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admin
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Re: Russische Pfingstler und Zungenrede

von admin am 23.09.2017 11:36

Ich habe auch eine Weile in einer Pfingsltergemeinde um den angeblichen Heiligen Geist gebeten und habe ihn nicht bekommen. Andere haben darum gebeten und haben ihn bekommen. Der Unterschied zwischen ihnen und mir ist, dass ich nicht um mein Wille gebeten habe, sondern um das was Gott will. Ich habe es Gott überlassen zu entscheiden, ob ich diesen Geist und die damit verbundenen Gaben bekomme oder nicht. Die anderen haben nicht so gebetet, sondern wollten ihn unbedingt haben. Wenn ein Kind seine Eltern um ein Messer bittet und die Eltern es ihm nicht geben, kommt ein Psychopat und gibt ihm ein Messer. So ist es auch im Glauben. Wenn Gott entscheidet, dass dieser Geist nicht gut für mich ist, dann ist er für kein Mensch gut und dann kann es nicht der Heilige Geist sein. Demnach kann es nur ein böser Geist sein. Die anderen Pfingstler, die auch um diesen Geist gebetet haben, haben ihn bekommen, weil sie ihn um jeden Preis haben wollten und nicht aufgegeben haben, bis sie es bekommen haben. Das ist nicht die Vorgehensweise, die uns Gott in der Bibel lehrt, wenn wir etwas haben wollen. Wir sollen zwar darum bitten, aber diese Bitte nicht als Bedingung unseres Glaubens machen, denn so setzen wir Gott unter Druck und erpressen ihn und sagen somit, dass wir nur an ihn glauben, wenn er uns diesen Geist bzw. diese Gaben gibt. Wir sollen Gott nicht versuchen und wir sollen alles so hinnehmen, wie es kommt und wir sollen nicht entscheiden, was für uns gut ist, sondern es Gott überlassen. Außerdem wurde nicht jeder mit dem Heiilige Geist getauft, dem die Aposteln die Hände aufgelegt haben. Lies dir die Apostelgeschichte nochmal genau durch. Und es steht nirgends, dass die Taufe mit dem Heiligen Geist oder bestimmte Gaben Beindung ist, dass man den Glauben hat. Im Gegenteil. Gott gibt jedem nach seinem Willen und nach dem Glauben den Gläubigen. Ein neu Bekehrter bekommt sicher nicht von Anfang an die Gabe zu predigen oder das Wort auszulegen oder Dämonen auszutreiben. Aber ihr ignoriert alle diese Indizien und macht ein Gesetz, was in der Bibel kein Gesetz ist. Von mir aus, kann jeder sich selbst Gesetze auferlegen, aber nicht einen anderen dazu zwingen oder als Bedingung für den Heil machen und als wahren Glauben verkaufen, denn das ist Irrlehre.

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Re: Russische Pfingstler und Zungenrede

von admin am 14.11.2016 00:45

Zu jsldt:

Wenn Du denkst, dass ich damit über den Heiligen Geist lästere, hast Du nicht verstanden, worum es geht. Es geht hierbei um den falschen Heiligen Geist, der in diesen Gemeinden angebetet wird und von dem die Gaben kommen. Das kann niemals der Heilige Geist von Gott sein. Ich war selber Mitglied in einer Pfingstlergemeinde und war dort über ein halbes Jahr. Was ich da gesehen habe, habe ich gesehen. Außerdem habe ich mich nur auf die russischen Pfingstler beschränkt. Aber was die anderen Pfingstler und Charimatiker machen, ist noch viel schlimmer. Ich nenne da nur ein paar Stichworte:

- Taufe mit dem Heiligen Geist durch wedeln mit dem Sacko des Predigers, wo alle massenweise nach hinten umfallen und bewußtlos werden
- Taufe mit dem Heiligen Geist durch Handauflegung, bei dem alle, die berührt werden, ebenfalls sofort nach hinten bewußtlos umfallen und von anderen aufgefangen werden, damit sie sich nicht das Genick beim Sturz brechen
- Lachen im Heiligen Geist, wo die ganze Gemeinde aus keinem erkennbaren Grund auf einmal anfängt zu lachen und das mehrere Minuten lang
- Rennen im Heiligen Geist, wo ein paar Menschen auf einmal wärhend dem Gottesdienst anfangen durch die Gemeinde zu rennen, wie ein paar wild gewordene Pferde

Da geht es zu wie in einem Zoo. Total chaotisch und durcheinander und unkontrolliert. Die Merkmale, die eher auf den Teufel zutreffen, aber auf keinen Fall auf den echten Heiligen Geist.

In der ganzen Bibel ist niemand bewußtlos geworden, als er mit dem echten Heiligen Geist getauft wurde und derjenige ist schon gar nicht umgefallen.

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Re: Russische Pfingstler und Zungenrede

von admin am 14.11.2016 00:23

Zu mamlik:

Häuser kann ich mir kaufen so viele ich will, denn ich habe keine Extragestze zur Bibel, die das verbietet und ich verurteile auch niemanden, der teure Autos fährt oder Internet hat oder Fern sieht. Jeder kann das haben womit ihn Gott segnet und was ihm wichtig ist. Außerdem habe ich das erste Haus verkauft und habe nur noch eins. Götzendienst ist das nur für den, der sich selbst Gesetze auferlegt, die das verbietet.

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Re: Russische Pfingstler und Zungenrede

von admin am 14.11.2016 00:15

Zu allen, die die zusätzlichen Gesetze zur Bibel befürworten und dafür Antworten wollen:

Ihr könnt Euch die Gesetze schön reden und sie befürworten und Euch auch danach richten. Oder Ihr könnt auch leugnen, dass sie in Euren Gemeinden existieren. Fakt ist, dass ich weiß was ich in solchen Gemeinden gesehen habe und ich bezeuge, dass es sie gibt. Auf jeden Fall darf niemand einem anderen seine eigene Gesetze auferlegen. Wir müssen nur die Gesetze befolgen, die in der Bibel stehn. Was nicht in der Bibel steht, muss jeder nach seinem Glauben machen wie er denkt.

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Re: Russische Pfingstler und Zungenrede

von admin am 14.11.2016 00:06

Zu mamlik will ich folgendes sagen:

Die Zungenrede hat zwar 1900 angefnagen, aber 1960 ist sie richtig in Schwung gekommen.

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Der 3. Weltkrieg - Harmagedon

von admin am 01.01.2015 16:06

Eigentlich beginnt der 3. Weltkrieg nicht mit dem Harmagedon, sondern schon in der 2. Trübsalshälfte und wird über die restliche Trübsalszeit andauern. Die Trübsal beginnt mit einem siebenjährigen Friedensvertrag zwischen dem Antichrist, der dann Präsident der USA sein wird, und den Juden und den Moslems, die durch die Palästinenser vertreten sein werden, weil der Tempelberg in Jerusalem das Zentrum der Streitereien zwischen den Juden und den Moslems ist. Der Antichrist wird als erster einen echten Frieden zwischen Juden und Moslems schaffen können und dann wird der jüdische Tempel auf dem Tempelberg wieder aufgebaut werden. Diese 7 Jahre nennt man Trübsal, weil das die schwerste Zeit für die Menschheit sein wird, wobei die erste Hälfte von 3,5 Jahren friedlich sein wird. In dieser Zeit wird der Antichrist die Vernichtung der Juden und Christen planen und sich für die Schlachten vorbereiten. Nach 3,5 Jahren wird er fertig sein und bricht den Vertrag, indem er den Tempel schändet und sofort mit der Verfolgung und mit Kriege gegen Israel beginnt, die bis zum Harmagedon andauern werden, wobei Harmagedon die Endschlacht sein wird zwischen dem Antichrist und Jesus.

Matthäus 24,31:

15. Wenn ihr nun sehen werdet den Greuel der Verwüstung (davon gesagt ist durch den Propheten Daniel), daß er steht an der heiligen Stätte (wer das liest, der merke darauf!),
16. alsdann fliehe auf die Berge, wer im jüdischen Lande ist;
17. und wer auf dem Dach ist, der steige nicht hernieder, etwas aus seinem Hause zu holen;
18. und wer auf dem Felde ist, der kehre nicht um, seine Kleider zu holen.
19. Weh aber den Schwangeren und Säugerinnen zu der Zeit!
20. Bittet aber, daß eure Flucht nicht geschehe im Winter oder am Sabbat.
21. Denn es wird alsbald eine große Trübsal sein, wie nicht gewesen ist von Anfang der Welt bisher und wie auch nicht werden wird.
22. Und wo diese Tage nicht verkürzt würden, so würde kein Mensch selig; aber um der Auserwählten willen werden die Tage verkürzt.

Mehr zum Thema Trübsal habe ich in dem Vortrag „Das Ende der Welt" unter der Adresse http://auserwaehltechristen.de/forum/das_ende_der_welt___teil_1-4541460-t.html geschrieben. In diesem Vortrag geht es mehr um die Kriege während dieser Zeit und um die Endschlacht, denn die Bibel berichtet uns so viel darüber, dass es in einem speziellen Thema analysiert werden muss.

Judenverfolgung - Juden versammeln sich in Jerusalem

Die Verfolgung der Juden wird wie im Dritten Reich sein, nur noch schlimmer und effizienter und weltweit. Das wird zur Folge haben, dass alle Juden nach Israel fliehen werden.

Micha 5,9-14:

10. [9] Zur selben Zeit, spricht der Herr, will ich deine Rosse von dir tun und deine Wagen zunichte machen;
11. [10] und will die Städte deines Landes ausrotten und alle deine Festen zerbrechen.
12. [11] Und will die Zauberer bei dir ausrotten, daß keine Zeichendeuter bei dir bleiben sollen.
13. [12] Ich will deine Bilder und Götzen von dir ausrotten, daß du nicht mehr sollst anbeten deiner Hände Werk.
14. [13] Und will deine Ascherabilder zerbrechen und deine Städte vertilgen.
15. [14] Und will Rache üben mit Grimm und Zorn an allen Heiden, so nicht gehorchen wollen.

Matthäus 24,31:

31. Und er wird senden seine Engel mit hellen Posaunen, und sie werden sammeln seine Auserwählten von den vier Winden, von einem Ende des Himmels zu dem anderen.

Micha 5,2:

3. [2] Indes läßt er sie plagen bis auf die Zeit, daß die, so gebären soll, geboren habe; da werden dann die übrigen seiner Brüder wiederkommen zu den Kindern Israel.

Sacharja 14,1-2:

1. Siehe, es kommt dem Herrn die Zeit, daß man deinen Raub austeilen wird in dir.
2. Denn ich werde alle Heiden wider Jerusalem sammeln zum Streit. Und die Stadt wird gewonnen, die Häuser geplündert und die Weiber geschändet werden; und die Hälfte der Stadt wird gefangen weggeführt werden, und das übrige Volk wird nicht aus der Stadt ausgerottet werden.

Juden bekehren sich

Während der Judenverfolgung wird der Antichrist alle Juden aus Israel umbringen, außer die in Jerusalem. Jerusalem wir die letzte Festung sein, die der Antichrist einnehmen wird. Er wird aber nur die Hälfte der Juden in Jerusalem umbringen und wegbringen, dann werden den restlichen Juden die Augen aufgetan und sie werden erkennen, dass Jesus Gott ist und so werden sie ihn als Gott annehmen und sich zu ihm bekehren.

Jesaja 10,20-22:

20. Zu der Zeit werden die Übriggebliebenen in Israel und die errettet werden im Hause Jakob, sich nicht mehr verlassen auf den, der sie schlägt; sondern sie werden sich verlassen auf den Herrn, den Heiligen in Israel, in der Wahrheit.
21. Die Übriggebliebenen werden sich bekehren, ja, die Übriggebliebenen in Jakob, zu Gott, dem Starken.
22. Denn ob dein Volk, o Israel, ist wie Sand am Meer, sollen doch nur seine Übriggebliebenen bekehrt werden. Denn Verderben ist beschlossen; und die Gerechtigkeit kommt überschwenglich.

