf, daß er nicht mehr verführen sollte die Heiden, bis daß vollendet würden tausend Jahre; und darnach muß er los werden eine kleine Zeit.

1000-jähriges Reich

Nach der Endschlacht beginnt ein so genanntes Friedensreich, das 1000 Jahre dauern wird. Siehe dazu mein Vortrag „Das 1000-jährige Reich" unter der Adresse http://auserwaehltechristen.de/forum/das_1000_jhrige_reich-14311021-t.html.

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Das 1000-jährige Reich

von admin am 25.12.2014 12:53

Das 1000-jährige Reich beginnt nach der Trübsal und nach dem Harmagedon, also der Endschlacht zwischen dem Antichrist und Jesus, das am Ende des Trübsals stattfinden wird. Man kann es auch der 3. Weltkrieg nennen, weil da alle Länder beteiligt sein werden, die nach Israel kommen, um dort gegen die Juden zu kämpfen und sie zu vernichten. Aber Jesus besiegt den Antichrist und sein Heer und bindet den Teufel für 1000 Jahre. Mehr dazu folgt in dem Vortrag „Der 3. Weltkrieg".

In diesem Vortrag wollen wir das 1000-jährige Reich betrachten, wie die Natur da aussehen wird, wie die Menschen sein werden und was es für einen Glauben geben wird.
Das Meiste über diese Zeit erzählt uns Jesaja. Fast sein ganzes Buch handelt über das 1000-jährige Reich. Aber auch in Hesekiel, Micha, Sacharja und der Offenbarung finden wir etwas darüber.
Wie in allen Prophezeiungen sind die Begebenheiten nicht in der richtigen Reihenfolge erzählt. Das ist der Schlüssel zur Prophetie. Um die Reihenfolge herauszubekommen, müssen wir alle Bibelstellen über dieses Thema beachten.

In diesem Vortrag werde ich mehr die Bibel reden lassen, weil es so viele Stellen zu diesem Thema gibt und in der Bibel so gut wie alles steht was man wissen muss und weil man die Bibelstellen unkommentiert lesen kann.

Die Natur

Komplette Veränderung der Erdoberfläche

Die Natur wird sich komplett verändern. Das wird aber nicht im 1000-jährigen Reich passieren, sondern kurz nach Beginn der zweiten Trübsalshälfte. Dies wird durch ein großes weltweites Erdbeben hervorgebracht und die Erdoberfläche wird es nicht mehr so geben wie wir sie heute kennen. Berge und Inseln werden verschoben oder verschwinden, bzw. abgeflacht werden und es entstehen Berge an anderen Stellen wie der Tempelberg. Er wird der höchste Berg sein. D. h. die Magmamassen unter den Kontinentalplatten werden so heiß werden, dass sie die Struktur der Platten verändern. Dies wird etliche Vulkanausbrüche zur Folge haben und die Platten werden durch den Druck an manchen Stellen hochgedrückt, was zur Folge hat, dass die Berge und Höhen, die es davor gab, abgeflacht werden. Warum das Magma heißer wird, habe ich in dem Vortrag „Warum gibt es immer mehr Naturkatastrophen" unter der Adresse http://auserwaehltechristen.de/forum/warum_gibt_es_immer_mehr_naturkatastrophen-5284107-t.html geschrieben.
Es werden auch Wälder entstehen, wo Wüsten waren und Wüsten wo Wälder waren. Also werden sich auch das Klima und die Luftströme verändern.
Aber es werden keine Naturkatastrophen mehr geben und die Natur wird friedlich werden durch die geographischen Veränderungen.

Offenbarung 6,12-14:

12. Und ich sah, daß es das sechste Siegel auftat, und siehe, da ward ein großes Erdbeben, und die Sonne ward schwarz wie ein härener Sack, und der Mond ward wie Blut;
13. und die Sterne des Himmels fielen auf die Erde, gleichwie ein Feigenbaum seine Feigen abwirft, wenn er von großem Wind bewegt wird.
14. Und der Himmel entwich wie ein zusammengerolltes Buch; und alle Berge und Inseln wurden bewegt aus ihren Örtern.

Jesaja 24,16-20:

16. Wir hören Lobgesänge vom Ende der Erde zu Ehren dem Gerechten. Und ich muß sagen: Wie bin ich aber so elend! wie bin ich aber so elend! Weh mir! denn es rauben die Räuber, ja immerfort rauben die Räuber.
17. Darum kommt über euch, Bewohner der Erde, Schrecken, Grube und Strick.
18. Und ob einer entflöhe vor dem Geschrei des Schreckens, so wird er doch in die Grube fallen; kommt er aus der Grube, so wird er doch im Strick gefangen werden. Denn die Fenster der Höhe sind aufgetan, und die Grundfesten der Erde beben.
19. Es wird die Erde mit Krachen zerbrechen, zerbersten und zerfallen.
20. Die Erde wird taumelm wie ein Trunkener und wird hin und her geworfen wie ein Hängebett; denn ihre Missetat drückt sie, daß sie fallen muß und kann nicht stehenbleiben.

Sacharja 14,4:

4. Und seine Füße werden stehen zu der Zeit auf dem Ölberge, der vor Jerusalem liegt gegen Morgen. Und der Ölberg wird sich mitten entzwei spalten, vom Aufgang bis zum Niedergang, sehr weit voneinander, daß sich eine Hälfte des Berges gegen Mitternacht und die andere gegen Mittag geben wird.

Jesaja 15,6-7:

6. Denn die Wasser zu Nimrim versiegen, daß das Gras verdorrt und das Kraut verwelkt und kein Grünes wächst.
7. Denn das Gut, das sie gesammelt haben, und alles, was sie verwahrt haben, führt man über den Weidenbach.

Jesaja 19,5-10:

5. Und das Wasser in den Seen wird vertrocknen; dazu der Strom wird versiegen und verschwinden.
6. Und die Wasser werden verlaufen, daß die Flüsse Ägyptens werden gering und trocken werden, daß Rohr und Schilf verwelken,
7. und das Gras an den Wassern wird verstieben, und alle Saat am Wasser wird verdorren und zunichte werden.
8. Und die Fischer werden trauern; und alle die, so Angeln ins Wasser werfen, werden klagen; und die, so Netze auswerfen aufs Wasser, werden betrübt sein.
9. Es werden mit Schanden bestehen, die da gute Garne wirken und Netze stricken.
10. Und des Landes Pfeiler werden zerschlagen; und alle, die um Lohn arbeiten, werden bekümmert sein.

Jesaja 30,23-26:

23. So wird er deinen Samen, den du auf den Acker gesät hast, Regen geben und Brot von des Ackers Ertrag, und desselben volle Genüge. Und dein Vieh wird zu der Zeit weiden in einer weiten Aue.
24. Die Ochsen und Füllen, so den Acker bauen, werden gemengtes Futter essen, welches geworfelt ist mit der Wurfschaufel und Wanne.
25. Und es werden auf allen großen Bergen und auf allen großen Hügeln zerteilte Wasserströme gehen zur Zeit der großen Schlacht, wenn die Türme fallen werden.
26. Und des Mondes Schein wird sein wie der Sonne Schein, und der Sonne Schein wird siebenmal heller sein denn jetzt, zu der Zeit, wenn der Herr den Schaden seines Volks verbinden und seine Wunden heilen wird.

Jesaja 23,14-20:

14. Denn die Paläste werden verlassen sein und die Stadt, die voll Getümmel war, einsam sein, daß die Türme und Festen ewige Höhlen werden und dem Wild zur Freude, den Herden zur Weide,
15. bis so lange, daß über uns ausgegossen wird der Geist aus der Höhe. So wird dann die Wüste zum Acker werden und der Acker wie ein Wald geachtet werden.
16. Und das Recht wird in der Wüste wohnen und Gerechtigkeit auf dem Acker hausen,
17. und der Gerechtigkeit Frucht wird Friede sein, und der Gerechtigkeit Nutzen wird ewige Stille und Sicherheit sein,
18. daß mein Volk in Häusern des Friedens wohnen wird, in sicheren Wohnungen und in stolzer Ruhe.
19. Aber Hagel wird sein den Wald hinab, und die Stadt danieden wird niedrig sein.
20. Wohl euch, die ihr säet allenthalben an den Wassern und die Füße der Ochsen und Esel frei gehen lasset!

Jesaja 35,1-9:

1. Aber die Wüste und Einöde wird lustig sein, und das dürre Land wird fröhlich stehen und wird blühen wie die Lilien.
2. Sie wird blühen und fröhlich stehen in aller Lust und Freude. Denn die Herrlichkeit des Libanon ist ihr gegeben, der Schmuck Karmels und Sarons. Sie sehen die Herrlichkeit des Herrn, den Schmuck unseres Gottes.
3. Stärkt die müden Hände und erquickt die strauchelnden Kniee!
4. Saget den verzagten Herzen: Seid getrost, fürchtet euch nicht! Sehet, euer Gott, der kommt zur Rache; Gott, der da vergilt, kommt und wird euch helfen.
5. Alsdann werden der Blinden Augen aufgetan werden, und der Tauben Ohren geöffnet werden;
6. alsdann werden die Lahmen springen wie ein Hirsch, und der Stummen Zunge wird Lob sagen. Denn es werden Wasser in der Wüste hin und wieder fließen und Ströme im dürren Lande.
7. Und wo es zuvor trocken gewesen ist, sollen Teiche stehen; und wo es dürr gewesen ist, sollen Brunnquellen sein. Da zuvor die Schakale gelegen haben, soll Gras und Rohr und Schilf stehen.
8. Und es wird daselbst eine Bahn sein und ein Weg, welcher der heilige Weg heißen wird, daß kein Unreiner darauf gehen darf; und derselbe wird für sie sein, daß man darauf gehe, daß auch die Toren nicht irren mögen.
9. Es wird da kein Löwe sein, und wird kein reißendes Tier darauf treten noch daselbst gefunden werden; sondern man wird frei sicher daselbst gehen.

Jesaja 51,3:

3. Denn der Herr tröstet Zion, er tröstet alle ihre Wüsten und macht ihre Wüste wie Eden und ihr dürres Land wie den Garten des Herrn, daß man Wonne und Freude darin findet, Dank und Lobgesang.

Tempel auf dem höchsten Berg

Micha 4,1:

1. In den letzten Tagen aber wird der Berg, darauf des Herrn Haus ist, fest stehen, höher denn alle Berge, und über die Hügel erhaben sein, und die Völker werden dazu laufen,

Hesekiel 40,2:

2. Durch göttliche Gesichte führte er mich ins Land Israel und stellte mich auf einen hohen Berg, darauf war's wie eine gebaute Stadt gegen Mittag.

Jesaja 2,2:

2. Es wird zur letzten Zeit der Berg, da des Herrn Haus ist, fest stehen, höher denn alle Berge, und über alle Hügel erhaben werden, und werden alle Heiden dazu laufen

Sacharja 14,8:

8. Zu der Zeit werden lebendige Wasser aus Jerusalem fließen, die Hälfte zum Meer gegen Morgen und die andere Hälfte zum Meer gegen Abend; und es wird währen des Sommers und des Winters.

Keine Feindschaften in Natur und zwischen Tiere und Menschen

Da der Teufel gebunden ist, wirkt sich das nicht nur auf die Naturkatastrophen aus, sondern auch auf die Tierwelt. Die Tiere werden friedlich und alle Raubtiere werden zu Pflanzenfresser. Die Tiere werden sich nicht mehr gegenseitig jagen und auch nicht die Menschen. Beide werden in Frieden nebeneinander leben so wie es im Paradies war im Garten Eden bevor die Menschen gesündigt haben.

Sacharja 14,10-11:

10. Und man wird gehen im ganzen Lande umher wie auf einem Gefilde, von Geba nach Rimmon zu, gegen Mittag von Jerusalem. Und sie wird erhaben sein und wird bleiben an ihrem Ort, vom Tor Benjamin bis an den Ort des ersten Tores, bis an das Ecktor, und vom Turm Hananeel bis an des Königs Kelter.
11. Und man wird darin wohnen, und wird kein Bann mehr sein; denn Jerusalem wird ganz sicher wohnen.

Jesaja 65,25:

25. Wolf und Lamm sollen weiden zugleich, der Löwe wird Stroh essen wie ein Rind, und die Schlange soll Erde essen. Sie werden nicht schaden noch verderben auf meinem ganzen heiligen Berge, spricht der Herr.

Die Menschen

Städte werden zerstört

Während der zweiten Trübsalshälfte vor dem 1000-jährigen Reich wird es auf der ganzen Welt Kriege geben. Eine Nation wird sich gegen das andere erheben und eine Nation wird die andere auslöschen oder ganz vertreiben, bis sich alle Nationen gegen Israel versammeln und sie Jesus dann alle auf einmal vernichtet.

Jesaja 25,10-12:

10. Denn die Hand des Herrn ruht auf diesem Berge. Moab aber wird unter ihm zertreten werden, wie Stroh zertreten wird und wie Kot.
11. Und er wird seine Hände ausbreiten mitten unter sie, wie sie ein Schwimmer ausbreitet, zu schwimmen; und wird ihre Pracht erniedrigen mit den Armen seiner Hände
12. und die hohen Festen eurer Mauern beugen, erniedrigen und in den Staub zu Boden werfen.

Frieden zwischen Menschen

Auch die Menschen werden friedlich werden, weil der Teufel gebunden ist. Der Teufel wird die Menschen nicht mehr zum Hass verführen können und es werden keine Kriege mehr sein und kein Mord und Diebstahl und Betrug und auch keine Krankheiten mehr.
Es werden aber nur noch sehr wenige Menschen auf der Erde sein, weil der Antichrist die Menschen zwingen wird ein Zeichen zu tragen, womit sie vom Antichrist zu 100 % gesteuert werden und keinen freien Willen mehr haben können. Sie werden nur noch wie Roboter oder Zombies sein, die ferngesteuert sein werden. Dieses Zeichen macht sie vom Überwachungssystem dermaßen abhängig, dass alle Menschen sterben werden, die das Zeichen haben wenn das System zusammenbricht, wie es auch passieren wird wenn Jesus den Antichrist besiegt. Deswegen warnt uns die Bibel ausdrücklich das Zeichen nicht anzunehmen. Das Zeichen wird die komplette Identität des Menschen beinhalten, der ihn trägt und ohne das Zeichen wird man nichts kaufen oder verkaufen können und somit auch nicht arbeiten oder zum Arzt gehen können. Man wird auch sich auch nicht von anderen Menschen helfen lassen können, die das Zeichen haben, weil diese Menschen keine Bewegung machen, die nicht überwacht wird und nicht vom Antichrist beabsichtigt ist. So werden die Menschen, die das Zeichen nicht haben zu Obdachlose, die sich von Müll ernähren werden oder in den Wäldern und Höhlen wohnen werden und sich ständig verstecken müssen, damit sie die Polizei nicht einfängt und ihnen das Zeichen aufzwingt. Die Obdachlosen müssen aber auch hoffen, dass wenn sie nicht von der Polizei gefangen werden, auch nicht durch die vielen Naturkatastrophen umkommen werden, die in diesen 3,5 Jahren auf der Erde wüten werden. nur die überlebenden Obdachlosen werden in das 1000-jährige Reich eingehen können und die Juden, die in Jerusalem sind wenn Jesus sie beim Harmagedon rettet. So werden nur ein paar tausend Menschen auf der ganzen Welt überleben.
Die Menschen, die sich zu Gott bekehren, werden in diesen 1000 Jahren nicht sterben, aber die Menschen, die Gott ablehnen, werden immer noch so lange leben wie heute ein Mensch lebt. Die Menschen werden also 100 Jahre Zeit haben sich zu Gott zu bekehren wenn sie weiter leben wollen. Aber wer würde in so einer friedlichen Zeit nicht leben wollen? Wer würde sich da nicht zu Gott bekehren, wenn er sieht, dass alle Ungläubigen mit spätestens 100 Jahre sterben?

Micha 4,3-4:

3. Er wird unter großen Völkern richten und viele Heiden strafen in fernen Landen. Sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen. Es wird kein Volk wider das andere ein Schwert aufheben und werden nicht mehr kriegen lernen.
4. Ein jeglicher wird unter seinem Weinstock und Feigenbaum wohnen ohne Scheu; denn der Mund des Herrn Zebaoth hat's geredet.

Jesaja 2,4:

4. Und er wird richten unter den Heiden und strafen viele Völker. Da werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen. Denn es wird kein Volk gegen das andere ein Schwert aufheben, und werden hinfort nicht mehr kriegen lernen.

Micha 4,5-7:

5. Denn ein jegliches Volk wandelt im Namen seines Gottes; aber wir wandeln im Namen des Herrn, unsers Gottes, immer und ewiglich.
6. Zur selben Zeit, spricht der Herr, will ich die Lahmen versammeln und die Verstoßenen zuhauf bringen und die ich geplagt habe.
7. Und will die Lahmen machen, daß sie Erben haben sollen, und die Verstoßenen zum großen Volk machen; und der Herr wird König über sie sein auf dem Berge Zion von nun an bis in Ewigkeit.

Jesaja 25,1-5:

1. Herr, du bist mein Gott! dich preise ich; ich lobe deinen Namen, denn du tust Wunder; dein Ratschlüsse von alters her sind treu und wahrhaftig.
2. Denn du machst die Stadt zum Steinhaufen, die feste Stadt, daß sie auf einem Haufen liegt, der Fremden Palast, daß sie nicht mehr eine Stadt sei und nimmermehr gebaut werde.
3. Darum ehrt dich ein mächtiges Volk: die Städte gewaltiger Heiden fürchten dich.
4. Denn du bist der Geringen Stärke, der Armen Stärke in der Trübsal, eine Zuflucht vor dem Ungewitter, ein Schatten vor der Hitze, wenn die Tyrannen wüten wie ein Ungewitter wider eine Wand.
5. Du demütigst der Fremden Ungestüm wie die Hitze in einem dürren Ort; wie die Hitze durch der Wolken Schatten, so wird gedämpft der Tyrannen Siegesgesang.

Jesaja 35,10:

10. Die Erlösten des Herrn werden wiederkommen und gen Zion kommen mit Jauchzen; ewige Freude wird über ihrem Haupte sein; Freude und Wonne werden sie ergreifen, und Schmerz und Seufzen wird entfliehen.

Jesaja 44,1-5:

1. So höre nun, mein Knecht Jakob, und Israel, den ich erwählt habe!
2. So spricht der Herr, der dich gemacht und bereitet hat und der dir beisteht von Mutterleibe an: Fürchte dich nicht, mein Knecht Jakob, und du, Jesurun, den ich erwählt habe!
3. Denn ich will Wasser gießen auf das Durstige und Ströme auf das Dürre: ich will meinen Geist auf deinen Samen gießen und meinen Segen auf deine Nachkommen,
4. daß sie wachsen sollen wie Gras, wie Weiden an den Wasserbächen.
5. Dieser wird sagen: Ich bin des Herrn! und jener wird genannt werden mit dem Namen Jakob; und dieser wird sich mit seiner Hand dem Herrn zuschreiben und wird mit dem Namen Israel genannt werden.

Jesaja 54,11-17:

11. Du Elende, über die alle Wetter gehen, und du Trostlose, siehe, ich will deine Steine wie einen Schmuck legen und will deinen Grund mit Saphiren legen
12. und deine Zinnen aus Kristallen machen und deine Tore von Rubinen und alle deine Grenzen von erwählten Steinen
13. und alle deine Kinder gelehrt vom Herrn und großen Frieden deinen Kindern.
14. Du sollst durch Gerechtigkeit bereitet werden. Du wirst ferne sein von Gewalt und Unrecht, daß du dich davor nicht darfst fürchten, und von Schrecken, denn es soll nicht zu dir nahen.
15. Siehe, wer will sich wider dich rotten und dich überfallen, so sie sich ohne mich rotten?
16. Siehe, ich schaffe es, daß der Schmied, der die Kohlen aufbläst, eine Waffe daraus mache nach seinem Handwerk; und ich schaffe es, daß der Verderber sie zunichte mache.
17. Einer jeglichen Waffe, die wider dich zubereitet wird, soll es nicht gelingen; und alle Zunge, so sich wider dich setzt, sollst du im Gericht verdammen. Das ist das Erbe der Knechte des Herrn und ihre Gerechtigkeit von mir, spricht der Herr.

Jesaja 65,17-24:

17. Denn siehe, ich will einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen, daß man der vorigen nicht mehr gedenken wird noch sie zu Herzen nehmen;
18. sondern sie werden sich ewiglich freuen und fröhlich sein über dem, was ich schaffe. Denn siehe, ich will Jerusalem schaffen zur Wonne und ihr Volk zur Freude,
19. und ich will fröhlich sein über Jerusalem und mich freuen über mein Volk; und soll nicht mehr darin gehört werden die Stimme des Weinens noch die Stimme des Klagens.
20. Es sollen nicht mehr dasein Kinder, die nur etliche Tage leben, oder Alte, die ihre Jahre nicht erfüllen; sondern die Knaben sollen hundert Jahre alt sterben und die Sünder hundert Jahre alt verflucht werden.
21. Sie werden Häuser bauen und bewohnen; sie werden Weinberge pflanzen und ihre Früchte essen.
22. Sie sollen nicht bauen, was ein andrer bewohne, und nicht pflanzen, was ein andrer esse. Denn die Tage meines Volke werden sein wie die Tage eines Baumes; und das Werk ihrer Hände wird alt werden bei meinen Auserwählten.
23. Sie sollen nicht umsonst arbeiten noch unzeitige Geburt gebären; denn sie sind der Same der Gesegneten des Herrn und ihre Nachkommen mit ihnen.
24. Und soll geschehen, ehe sie rufen, will ich antworten; wenn sie noch reden, will ich hören.

Juden heilig und begehrt

Die Menschen werden erkennen, dass Jesus Gott ist und Israel sein auserwähltes Volk ist und ihnen dienen und Gott in Jerusalem opfern und sich zu Gott bekehren.