Endschlacht – Harmagedon

Nachdem sich die Juden bekehrt haben, wird Jesus selbst vom Himmel herabsteigen in eine Wolke und alleine gegen den Antichrist und seine Armee kämpfen und sie besiegen und keinen entkommen lassen. Der Antichrist und seine Armee wird von Jesus besiegt, indem er Verwirrung in der Armee kommen lassen wird, dass sie sich gegenseitig bekriegen und umbringen. So wird auch der Antichrist durch die Hand eines Menschen umkommen.
Wenn der Antichrist stirbt, wird auch das ganze Überwachungssystem der Menschen vernichtet werden und somit werden alle Menschen sterben, die das Zeichen des Antichristen (Identifikationschip) tragen, was fast die ganze Menschheit ausmachen wird (siehe „Das Ende der Welt"). Dann wird Jesus den Antichrist in die Hölle werfen und den Teufel binden, damit er die Menschen nicht mehr verführen kann.

Jesaja 29,1-8:

1. Weh Ariel, Ariel, du Stadt des Lagers Davids! Füget Jahr zu Jahr und feiert die Feste;
2. dann will ich den Ariel ängsten, daß er traurig und voll Jammers sei; und er soll mir ein rechter Ariel sein.
3. Denn ich will dich belagern ringsumher und will dich ängsten mit Bollwerk und will Wälle um dich aufführen lassen.
4. Alsdann sollst du erniedrigt werden und aus der Erde reden und aus dem Staube mit deiner Rede murmeln, daß deine Stimme sei wie eines Zauberers aus der Erde und deine Rede aus dem Staube wispele.
5. Aber die Menge deiner Feinde soll werden wie dünner Staub und die Menge der Tyrannen wie wehende Spreu; und das soll plötzlich unversehens geschehen.
6. Denn vom Herrn Zebaoth wird Heimsuchung geschehen mit Wetter und Erdbeben und großem Donner, mit Windwirbel und Ungewitter und mit Flammen des verzehrenden Feuers.
7. Und wie ein Nachtgesicht im Traum, so soll sein die Menge aller Heiden, die wider Ariel streiten, samt allem Heer und Bollwerk, und die ihn ängsten.
8. Denn gleichwie einem Hungrigen träumt, daß er esse, wenn er aber aufwacht, so ist seine Seele noch leer; und wie einem Durstigen träumt, daß er trinke, wenn er aber aufwacht, ist er matt und durstig: also soll sein die Menge aller Heiden, die wider den Berg Zion streiten.

Jesaja 66,15-17:

15. Denn siehe, der Herr wird kommen mit Feuer und seine Wagen wie ein Wetter, daß er vergelte im Grimm seines Zorns und mit Schelten in Feuerflammen.
16. Denn der Herr wird durchs Feuer richten und durch sein Schwert alles Fleisch; und der Getöteten des Herrn wird viel sein.
17. Die sich heiligen und reinigen in den Gärten, einer hier, der andere da, und essen Schweinefleisch, Greuel und Mäuse, sollen weggerafft werden miteinander, spricht der Herr.

Matthäus 24,29-30:

29. Bald aber nach der Trübsal derselben Zeit werden Sonne und Mond den Schein verlieren, und Sterne werden vom Himmel fallen, und die Kräfte der Himmel werden sich bewegen.
30. Und alsdann wird erscheinen das Zeichen des Menschensohnes am Himmel. Und alsdann werden heulen alle Geschlechter auf Erden und werden sehen kommen des Menschen Sohn in den Wolken des Himmels mit großer Kraft und Herrlichkeit.

Sacharja 14,3-7:

3. Aber der Herr wird ausziehen und streiten wider diese Heiden, gleichwie er zu streiten pflegt zur Zeit des Streites.
4. Und seine Füße werden stehen zu der Zeit auf dem Ölberge, der vor Jerusalem liegt gegen Morgen. Und der Ölberg wird sich mitten entzwei spalten, vom Aufgang bis zum Niedergang, sehr weit voneinander, daß sich eine Hälfte des Berges gegen Mitternacht und die andere gegen Mittag geben wird.
5. Und ihr werdet fliehen in solchem Tal zwischen meinen Bergen, denn das Tal zwischen den Bergen wird nahe heranreichen an Azel, und werdet fliehen, wie ihr vorzeiten flohet vor dem Erdbeben zur Zeit Usias, des Königs Juda's. Da wird dann kommen der Herr, mein Gott, und alle Heiligen mit dir.
6. Zu der Zeit wird kein Licht sein, sondern Kälte und Frost.
7. Und wird ein Tag sein, der dem Herrn bekannt ist, weder Tag noch Nacht; und um den Abend wird es licht sein.

Jesaja 30,27-33:

27. Siehe, des Herrn Name kommt von fern! Sein Zorn brennt und ist sehr schwer; seine Lippen sind voll Grimm und seine Zunge wie ein verzehrend Feuer,
28. und sein Odem wie eine Wasserflut, die bis an den Hals reicht: zu zerstreuen die Heiden, bis sie zunichte werden, und er wird die Völker mit einem Zaum in ihren Backen hin und her treiben.
29. Da werdet ihr singen wie in der Nacht eines heiligen Festes und euch von Herzen freuen, wie wenn man mit Flötenspiel geht zum Berge des Herrn, zum Hort Israels.
30. Und der Herr wird seine herrliche Stimme erschallen lassen, daß man sehe seinen ausgereckten Arm mit zornigem Dräuen und mit Flammen des verzehrenden Feuers, mit Wetterstrahlen, mit starkem Regen und mit Hagel.
31. Denn Assur wird erschrecken vor der Stimme des Herrn, der ihn mit der Rute schlägt.
32. Und es wird die Rute ganz durchdringen und wohl treffen, wenn sie der Herr über ihn führen wird mit Pauken und Harfen, und allenthalben wider sie streiten.
33. Denn die Grube ist von gestern her zugerichtet; ja sie ist auch dem König bereitet, tief und weit genug; der Scheiterhaufen darin hat Feuer und Holz die Menge. Der Odem des Herrn wird ihn anzünden wie ein Schwefelstrom.

Hesekiel 29,2-12:

2. Du Menschenkind, richte dein Angesicht wider Pharao, den König in Ägypten, und weissage wider ihn und wider ganz Ägyptenland.
3. Predige und sprich: So spricht der Herr: Siehe, ich will an dich, Pharao, du König in Ägypten, du großer Drache, der du in deinem Wasser liegst und sprichst: Der Strom ist mein, und ich habe ihn mir gemacht.
4. Aber ich will dir ein Gebiß ins Maul legen, und die Fische in deinen Wassern an deine Schuppen hängen und will dich aus deinem Strom herausziehen samt allen Fischen in deinen Wassern, die an deinen Schuppen hangen.
5. Ich will dich mit den Fischen aus deinen Wassern in die Wüste wegwerfen; du wirst aufs Land fallen und nicht wieder aufgelesen noch gesammelt werden, sondern den Tieren auf dem Lande und den Vögeln des Himmels zur Speise werden.
6. Und alle, die in Ägypten wohnen, sollen erfahren, daß ich der Herr bin; darum daß sie dem Hause Israel ein Rohrstab gewesen sind.
7. Wenn sie ihn in die Hand faßten, so brach er und stach sie in die Seite; wenn sie sich darauf lehnten, so zerbrach er und stach sie in die Lenden.
8. Darum spricht der Herr also: Siehe, ich will das Schwert über dich kommen lassen und Leute und Vieh in dir ausrotten.
9. Und Ägyptenland soll zur Wüste und Öde werden, und sie sollen erfahren, daß ich der Herr sei, darum daß du sprichst: Der Wasserstrom ist mein, und ich bin's, der's tut.
10. Darum, siehe, ich will an dich und an deine Wasserströme und will Ägyptenland wüst und öde machen von Migdol bis gen Syene und bis an die Grenze des Mohrenlandes,
11. daß weder Vieh noch Leute darin gehen oder da wohnen sollen vierzig Jahre lang.
12. Denn ich will Ägyptenland wüst machen wie andere wüste Länder und ihre Städte wüst liegen lassen wie andere wüste Städte vierzig Jahre lang; und will die Ägypter zerstreuen unter die Heiden, und in die Länder will ich sie verjagen.

Jesaja 10,23-34:

23. Denn der Herr Zebaoth wird ein Verderben gehen lassen, wie beschlossen ist, im ganzen Lande.
24. Darum spricht der Herr Zebaoth: Fürchte dich nicht, mein Volk, das zu Zion wohnt, vor Assur. Er wird dich mit einem Stecken schlagen und seinen Stab wider dich aufheben, wie in Ägypten geschah.
25. Denn es ist noch gar um ein kleines zu tun, so wird die Ungnade und mein Zorn über ihre Untugend ein Ende haben.
26. Alsdann wird der Herr Zebaoth eine Geißel über ihn erwecken wie in der Schlacht Midians auf dem Fels Oreb und wird seinen Stab, den er am Meer brauchte, aufheben wie in Ägypten.
27. Zu der Zeit wird seine Last von deiner Schulter weichen müssen und sein Joch von deinem Halse; denn das Joch wird bersten vor dem Fett.
28. Er kommt gen Ajath; er zieht durch Migron; er mustert sein Gerät zu Michmas.
29. Sie ziehen durch den engen Weg, bleiben in Geba über Nacht. Rama erschrickt; Gibea Sauls flieht.
30. Du Tochter Gallim, schreie laut! merke auf, Laisa, du elendes Anathoth!
31. Madmena weicht; die Bürger zu Gebim werden flüchtig.
32. Man bleibt vielleicht einen Tag zu Nob, so wird er seine Hand regen wider den Berg der Tochter Zion, wider den Hügel Jerusalems.
33. Aber siehe, der Herr Zebaoth wird die Äste mit Macht verhauen, und was hoch aufgerichtet steht, verkürzen, daß die Hohen erniedrigt werden.
34. Und der Dicke Wald wird mit Eisen umgehauen werden, und der Libanon wird fallen durch den Mächtigen.

Jesaja 11,4-5:

4. sondern wird mit Gerechtigkeit richten die Armen und rechtes Urteil sprechen den Elenden im Lande und wird mit dem Stabe seines Mundes die Erde schlagen und mit dem Odem seiner Lippen den Gottlosen töten.
5. Gerechtigkeit wird der Gurt seiner Lenden sein und der Glaube der Gurt seiner Hüften.

Jesaja 13:

1. Dies ist die Last über Babel, die Jesaja, der Sohn des Amoz, sah:
2. Auf hohem Berge werfet Panier auf, rufet laut ihnen zu, winket mit der Hand, daß sie einziehen durch die Tore der Fürsten.
3. Ich habe meine Geheiligten geboten und meine Starken gerufen zu meinem Zorn, die fröhlich sind in meiner Herrlichkeit.
4. Es ist ein Geschrei einer Menge auf den Bergen wie eines großen Volks, ein Geschrei wie eines Getümmels der versammelten Königreiche der Heiden. Der Herr Zebaoth rüstet ein Heer zum Streit,
5. sie kommen aus fernen Landen vom Ende des Himmels, ja, der Herr selbst samt den Werkzeugen seines Zorns, zu verderben das ganze Land.
6. Heulet, denn des Herrn Tag ist nahe; er kommt wie eine Verwüstung vom Allmächtigen.
7. Darum werden alle Hände laß und aller Menschen Herz wird feige sein.
8. Schrecken, Angst und Schmerzen wird sie ankommen; es wird ihnen bange sein wie einer Gebärerin; einer wird sich vor dem andern entsetzen; feuerrot werden ihre Angesichter sein.
9. Denn siehe, des Herrn Tag kommt grausam, zornig, grimmig, das Land zu verstören und die Sünder daraus zu vertilgen.
10. Denn die Sterne am Himmel und sein Orion scheinen nicht hell; die Sonne geht finster auf, und der Mond scheint dunkel.
11. Ich will den Erdboden heimsuchen um seiner Bosheit willen und will dem Hochmut der Stolzen ein Ende machen und die Hoffart der Gewaltigen demütigen,
12. daß ein Mann teurer sein soll denn feines Gold und ein Mensch werter denn Goldes Stücke aus Ophir.
13. Darum will ich den Himmel bewegen, daß die Erde beben soll von ihrer Stätte durch den Grimm des Herrn Zebaoth und durch den Tag seines Zorns.
14. Und sie sollen sein wie ein verscheuchtes Reh und wie eine Herde ohne Hirten, daß sich ein jeglicher zu seinem Volk kehren und ein jeglicher in sein Land fliehen wird,
15. darum daß, wer sich da finden läßt, erstochen wird, und wer dabei ist, durchs Schwert fallen wird.
16. Es sollen auch ihre Kinder vor ihren Augen zerschmettert werden, ihre Häuser geplündert und ihre Weiber geschändet werden.
17. Denn siehe, ich will die Meder über sie erwecken, die nicht Silber suchen oder nach Gold fragen,
18. sondern die Jünglinge mit Bogen erschießen und sich der Furcht des Leibes nicht erbarmen noch der Kinder schonen.
19. Also soll Babel, das schönste unter den Königreichen, die herrliche Pracht der Chaldäer, umgekehrt werden vor Gott wie Sodom und Gomorra,
20. daß man hinfort nicht mehr da wohne noch jemand da bleibe für und für, daß auch die Araber keine Hütten daselbst machen und die Hirten keine Hürden da aufschlagen;
21. sondern Wüstentiere werden sich da lagern, und ihre Häuser sollen voll Eulen sein, und Strauße werden da wohnen, und Feldgeister werden da hüpfen
22. und wilde Hunde in ihren Palästen heulen und Schakale in den lustigen Schlössern. Und ihre Zeit wird bald kommen, und ihre Tage werden nicht säumen.