Jesaja 4,1-3:

1. daß sieben Weiber werden zu der Zeit einen Mann ergreifen und sprechen: Wir wollen uns selbst nähren und kleiden; laß uns nur nach deinen Namen heißen, daß unsre Schmach von uns genommen werde.
2. In der Zeit wird des Herrn Zweig lieb und wert sein und die Frucht der Erde herrlich und schön bei denen, die erhalten werden in Israel.
3. Und wer da wird übrig sein zu Zion und übrigbleiben zu Jerusalem, der wird heilig heißen, ein jeglicher, der geschrieben ist unter die Lebendigen zu Jerusalem.

Jesaja 14,1-2:

1. Denn der Herr wird sich über Jakob erbarmen und Israel noch fürder erwählen und sie in ihr Land setzen. Und Fremdlinge werden sich zu ihnen tun und dem Hause Jakob anhangen.
2. Und die Völker werden sie nehmen und bringen an ihren Ort, daß sie das Haus Israel besitzen wird im Lande des Herrn zu Knechten und Mägden, und sie werden gefangen halten die, von welchen sie gefangen waren, und werden herrschen über ihre Dränger.

Jesaja 19,17-20:

17. Und Ägypten wird sich fürchten vor dem Lande Juda, daß, wer desselben gedenkt, wird davor erschrecken über den Rat des Herrn Zebaoth, den er über sie beschlossen hat.
18. Zu der Zeit werden fünf Städte in Ägyptenland reden nach der Sprache Kanaans und schwören bei dem Herrn Zebaoth. Eine wird heißen Ir-Heres.
19. Zu derselben Zeit wird des Herrn Altar mitten in Ägyptenland sein und ein Malstein des Herrn an den Grenzen,
20. welcher wird ein Zeichen und Zeugnis sein dem Herr Zebaoth in Ägyptenland. Denn sie werden zum Herrn schreien vor den Drängern, so wird er ihnen senden einen Heiland und Meister, der sie errette.

Jesaja 23,15-18:

15. Zu der Zeit wird Tyrus vergessen werden siebzig Jahre, solange ein König leben mag. Aber nach siebzig Jahren wird es mit Tyrus gehen, wie es im Hurenlied heißt:
16. Nimm die Harfe, gehe in der Stadt um, du vergessene Hure; mache es gut auf dem Saitenspiel und singe getrost, auf daß dein wieder gedacht werde!
17. Denn nach siebzig Jahren wird der Herr Tyrus heimsuchen, daß sie wiederkomme zu ihrem Hurenlohn und Hurerei treibe mit allen Königreichen auf Erden.
18. Aber ihr Kaufhandel und Hurenlohn werden dem Herrn heilig sein. Man wird sie nicht wie Schätze sammeln noch verbergen; sondern die vor dem Herrn wohnen, werden ihr Kaufgut haben, daß sie essen und satt werden und wohl bekleidet seien.

Jesaja 51,11:

11. Also werden die Erlösten des Herrn wiederkehren und gen Zion kommen mit Jauchzen, und ewige Freude wird auf ihrem Haupte sein. Wonne und Freude werden sie ergreifen; aber Trauer und Seufzen wird von ihnen fliehen.

Jesaja 54,1-3:

1. Rühme, du Unfruchtbare, die du nicht gebierst! Freue dich mit Rühmen und jauchze, die du nicht schwanger bist! Denn die Einsame hat mehr Kinder, als die den Mann hat, spricht der Herr.
2. Mache den Raum deiner Hütte weit, und breite aus die Teppiche deiner Wohnung; spare nicht! Dehne deine Seile lang und stecke deine Nägel fest!
3. Denn du wirst ausbrechen zur Rechten und zur Linken, und dein Same wird die Heiden erben und in den verwüsteten Städten wohnen.

Jesaja 61,4-11:

4. Sie werden die alten Wüstungen bauen, und was vorzeiten zerstört ist, aufrichten; sie werden die verwüsteten Städte, so für und für zerstört gelegen sind, erneuen.
5. Fremde werden stehen und eure Herde weiden, und Ausländer werden eure Ackerleute und Weingärtner sein.
6. Ihr aber sollt Priester des Herrn heißen, und man wird euch Diener unsers Gottes nennen, und ihr werdet der Heiden Güter essen und in ihrer Herrlichkeit euch rühmen.
7. Für eure Schmach soll Zwiefältiges kommen, und für die Schande sollen sie fröhlich sein auf ihren Äckern; denn sie sollen Zwiefältiges besitzen in ihrem Lande, sie sollen ewige Freude haben.
8. Denn ich bin der Herr, der das Rechte liebt, und hasse räuberische Brandopfer; und will schaffen, daß ihr Lohn soll gewiß sein, und einen ewigen Bund will ich mit ihnen machen.
9. Und man soll ihren Samen kennen unter den Heiden und ihre Nachkommen unter den Völkern, daß, wer sie sehen wird, soll sie kennen, daß sie sein Same sind, gesegnet vom Herrn.
10. Ich freue mich im Herrn, und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott; denn er hat mich angezogen mit Kleidern des Heils und mit dem Rock der Gerechtigkeit gekleidet, wie einen Bräutigam, mit priesterlichem Schmuck geziert, und wie eine Braut, die in ihrem Geschmeide prangt.
11. Denn gleichwie das Gewächs aus der Erde wächst und Same im Garten aufgeht, also wird Gerechtigkeit und Lob vor allen Heiden aufgehen aus dem Herrn.

Jesaja 66,7-14:

7. Sie gebiert, ehe ihr wehe wird; sie ist genesen eines Knaben, ehe denn ihre Kindsnot kommt.
8. Wer hat solches je gehört? wer hat solches je gesehen? Kann auch, ehe denn ein Land die Wehen kriegt, ein Volk auf einmal geboren werden? Nun hat doch ja Zion ihre Kinder ohne Wehen geboren.
9. Sollte ich das Kind lassen die Mutter brechen und nicht auch lassen geboren werden? spricht der Herr. Sollte ich, der gebären läßt, verschließen? spricht dein Gott.
10. Freuet euch mit Jerusalem und seid fröhlich über sie, alle, die ihr sie liebhabt; freuet euch mit ihr, alle, die ihr hier über sie traurig gewesen seid!
11. Denn dafür sollt ihr saugen und satt werden von den Brüsten ihres Trostes; ihr sollt dafür saugen und euch ergötzen an der Fülle ihrer Herrlichkeit.
12. Denn also spricht der Herr: Siehe, ich breite aus den Frieden bei ihr wie einen Strom und die Herrlichkeit der Heiden wie einen ergossenen Bach; da werdet ihr saugen. Ihr sollt auf dem Arme getragen werden, und auf den Knieen wird man euch freundlich halten.
13. Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet; ja, ihr sollt an Jerusalem ergötzt werden.
14. Ihr werdet's sehen, und euer Herz wird sich freuen, und euer Gebein soll grünen wie Gras. Da wird man erkennen die Hand des Herrn an seinen Knechten und den Zorn an seinen Feinden.

Jesus als König über die ganze Welt

Nachdem Jesus den Antichrist beim Harmagedon besiegt hat, wird er als König auf die Erde bleiben und seine Herrschaft antreten und in Jerusalem regieren.

Sacharja 14,9:

9. Und der Herr wird König sein über alle Lande. Zu der Zeit wird der Herr nur einer sein und sein Name nur einer.

Micha 4,7b:

und der Herr wird König über sie sein auf dem Berge Zion von nun an bis in Ewigkeit.

Jesaja 24,23:

23. Und der Mond wird sich schämen, und die Sonne mit Schanden bestehen, wenn der Herr Zebaoth König sein wird auf dem Berge Zion und zu Jerusalem und vor seinen Ältesten in der Herrlichkeit.

Jesaja 25,10:

10. Denn die Hand des Herrn ruht auf diesem Berge. Moab aber wird unter ihm zertreten werden, wie Stroh zertreten wird und wie Kot.

Jesaja 31,1:

1. Siehe, es wird ein König regieren, Gerechtigkeit anzurichten, und Fürsten werden herrschen, das Recht zu handhaben,

Der Glaube

Teufel gebunden

Wie schon erwähnt, wird der Teufel für das 1000-jährige Reich gebunden sein und die Menschen, Tiere und die ganze Natur nicht mehr gegeneinander und gegen Gott aufhetzen können und so wird es für diese Zeit Frieden geben auf der Erde.

Offenbarung 20,1-6:

1. Und ich sah einen Engel vom Himmel fahren, der hatte den Schlüssel zum Abgrund und eine große Kette in seiner Hand.
2. Und er griff den Drachen, die alte Schlange, welche ist der Teufel und Satan, und band ihn tausend Jahre
3. und warf ihn in den Abgrund und verschloß ihn und versiegelte obendarauf, daß er nicht mehr verführen sollte die Heiden, bis daß vollendet würden tausend Jahre; und darnach muß er los werden eine kleine Zeit.
4. Und ich sah Stühle, und sie setzten sich darauf, und ihnen ward gegeben das Gericht; und die Seelen derer, die enthauptet sind um des Zeugnisses Jesu und um des Wortes Gottes willen, und die nicht angebetet hatten das Tier noch sein Bild und nicht genommen hatten sein Malzeichen an ihre Stirn und auf ihre Hand, diese lebten und regierten mit Christo tausend Jahre.
5. Die andern Toten aber wurden nicht wieder lebendig, bis daß tausend Jahre vollendet wurden. Dies ist die erste Auferstehung.
6. Selig ist der und heilig, der teilhat an der ersten Auferstehung. Über solche hat der andere Tod keine Macht; sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre.

Jesaja 14,3-20:

3. Und zu der Zeit, wenn dir der Herr Ruhe geben wird von deinem Jammer und Leid und von dem harten Dienst, darin du gewesen bist,
4. so wirst du solch ein Lied anheben wider den König von Babel und sagen: Wie ist's mit dem Dränger so gar aus, und der Zins hat ein Ende!
5. Der Herr hat die Rute der Gottlosen zerbrochen, die Rute der Herrscher,
6. welche die Völker schlug mit Grimm ohne Aufhören und mit Wüten herrschte über die Heiden und verfolgte ohne Barmherzigkeit.
7. Nun ruht doch alle Welt und ist still und jauchzt fröhlich.
8. Auch freuen sich die Tannen über dich und die Zedern auf dem Libanon und sagen: "Weil du liegst, kommt niemand herauf, der uns abhaue."
9. Die Hölle drunten erzittert vor dir, da du ihr entgegenkamst. Sie erweckt dir die Toten, alle Gewaltigen der Welt, und heißt alle Könige der Heiden von ihren Stühlen aufstehen,
10. daß dieselben alle umeinander reden und sagen zu dir: "Du bist auch geschlagen gleichwie wir, und es geht dir wie uns."
11. Deine Pracht ist herunter in die Hölle gefahren samt dem Klange deiner Harfen. Maden werden dein Bett sein und Würmer deine Decke.
12. Wie bist du vom Himmel gefallen, du schöner Morgenstern! Wie bist du zur Erde gefällt, der du die Heiden schwächtest!
13. Gedachtest du doch in deinem Herzen: "Ich will in den Himmel steigen und meinen Stuhl über die Sterne Gottes erhöhen;
14. ich will mich setzen auf den Berg der Versammlung in der fernsten Mitternacht; ich will über die hohen Wolken fahren und gleich sein dem Allerhöchsten."
15. Ja, zur Hölle fährst du, zur tiefsten Grube.
16. Wer dich sieht, wird dich schauen und betrachten und sagen: "Ist das der Mann, der die Erde zittern und die Königreiche beben machte?
17. der den Erdboden zur Wüste machte und die Städte darin zerbrach und gab seine Gefangenen nicht los?"
18. Alle Könige der Heiden miteinander liegen doch mit Ehren, ein jeglicher in seinem Hause;
19. du aber bist verworfen fern von deinem Grabe wie ein verachteter Zweig, bedeckt von Erschlagenen, die mit dem Schwert erstochen sind, die hinunterfahren zu den Steinen der Grube, wie eine zertretene Leiche.
20. Du wirst nicht wie jene begraben werden, denn du hast dein Land verderbt und dein Volk erschlagen; denn man wird des Samens der Boshaften nimmermehr gedenken.

Jesaja 24,21-22:

21. Zu der Zeit wird der Herr heimsuchen das hohe Heer, das in der Höhe ist, und die Könige der Erde, die auf Erden sind,
22. daß sie versammelt werden als Gefangene in die Grube und verschlossen werden im Kerker und nach langer Zeit wieder heimgesucht werden.

Jesaja 27,1:

1. Zu der Zeit wird der Herr heimsuchen mit seinem harten, großen und starken Schwert beide, den Leviathan, der eine flüchtige Schlange, und den Leviathan, der eine gewundene Schlange ist, und wird den Drachen im Meer erwürgen.

Der Tempel

Micha 4,1:

1. In den letzten Tagen aber wird der Berg, darauf des Herrn Haus ist, fest stehen, höher denn alle Berge, und über die Hügel erhaben sein, und die Völker werden dazu laufen,

Hesekiel 40,2:

2. Durch göttliche Gesichte führte er mich ins Land Israel und stellte mich auf einen hohen Berg, darauf war's wie eine gebaute Stadt gegen Mittag.

Jesaja 4,4-6:

4. Dann wird der Herr den Unflat der Töchter Zions waschen und die Blutschulden Jerusalems vertreiben von ihr durch den Geist, der richten und ein Feuer anzünden wird.
5. Und der Herr wird schaffen über alle Wohnungen des Berges Zion, und wo man versammelt ist, Wolke und Rauch des Tages, und Feuerglanz, der da brenne, des Nachts. Denn es wird ein Schirm sein über alles, was herrlich ist,
6. und wird eine Hütte sein zum Schatten des Tages vor der Hitze und eine Zuflucht und Verbergung vor dem Wetter und Regen.

Tempelbeschreibung

Wer genau wissen will, wie der Tempel aussehen wird, kann das in Hesekiel 40-47,12 nachlesen. Der Vortrag würde zu lang werden, wenn ich noch acht Kapiteln kopieren würde.

Das Land Israel

Hesekiel 47,13-23 + 48

13. So spricht der Herr: Dies sind die Grenzen, nach denen ihr das Land sollt austeilen den zwölf Stämmen Israels; denn zwei Teile gehören dem Stamm Joseph.
14. Und ihr sollt's gleich austeilen, einem wie dem andern; denn ich habe meine Hand aufgehoben, das Land euren Vätern und euch zum Erbteil zu geben.
15. Dies ist nun die Grenze des Landes gegen Mitternacht: von dem großen Meer an des Weges nach Hethlon gen Zedad,
16. Hamath, Berotha, Sibraim, das an Damaskus und Hamath grenzt, und Hazar-Thichon, das an Hauran grenzt.
17. Das soll die Grenze sein vom Meer an bis gen Hazar-Enon, und Damaskus und Hamath sollen das Ende sein. Das sei die Grenze gegen Mitternacht.
18. Aber die Grenze gegen Morgen sollt ihr messen zwischen Hauran und Damaskus und zwischen Gilead und dem Lande Israel, am Jordan hinab bis an das Meer gegen Morgen. Das soll die Grenze gegen Morgen sein.
19. Aber die Grenze gegen Mittag ist von Thamar bis ans Haderwasser zu Kades und den Bach hinab bis an das große Meer. Das soll die Grenze gegen Mittag sein.
20. Und an der Seite gegen Abend ist das große Meer von der Grenze an bis gegenüber Hamath. Das sei die Grenze gegen Abend.
21. Also sollt ihr das Land austeilen unter die Stämme Israels.
22. Und wenn ihr das Los werft, das Land unter euch zu teilen, so sollt ihr die Fremdlinge, die bei euch wohnen und Kinder unter euch zeugen, halten gleich wie die Einheimischen unter den Kindern Israel;
23. und sie sollen auch ihr Teil im Lande haben, ein jeglicher unter seinem Stamm, dabei er wohnt, spricht der Herr.

1. Dies sind die Namen der Stämme: von Mitternacht, an dem Wege nach Hethlon, gen Hamath und Hazar-Enon und von Damaskus gegen Hamath, das soll Dan für seinen Teil haben von Morgen bis gen Abend.
2. Neben Dan soll Asser seinen Teil haben, von Morgen bis gen Abend.
3. Neben Asser soll Naphthali seinen Teil haben, von Morgen bis gen Abend.
4. Neben Naphthali soll Manasse seinen Teil haben, von Morgen bis gen Abend.
5. Neben Manasse soll Ephraim seinen Teil haben, von Morgen bis gen Abend.
6. Neben Ephraim soll Ruben seinen Teil haben, von Morgen bis gen Abend.
7. Neben Ruben soll Juda seinen Teil haben, von Morgen bis gen Abend.
8. Neben Juda aber sollt ihr einen Teil absondern, von Morgen bis gen Abend, der fünfundzwanzigtausend Ruten breit und so lang sei, wie sonst ein Teil ist von Morgen bis gen Abend; darin soll das Heiligtum stehen.
9. Und davon sollt ihr dem Herrn einen Teil absondern, fünfundzwanzigtausend Ruten lang und zehntausend Ruten breit.
10. Und dieser heilige Teil soll den Priestern gehören, nämlich fünfundzwanzigtausend Ruten lang gegen Mitternacht und gegen Mittag und zehntausend breit gegen Morgen und gegen Abend. Und das Heiligtum des Herrn soll mittendarin stehen.
11. Das soll geheiligt sein den Priestern, den Kindern Zadok, welche meine Sitten gehalten haben und sind nicht abgefallen mit den Kindern Israel, wie die Leviten abgefallen sind.
12. Und soll also dieser abgesonderte Teil des geheiligten Landes ihr eigen sein als Hochheiliges neben der Leviten Grenze.
13. Die Leviten aber sollen neben der Priester Grenze auch fünfundzwanzigtausend Ruten in die Länge und zehntausend Ruten in die Breite haben; denn alle Länge soll fünfunzwanzigtausend und die Breite zehntausend Ruten haben.
14. Und sollen nichts davon verkaufen noch verändern, damit des Landes Erstling nicht wegkomme; denn es ist dem Herrn geheiligt.
15. Aber die übrigen fünftausend Ruten in die Breite gegen fünfunzwanzigtausend Ruten in die Länge, das soll gemeines Land sein zur Stadt, darin zu wohnen, und zu Vorstädten; und die Stadt soll mittendarin stehen.
16. Und das soll ihr Maß sein: viertausend und fünfhundert Ruten gegen Mitternacht und gegen Mittag, desgleichen gegen Morgen und gegen Abend auch viertausend und fünfhundert.
17. Die Vorstadt aber soll haben zweihundertundfünfzig Ruten gegen Mitternacht und gegen Mittag, desgleichen auch gegen Morgen und gegen Abend zweihundertundfünfzig Ruten.
18. Aber das übrige an der Länge neben dem Abgesonderten und Geheiligten, nämlich zehntausend Ruten gegen Morgen und zehntausend Ruten gegen Abend, das gehört zum Unterhalt derer, die in der Stadt arbeiten.
19. Und die Arbeiter aus allen Stämmen Israels sollen in der Stadt arbeiten.
20. Also soll die ganze Absonderung fünfundzwanzigtausend Ruten ins Gevierte sein; ein Vierteil der geheiligten Absonderung sei zu eigen der Stadt.
21. Was aber noch übrig ist auf beiden Seiten neben dem abgesonderten heiligen Teil und neben der Stadt Teil, nämlich fünfundzwanzigtausend Ruten gegen Morgen und gegen Abend neben den Teilen der Stämme, das soll alles dem Fürsten gehören. Aber der abgesonderte Teil und das Haus des Heiligtums soll mitteninnen sein.
22. Was aber neben der Leviten Teil und neben der Stadt Teil zwischen der Grenze Juda's und der Grenze Benjamins liegt, das soll dem Fürsten gehören.
23. Darnach sollen die andern Stämme sein: Benjamin soll seinen Teil haben, von Morgen bis gen Abend.
24. Aber neben der Grenze Benjamin soll Simeon seinen Teil haben, von Morgen bis gen Abend.
25. Neben der Grenze Simeons soll Isaschar seinen Teil haben, von Morgen bis gen Abend.
26. Neben der Grenze Isaschars soll Sebulon seinen Teil haben, von Morgen bis gen Abend.
27. Neben der Grenze Sebulons soll Gad seinen Teil haben, von Morgen bis gen Abend.
28. Aber neben Gad ist die Grenze gegen Mittag von Thamar bis ans Haderwasser zu Kades und an den Bach hinab bis an das große Meer.
29. Das ist das Land, das ihr austeilen sollt zum Erbteil unter die Stämme Israels; und das sollen ihre Erbteile sein, spricht der Herr.
30. Und so weit soll die Stadt sein: viertausend und fünfhundert Ruten gegen Mitternacht.
31. Und die Tore der Stadt sollen nach den Namen der Stämme Israels genannt werden, drei Toren gegen Mitternacht: das erste Tor Ruben, das zweite Juda, das dritte Levi.
32. Also auch gegen Morgen viertausend und fünfhundert Ruten und auch drei Tore: nämlich das erste Tor Joseph, das zweite Benjamin, das dritte Dan.
33. Gegen Mittag auch also viertausend und fünfhundert Ruten und auch drei Tore: das erste Tor Simeon, das zweite Isaschar, das dritte Sebulon.
34. Also auch gegen Abend viertausend und fünfhundert Ruten und drei Tore: ein Tor Gad, das zweite Asser, das dritte Naphthali.
35. Also sollen es um und um achtzehntausend Ruten sein. Und alsdann soll die Stadt genannt werden: "Hier ist der Herr".