Vers 5 deutet darauf hin, dass diese Armee aus Amerika kommt.

Jesaja 14,24-27:

24. Der Herr Zebaoth hat geschworen und gesagt: Was gilt's? es soll gehen, wie ich denke, und soll bleiben, wie ich es im Sinn habe;
25. daß Assur zerschlagen werde in meinem Lande und ich ihn zertrete auf meinen Bergen, auf daß sein Joch von ihnen genommen werde und seine Bürde von ihrem Hals komme.
26. Das ist der Anschlag, den er hat über alle Lande, und das ist die ausgereckte Hand über alle Heiden.
27. Denn der Herr Zebaoth hat's beschlossen, wer will's wehren?, und seine Hand ist ausgereckt, wer will sie wenden?

Jesaja 15:

1. Dies ist die Last über Moab: Des Nachts kommt Verstörung über Ar in Moab; sie ist dahin. Des Nachts kommt Verstörung über Kir in Moab; sie ist dahin.
2. Sie gehen hinauf gen Baith und Dibon zu den Altären, daß sie weinen, und heulen über Nebo und Medeba in Moab. Aller Haupt ist kahl geschoren, aller Bart ist abgeschnitten.
3. Auf ihren Gassen gehen sie mit Säcken umgürtet; auf ihren Dächern und Straßen heulen sie alle und gehen weinend herab.
4. Hesbon und Eleale schreien, daß man's zu Jahza hört. Darum wehklagen die Gerüsteten in Moab; denn es geht ihrer Seele übel.
5. Mein Herz schreit über Moab, seine Flüchtigen fliehen bis gen Zoar, bis zum dritten Eglath. Denn sie gehen gen Luhith hinan und weinen, und auf dem Wege nach Horonaim zu erhebt sich ein Jammergeschrei.
6. Denn die Wasser zu Nimrim versiegen, daß das Gras verdorrt und das Kraut verwelkt und kein Grünes wächst.
7. Denn das Gut, das sie gesammelt haben, und alles, was sie verwahrt haben, führt man über den Weidenbach.
8. Geschrei geht um in den Grenzen Moabs; sie heulen bis gen Eglaim und heulen bei dem Born Elim.
9. Denn die Wasser zu Dimon sind voll Blut. Dazu will ich über Dimon noch mehr kommen lassen, über die, so erhalten sind in Moab, einen Löwen, und über die übrigen im Lande.

Jesaja 34:

1. Kommt herzu, ihr Heiden, und höret, ihr Völker, merkt auf! Die Erde höre zu und was darinnen ist, der Weltkreis samt seinem Gewächs!
2. Denn der Herr ist zornig über alle Heiden und grimmig über all ihr Heer. Er wird sie verbannen und zum Schlachten überantworten.
3. Und ihre Erschlagenen werden hingeworfen werden, daß der Gestank von ihren Leichnamen aufgehen wird und die Berge von ihrem Blut fließen.
4. Und wird alles Heer des Himmels verfaulen, und der Himmel wird zusammengerollt werden wie ein Buch, und all sein Heer wird verwelken, wie ein Blatt verwelkt am Weinstock und wie ein dürres Blatt am Feigenbaum.
5. Denn mein Schwert ist trunken im Himmel; und siehe, es wird herniederfahren auf Edom und über das verbannte Volk zur Strafe.
6. Des Herrn Schwert ist voll Blut und dick von Fett, vom Blut der Lämmer und Böcke, von der Nieren Fett aus den Widdern; denn der Herr hält ein Schlachten zu Bozra und ein großes Würgen im Lande Edom.
7. Da werden die Einhörner samt ihnen herunter müssen und die Farren samt den gemästeten Ochsen. Denn ihr Land wird trunken werden von Blut und ihre Erde dick werden von Fett.
8. Denn das ist der Tag der Rache des Herrn und das Jahr der Vergeltung, zu rächen Zion.
9. Da werden Edoms Bäche zu Pech werden und seine Erde zu Schwefel; ja sein Land wird zu brennendem Pech werden,
10. das weder Jahr noch Tag verlöschen wird, sondern ewiglich wird Rauch von ihm aufgehen; und es wird für und für wüst sein, daß niemand dadurchgehen wird in Ewigkeit;
11. sondern Rohrdommeln und Igel werden's innehaben, Nachteulen und Raben werden daselbst wohnen. Denn er wird eine Meßschnur darüber ziehen, daß es wüst werde, und ein Richtblei, daß es öde sei,
12. daß seine Herren heißen müssen Herren ohne Land und alle seine Fürsten ein Ende haben;
13. und werden Dornen wachsen in seinen Palästen, Nesseln und Disteln in seinen Schlössern; und es wird eine Behausung sein der Schakale und Weide für die Strauße.
14. Da werden untereinander laufen Wüstentiere und wilde Hunde, und ein Feldteufel wird dem andern begegnen; der Kobold wird auch daselbst herbergen und seine Ruhe daselbst finden.
15. Die Natter wird auch daselbst nisten und legen, brüten und aushecken unter seinem Schatten; auch werden die Weihen daselbst zusammenkommen.
16. Suchet nun in dem Buch des Herrn und leset! es wird nicht an einem derselben fehlen; man vermißt auch nicht dies noch das. Denn er ist's, der durch meinen Mund gebeut, und sein Geist ist's, der es zusammenbringt.
17. Er wirft das Los für sie, und seine Hand teilt das Maß aus unter sie, daß sie darin erben ewiglich und darin bleiben für und für.

Jesaja 63,1-6:

1. Wer ist der, so von Edom kommt, mit rötlichen Kleidern von Bozra? der so geschmückt ist in seinen Kleidern und einhertritt in seiner großen Kraft? "Ich bin's, der Gerechtigkeit lehrt und ein Meister ist zu helfen."
2. Warum ist dein Gewand so rotfarben und dein Kleid wie eines Keltertreters?
3. "Ich trete die Kelter allein, und ist niemand unter den Völkern mit mir. Ich habe sie gekeltert in meinem Zorn und zertreten in meinem Grimm. Daher ist ihr Blut auf meine Kleider gespritzt, und ich habe all mein Gewand besudelt.
4. Denn ich habe einen Tag der Rache mir vorgenommen; das Jahr, die Meinen zu erlösen, ist gekommen.
5. Und ich sah mich um, und da war kein Helfer; und ich verwunderte mich, und niemand stand mir bei; sondern mein Arm mußte mir helfen, und mein Zorn stand mir bei.
6. Und ich habe die Völker zertreten in meinem Zorn und habe sie trunken gemacht in meinem Grimm und ihr Blut auf die Erde geschüttet."

Antichrist wird besiegt

Hesekiel 28,1-10:

1. Und des Herrn Wort geschah zu mir und sprach:
2. Du Menschenkind, sage dem Fürsten zu Tyrus: So spricht der Herr: Darum daß sich dein Herz erhebt und spricht: "Ich bin Gott, ich sitze auf dem Thron Gottes mitten im Meer", so du doch ein Mensch und nicht Gott bist, doch erhebt sich dein Herz, als wäre es eines Gottes Herz:
3. siehe, du hältst dich für klüger denn Daniel, daß dir nichts verborgen sei
4. und habest durch deine Klugheit und deinen Verstand solche Macht zuwege gebracht und Schätze von Gold und Silber gesammelt
5. und habest durch deine große Weisheit und Hantierung so große Macht überkommen; davon bist du so stolz geworden, daß du so mächtig bist;
6. darum spricht der Herr also: Weil sich denn dein Herz erhebt, als wäre es eines Gottes Herz,
7. darum, siehe, ich will Fremde über dich schicken, nämlich die Tyrannen der Heiden; die sollen ihr Schwert zücken über deine schöne Weisheit und deine große Ehre zu Schanden machen.
8. Sie sollen dich hinunter in die Grube stoßen, daß du mitten auf dem Meer stirbst wie die Erschlagenen.
9. Was gilt's, ob du dann vor deinem Totschläger wirst sagen: "Ich bin Gott", so du doch nicht Gott, sondern ein Mensch und in deiner Totschläger Hand bist?
10. Du sollst sterben wie die Unbeschnittenen von der Hand der Fremden; denn ich habe es geredet, spricht der Herr.

Offenbarung 19,17-21:

17. Und ich sah einen Engel in der Sonne stehen; und er schrie mit großer Stimme und sprach zu allen Vögeln, die unter dem Himmel fliegen: Kommt und versammelt euch zu dem Abendmahl des großen Gottes,
18. daß ihr esset das Fleisch der Könige und der Hauptleute und das Fleisch der Starken und der Pferde und derer, die daraufsitzen, und das Fleisch aller Freien und Knechte, der Kleinen und der Großen!
19. Und ich sah das Tier und die Könige auf Erden und ihre Heere versammelt, Streit zu halten mit dem, der auf dem Pferde saß, und mit seinem Heer.
20. Und das Tier ward gegriffen und mit ihm der falsche Prophet, der die Zeichen tat vor ihm, durch welche er verführte, die das Malzeichen des Tiers nahmen und die das Bild des Tiers anbeteten; lebendig wurden diese beiden in den feurigen Pfuhl geworfen, der mit Schwefel brannte.
21. Und die andern wurden erwürgt mit dem Schwert des, der auf dem Pferde saß, das aus seinem Munde ging; und alle Vögel wurden satt von ihrem Fleisch.

Menschen und Tiere, die das Zeichen (Identifikationschip) haben, sterben

Sacharja 14,12-15:

12. Und das wird die Plage sein, womit der Herr plagen wird alle Völker, so wider Jerusalem gestritten haben; ihr Fleisch wird verwesen, dieweil sie noch auf ihren Füßen stehen, und ihre Augen werden in den Löchern verwesen und ihre Zunge im Munde verwesen.
13. Zu der Zeit wird der Herr ein großes Getümmel unter ihnen anrichten, daß einer wird den andern bei der Hand fassen und seine Hand wider des andern Hand erheben.
14. Denn auch Juda wird wider Jerusalem streiten, und es werden versammelt werden die Güter aller Heiden, die umher sind, Gold, Silber, Kleider über die Maßen viel.
15. Und da wird dann diese Plage gehen über Rosse, Maultiere, Kamele, Esel und allerlei Tiere, die in demselben Heer sind, gleichwie jene geplagt sind.

Hesekiel 28,20-24:

20. Und des Herrn Wort geschah zu mir und sprach:
21. Du Menschenkind, richte dein Angesicht wider Sidon und weissage wider sie
22. und sprich: So spricht der Herr: Siehe, ich will an dich, Sidon, und will an dir Ehre einlegen, daß man erfahren soll, daß ich der Herr bin, wenn ich das Recht über sie gehen lasse und an ihr erzeige, daß ich heilig sei.
23. Und ich will Pestilenz und Blutvergießen unter sie schicken auf ihren Gassen, und sie sollen tödlich verwundet drinnen fallen durchs Schwert, welches allenthalben über sie gehen wird; und sollen erfahren, daß ich der Herr bin.
24. Und forthin sollen allenthalben um das Haus Israel, da ihre Feinde sind, keine Dornen, die da stechen, noch Stacheln, die da wehe tun, bleiben, daß sie erfahren, daß ich der Herr bin.