Alle Nationen werden Jesus anbeten

Sacharja 14,16-21:

16. Und alle übrigen unter allen Heiden, die wider Jerusalem zogen, werden jährlich heraufkommen, anzubeten den König, den Herrn Zebaoth, und zu halten das Laubhüttenfest.
17. Welches Geschlecht aber auf Erden nicht heraufkommen wird gen Jerusalem, anzubeten den König, den Herrn Zebaoth, über die wird's nicht regnen.
18. Und wo das Geschlecht der Ägypter nicht heraufzöge und käme, so wird's über sie auch nicht regnen. Das wird die Plage sein, womit der Herr plagen wird alle Heiden, die nicht heraufkommen, zu halten das Laubhüttenfest.
19. Denn das wird eine Sünde sein der Ägypter und aller Heiden, die nicht heraufkommen, zu halten das Laubhüttenfest.
20. Zu der Zeit wird auf den Schellen der Rosse stehen: Heilig dem Herrn! und werden Kessel im Hause des Herrn gleich sein wie die Becken vor dem Altar.
21. Und es werden alle Kessel in Jerusalem und Juda dem Herrn Zebaoth heilig sein, also daß alle, die da opfern wollen, werden kommen und sie nehmen und darin kochen. Und wird kein Kanaaniter mehr sein im Hause des Herrn Zebaoth zu der Zeit.

Micha 4,2:

2. und viele Heiden werden gehen und sagen: Kommt, laßt uns hinauf zum Berge des Herrn gehen und zum Hause des Gottes Jakobs, daß er uns lehre seine Wege und wir auf seiner Straße wandeln! Denn aus Zion wird das Gesetz ausgehen und des Herrn Wort aus Jerusalem.

Jesaja 12:

1. Zu derselben Zeit wirst du sagen: Ich danke dir, Herr, daß du zornig bist gewesen über mich und dein Zorn sich gewendet hat und tröstest mich.
2. Siehe, Gott ist mein Heil, ich bin sicher und fürchte mich nicht; denn Gott der Herr ist meine Stärke und mein Psalm und ist mein Heil.
3. Ihr werdet mit Freuden Wasser schöpfen aus den Heilsbrunnen
4. und werdet sagen zu derselben Zeit: Danket dem Herrn, prediget seinen Namen; machet kund unter den Völkern sein Tun; verkündiget, wie sein Name so hoch ist.
5. Lobsinget dem Herrn, denn er hat sich herrlich bewiesen; solches sei kund in allen Landen.
6. Jauchze und rühme, du Einwohnerin zu Zion; denn der Heilige Israels ist groß bei dir.

Jesaja 19,21-25:

21. Denn der Herr wird den Ägyptern bekannt werden, und die Ägypter werden den Herrn kennen zu der Zeit und werden ihm dienen mit Opfer und Speisopfer und werden dem Herr geloben und halten.
22. Und der Herr wird die Ägypter plagen und heilen; denn sie werden sich bekehren zum Herrn, und er wird sich erbitten lassen und sie heilen.
23. Zu der Zeit wird eine Bahn sein von Ägypten nach Assyrien, daß die Assyrer nach Ägypten und die Ägypter nach Assyrien kommen und die Ägypter samt den Assyrern Gott dienen.
24. Zu der Zeit wird Israel selbdritt sein mit den Ägyptern und Assyrern, ein Segen mitten auf der Erden.
25. Denn der Herr Zebaoth wird sie segnen und sprechen: Gesegnet bist du, Ägypten, mein Volk, und du, Assur, meiner Hände Werk, und du, Israel, mein Erbe!

Jesaja 25,6-9:

6. Und der Herr Zebaoth wird allen Völkern machen auf diesem Berge ein fettes Mahl, ein Mahl von reinem Wein, von Fett, von Mark, von Wein, darin keine Hefe ist.
7. Und er wird auf diesem Berge die Hülle wegtun, damit alle Völker verhüllt sind, und die Decke, mit der alle Heiden zugedeckt sind.
8. Er wird den Tod verschlingen ewiglich; und der Herr wird die Tränen von allen Angesichtern abwischen und wird aufheben alle Schmach seines Volks in allen Landen; denn der Herr hat's gesagt.
9. Zu der Zeit wird man sagen: Siehe, das ist unser Gott, auf den wir harren, und er wird uns helfen; das ist der Herr auf den wir harren, daß wir uns freuen und fröhlich seien in seinem Heil.

Jesaja 26,1-18:

1. Zu der Zeit wird man ein solch Lied singen im Lande Juda: Wir haben eine feste Stadt, Mauern und Wehre sind Heil.
2. Tut die Tore auf, daß hereingehe das gerechte Volk, das den Glauben bewahrt!
3. Du erhältst stets Frieden nach gewisser Zusage; denn man verläßt sich auf dich.
4. Verlasset euch auf den Herrn ewiglich; denn Gott der Herr ist ein Fels ewiglich.
5. Und er bewegt die, so in der Höhe wohnen; die hohe Stadt erniedrigt er, ja er stößt sie zur Erde, daß sie im Staube liegt,
6. daß sie mit Füßen zertreten wird, ja mit Füßen der Armen, mit Fersen der Geringen.
7. Aber des Gerechten Weg ist schlicht; den Steig des Gerechten machst du richtig.
8. Denn wir warten auf dich, Herr, im Wege deiner Rechte; des Herzens Lust steht zu deinem Namen und deinem Gedächtnis.
9. Von Herzen begehre ich dein des Nachts; dazu mit meinem Geist in mir wache ich früh zu dir. Denn wo dein Recht im Lande geht, so lernen die Bewohner des Erdbodens Gerechtigkeit.
10. Aber wenn den Gottlosen Gnade widerfährt, so lernen sie nicht Gerechtigkeit, sondern tun nur übel im richtigen Lande, denn sie sehen des Herrn Herrlichkeit nicht.
11. Herr, deine Hand ist erhöht; das sehen sie nicht. Wenn sie aber sehen werden den Eifer um dein Volk, so werden sie zu Schanden werden; dazu wirst du sie mit Feuer, damit du deine Feinde verzehrst, verzehren.
12. Aber uns, Herr, wirst du Frieden schaffen; denn alles, was wir ausrichten, das hast du uns gegeben.
13. Herr, unser Gott, es herrschen wohl andere Herren über uns denn du; aber wir gedenken doch allein dein und deines Namens.
14. Die Toten werden nicht lebendig, die Verstorbenen stehen nicht auf; denn du hast sie heimgesucht und vertilgt, und zunichte gemacht all ihr Gedächtnis.
15. Aber du, Herr, fährst fort unter den Heiden, du fährst immer fort unter den Heiden, beweisest deine Herrlichkeit und kommst ferne bis an der Welt Enden.
16. Herr, wenn Trübsal da ist, so sucht man dich; wenn du sie züchtigst, so rufen sie ängstlich.
17. Gleichwie eine Schwangere, wenn sie bald gebären soll, sich ängstet und schreit in ihren Schmerzen: so geht's auch, Herr, vor deinem Angesicht.
18. Da sind wir auch schwanger und ist uns bange, daß wir kaum Odem holen; doch können wir dem Lande nicht helfen, und Einwohner auf dem Erdboden wollen nicht geboren werden.

Jesaja 27,2-13:

2. Zu der Zeit wird man singen von dem Weinberge des besten Weins:
3. Ich, der Herr, behüte ihn und feuchte ihn bald, daß man seine Blätter nicht vermisse; ich will ihn Tag und Nacht behüten.
4. Gott zürnt nicht mit mir. Ach, daß ich möchte mit den Hecken und Dornen kriegen! so wollte ich unter sie fallen und sie auf einen Haufen anstecken.
5. Er wird mich erhalten bei meiner Kraft und wird mir Frieden schaffen; Frieden wird er mir dennoch schaffen.
6. Es wird dennoch dazu kommen, daß Jakob wurzeln und Israel blühen und grünen wird, daß sie den Erdboden mit Früchten erfüllen.
7. Wird er doch nicht geschlagen, wie seine Feinde geschlagen werden, und wird nicht erwürgt, wie seine Feinde erwürgt werden;
8. sondern mit Maßen richtest du sie und lässest sie los, wenn du sie betrübt hast mit deinem rauhen Sturm am Tage des Ostwinds.
9. Darum wird dadurch die Sünde Jakobs versöhnt werden; und der Nutzen davon, daß seine Sünden weggenommen werden, ist der, daß er alle Altarsteine macht wie zerstoßene Kalksteine, daß keine Ascherabilder noch Sonnensäulen mehr bleiben.
10. Denn die feste Stadt muß einsam werden, die schönen Häuser verödet und verlassen werden wie eine Wüste, daß Kälber daselbst weiden und ruhen und daselbst Reiser abfressen.
11. Ihre Zweige werden vor Dürre brechen, daß die Weiber kommen und Feuer damit machen werden; denn es ist ein unverständiges Volk. Darum wird sich auch ihrer nicht erbarmen, der sie gemacht hat; und der sie geschaffen hat, wird ihnen nicht gnädig sein.
12. Zu der Zeit wird der Herr worfeln von dem Ufer des Stromes bis an den Bach Ägyptens; und ihr, Kinder Israel, werdet versammelt werden, einer nach dem andern.
13. Zu der Zeit wird man mit einer großen Posaune blasen; so werden kommen die Verlorenen im Lande Assur und die Verstoßenen im Lande Ägypten und werden den Herrn anbeten auf dem heiligen Berge zu Jerusalem.

Hesekiel37,15-28:

15. Und des Herrn Wort geschah zu mir und sprach:
16. Du Menschenkind, nimm dir ein Holz und schreibe darauf: Des Juda und der Kinder Israel, seiner Zugetanen. Und nimm noch ein Holz und schreibe darauf: Des Joseph, nämlich das Holz Ephraims, und des ganzen Hauses Israel, seiner Zugetanen.
17. Und tue eins zum andern zusammen, daß es ein Holz werde in deiner Hand.
18. So nun dein Volk zu dir wird sagen und sprechen: Willst du uns nicht zeigen, was du damit meinst?
19. So sprich zu ihnen: So spricht der Herr: Siehe, ich will das Holz Josephs, welches ist in Ephraims Hand, nehmen mit samt seinen Zugetanen, den Stämmen Israels, und will sie zu dem Holz Juda's tun und ein Holz daraus machen, und sollen eins in meiner Hand sein.
20. Und sollst also die Hölzer, darauf du geschrieben hast, in deiner Hand halten, daß sie zusehen,
21. und sollst zu ihnen sagen: So spricht der Herr: Siehe, ich will die Kinder Israel holen aus den Heiden, dahin sie gezogen sind, und will sie allenthalben sammeln und will sie wieder in ihr Land bringen
22. und will ein Volk aus ihnen machen im Lande auf den Bergen Israels, und sie sollen allesamt einen König haben und sollen nicht mehr zwei Völker noch in zwei Königreiche zerteilt sein;
23. sollen sich auch nicht mehr verunreinigen mit ihren Götzen und Greueln und allerlei Sünden. Ich will ihnen heraushelfen aus allen Örtern, da sie gesündigt haben, und will sie reinigen; und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein.
24. Und mein Knecht David soll ihr König und ihrer aller einiger Hirte sein. Und sie sollen wandeln in meinen Rechten und meine Gebote halten und darnach tun.
25. Und sie sollen wieder in dem Lande wohnen, das ich meinem Knecht Jakob gegeben habe, darin ihre Väter gewohnt haben. Sie sollen darin wohnen ewiglich, und mein Knecht David soll ewiglich ihr Fürst sein.
26. Und ich will mit ihnen einen Bund des Friedens machen, das soll ein ewiger Bund sein mit ihnen; und will sie erhalten und mehren, und mein Heiligtum soll unter ihnen sein ewiglich.
27. Und ich will unter ihnen wohnen und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein,
28. daß auch die Heiden sollen erfahren, daß ich der Herr bin, der Israel heilig macht, wenn mein Heiligtum ewiglich unter ihnen sein wird.