Jesaja 24,1-14:

1. Siehe, der Herr macht das Land leer und wüst und wirft um, was darin ist, und zerstreut seine Einwohner.
2. Und es geht dem Priester wie dem Volk, dem Herrn wie dem Knecht, der Frau wie der Magd, dem Verkäufer wie dem Käufer, dem Leiher wie dem Borger, dem Mahnenden wie dem Schuldner.
3. Denn das Land wird leer und beraubt sein; denn der Herr hat solches geredet.
4. Das Land steht jämmerlich und verderbt; der Erdboden nimmt ab und verdirbt; die Höchsten des Volks im Lande nehmen ab.
5. Das Land ist entheiligt von seinen Einwohnern; denn sie übertreten das Gesetz und ändern die Gebote und lassen fahren den ewigen Bund.
6. Darum frißt der Fluch das Land; denn sie verschulden's, die darin wohnen. Darum verdorren die Einwohner des Landes, also daß wenig Leute übrigbleiben.
7. Der Most verschwindet, der Weinstock verschmachtet; und alle, die von Herzen fröhlich waren, seufzen.
8. Die Freude der Pauken feiert, das Jauchzen der Fröhlichen ist aus, und die Freude der Harfe hat ein Ende.
9. Man singt nicht mehr beim Weintrinken, und gutes Getränk ist bitter denen, die es trinken.
10. Die leere Stadt ist zerbrochen; alle Häuser sind zugeschlossen, daß niemand hineingeht.
11. Man klagt um den Wein auf den Gassen, daß alle Freude weg ist, alle Wonne des Landes dahin ist.
12. Eitel Wüstung ist in der Stadt geblieben, und die Tore stehen öde.
13. Denn es geht im Lande und im Volk eben, wie wenn ein Ölbaum abgepflückt ist, wie wenn man nachliest, so die Weinernte aus ist.
14. Dieselben heben ihre Stimme auf und rühmen und jauchzen vom Meer her über der Herrlichkeit des Herrn.

Teufel wird gebunden

Jesaja 24,21-22:

21. Zu der Zeit wird der Herr heimsuchen das hohe Heer, das in der Höhe ist, und die Könige der Erde, die auf Erden sind,
22. daß sie versammelt werden als Gefangene in die Grube und verschlossen werden im Kerker und nach langer Zeit wieder heimgesucht werden.

Jesaja 27,1:

1. Zu der Zeit wird der Herr heimsuchen mit seinem harten, großen und starken Schwert beide, den Leviathan, der eine flüchtige Schlange, und den Leviathan, der eine gewundene Schlange ist, und wird den Drachen im Meer erwürgen.

Offenbarung 20,1-3:

1. Und ich sah einen Engel vom Himmel fahren, der hatte den Schlüssel zum Abgrund und eine große Kette in seiner Hand.
2. Und er griff den Drachen, die alte Schlange, welche ist der Teufel und Satan, und band ihn tausend Jahre
3. und warf ihn in den Abgrund und verschloß ihn und versiegelte obendarauf, daß er nicht mehr verführen sollte die Heiden, bis daß vollendet würden tausend Jahre; und darnach muß er los werden eine kleine Zeit.

1000-jähriges Reich

Nach der Endschlacht beginnt ein so genanntes Friedensreich, das 1000 Jahre dauern wird. Siehe dazu mein Vortrag „Das 1000-jährige Reich" unter der Adresse http://auserwaehltechristen.de/forum/das_1000_jhrige_reich-14311021-t.html.

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Das 1000-jährige Reich

von admin am 25.12.2014 12:53

Das 1000-jährige Reich beginnt nach der Trübsal und nach dem Harmagedon, also der Endschlacht zwischen dem Antichrist und Jesus, das am Ende des Trübsals stattfinden wird. Man kann es auch der 3. Weltkrieg nennen, weil da alle Länder beteiligt sein werden, die nach Israel kommen, um dort gegen die Juden zu kämpfen und sie zu vernichten. Aber Jesus besiegt den Antichrist und sein Heer und bindet den Teufel für 1000 Jahre. Mehr dazu folgt in dem Vortrag „Der 3. Weltkrieg".

In diesem Vortrag wollen wir das 1000-jährige Reich betrachten, wie die Natur da aussehen wird, wie die Menschen sein werden und was es für einen Glauben geben wird.
Das Meiste über diese Zeit erzählt uns Jesaja. Fast sein ganzes Buch handelt über das 1000-jährige Reich. Aber auch in Hesekiel, Micha, Sacharja und der Offenbarung finden wir etwas darüber.
Wie in allen Prophezeiungen sind die Begebenheiten nicht in der richtigen Reihenfolge erzählt. Das ist der Schlüssel zur Prophetie. Um die Reihenfolge herauszubekommen, müssen wir alle Bibelstellen über dieses Thema beachten.

In diesem Vortrag werde ich mehr die Bibel reden lassen, weil es so viele Stellen zu diesem Thema gibt und in der Bibel so gut wie alles steht was man wissen muss und weil man die Bibelstellen unkommentiert lesen kann.

Die Natur

Komplette Veränderung der Erdoberfläche

Die Natur wird sich komplett verändern. Das wird aber nicht im 1000-jährigen Reich passieren, sondern kurz nach Beginn der zweiten Trübsalshälfte. Dies wird durch ein großes weltweites Erdbeben hervorgebracht und die Erdoberfläche wird es nicht mehr so geben wie wir sie heute kennen. Berge und Inseln werden verschoben oder verschwinden, bzw. abgeflacht werden und es entstehen Berge an anderen Stellen wie der Tempelberg. Er wird der höchste Berg sein. D. h. die Magmamassen unter den Kontinentalplatten werden so heiß werden, dass sie die Struktur der Platten verändern. Dies wird etliche Vulkanausbrüche zur Folge haben und die Platten werden durch den Druck an manchen Stellen hochgedrückt, was zur Folge hat, dass die Berge und Höhen, die es davor gab, abgeflacht werden. Warum das Magma heißer wird, habe ich in dem Vortrag „Warum gibt es immer mehr Naturkatastrophen" unter der Adresse http://auserwaehltechristen.de/forum/warum_gibt_es_immer_mehr_naturkatastrophen-5284107-t.html geschrieben.
Es werden auch Wälder entstehen, wo Wüsten waren und Wüsten wo Wälder waren. Also werden sich auch das Klima und die Luftströme verändern.
Aber es werden keine Naturkatastrophen mehr geben und die Natur wird friedlich werden durch die geographischen Veränderungen.

Offenbarung 6,12-14:

12. Und ich sah, daß es das sechste Siegel auftat, und siehe, da ward ein großes Erdbeben, und die Sonne ward schwarz wie ein härener Sack, und der Mond ward wie Blut;
13. und die Sterne des Himmels fielen auf die Erde, gleichwie ein Feigenbaum seine Feigen abwirft, wenn er von großem Wind bewegt wird.
14. Und der Himmel entwich wie ein zusammengerolltes Buch; und alle Berge und Inseln wurden bewegt aus ihren Örtern.

Jesaja 24,16-20:

16. Wir hören Lobgesänge vom Ende der Erde zu Ehren dem Gerechten. Und ich muß sagen: Wie bin ich aber so elend! wie bin ich aber so elend! Weh mir! denn es rauben die Räuber, ja immerfort rauben die Räuber.
17. Darum kommt über euch, Bewohner der Erde, Schrecken, Grube und Strick.
18. Und ob einer entflöhe vor dem Geschrei des Schreckens, so wird er doch in die Grube fallen; kommt er aus der Grube, so wird er doch im Strick gefangen werden. Denn die Fenster der Höhe sind aufgetan, und die Grundfesten der Erde beben.
19. Es wird die Erde mit Krachen zerbrechen, zerbersten und zerfallen.
20. Die Erde wird taumelm wie ein Trunkener und wird hin und her geworfen wie ein Hängebett; denn ihre Missetat drückt sie, daß sie fallen muß und kann nicht stehenbleiben.

Sacharja 14,4:

4. Und seine Füße werden stehen zu der Zeit auf dem Ölberge, der vor Jerusalem liegt gegen Morgen. Und der Ölberg wird sich mitten entzwei spalten, vom Aufgang bis zum Niedergang, sehr weit voneinander, daß sich eine Hälfte des Berges gegen Mitternacht und die andere gegen Mittag geben wird.

Jesaja 15,6-7:

6. Denn die Wasser zu Nimrim versiegen, daß das Gras verdorrt und das Kraut verwelkt und kein Grünes wächst.
7. Denn das Gut, das sie gesammelt haben, und alles, was sie verwahrt haben, führt man über den Weidenbach.

Jesaja 19,5-10:

5. Und das Wasser in den Seen wird vertrocknen; dazu der Strom wird versiegen und verschwinden.
6. Und die Wasser werden verlaufen, daß die Flüsse Ägyptens werden gering und trocken werden, daß Rohr und Schilf verwelken,
7. und das Gras an den Wassern wird verstieben, und alle Saat am Wasser wird verdorren und zunichte werden.
8. Und die Fischer werden trauern; und alle die, so Angeln ins Wasser werfen, werden klagen; und die, so Netze auswerfen aufs Wasser, werden betrübt sein.
9. Es werden mit Schanden bestehen, die da gute Garne wirken und Netze stricken.
10. Und des Landes Pfeiler werden zerschlagen; und alle, die um Lohn arbeiten, werden bekümmert sein.

Jesaja 30,23-26:

23. So wird er deinen Samen, den du auf den Acker gesät hast, Regen geben und Brot von des Ackers Ertrag, und desselben volle Genüge. Und dein Vieh wird zu der Zeit weiden in einer weiten Aue.
24. Die Ochsen und Füllen, so den Acker bauen, werden gemengtes Futter essen, welches geworfelt ist mit der Wurfschaufel und Wanne.
25. Und es werden auf allen großen Bergen und auf allen großen Hügeln zerteilte Wasserströme gehen zur Zeit der großen Schlacht, wenn die Türme fallen werden.
26. Und des Mondes Schein wird sein wie der Sonne Schein, und der Sonne Schein wird siebenmal heller sein denn jetzt, zu der Zeit, wenn der Herr den Schaden seines Volks verbinden und seine Wunden heilen wird.

Jesaja 23,14-20:

14. Denn die Paläste werden verlassen sein und die Stadt, die voll Getümmel war, einsam sein, daß die Türme und Festen ewige Höhlen werden und dem Wild zur Freude, den Herden zur Weide,
15. bis so lange, daß über uns ausgegossen wird der Geist aus der Höhe. So wird dann die Wüste zum Acker werden und der Acker wie ein Wald geachtet werden.
16. Und das Recht wird in der Wüste wohnen und Gerechtigkeit auf dem Acker hausen,
17. und der Gerechtigkeit Frucht wird Friede sein, und der Gerechtigkeit Nutzen wird ewige Stille und Sicherheit sein,
18. daß mein Volk in Häusern des Friedens wohnen wird, in sicheren Wohnungen und in stolzer Ruhe.
19. Aber Hagel wird sein den Wald hinab, und die Stadt danieden wird niedrig sein.
20. Wohl euch, die ihr säet allenthalben an den Wassern und die Füße der Ochsen und Esel frei gehen lasset!

Jesaja 35,1-9:

1. Aber die Wüste und Einöde wird lustig sein, und das dürre Land wird fröhlich stehen und wird blühen wie die Lilien.
2. Sie wird blühen und fröhlich stehen in aller Lust und Freude. Denn die Herrlichkeit des Libanon ist ihr gegeben, der Schmuck Karmels und Sarons. Sie sehen die Herrlichkeit des Herrn, den Schmuck unseres Gottes.
3. Stärkt die müden Hände und erquickt die strauchelnden Kniee!
4. Saget den verzagten Herzen: Seid getrost, fürchtet euch nicht! Sehet, euer Gott, der kommt zur Rache; Gott, der da vergilt, kommt und wird euch helfen.
5. Alsdann werden der Blinden Augen aufgetan werden, und der Tauben Ohren geöffnet werden;
6. alsdann werden die Lahmen springen wie ein Hirsch, und der Stummen Zunge wird Lob sagen. Denn es werden Wasser in der Wüste hin und wieder fließen und Ströme im dürren Lande.
7. Und wo es zuvor trocken gewesen ist, sollen Teiche stehen; und wo es dürr gewesen ist, sollen Brunnquellen sein. Da zuvor die Schakale gelegen haben, soll Gras und Rohr und Schilf stehen.
8. Und es wird daselbst eine Bahn sein und ein Weg, welcher der heilige Weg heißen wird, daß kein Unreiner darauf gehen darf; und derselbe wird für sie sein, daß man darauf gehe, daß auch die Toren nicht irren mögen.
9. Es wird da kein Löwe sein, und wird kein reißendes Tier darauf treten noch daselbst gefunden werden; sondern man wird frei sicher daselbst gehen.