Jesaja 30,19-22:

19. Denn das Volk Zions wird zu Jerusalem wohnen. Du wirst nicht weinen: er wird dir gnädig sein, wenn du rufst; er wird dir antworten, sobald er's hört.
20. Und der Herr wird euch in Trübsal Brot und in Ängsten Wasser geben. Und deine Lehrer werden sich nicht mehr verbergen müssen; sondern deine Augen werden deine Lehrer sehen,
21. und deine Ohren werden hören hinter dir her das Wort sagen also: dies ist der Weg; den gehet, sonst weder zur Rechten noch zur Linken!
22. Und ihr werdet entweihem eure übersilberten Götzen und die goldenen Kleider eurer Bilder und werdet sie wegwerfen wie einen Unflat und zu ihnen sagen: Hinaus!

Jesaja 66,18-24:

18. Und ich kenne ihre Werke und Gedanken. Es kommt die Zeit, daß ich sammle alle Heiden und Zungen, daß sie kommen und sehen meine Herrlichkeit.
19. Und ich will ein Zeichen unter sie geben und ihrer etliche, die errettet sind, senden zu den Heiden, gen Tharsis, gen Phul und Lud zu den Bogenschützen, gen Thubal und Javan und in die Ferne zu den Inseln, da man nichts von mir gehört hat und die meine Herrlichkeit nicht gesehen haben; und sollen meine Herrlichkeit unter den Heiden verkündigen.
20. Und sie werden alle eure Brüder aus allen Heiden herzubringen, dem Herr zum Speisopfer, auf Rossen und Wagen, auf Sänften, auf Maultieren und Dromedaren gen Jerusalem, zu meinem heiligen Berge, spricht der Herr, gleichwie die Kinder Israel Speisopfer in reinem Gefäß bringen zum Hause des Herrn.
21. Und ich will auch aus ihnen nehmen Priester und Leviten, spricht der Herr.
22. Denn gleichwie der neue Himmel und die neue Erde, die ich mache, vor mir stehen, spricht der Herr, also soll auch euer Same und Name stehen.
23. Und alles Fleisch wird einen Neumond nach dem andern und einen Sabbat nach dem andern kommen, anzubeten vor mir, spricht der Herr.
24. Und sie werden hinausgehen und schauen die Leichname der Leute, die an mir übel gehandelt haben; denn ihr Wurm wird nicht sterben, und ihr Feuer nicht verlöschen, und werden allem Fleisch ein Greuel sein.

Israel wird nicht mehr abfallen

Jesaja 54,8-10:

8. Ich habe mein Angesicht im Augenblick des Zorns ein wenig vor dir verborgen, aber mit ewiger Gnade will ich mich dein erbarmen, spricht der Herr, dein Erlöser.
9. Denn solches soll mir sein wie das Wasser Noahs, da ich schwur, daß die Wasser Noahs sollten nicht mehr über den Erdboden gehen. Also habe ich geschworen, daß ich nicht über dich zürnen noch dich schelten will.
10. Denn es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen; aber meine Gnade soll nicht von dir weichen, und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht der Herr, dein Erbarmer.

Heiden werden auch im Glauben aufgenommen

Jesaja 56,3-8:

3. Und der Fremde, der zum Herrn sich getan hat, soll nicht sagen: Der Herr wird mich scheiden von seinem Volk; und der Verschnittene soll nicht sagen: Siehe, ich bin ein dürrer Baum.
4. Denn so spricht der Herr von den Verschnittenen, welche meine Sabbate halten und erwählen, was mir wohl gefällt, und meinen Bund fest fassen:
5. Ich will ihnen in meinem Hause und in meinen Mauern einen Ort und einen Namen geben, besser denn Söhne und Töchter; einen ewigen Namen will ich ihnen geben, der nicht vergehen soll.
6. Und die Fremden, die sich zum Herr getan haben, daß sie ihm dienen und seinen Namen lieben, auf daß sie seine Knechte seien, ein jeglicher, der den Sabbat hält, daß er ihn nicht entweihe, und meinen Bund festhält,
7. die will ich zu meinem heiligen Berge bringen und will sie erfreuen in meinem Bethause, und ihre Opfer und Brandopfer sollen mir angenehm sein auf meinem Altar; denn mein Haus wird heißen ein Bethaus allen Völkern.
8. Der Herr, der die Verstoßenen aus Israel sammelt, spricht: Ich will noch mehr zu dem Haufen derer, die versammelt sind, sammeln.

Jesaja 66,20-21:

20. Und sie werden alle eure Brüder aus allen Heiden herzubringen, dem Herr zum Speisopfer, auf Rossen und Wagen, auf Sänften, auf Maultieren und Dromedaren gen Jerusalem, zu meinem heiligen Berge, spricht der Herr, gleichwie die Kinder Israel Speisopfer in reinem Gefäß bringen zum Hause des Herrn.
21. Und ich will auch aus ihnen nehmen Priester und Leviten, spricht der Herr.

Schluss

Das 1000-jährige Reich wird nach 1000 Jahren auch enden, indem der Teufel noch mal für eine kurze Zeit losgelassen werden muss. Dann wird er wieder anfangen die Menschen, Tiere und die Natur gegen Gott aufzubringen und dann wird es wieder so sein wie es in der Trübsal war, aber nur für eine kurze Zeit. Dann wird es wieder einen Krieg zwischen dem Teufel und Gott geben, aber dann wird der Teufel für immer in die Hölle geworfen und alle Ungläubigen mit ihm. Anscheinend wird dieser Krieg so heftig sein, dass es die ganze Erde so stark in Mitleidenschaft ziehen wird, dass die Erde und der Himmel das nicht überstehen werden. Vielleicht werden dann noch stärkere Waffen eingesetzt als beim Harmagedon, wie z. B. Atombomben, Wasserstoffbomben oder Plasmakanonen, die von Weltraumsatteliten aus auf die Erde abgefeuert werden, denn der Teufel wird wissen, dass das sein letzter Auftritt sein wird und wird sich denken, dass wenn er schon untergeht, auch die ganze Welt mitzieht, damit Gott von seiner Schöpfung nichts mehr hat. Deswegen wird es nur noch einen geistlichen Himmel geben und eine geistliche Hölle und dann wird alles so bleiben für die Ewigkeit. Bevor die Ewigkeit aber beginnt, werden noch die Geister der Ungläubigen Menschen gerichtet und jeder bekommt seine Strafe in die Hölle.

Offenbarung 20,7-15:

7. Und wenn tausend Jahre vollendet sind, wird der Satanas los werden aus seinem Gefängnis
8. und wird ausgehen, zu verführen die Heiden an den vier Enden der Erde, den Gog und Magog, sie zu versammeln zum Streit, welcher Zahl ist wie der Sand am Meer.
9. Und sie zogen herauf auf die Breite der Erde und umringten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt. Und es fiel Feuer von Gott aus dem Himmel und verzehrte sie.
10. Und der Teufel, der sie verführte, ward geworfen in den feurigen Pfuhl und Schwefel, da auch das Tier und der falsche Prophet war; und sie werden gequält werden Tag und Nacht von Ewigkeit zu Ewigkeit.
11. Und ich sah einen großen, weißen Stuhl und den, der daraufsaß; vor des Angesicht floh die Erde und der Himmel und ihnen ward keine Stätte gefunden.
12. Und ich sah die Toten, beide, groß und klein, stehen vor Gott, und Bücher wurden aufgetan. Und ein anderes Buch ward aufgetan, welches ist das Buch des Lebens. Und die Toten wurden gerichtet nach der Schrift in den Büchern, nach ihren Werken.
13. Und das Meer gab die Toten, die darin waren, und der Tod und die Hölle gaben die Toten, die darin waren; und sie wurden gerichtet, ein jeglicher nach seinen Werken.
14. Und der Tod und die Hölle wurden geworfen in den feurigen Pfuhl. das ist der andere Tod.
15. Und so jemand nicht ward gefunden geschrieben in dem Buch des Lebens, der ward geworfen in den feurigen Pfuhl.

Offenbarung 21-22,5:

1. Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde verging, und das Meer ist nicht mehr.
2. Und ich, Johannes, sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabfahren, bereitet als eine geschmückte Braut ihrem Mann.
3. Und ich hörte eine große Stimme von dem Stuhl, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein;
4. und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.
5. Und der auf dem Stuhl saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er spricht zu mir: Schreibe; denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiß!
6. Und er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will den Durstigen geben von dem Brunnen des lebendigen Wassers umsonst.
7. Wer überwindet, der wird es alles ererben, und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein.
8. Der Verzagten aber und Ungläubigen und Greulichen und Totschläger und Hurer und Zauberer und Abgöttischen und aller Lügner, deren Teil wird sein in dem Pfuhl, der mit Feuer und Schwefel brennt; das ist der andere Tod.
9. Und es kam zu mir einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen voll der letzten sieben Plagen hatten, und redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir das Weib zeigen, die Braut des Lammes.
10. Und er führte mich hin im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die große Stadt, das heilige Jerusalem, herniederfahren aus dem Himmel von Gott,
11. die hatte die Herrlichkeit Gottes. Und ihr Licht war gleich dem alleredelsten Stein, einem hellen Jaspis.
12. Und sie hatte eine große und hohe Mauer und hatte zwölf Tore und auf den Toren zwölf Engel, und Namen darauf geschrieben, nämlich der zwölf Geschlechter der Kinder Israel.
13. Vom Morgen drei Tore, von Mitternacht drei Tore, vom Mittag drei Tore, vom Abend drei Tore.
14. Und die Mauer der Stadt hatte zwölf Grundsteine und auf ihnen Namen der zwölf Apostel des Lammes.
15. Und der mit mir redete, hatte ein goldenes Rohr, daß er die Stadt messen sollte und ihre Tore und Mauer.
16. Und die Stadt liegt viereckig, und ihre Länge ist so groß als die Breite. Und er maß die Stadt mit dem Rohr auf zwölftausend Feld Wegs. Die Länge und die Breite und die Höhe der Stadt sind gleich.
17. Und er maß ihre Mauer, hundertvierundvierzig Ellen, nach Menschenmaß, das der Engel hat.
18. Und der Bau ihrer Mauer war von Jaspis und die Stadt von lauterm Golde gleich dem reinen Glase.
19. Und die Grundsteine der Mauer um die Stadt waren geschmückt mit allerlei Edelgestein. Der erste Grund war ein Jaspis, der andere ein Saphir, der dritte ein Chalzedonier, der vierte ein Smaragd,
20. der fünfte ein Sardonix, der sechste ein Sarder, der siebente ein Chrysolith, der achte ein Berill, der neunte ein Topas, der zehnte ein Chrysopras, der elfte ein Hyazinth, der zwölfte ein Amethyst.
21. Und die zwölf Tore waren zwölf Perlen, und ein jeglich Tor war von einer Perle; und die Gassen der Stadt waren lauteres Gold wie ein durchscheinend Glas.
22. Und ich sah keinen Tempel darin; denn der Herr, der allmächtige Gott, ist ihr Tempel, und das Lamm.
23. Und die Stadt bedarf keiner Sonne noch des Mondes, daß sie scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm.
24. Und die Heiden, die da selig werden, wandeln in ihrem Licht; und die Könige auf Erden werden ihre Herrlichkeit in sie bringen.
25. Und ihre Tore werden nicht verschlossen des Tages; denn da wird keine Nacht sein.
26. Und man wird die Herrlichkeit und die Ehre der Heiden in sie bringen.
27. Und es wird nicht hineingehen irgend ein Gemeines und das da Greuel tut und Lüge, sondern die geschrieben sind in dem Lebensbuch des Lammes.
1. Und er zeigte mir einen lautern Strom des lebendigen Wassers, klar wie ein Kristall; der ging aus von dem Stuhl Gottes und des Lammes.
2. Mitten auf ihrer Gasse auf beiden Seiten des Stroms stand Holz des Lebens, das trug zwölfmal Früchte und brachte seine Früchte alle Monate; und die Blätter des Holzes dienten zu der Gesundheit der Heiden.
3. Und es wird kein Verbanntes mehr sein. Und der Stuhl Gottes und des Lammes wird darin sein; und seine Knechte werden ihm dienen
4. und sehen sein Angesicht; und sein Name wird an ihren Stirnen sein.
5. Und wird keine Nacht da sein, und sie werden nicht bedürfen einer Leuchte oder des Lichts der Sonne; denn Gott der Herr wird sie erleuchten, und sie werden regieren von Ewigkeit zu Ewigkeit.