Jesaja 51,3:

3. Denn der Herr tröstet Zion, er tröstet alle ihre Wüsten und macht ihre Wüste wie Eden und ihr dürres Land wie den Garten des Herrn, daß man Wonne und Freude darin findet, Dank und Lobgesang.

Tempel auf dem höchsten Berg

Micha 4,1:

1. In den letzten Tagen aber wird der Berg, darauf des Herrn Haus ist, fest stehen, höher denn alle Berge, und über die Hügel erhaben sein, und die Völker werden dazu laufen,

Hesekiel 40,2:

2. Durch göttliche Gesichte führte er mich ins Land Israel und stellte mich auf einen hohen Berg, darauf war's wie eine gebaute Stadt gegen Mittag.

Jesaja 2,2:

2. Es wird zur letzten Zeit der Berg, da des Herrn Haus ist, fest stehen, höher denn alle Berge, und über alle Hügel erhaben werden, und werden alle Heiden dazu laufen

Sacharja 14,8:

8. Zu der Zeit werden lebendige Wasser aus Jerusalem fließen, die Hälfte zum Meer gegen Morgen und die andere Hälfte zum Meer gegen Abend; und es wird währen des Sommers und des Winters.

Keine Feindschaften in Natur und zwischen Tiere und Menschen

Da der Teufel gebunden ist, wirkt sich das nicht nur auf die Naturkatastrophen aus, sondern auch auf die Tierwelt. Die Tiere werden friedlich und alle Raubtiere werden zu Pflanzenfresser. Die Tiere werden sich nicht mehr gegenseitig jagen und auch nicht die Menschen. Beide werden in Frieden nebeneinander leben so wie es im Paradies war im Garten Eden bevor die Menschen gesündigt haben.

Sacharja 14,10-11:

10. Und man wird gehen im ganzen Lande umher wie auf einem Gefilde, von Geba nach Rimmon zu, gegen Mittag von Jerusalem. Und sie wird erhaben sein und wird bleiben an ihrem Ort, vom Tor Benjamin bis an den Ort des ersten Tores, bis an das Ecktor, und vom Turm Hananeel bis an des Königs Kelter.
11. Und man wird darin wohnen, und wird kein Bann mehr sein; denn Jerusalem wird ganz sicher wohnen.

Jesaja 65,25:

25. Wolf und Lamm sollen weiden zugleich, der Löwe wird Stroh essen wie ein Rind, und die Schlange soll Erde essen. Sie werden nicht schaden noch verderben auf meinem ganzen heiligen Berge, spricht der Herr.

Die Menschen

Städte werden zerstört

Während der zweiten Trübsalshälfte vor dem 1000-jährigen Reich wird es auf der ganzen Welt Kriege geben. Eine Nation wird sich gegen das andere erheben und eine Nation wird die andere auslöschen oder ganz vertreiben, bis sich alle Nationen gegen Israel versammeln und sie Jesus dann alle auf einmal vernichtet.

Jesaja 25,10-12:

10. Denn die Hand des Herrn ruht auf diesem Berge. Moab aber wird unter ihm zertreten werden, wie Stroh zertreten wird und wie Kot.
11. Und er wird seine Hände ausbreiten mitten unter sie, wie sie ein Schwimmer ausbreitet, zu schwimmen; und wird ihre Pracht erniedrigen mit den Armen seiner Hände
12. und die hohen Festen eurer Mauern beugen, erniedrigen und in den Staub zu Boden werfen.

Frieden zwischen Menschen

Auch die Menschen werden friedlich werden, weil der Teufel gebunden ist. Der Teufel wird die Menschen nicht mehr zum Hass verführen können und es werden keine Kriege mehr sein und kein Mord und Diebstahl und Betrug und auch keine Krankheiten mehr.
Es werden aber nur noch sehr wenige Menschen auf der Erde sein, weil der Antichrist die Menschen zwingen wird ein Zeichen zu tragen, womit sie vom Antichrist zu 100 % gesteuert werden und keinen freien Willen mehr haben können. Sie werden nur noch wie Roboter oder Zombies sein, die ferngesteuert sein werden. Dieses Zeichen macht sie vom Überwachungssystem dermaßen abhängig, dass alle Menschen sterben werden, die das Zeichen haben wenn das System zusammenbricht, wie es auch passieren wird wenn Jesus den Antichrist besiegt. Deswegen warnt uns die Bibel ausdrücklich das Zeichen nicht anzunehmen. Das Zeichen wird die komplette Identität des Menschen beinhalten, der ihn trägt und ohne das Zeichen wird man nichts kaufen oder verkaufen können und somit auch nicht arbeiten oder zum Arzt gehen können. Man wird auch sich auch nicht von anderen Menschen helfen lassen können, die das Zeichen haben, weil diese Menschen keine Bewegung machen, die nicht überwacht wird und nicht vom Antichrist beabsichtigt ist. So werden die Menschen, die das Zeichen nicht haben zu Obdachlose, die sich von Müll ernähren werden oder in den Wäldern und Höhlen wohnen werden und sich ständig verstecken müssen, damit sie die Polizei nicht einfängt und ihnen das Zeichen aufzwingt. Die Obdachlosen müssen aber auch hoffen, dass wenn sie nicht von der Polizei gefangen werden, auch nicht durch die vielen Naturkatastrophen umkommen werden, die in diesen 3,5 Jahren auf der Erde wüten werden. nur die überlebenden Obdachlosen werden in das 1000-jährige Reich eingehen können und die Juden, die in Jerusalem sind wenn Jesus sie beim Harmagedon rettet. So werden nur ein paar tausend Menschen auf der ganzen Welt überleben.
Die Menschen, die sich zu Gott bekehren, werden in diesen 1000 Jahren nicht sterben, aber die Menschen, die Gott ablehnen, werden immer noch so lange leben wie heute ein Mensch lebt. Die Menschen werden also 100 Jahre Zeit haben sich zu Gott zu bekehren wenn sie weiter leben wollen. Aber wer würde in so einer friedlichen Zeit nicht leben wollen? Wer würde sich da nicht zu Gott bekehren, wenn er sieht, dass alle Ungläubigen mit spätestens 100 Jahre sterben?

Micha 4,3-4:

3. Er wird unter großen Völkern richten und viele Heiden strafen in fernen Landen. Sie werden ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen. Es wird kein Volk wider das andere ein Schwert aufheben und werden nicht mehr kriegen lernen.
4. Ein jeglicher wird unter seinem Weinstock und Feigenbaum wohnen ohne Scheu; denn der Mund des Herrn Zebaoth hat's geredet.

Jesaja 2,4:

4. Und er wird richten unter den Heiden und strafen viele Völker. Da werden sie ihre Schwerter zu Pflugscharen und ihre Spieße zu Sicheln machen. Denn es wird kein Volk gegen das andere ein Schwert aufheben, und werden hinfort nicht mehr kriegen lernen.

Micha 4,5-7:

5. Denn ein jegliches Volk wandelt im Namen seines Gottes; aber wir wandeln im Namen des Herrn, unsers Gottes, immer und ewiglich.
6. Zur selben Zeit, spricht der Herr, will ich die Lahmen versammeln und die Verstoßenen zuhauf bringen und die ich geplagt habe.
7. Und will die Lahmen machen, daß sie Erben haben sollen, und die Verstoßenen zum großen Volk machen; und der Herr wird König über sie sein auf dem Berge Zion von nun an bis in Ewigkeit.

Jesaja 25,1-5:

1. Herr, du bist mein Gott! dich preise ich; ich lobe deinen Namen, denn du tust Wunder; dein Ratschlüsse von alters her sind treu und wahrhaftig.
2. Denn du machst die Stadt zum Steinhaufen, die feste Stadt, daß sie auf einem Haufen liegt, der Fremden Palast, daß sie nicht mehr eine Stadt sei und nimmermehr gebaut werde.
3. Darum ehrt dich ein mächtiges Volk: die Städte gewaltiger Heiden fürchten dich.
4. Denn du bist der Geringen Stärke, der Armen Stärke in der Trübsal, eine Zuflucht vor dem Ungewitter, ein Schatten vor der Hitze, wenn die Tyrannen wüten wie ein Ungewitter wider eine Wand.
5. Du demütigst der Fremden Ungestüm wie die Hitze in einem dürren Ort; wie die Hitze durch der Wolken Schatten, so wird gedämpft der Tyrannen Siegesgesang.

Jesaja 35,10:

10. Die Erlösten des Herrn werden wiederkommen und gen Zion kommen mit Jauchzen; ewige Freude wird über ihrem Haupte sein; Freude und Wonne werden sie ergreifen, und Schmerz und Seufzen wird entfliehen.

Jesaja 44,1-5:

1. So höre nun, mein Knecht Jakob, und Israel, den ich erwählt habe!
2. So spricht der Herr, der dich gemacht und bereitet hat und der dir beisteht von Mutterleibe an: Fürchte dich nicht, mein Knecht Jakob, und du, Jesurun, den ich erwählt habe!
3. Denn ich will Wasser gießen auf das Durstige und Ströme auf das Dürre: ich will meinen Geist auf deinen Samen gießen und meinen Segen auf deine Nachkommen,
4. daß sie wachsen sollen wie Gras, wie Weiden an den Wasserbächen.
5. Dieser wird sagen: Ich bin des Herrn! und jener wird genannt werden mit dem Namen Jakob; und dieser wird sich mit seiner Hand dem Herrn zuschreiben und wird mit dem Namen Israel genannt werden.

Jesaja 54,11-17:

11. Du Elende, über die alle Wetter gehen, und du Trostlose, siehe, ich will deine Steine wie einen Schmuck legen und will deinen Grund mit Saphiren legen
12. und deine Zinnen aus Kristallen machen und deine Tore von Rubinen und alle deine Grenzen von erwählten Steinen
13. und alle deine Kinder gelehrt vom Herrn und großen Frieden deinen Kindern.
14. Du sollst durch Gerechtigkeit bereitet werden. Du wirst ferne sein von Gewalt und Unrecht, daß du dich davor nicht darfst fürchten, und von Schrecken, denn es soll nicht zu dir nahen.
15. Siehe, wer will sich wider dich rotten und dich überfallen, so sie sich ohne mich rotten?
16. Siehe, ich schaffe es, daß der Schmied, der die Kohlen aufbläst, eine Waffe daraus mache nach seinem Handwerk; und ich schaffe es, daß der Verderber sie zunichte mache.
17. Einer jeglichen Waffe, die wider dich zubereitet wird, soll es nicht gelingen; und alle Zunge, so sich wider dich setzt, sollst du im Gericht verdammen. Das ist das Erbe der Knechte des Herrn und ihre Gerechtigkeit von mir, spricht der Herr.

Jesaja 65,17-24:

17. Denn siehe, ich will einen neuen Himmel und eine neue Erde schaffen, daß man der vorigen nicht mehr gedenken wird noch sie zu Herzen nehmen;
18. sondern sie werden sich ewiglich freuen und fröhlich sein über dem, was ich schaffe. Denn siehe, ich will Jerusalem schaffen zur Wonne und ihr Volk zur Freude,
19. und ich will fröhlich sein über Jerusalem und mich freuen über mein Volk; und soll nicht mehr darin gehört werden die Stimme des Weinens noch die Stimme des Klagens.
20. Es sollen nicht mehr dasein Kinder, die nur etliche Tage leben, oder Alte, die ihre Jahre nicht erfüllen; sondern die Knaben sollen hundert Jahre alt sterben und die Sünder hundert Jahre alt verflucht werden.
21. Sie werden Häuser bauen und bewohnen; sie werden Weinberge pflanzen und ihre Früchte essen.
22. Sie sollen nicht bauen, was ein andrer bewohne, und nicht pflanzen, was ein andrer esse. Denn die Tage meines Volke werden sein wie die Tage eines Baumes; und das Werk ihrer Hände wird alt werden bei meinen Auserwählten.
23. Sie sollen nicht umsonst arbeiten noch unzeitige Geburt gebären; denn sie sind der Same der Gesegneten des Herrn und ihre Nachkommen mit ihnen.
24. Und soll geschehen, ehe sie rufen, will ich antworten; wenn sie noch reden, will ich hören.

Juden heilig und begehrt

Die Menschen werden erkennen, dass Jesus Gott ist und Israel sein auserwähltes Volk ist und ihnen dienen und Gott in Jerusalem opfern und sich zu Gott bekehren.

Jesaja 4,1-3:

1. daß sieben Weiber werden zu der Zeit einen Mann ergreifen und sprechen: Wir wollen uns selbst nähren und kleiden; laß uns nur nach deinen Namen heißen, daß unsre Schmach von uns genommen werde.
2. In der Zeit wird des Herrn Zweig lieb und wert sein und die Frucht der Erde herrlich und schön bei denen, die erhalten werden in Israel.
3. Und wer da wird übrig sein zu Zion und übrigbleiben zu Jerusalem, der wird heilig heißen, ein jeglicher, der geschrieben ist unter die Lebendigen zu Jerusalem.

Jesaja 14,1-2:

1. Denn der Herr wird sich über Jakob erbarmen und Israel noch fürder erwählen und sie in ihr Land setzen. Und Fremdlinge werden sich zu ihnen tun und dem Hause Jakob anhangen.
2. Und die Völker werden sie nehmen und bringen an ihren Ort, daß sie das Haus Israel besitzen wird im Lande des Herrn zu Knechten und Mägden, und sie werden gefangen halten die, von welchen sie gefangen waren, und werden herrschen über ihre Dränger.

Jesaja 19,17-20:

17. Und Ägypten wird sich fürchten vor dem Lande Juda, daß, wer desselben gedenkt, wird davor erschrecken über den Rat des Herrn Zebaoth, den er über sie beschlossen hat.
18. Zu der Zeit werden fünf Städte in Ägyptenland reden nach der Sprache Kanaans und schwören bei dem Herrn Zebaoth. Eine wird heißen Ir-Heres.
19. Zu derselben Zeit wird des Herrn Altar mitten in Ägyptenland sein und ein Malstein des Herrn an den Grenzen,
20. welcher wird ein Zeichen und Zeugnis sein dem Herr Zebaoth in Ägyptenland. Denn sie werden zum Herrn schreien vor den Drängern, so wird er ihnen senden einen Heiland und Meister, der sie errette.

Jesaja 23,15-18:

15. Zu der Zeit wird Tyrus vergessen werden siebzig Jahre, solange ein König leben mag. Aber nach siebzig Jahren wird es mit Tyrus gehen, wie es im Hurenlied heißt:
16. Nimm die Harfe, gehe in der Stadt um, du vergessene Hure; mache es gut auf dem Saitenspiel und singe getrost, auf daß dein wieder gedacht werde!
17. Denn nach siebzig Jahren wird der Herr Tyrus heimsuchen, daß sie wiederkomme zu ihrem Hurenlohn und Hurerei treibe mit allen Königreichen auf Erden.
18. Aber ihr Kaufhandel und Hurenlohn werden dem Herrn heilig sein. Man wird sie nicht wie Schätze sammeln noch verbergen; sondern die vor dem Herrn wohnen, werden ihr Kaufgut haben, daß sie essen und satt werden und wohl bekleidet seien.

Jesaja 51,11:

11. Also werden die Erlösten des Herrn wiederkehren und gen Zion kommen mit Jauchzen, und ewige Freude wird auf ihrem Haupte sein. Wonne und Freude werden sie ergreifen; aber Trauer und Seufzen wird von ihnen fliehen.

Jesaja 54,1-3:

1. Rühme, du Unfruchtbare, die du nicht gebierst! Freue dich mit Rühmen und jauchze, die du nicht schwanger bist! Denn die Einsame hat mehr Kinder, als die den Mann hat, spricht der Herr.
2. Mache den Raum deiner Hütte weit, und breite aus die Teppiche deiner Wohnung; spare nicht! Dehne deine Seile lang und stecke deine Nägel fest!
3. Denn du wirst ausbrechen zur Rechten und zur Linken, und dein Same wird die Heiden erben und in den verwüsteten Städten wohnen.

Jesaja 61,4-11:

4. Sie werden die alten Wüstungen bauen, und was vorzeiten zerstört ist, aufrichten; sie werden die verwüsteten Städte, so für und für zerstört gelegen sind, erneuen.
5. Fremde werden stehen und eure Herde weiden, und Ausländer werden eure Ackerleute und Weingärtner sein.
6. Ihr aber sollt Priester des Herrn heißen, und man wird euch Diener unsers Gottes nennen, und ihr werdet der Heiden Güter essen und in ihrer Herrlichkeit euch rühmen.
7. Für eure Schmach soll Zwiefältiges kommen, und für die Schande sollen sie fröhlich sein auf ihren Äckern; denn sie sollen Zwiefältiges besitzen in ihrem Lande, sie sollen ewige Freude haben.
8. Denn ich bin der Herr, der das Rechte liebt, und hasse räuberische Brandopfer; und will schaffen, daß ihr Lohn soll gewiß sein, und einen ewigen Bund will ich mit ihnen machen.
9. Und man soll ihren Samen kennen unter den Heiden und ihre Nachkommen unter den Völkern, daß, wer sie sehen wird, soll sie kennen, daß sie sein Same sind, gesegnet vom Herrn.
10. Ich freue mich im Herrn, und meine Seele ist fröhlich in meinem Gott; denn er hat mich angezogen mit Kleidern des Heils und mit dem Rock der Gerechtigkeit gekleidet, wie einen Bräutigam, mit priesterlichem Schmuck geziert, und wie eine Braut, die in ihrem Geschmeide prangt.
11. Denn gleichwie das Gewächs aus der Erde wächst und Same im Garten aufgeht, also wird Gerechtigkeit und Lob vor allen Heiden aufgehen aus dem Herrn.

Jesaja 66,7-14:

7. Sie gebiert, ehe ihr wehe wird; sie ist genesen eines Knaben, ehe denn ihre Kindsnot kommt.
8. Wer hat solches je gehört? wer hat solches je gesehen? Kann auch, ehe denn ein Land die Wehen kriegt, ein Volk auf einmal geboren werden? Nun hat doch ja Zion ihre Kinder ohne Wehen geboren.
9. Sollte ich das Kind lassen die Mutter brechen und nicht auch lassen geboren werden? spricht der Herr. Sollte ich, der gebären läßt, verschließen? spricht dein Gott.
10. Freuet euch mit Jerusalem und seid fröhlich über sie, alle, die ihr sie liebhabt; freuet euch mit ihr, alle, die ihr hier über sie traurig gewesen seid!
11. Denn dafür sollt ihr saugen und satt werden von den Brüsten ihres Trostes; ihr sollt dafür saugen und euch ergötzen an der Fülle ihrer Herrlichkeit.
12. Denn also spricht der Herr: Siehe, ich breite aus den Frieden bei ihr wie einen Strom und die Herrlichkeit der Heiden wie einen ergossenen Bach; da werdet ihr saugen. Ihr sollt auf dem Arme getragen werden, und auf den Knieen wird man euch freundlich halten.
13. Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet; ja, ihr sollt an Jerusalem ergötzt werden.
14. Ihr werdet's sehen, und euer Herz wird sich freuen, und euer Gebein soll grünen wie Gras. Da wird man erkennen die Hand des Herrn an seinen Knechten und den Zorn an seinen Feinden.

Jesus als König über die ganze Welt

Nachdem Jesus den Antichrist beim Harmagedon besiegt hat, wird er als König auf die Erde bleiben und seine Herrschaft antreten und in Jerusalem regieren.

Sacharja 14,9:

9. Und der Herr wird König sein über alle Lande. Zu der Zeit wird der Herr nur einer sein und sein Name nur einer.

Micha 4,7b:

und der Herr wird König über sie sein auf dem Berge Zion von nun an bis in Ewigkeit.

Jesaja 24,23:

23. Und der Mond wird sich schämen, und die Sonne mit Schanden bestehen, wenn der Herr Zebaoth König sein wird auf dem Berge Zion und zu Jerusalem und vor seinen Ältesten in der Herrlichkeit.

Jesaja 25,10:

10. Denn die Hand des Herrn ruht auf diesem Berge. Moab aber wird unter ihm zertreten werden, wie Stroh zertreten wird und wie Kot.

Jesaja 31,1:

1. Siehe, es wird ein König regieren, Gerechtigkeit anzurichten, und Fürsten werden herrschen, das Recht zu handhaben,

Der Glaube

Teufel gebunden

Wie schon erwähnt, wird der Teufel für das 1000-jährige Reich gebunden sein und die Menschen, Tiere und die ganze Natur nicht mehr gegeneinander und gegen Gott aufhetzen können und so wird es für diese Zeit Frieden geben auf der Erde.

Offenbarung 20,1-6:

1. Und ich sah einen Engel vom Himmel fahren, der hatte den Schlüssel zum Abgrund und eine große Kette in seiner Hand.
2. Und er griff den Drachen, die alte Schlange, welche ist der Teufel und Satan, und band ihn tausend Jahre
3. und warf ihn in den Abgrund und verschloß ihn und versiegelte obendarauf, daß er nicht mehr verführen sollte die Heiden, bis daß vollendet würden tausend Jahre; und darnach muß er los werden eine kleine Zeit.
4. Und ich sah Stühle, und sie setzten sich darauf, und ihnen ward gegeben das Gericht; und die Seelen derer, die enthauptet sind um des Zeugnisses Jesu und um des Wortes Gottes willen, und die nicht angebetet hatten das Tier noch sein Bild und nicht genommen hatten sein Malzeichen an ihre Stirn und auf ihre Hand, diese lebten und regierten mit Christo tausend Jahre.
5. Die andern Toten aber wurden nicht wieder lebendig, bis daß tausend Jahre vollendet wurden. Dies ist die erste Auferstehung.
6. Selig ist der und heilig, der teilhat an der ersten Auferstehung. Über solche hat der andere Tod keine Macht; sondern sie werden Priester Gottes und Christi sein und mit ihm regieren tausend Jahre.

Jesaja 14,3-20:

3. Und zu der Zeit, wenn dir der Herr Ruhe geben wird von deinem Jammer und Leid und von dem harten Dienst, darin du gewesen bist,
4. so wirst du solch ein Lied anheben wider den König von Babel und sagen: Wie ist's mit dem Dränger so gar aus, und der Zins hat ein Ende!
5. Der Herr hat die Rute der Gottlosen zerbrochen, die Rute der Herrscher,
6. welche die Völker schlug mit Grimm ohne Aufhören und mit Wüten herrschte über die Heiden und verfolgte ohne Barmherzigkeit.
7. Nun ruht doch alle Welt und ist still und jauchzt fröhlich.
8. Auch freuen sich die Tannen über dich und die Zedern auf dem Libanon und sagen: "Weil du liegst, kommt niemand herauf, der uns abhaue."
9. Die Hölle drunten erzittert vor dir, da du ihr entgegenkamst. Sie erweckt dir die Toten, alle Gewaltigen der Welt, und heißt alle Könige der Heiden von ihren Stühlen aufstehen,
10. daß dieselben alle umeinander reden und sagen zu dir: "Du bist auch geschlagen gleichwie wir, und es geht dir wie uns."
11. Deine Pracht ist herunter in die Hölle gefahren samt dem Klange deiner Harfen. Maden werden dein Bett sein und Würmer deine Decke.
12. Wie bist du vom Himmel gefallen, du schöner Morgenstern! Wie bist du zur Erde gefällt, der du die Heiden schwächtest!
13. Gedachtest du doch in deinem Herzen: "Ich will in den Himmel steigen und meinen Stuhl über die Sterne Gottes erhöhen;
14. ich will mich setzen auf den Berg der Versammlung in der fernsten Mitternacht; ich will über die hohen Wolken fahren und gleich sein dem Allerhöchsten."
15. Ja, zur Hölle fährst du, zur tiefsten Grube.
16. Wer dich sieht, wird dich schauen und betrachten und sagen: "Ist das der Mann, der die Erde zittern und die Königreiche beben machte?
17. der den Erdboden zur Wüste machte und die Städte darin zerbrach und gab seine Gefangenen nicht los?"
18. Alle Könige der Heiden miteinander liegen doch mit Ehren, ein jeglicher in seinem Hause;
19. du aber bist verworfen fern von deinem Grabe wie ein verachteter Zweig, bedeckt von Erschlagenen, die mit dem Schwert erstochen sind, die hinunterfahren zu den Steinen der Grube, wie eine zertretene Leiche.
20. Du wirst nicht wie jene begraben werden, denn du hast dein Land verderbt und dein Volk erschlagen; denn man wird des Samens der Boshaften nimmermehr gedenken.