So wird alles wieder gut und die Gläubigen werden für immer froh sein und die Ungläubigen für immer in Schmerzen schreien. Deswegen muss jeder für sich selber entscheiden, ob er zu Gott gehören will oder nicht. Wer keine Entscheidung trifft, gehört automatisch dem Teufel.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 25.12.2014 12:59.

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Wie spricht Gott heute zu uns? Was Pfingstler und Charismatiker ignorieren - Teil 2

von admin am 15.12.2014 16:21

Durch Begebenheiten


Gott spricht zu uns auch durch Begebenheiten wie z.B. durch einen Verkehrsunfall. Manche Christen haben noch in einigen Bereichen Änderungsbedarf. Z.B. kann es sein, dass jemand im Verkehr rücksichtslos oder zu schnell oder zu gefährlich fährt. Da kann es sein, dass Gott ihn mal gegen einen Widerstand fahren lässt, das ihn zur Besinnung bringt und er merkt, dass es so nicht weiter geht.

Wenn sich jemand ein Haus wünscht und Gott auch der Meinung ist, dass es gut ist und dass er es auch abbezahlen kann und sich darum kümmern kann, dann wird er es auch gelingen lassen.

Wenn wir uns an Gottes Wort halten und um etwas bitten, dann wird er es uns auch geben. Das nennt man Segen. Segen ist auch eine Art von Kommunikation zwischen Gott und Menschen. Besser gesagt: Es ist eine Antwort auf unser Bitten oder ein Lohn für unsere guten Taten für ihn. Jesus sagt, wir sollen ihn um alles bitten was wir haben wollen und er wird es uns geben. Natürlich nur wenn es mit dem Glauben vereinbar ist.

1. Johannes 3,22:

22. und was wir bitten, werden wir von ihm nehmen; denn wir halten seine Gebote und tun, was vor ihm gefällig ist.

1. Johannes 5,14-15:

14. Und das ist die Freudigkeit, die wir haben zu ihm, daß, so wir etwas bitten nach seinem Willen, so hört er uns.
15. Und so wir wissen, daß er uns hört, was wir bitten, so wissen wir, daß wir die Bitte haben, die wir von ihm gebeten haben.

Jakobus 4,2-3:

2. Ihr seid begierig, und erlanget's damit nicht; ihr hasset und neidet, und gewinnt damit nichts; ihr streitet und krieget. Ihr habt nicht, darum daß ihr nicht bittet;
3. ihr bittet, und nehmet nicht, darum daß ihr übel bittet, nämlich dahin, daß ihr's mit euren Wollüsten verzehrt.

Er gibt uns Sachen, die wir nicht so dringend brauchen, aber damit glücklicher sind und unser Leben damit erleichtert wird. Das nennt man auch Segen. Umso mehr wir für Gott tun und für ihn Geld oder Zeit opfern, desto mehr segnet er uns und schenkt uns Sachen, die wir zwar nie gebeten haben, aber uns trotzdem gewünscht haben, denn Gott weiß schon im Voraus was wir wollen, weil er unsere Herzen und unser Verstand kennt und sieht. Aber umsonst opfern wir viel für ihn wenn wir auf der anderen Seite seine Gebote nicht halten und sogar andere Menschen falsch lehren. Zuerst will Gott unseren Gehorsam und dann unser Opfer, so wie es Samuel auch Saul sagt in 1. Samuel 13. Opfer ohne Gehorsam ist nichts mehr Wert.

Angenommen ein junger Christ will heiraten und sucht eine Frau. Woher weiß er, welche die Richtige ist? Immer wieder höre ich, dass es heißt: „Gott hat zu uns gesprochen und uns gesagt, dass sie bzw. er zu mir gehört." Hat Gott wirklich gesprochen? Wenn ja, wie? Wie können sich die Zwei sicher sein, dass sie füreinander bestimmt sind?
Ich glaube nicht, dass Gott noch zu uns durch Träume oder Visionen spricht wie im Alten Testament oder bis zu Pfingsten wie ich weiter oben geschrieben habe. Meiner Erfahrung nach, muss Gott nicht mehr zu uns sprechen, egal worum es geht, denn dafür haben wir die Bibel. Gott hat uns speziell auch im Falle einer Partnersuche gesagt, welche Partnerin oder welcher Partner für uns die oder der richtige ist.

2. Korinther 6,14:

14. Ziehet nicht am fremden Joch mit den Ungläubigen. Denn was hat die Gerechtigkeit zu schaffen mit der Ungerechtigkeit? Was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis?

1. Korinther 7,39:

39. Ein Weib ist gebunden durch das Gesetz, solange ihr Mann lebt; so aber ihr Mann entschläft, ist sie frei, zu heiraten, wen sie will, nur, daß es im Herrn geschehe.

Das ist die einzige Bedingung bei einer Partnersuche: Beide sollen bekehrt sein und sie sollen ihren Bund mit Gott schließen. Natürlich gehören auch alle anderen Gesetze dazu wenn beide bekehrt sind, denn dann halten sie auch alle anderen Gesetze von Kindererziehung, Aufgaben in der Ehe und Familie und das Liebesgebot zwischen Mann und Frau. Wenn aber nur einer von ihnen sagt, dass er Christ ist, aber nicht alle Gesetze hält, kann es mit der Ehe auch nicht funktionieren, denn umsonst sind beide bekehrt, wenn die Frau eine Feministin ist und auf ihr Recht besteht, dem Mann gleichgestellt zu sein und auf gleicher Höhe wie er zu sein oder wenn der Mann die Frau nicht liebt oder wenn einer von beiden das Vermehrungsgebot missachtet und keine Kinder will. Diese Liste mit Gesetzesübertretungen kann man endlos weiterführen. Deswegen ist es wichtig, dass beide auch wirklich bekehrt und echte Christen sind, damit der Teufel keine offene Tür in die Ehe und Familie findet. Denn jedes übertretene Gesetz ist eine offene Tür für den Teufel, die er auch zu 100 % ausnutzen wird. Und dann ist es nur noch eine Frage der Zeit wann es mit der Ehe zu Ende geht.
Aber wie wollen wir wissen, ob der Partner auch ein echter Christ ist? Indem wir seine Früchte betrachten. Wir müssen sehen wie er sich anzieht und verhält, wie er von Gott redet und was er tut. Sind seine Taten gut oder böse? Wir müssen denjenigen aber auch außerhalb der Gemeinde beobachten, denn in der Gemeinde sind alle heilig. Wenn wir nichts Anstoßendes an ihm eine Weile lang finden, ist es gut und sie können heiraten. Wenn man aber etwas Böses an ihm findet, darf man das nicht ignorieren, denn die Meisten sind schon in den Partner verliebt und übersehen alle schlechten Taten. Wenn man das tut, muss man sich nicht wundern, warum es mit der Ehe nicht klappt und warum man doch nicht zusammenpasst. Wenn Gott auch nicht will, dass wir den von uns ausgesuchten Partner heiraten, wird er es auch nicht zulassen, indem er uns entweder böse Taten des Partners zeigt oder uns jemand schickt, der uns auf die Sünden des Partners hinweist, die wir dann nachgehen müssen und überprüfen müssen. Wenn wir diese Hinweise ignorieren, sind wir selber Schuld wenn es nicht klappt – und das wird es sicher nicht, denn wo Sünde ist, ist auch Streit, Schmerz, Chaos und Trennung.

Wir sehen also, dass es in jeder Lebenssituation wichtig ist, zuerst die Gebote Gottes zu befolgen bevor wir etwas von Gott erwarten können und bevor wir mit ihm reden können.

So wird Gott zu uns weiter reden bis er wieder kommt und seine Gemeinde holt.

6. Heilsgeschichte: Kontakt zu Gott über Märtyrertod - Säuberung

Bevor Jesus seine Gemeinde holen wird, kommt noch ein kurzer Zeitabschnitt, der großen Trübsal wenn der Antichrist kommt und in der es eine große Verfolgung von Juden und Christen 3,5 Jahre lang geben wird. Die ganze Trübsal wird 7 Jahre dauern, aber nur ab der Hälfte dieser Zeit wird es zur Verfolgung kommen, denn ab dann wird der Teufel vom Himmel verbannt und dann holt Jesus seine Gemeinde, damit sie nicht vom Antichrist umgebracht wird, denn dann wird es eine weltweite und sehr genaue Verfolgung geben mit Hilfe der modernsten Überwachungstechnik, zu dem auch das Zeichen des Antichristen gehört, das alle Menschen tragen müssen. Während der zweiten Trübsalshälfte ist die Gandenzeit bzw. die Schonzeit für die Menschen vorbei. Dann gilt der Vertrag vom Kreuz nicht mehr, weil dann Jesus seine Gemeinde schon geholt hat. Die Menschen auf der Erde sind dann auf sich alleine gestellt. Dann wird Funkstille herrschen zwischen Gott und den Menschen. Wer sich dann noch bekehrt und dann vom Antichrist und der Polizei erwischt wird, muss eines qualvollen Todes sterben, denn der Antichrist wird jeden Christen und Juden zwingen Gott abzusagen und erst wenn er das getan hat, wird er schmerzlos umgebracht werden, damit er sich nicht wieder bekehren kann. Die Folter wird dabei so unvorstellbar schmerzvoll sein, dass sie kaum ein Mensch aushalten kann, ohne den Forderung des Antichristen nachzugeben. Deswegen wird es so sein, dass jeder Christ, der erwischt wird, für seine Sünden selbst sterben muss. Dann muss sein eigenes Blut fließen, um Sühnung zu bekommen. Deswegen wird es kaum möglich sein – wenn nicht sogar unmöglich – sich während der Verfolgung zu bekehren und auch bekehrt zu bleiben. Denn Jesus sagt im Gleichnis mit den 10 Jungfrauen (Matthäus 25,1-13), dass wenn er wieder kommt, die Türe zum Himmel verschlossen wird und keiner mehr reinkommen wird. Mehr zum Thema Endzeit habe ich in dem Vortrag „Das Ende der Welt" unter der Adresse http://auserwaehltechristen.de/forum/das_ende_der_welt___teil_1-4541460-t.html geschrieben.