Jesaja 24,21-22:

21. Zu der Zeit wird der Herr heimsuchen das hohe Heer, das in der Höhe ist, und die Könige der Erde, die auf Erden sind,
22. daß sie versammelt werden als Gefangene in die Grube und verschlossen werden im Kerker und nach langer Zeit wieder heimgesucht werden.

Jesaja 27,1:

1. Zu der Zeit wird der Herr heimsuchen mit seinem harten, großen und starken Schwert beide, den Leviathan, der eine flüchtige Schlange, und den Leviathan, der eine gewundene Schlange ist, und wird den Drachen im Meer erwürgen.

Der Tempel

Micha 4,1:

1. In den letzten Tagen aber wird der Berg, darauf des Herrn Haus ist, fest stehen, höher denn alle Berge, und über die Hügel erhaben sein, und die Völker werden dazu laufen,

Hesekiel 40,2:

2. Durch göttliche Gesichte führte er mich ins Land Israel und stellte mich auf einen hohen Berg, darauf war's wie eine gebaute Stadt gegen Mittag.

Jesaja 4,4-6:

4. Dann wird der Herr den Unflat der Töchter Zions waschen und die Blutschulden Jerusalems vertreiben von ihr durch den Geist, der richten und ein Feuer anzünden wird.
5. Und der Herr wird schaffen über alle Wohnungen des Berges Zion, und wo man versammelt ist, Wolke und Rauch des Tages, und Feuerglanz, der da brenne, des Nachts. Denn es wird ein Schirm sein über alles, was herrlich ist,
6. und wird eine Hütte sein zum Schatten des Tages vor der Hitze und eine Zuflucht und Verbergung vor dem Wetter und Regen.

Tempelbeschreibung

Wer genau wissen will, wie der Tempel aussehen wird, kann das in Hesekiel 40-47,12 nachlesen. Der Vortrag würde zu lang werden, wenn ich noch acht Kapiteln kopieren würde.

Das Land Israel

Hesekiel 47,13-23 + 48

13. So spricht der Herr: Dies sind die Grenzen, nach denen ihr das Land sollt austeilen den zwölf Stämmen Israels; denn zwei Teile gehören dem Stamm Joseph.
14. Und ihr sollt's gleich austeilen, einem wie dem andern; denn ich habe meine Hand aufgehoben, das Land euren Vätern und euch zum Erbteil zu geben.
15. Dies ist nun die Grenze des Landes gegen Mitternacht: von dem großen Meer an des Weges nach Hethlon gen Zedad,
16. Hamath, Berotha, Sibraim, das an Damaskus und Hamath grenzt, und Hazar-Thichon, das an Hauran grenzt.
17. Das soll die Grenze sein vom Meer an bis gen Hazar-Enon, und Damaskus und Hamath sollen das Ende sein. Das sei die Grenze gegen Mitternacht.
18. Aber die Grenze gegen Morgen sollt ihr messen zwischen Hauran und Damaskus und zwischen Gilead und dem Lande Israel, am Jordan hinab bis an das Meer gegen Morgen. Das soll die Grenze gegen Morgen sein.
19. Aber die Grenze gegen Mittag ist von Thamar bis ans Haderwasser zu Kades und den Bach hinab bis an das große Meer. Das soll die Grenze gegen Mittag sein.
20. Und an der Seite gegen Abend ist das große Meer von der Grenze an bis gegenüber Hamath. Das sei die Grenze gegen Abend.
21. Also sollt ihr das Land austeilen unter die Stämme Israels.
22. Und wenn ihr das Los werft, das Land unter euch zu teilen, so sollt ihr die Fremdlinge, die bei euch wohnen und Kinder unter euch zeugen, halten gleich wie die Einheimischen unter den Kindern Israel;
23. und sie sollen auch ihr Teil im Lande haben, ein jeglicher unter seinem Stamm, dabei er wohnt, spricht der Herr.

1. Dies sind die Namen der Stämme: von Mitternacht, an dem Wege nach Hethlon, gen Hamath und Hazar-Enon und von Damaskus gegen Hamath, das soll Dan für seinen Teil haben von Morgen bis gen Abend.
2. Neben Dan soll Asser seinen Teil haben, von Morgen bis gen Abend.
3. Neben Asser soll Naphthali seinen Teil haben, von Morgen bis gen Abend.
4. Neben Naphthali soll Manasse seinen Teil haben, von Morgen bis gen Abend.
5. Neben Manasse soll Ephraim seinen Teil haben, von Morgen bis gen Abend.
6. Neben Ephraim soll Ruben seinen Teil haben, von Morgen bis gen Abend.
7. Neben Ruben soll Juda seinen Teil haben, von Morgen bis gen Abend.
8. Neben Juda aber sollt ihr einen Teil absondern, von Morgen bis gen Abend, der fünfundzwanzigtausend Ruten breit und so lang sei, wie sonst ein Teil ist von Morgen bis gen Abend; darin soll das Heiligtum stehen.
9. Und davon sollt ihr dem Herrn einen Teil absondern, fünfundzwanzigtausend Ruten lang und zehntausend Ruten breit.
10. Und dieser heilige Teil soll den Priestern gehören, nämlich fünfundzwanzigtausend Ruten lang gegen Mitternacht und gegen Mittag und zehntausend breit gegen Morgen und gegen Abend. Und das Heiligtum des Herrn soll mittendarin stehen.
11. Das soll geheiligt sein den Priestern, den Kindern Zadok, welche meine Sitten gehalten haben und sind nicht abgefallen mit den Kindern Israel, wie die Leviten abgefallen sind.
12. Und soll also dieser abgesonderte Teil des geheiligten Landes ihr eigen sein als Hochheiliges neben der Leviten Grenze.
13. Die Leviten aber sollen neben der Priester Grenze auch fünfundzwanzigtausend Ruten in die Länge und zehntausend Ruten in die Breite haben; denn alle Länge soll fünfunzwanzigtausend und die Breite zehntausend Ruten haben.
14. Und sollen nichts davon verkaufen noch verändern, damit des Landes Erstling nicht wegkomme; denn es ist dem Herrn geheiligt.
15. Aber die übrigen fünftausend Ruten in die Breite gegen fünfunzwanzigtausend Ruten in die Länge, das soll gemeines Land sein zur Stadt, darin zu wohnen, und zu Vorstädten; und die Stadt soll mittendarin stehen.
16. Und das soll ihr Maß sein: viertausend und fünfhundert Ruten gegen Mitternacht und gegen Mittag, desgleichen gegen Morgen und gegen Abend auch viertausend und fünfhundert.
17. Die Vorstadt aber soll haben zweihundertundfünfzig Ruten gegen Mitternacht und gegen Mittag, desgleichen auch gegen Morgen und gegen Abend zweihundertundfünfzig Ruten.
18. Aber das übrige an der Länge neben dem Abgesonderten und Geheiligten, nämlich zehntausend Ruten gegen Morgen und zehntausend Ruten gegen Abend, das gehört zum Unterhalt derer, die in der Stadt arbeiten.
19. Und die Arbeiter aus allen Stämmen Israels sollen in der Stadt arbeiten.
20. Also soll die ganze Absonderung fünfundzwanzigtausend Ruten ins Gevierte sein; ein Vierteil der geheiligten Absonderung sei zu eigen der Stadt.
21. Was aber noch übrig ist auf beiden Seiten neben dem abgesonderten heiligen Teil und neben der Stadt Teil, nämlich fünfundzwanzigtausend Ruten gegen Morgen und gegen Abend neben den Teilen der Stämme, das soll alles dem Fürsten gehören. Aber der abgesonderte Teil und das Haus des Heiligtums soll mitteninnen sein.
22. Was aber neben der Leviten Teil und neben der Stadt Teil zwischen der Grenze Juda's und der Grenze Benjamins liegt, das soll dem Fürsten gehören.
23. Darnach sollen die andern Stämme sein: Benjamin soll seinen Teil haben, von Morgen bis gen Abend.
24. Aber neben der Grenze Benjamin soll Simeon seinen Teil haben, von Morgen bis gen Abend.
25. Neben der Grenze Simeons soll Isaschar seinen Teil haben, von Morgen bis gen Abend.
26. Neben der Grenze Isaschars soll Sebulon seinen Teil haben, von Morgen bis gen Abend.
27. Neben der Grenze Sebulons soll Gad seinen Teil haben, von Morgen bis gen Abend.
28. Aber neben Gad ist die Grenze gegen Mittag von Thamar bis ans Haderwasser zu Kades und an den Bach hinab bis an das große Meer.
29. Das ist das Land, das ihr austeilen sollt zum Erbteil unter die Stämme Israels; und das sollen ihre Erbteile sein, spricht der Herr.
30. Und so weit soll die Stadt sein: viertausend und fünfhundert Ruten gegen Mitternacht.
31. Und die Tore der Stadt sollen nach den Namen der Stämme Israels genannt werden, drei Toren gegen Mitternacht: das erste Tor Ruben, das zweite Juda, das dritte Levi.
32. Also auch gegen Morgen viertausend und fünfhundert Ruten und auch drei Tore: nämlich das erste Tor Joseph, das zweite Benjamin, das dritte Dan.
33. Gegen Mittag auch also viertausend und fünfhundert Ruten und auch drei Tore: das erste Tor Simeon, das zweite Isaschar, das dritte Sebulon.
34. Also auch gegen Abend viertausend und fünfhundert Ruten und drei Tore: ein Tor Gad, das zweite Asser, das dritte Naphthali.
35. Also sollen es um und um achtzehntausend Ruten sein. Und alsdann soll die Stadt genannt werden: "Hier ist der Herr".

Alle Nationen werden Jesus anbeten

Sacharja 14,16-21:

16. Und alle übrigen unter allen Heiden, die wider Jerusalem zogen, werden jährlich heraufkommen, anzubeten den König, den Herrn Zebaoth, und zu halten das Laubhüttenfest.
17. Welches Geschlecht aber auf Erden nicht heraufkommen wird gen Jerusalem, anzubeten den König, den Herrn Zebaoth, über die wird's nicht regnen.
18. Und wo das Geschlecht der Ägypter nicht heraufzöge und käme, so wird's über sie auch nicht regnen. Das wird die Plage sein, womit der Herr plagen wird alle Heiden, die nicht heraufkommen, zu halten das Laubhüttenfest.
19. Denn das wird eine Sünde sein der Ägypter und aller Heiden, die nicht heraufkommen, zu halten das Laubhüttenfest.
20. Zu der Zeit wird auf den Schellen der Rosse stehen: Heilig dem Herrn! und werden Kessel im Hause des Herrn gleich sein wie die Becken vor dem Altar.
21. Und es werden alle Kessel in Jerusalem und Juda dem Herrn Zebaoth heilig sein, also daß alle, die da opfern wollen, werden kommen und sie nehmen und darin kochen. Und wird kein Kanaaniter mehr sein im Hause des Herrn Zebaoth zu der Zeit.

Micha 4,2:

2. und viele Heiden werden gehen und sagen: Kommt, laßt uns hinauf zum Berge des Herrn gehen und zum Hause des Gottes Jakobs, daß er uns lehre seine Wege und wir auf seiner Straße wandeln! Denn aus Zion wird das Gesetz ausgehen und des Herrn Wort aus Jerusalem.