Also wird es in dieser kurzen Zeit von der zweiten Wiederkunft Jesu, wenn er seine Gemeinde holt bis zur dritten Wiederkunft wenn er die Juden rettet am Ende der Trübsal, wenn Jesus den Antichrist besiegt, keinen Kontakt mehr zu Gott geben. Dann wird die Welt in einer geistlichen Dunkelheit versinken, die es in seiner ganzen Existenz nicht erlebt hat.
Das muss aber geschehen, um die Welt vom Bösen zu säubern, denn während dieser Trübsal werden ganz viele Katastrophen stattfinden, sowohl natürliche als auch von Menschen verursacht – direkt oder indirekt und dann werden alle Menschen sterben, die das Zeichen des Antichristen haben, was fast die ganze Menschheit ausmachen wird. Deshalb werden nur noch die geretteten Juden da sein und noch ein kleiner Haufen Ungläubiger, die nicht das Zeichen angenommen haben.

Jesaja 24,1-6:

1. Siehe, der Herr macht das Land leer und wüst und wirft um, was darin ist, und zerstreut seine Einwohner.
2. Und es geht dem Priester wie dem Volk, dem Herrn wie dem Knecht, der Frau wie der Magd, dem Verkäufer wie dem Käufer, dem Leiher wie dem Borger, dem Mahnenden wie dem Schuldner.
3. Denn das Land wird leer und beraubt sein; denn der Herr hat solches geredet.
4. Das Land steht jämmerlich und verderbt; der Erdboden nimmt ab und verdirbt; die Höchsten des Volks im Lande nehmen ab.
5. Das Land ist entheiligt von seinen Einwohnern; denn sie übertreten das Gesetz und ändern die Gebote und lassen fahren den ewigen Bund.
6. Darum frißt der Fluch das Land; denn sie verschulden's, die darin wohnen. Darum verdorren die Einwohner des Landes, also daß wenig Leute übrigbleiben.

7. Heilsgeschichte: Kontakt zu Gott persönlich

Nach der Trübsal beginnt das 1000-jährige Reich, in der Jesus persönlich auf der Erde mit den Menschen sein wird. Wir erinnern uns, dass am Anfang im Garten Eden auch Jesus mit den Menschen zusammen war und da gab es auch keine Sünde. So wird es auch in dieser Zeit sein, denn der Teufel wird gebunden sein und keinen Schaden mehr anrichten können. Dann werden auch die Tiere wieder zu Pflanzenfresser so wie die Menschen auch und alle Menschen und Tiere werden in Frieden zusammenleben.

Jesaja 11,6-9:

6. Die Wölfe werden bei den Lämmern wohnen und die Parder bei den Böcken liegen. Ein kleiner Knabe wird Kälber und junge Löwen und Mastvieh miteinander treiben.
7. Kühe und Bären werden auf der Weide gehen, daß ihre Jungen beieinander liegen; und Löwen werden Stroh essen wie die Ochsen.
8. Und ein Säugling wird seine Lust haben am Loch der Otter, und ein Entwöhnter wird seine Hand stecken in die Höhle des Basilisken.
9. Man wird niemand Schaden tun noch verderben auf meinem ganzen heiligen Berge; denn das Land ist voll Erkenntnis des Herrn, wie Wasser das Meer bedeckt.

Dann beginnt ein neues Zeitalter, in der die Menschen die ganzen Waffen des dritten Weltkrieges zu Pflüge umschmieden werden und es werden keine Waffen mehr gebaut und kein Mensch wird gegen den anderen einen Groll hegen. Dann wird der Kontakt wiederhergestellt sein, was Adam und Eva im Garten Eden zerstört haben. Darauf mussten die Menschen dann ca. 7000 Jahre warten. Dann wird Jesus wieder auf die Erde kommen und als König regieren so wie es die Juden beim ersten Kommen Jesu erwartet haben. Es wird alles genauso sein wie im Garten Eden.

Jesaja 35,6-7:

6. alsdann werden die Lahmen springen wie ein Hirsch, und der Stummen Zunge wird Lob sagen. Denn es werden Wasser in der Wüste hin und wieder fließen und Ströme im dürren Lande.
7. Und wo es zuvor trocken gewesen ist, sollen Teiche stehen; und wo es dürr gewesen ist, sollen Brunnquellen sein. Da zuvor die Schakale gelegen haben, soll Gras und Rohr und Schilf stehen.

Es wird nur keinen Garten Eden mehr geben, sondern nur ein neues Jerusalem und einen neuen Tempel, zu dem alle Menschen hingehen werden, auch die Nichtjuden, denn dann macht Gott keinen Unterschied mehr zwischen Juden und Christen. Es wird keine andere Religion mehr geben, außer der Einen, denn der Teufel wird niemanden mehr zu einer anderen Religion verführen können.
Dann wird sich auch die Natur erholen von der ganzen Zerstörung, die seit dem 19. Jahrhundert begonnen hat. Dann werden es auch keine Erdbeben mehr geben und keine Naturkatastrophen. Es wird wie im Paradies sein. So wird Gott über den Teufel siegen.

Schluss:

Aber nach dieser Zeit wird leider der Teufel noch mal für eine kurze Zeit losgelassen werden müssen und dann wird er wieder die Menschen und die Welt verführen und dann muss er noch mal besiegt werden, aber dann wird er für immer in die Hölle geworfen mit seinen Dämonen und den menschlichen Geistern, die nicht bekehrt waren. Dann wird es aber auch keine mehr sichtbare Welt geben, sondern nur noch eine Geisterwelt, in der wir wie die Engel bei Gott leben, ohne eine Welt (Offenbarung 20,7-15 + 21 + 22,1-5).

Wenn man alle 7 Heilsgeschichten liest, kann man erkennen, dass es am Anfang ein friedliches Paradies gab so wie es am Ende auch einen geben wird. Gott wird über das Böse siegen. Der Bruch, den die Menschen im Garten Eden gemacht haben, muss in 6 Schritten wiederhergestellt werden. 6 ist die Zahl des Teufels bzw. des Menschen. Dabei spielt es keine Rolle wessen Zahl sie genau ist, denn dem Teufel gehören ja die Menschen und die ganze Welt, außer den Bekehrten, bis zur 7. Heilsgeschichte wenn alles wieder so ist wie es am Anfang war und der Teufel gefangen ist. Deswegen braucht es auch 6 Schritte, um die Menschen wieder zu Gott zu bringen wie es am Anfang war. 7 ist die Zahl Gottes, eine heilige Zahl. Deswegen ist im siebten Schritt, also in der 7. Heilsgeschichte, alles wieder gut und die Herrschaft über die Welt gehört dann wieder Gott.

Wir können auch während diesen 6 Schritten der Kontaktwiederherstellung auch eine steigende Tendenz erkennen, in der sich Gott den Menschen immer mehr annähert. Was die Menschen innerhalb einiger Sekunden zerstört haben, musste in 7 Schritten und in ca. 7000 Jahren repariert werden. So lange dauert die ganze Wiedergutmachung. Deswegen müssen wir Froh sein, dass wir in einer leichten geistlichen Zeit leben, in der wir von Gott beschützt werden und auch in ständigem Kontakt zu Gott durch den Heiligen Geist stehen. Eine bessere Zeit wird es nur noch in der 7. Heilsgeschichte geben wenn alles perfekt ist und die Menschen direkten persönlichen Kontakt mit Gott haben werden.

Als Nächstes habe ich den ganzen Vortrag in einem Diagramm zusammengefasst, damit man sich den Vertrag besser merken kann und es übersichtlicher ist. Er ist aber hier nicht darstellbar, aber ich habe diesen Vortrag mit dem Diagramm auch in PDF-Format unter dem Link „Downloads" hochgeladen so wie alle anderen Vorträge auch. Die X-Achse, also die waagerechte Achse ist die Zeit, die von der Erschaffung der Welt bis zum 1000-jährigen Reicht geht, also von der 1. bis zur 7. Heilsgeschichte. Die Y-Achse, also die senkrechte Achse, ist der Kontakt zu Gott, der in Prozent angegeben ist. In der 1. Heilsgeschichte ist der Kontakt bei 100 % so wie in der 7. Heilsgeschichte. Nach der 1. Heilsgeschichte kommt der Sündenfall und somit auch der Kontaktbruch in der 2. Heilsgeschichte, den ich mit 5 % angegeben habe, weil die Menschen noch die Zeugen haben, die mit Gott Kontakt hatten. Danach steigert sich der Kontakt in der 3. Heilsgeschichte, weil dann der Heilige Geist in den Menschen ist, aber nur in einzelnen, über die die Menschen mit Gott reden konnten. Deswegen habe ich diese Steigerung mit 20 % angegeben. Danach kommt Jesus für 37 Jahre und bildet die 4. Heilsgeschichte, die ich mit 50 % angegeben habe, weil Jesus auch Gott ist und mehr als nur ein Prophet und der Kontakt zu Gott direkter ist, aber eben auch nur über eine Person. Deswegen kann man dieser Heilsgeschichte keine 100 % geben. Erst in der 5. Heilsgeschichte ist dann Jesus ständig in alle Gläubigen präsent und somit ist der Kontakt zu Gott fast vollständig wiederhergestellt, aber nicht ganz, weil Gott nur in die Gläubigen ist und die ganze Welt noch nicht ihm gehört, sondern immer noch dem Teufel. Danach kommt die angekündigte Säuberung über die Menschen und die Natur wo alles wiederhergestellt wird und für die Herrschaft Jesu vorbereitet wird, in der es aber für 3,5 Jahre keinen Kontakt mehr gibt, weil dann das Gericht Gottes auf die Erde tobt. Denn Gott kann nicht zur gleichen Zeit zornig und barmherzig sein. Erst danach ist alles wieder gut und so wie es am Anfang war. Erst dann ist der Kontakt zu 100 % wiederhergestellt.
Die Prozentangaben von der 2. bis zur 6. Heilsgeschichte können auch anders angegeben werden. Mir ging es dabei nur um ein Beispiel, in der erkennbar ist, dass es eine Steigerung gibt und dass es nach dem Kontaktbruch fast keinen Kontakt gab und kurz vor dem vollständigen Kontakt der Kontakt fast vollständig erreicht wurde.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.12.2014 16:24.
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