Jesaja 12:

1. Zu derselben Zeit wirst du sagen: Ich danke dir, Herr, daß du zornig bist gewesen über mich und dein Zorn sich gewendet hat und tröstest mich.
2. Siehe, Gott ist mein Heil, ich bin sicher und fürchte mich nicht; denn Gott der Herr ist meine Stärke und mein Psalm und ist mein Heil.
3. Ihr werdet mit Freuden Wasser schöpfen aus den Heilsbrunnen
4. und werdet sagen zu derselben Zeit: Danket dem Herrn, prediget seinen Namen; machet kund unter den Völkern sein Tun; verkündiget, wie sein Name so hoch ist.
5. Lobsinget dem Herrn, denn er hat sich herrlich bewiesen; solches sei kund in allen Landen.
6. Jauchze und rühme, du Einwohnerin zu Zion; denn der Heilige Israels ist groß bei dir.

Jesaja 19,21-25:

21. Denn der Herr wird den Ägyptern bekannt werden, und die Ägypter werden den Herrn kennen zu der Zeit und werden ihm dienen mit Opfer und Speisopfer und werden dem Herr geloben und halten.
22. Und der Herr wird die Ägypter plagen und heilen; denn sie werden sich bekehren zum Herrn, und er wird sich erbitten lassen und sie heilen.
23. Zu der Zeit wird eine Bahn sein von Ägypten nach Assyrien, daß die Assyrer nach Ägypten und die Ägypter nach Assyrien kommen und die Ägypter samt den Assyrern Gott dienen.
24. Zu der Zeit wird Israel selbdritt sein mit den Ägyptern und Assyrern, ein Segen mitten auf der Erden.
25. Denn der Herr Zebaoth wird sie segnen und sprechen: Gesegnet bist du, Ägypten, mein Volk, und du, Assur, meiner Hände Werk, und du, Israel, mein Erbe!

Jesaja 25,6-9:

6. Und der Herr Zebaoth wird allen Völkern machen auf diesem Berge ein fettes Mahl, ein Mahl von reinem Wein, von Fett, von Mark, von Wein, darin keine Hefe ist.
7. Und er wird auf diesem Berge die Hülle wegtun, damit alle Völker verhüllt sind, und die Decke, mit der alle Heiden zugedeckt sind.
8. Er wird den Tod verschlingen ewiglich; und der Herr wird die Tränen von allen Angesichtern abwischen und wird aufheben alle Schmach seines Volks in allen Landen; denn der Herr hat's gesagt.
9. Zu der Zeit wird man sagen: Siehe, das ist unser Gott, auf den wir harren, und er wird uns helfen; das ist der Herr auf den wir harren, daß wir uns freuen und fröhlich seien in seinem Heil.

Jesaja 26,1-18:

1. Zu der Zeit wird man ein solch Lied singen im Lande Juda: Wir haben eine feste Stadt, Mauern und Wehre sind Heil.
2. Tut die Tore auf, daß hereingehe das gerechte Volk, das den Glauben bewahrt!
3. Du erhältst stets Frieden nach gewisser Zusage; denn man verläßt sich auf dich.
4. Verlasset euch auf den Herrn ewiglich; denn Gott der Herr ist ein Fels ewiglich.
5. Und er bewegt die, so in der Höhe wohnen; die hohe Stadt erniedrigt er, ja er stößt sie zur Erde, daß sie im Staube liegt,
6. daß sie mit Füßen zertreten wird, ja mit Füßen der Armen, mit Fersen der Geringen.
7. Aber des Gerechten Weg ist schlicht; den Steig des Gerechten machst du richtig.
8. Denn wir warten auf dich, Herr, im Wege deiner Rechte; des Herzens Lust steht zu deinem Namen und deinem Gedächtnis.
9. Von Herzen begehre ich dein des Nachts; dazu mit meinem Geist in mir wache ich früh zu dir. Denn wo dein Recht im Lande geht, so lernen die Bewohner des Erdbodens Gerechtigkeit.
10. Aber wenn den Gottlosen Gnade widerfährt, so lernen sie nicht Gerechtigkeit, sondern tun nur übel im richtigen Lande, denn sie sehen des Herrn Herrlichkeit nicht.
11. Herr, deine Hand ist erhöht; das sehen sie nicht. Wenn sie aber sehen werden den Eifer um dein Volk, so werden sie zu Schanden werden; dazu wirst du sie mit Feuer, damit du deine Feinde verzehrst, verzehren.
12. Aber uns, Herr, wirst du Frieden schaffen; denn alles, was wir ausrichten, das hast du uns gegeben.
13. Herr, unser Gott, es herrschen wohl andere Herren über uns denn du; aber wir gedenken doch allein dein und deines Namens.
14. Die Toten werden nicht lebendig, die Verstorbenen stehen nicht auf; denn du hast sie heimgesucht und vertilgt, und zunichte gemacht all ihr Gedächtnis.
15. Aber du, Herr, fährst fort unter den Heiden, du fährst immer fort unter den Heiden, beweisest deine Herrlichkeit und kommst ferne bis an der Welt Enden.
16. Herr, wenn Trübsal da ist, so sucht man dich; wenn du sie züchtigst, so rufen sie ängstlich.
17. Gleichwie eine Schwangere, wenn sie bald gebären soll, sich ängstet und schreit in ihren Schmerzen: so geht's auch, Herr, vor deinem Angesicht.
18. Da sind wir auch schwanger und ist uns bange, daß wir kaum Odem holen; doch können wir dem Lande nicht helfen, und Einwohner auf dem Erdboden wollen nicht geboren werden.

Jesaja 27,2-13:

2. Zu der Zeit wird man singen von dem Weinberge des besten Weins:
3. Ich, der Herr, behüte ihn und feuchte ihn bald, daß man seine Blätter nicht vermisse; ich will ihn Tag und Nacht behüten.
4. Gott zürnt nicht mit mir. Ach, daß ich möchte mit den Hecken und Dornen kriegen! so wollte ich unter sie fallen und sie auf einen Haufen anstecken.
5. Er wird mich erhalten bei meiner Kraft und wird mir Frieden schaffen; Frieden wird er mir dennoch schaffen.
6. Es wird dennoch dazu kommen, daß Jakob wurzeln und Israel blühen und grünen wird, daß sie den Erdboden mit Früchten erfüllen.
7. Wird er doch nicht geschlagen, wie seine Feinde geschlagen werden, und wird nicht erwürgt, wie seine Feinde erwürgt werden;
8. sondern mit Maßen richtest du sie und lässest sie los, wenn du sie betrübt hast mit deinem rauhen Sturm am Tage des Ostwinds.
9. Darum wird dadurch die Sünde Jakobs versöhnt werden; und der Nutzen davon, daß seine Sünden weggenommen werden, ist der, daß er alle Altarsteine macht wie zerstoßene Kalksteine, daß keine Ascherabilder noch Sonnensäulen mehr bleiben.
10. Denn die feste Stadt muß einsam werden, die schönen Häuser verödet und verlassen werden wie eine Wüste, daß Kälber daselbst weiden und ruhen und daselbst Reiser abfressen.
11. Ihre Zweige werden vor Dürre brechen, daß die Weiber kommen und Feuer damit machen werden; denn es ist ein unverständiges Volk. Darum wird sich auch ihrer nicht erbarmen, der sie gemacht hat; und der sie geschaffen hat, wird ihnen nicht gnädig sein.
12. Zu der Zeit wird der Herr worfeln von dem Ufer des Stromes bis an den Bach Ägyptens; und ihr, Kinder Israel, werdet versammelt werden, einer nach dem andern.
13. Zu der Zeit wird man mit einer großen Posaune blasen; so werden kommen die Verlorenen im Lande Assur und die Verstoßenen im Lande Ägypten und werden den Herrn anbeten auf dem heiligen Berge zu Jerusalem.

Hesekiel37,15-28:

15. Und des Herrn Wort geschah zu mir und sprach:
16. Du Menschenkind, nimm dir ein Holz und schreibe darauf: Des Juda und der Kinder Israel, seiner Zugetanen. Und nimm noch ein Holz und schreibe darauf: Des Joseph, nämlich das Holz Ephraims, und des ganzen Hauses Israel, seiner Zugetanen.
17. Und tue eins zum andern zusammen, daß es ein Holz werde in deiner Hand.
18. So nun dein Volk zu dir wird sagen und sprechen: Willst du uns nicht zeigen, was du damit meinst?
19. So sprich zu ihnen: So spricht der Herr: Siehe, ich will das Holz Josephs, welches ist in Ephraims Hand, nehmen mit samt seinen Zugetanen, den Stämmen Israels, und will sie zu dem Holz Juda's tun und ein Holz daraus machen, und sollen eins in meiner Hand sein.
20. Und sollst also die Hölzer, darauf du geschrieben hast, in deiner Hand halten, daß sie zusehen,
21. und sollst zu ihnen sagen: So spricht der Herr: Siehe, ich will die Kinder Israel holen aus den Heiden, dahin sie gezogen sind, und will sie allenthalben sammeln und will sie wieder in ihr Land bringen
22. und will ein Volk aus ihnen machen im Lande auf den Bergen Israels, und sie sollen allesamt einen König haben und sollen nicht mehr zwei Völker noch in zwei Königreiche zerteilt sein;
23. sollen sich auch nicht mehr verunreinigen mit ihren Götzen und Greueln und allerlei Sünden. Ich will ihnen heraushelfen aus allen Örtern, da sie gesündigt haben, und will sie reinigen; und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein.
24. Und mein Knecht David soll ihr König und ihrer aller einiger Hirte sein. Und sie sollen wandeln in meinen Rechten und meine Gebote halten und darnach tun.
25. Und sie sollen wieder in dem Lande wohnen, das ich meinem Knecht Jakob gegeben habe, darin ihre Väter gewohnt haben. Sie sollen darin wohnen ewiglich, und mein Knecht David soll ewiglich ihr Fürst sein.
26. Und ich will mit ihnen einen Bund des Friedens machen, das soll ein ewiger Bund sein mit ihnen; und will sie erhalten und mehren, und mein Heiligtum soll unter ihnen sein ewiglich.
27. Und ich will unter ihnen wohnen und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein,
28. daß auch die Heiden sollen erfahren, daß ich der Herr bin, der Israel heilig macht, wenn mein Heiligtum ewiglich unter ihnen sein wird.

Jesaja 30,19-22:

19. Denn das Volk Zions wird zu Jerusalem wohnen. Du wirst nicht weinen: er wird dir gnädig sein, wenn du rufst; er wird dir antworten, sobald er's hört.
20. Und der Herr wird euch in Trübsal Brot und in Ängsten Wasser geben. Und deine Lehrer werden sich nicht mehr verbergen müssen; sondern deine Augen werden deine Lehrer sehen,
21. und deine Ohren werden hören hinter dir her das Wort sagen also: dies ist der Weg; den gehet, sonst weder zur Rechten noch zur Linken!
22. Und ihr werdet entweihem eure übersilberten Götzen und die goldenen Kleider eurer Bilder und werdet sie wegwerfen wie einen Unflat und zu ihnen sagen: Hinaus!

Jesaja 66,18-24:

18. Und ich kenne ihre Werke und Gedanken. Es kommt die Zeit, daß ich sammle alle Heiden und Zungen, daß sie kommen und sehen meine Herrlichkeit.
19. Und ich will ein Zeichen unter sie geben und ihrer etliche, die errettet sind, senden zu den Heiden, gen Tharsis, gen Phul und Lud zu den Bogenschützen, gen Thubal und Javan und in die Ferne zu den Inseln, da man nichts von mir gehört hat und die meine Herrlichkeit nicht gesehen haben; und sollen meine Herrlichkeit unter den Heiden verkündigen.
20. Und sie werden alle eure Brüder aus allen Heiden herzubringen, dem Herr zum Speisopfer, auf Rossen und Wagen, auf Sänften, auf Maultieren und Dromedaren gen Jerusalem, zu meinem heiligen Berge, spricht der Herr, gleichwie die Kinder Israel Speisopfer in reinem Gefäß bringen zum Hause des Herrn.
21. Und ich will auch aus ihnen nehmen Priester und Leviten, spricht der Herr.
22. Denn gleichwie der neue Himmel und die neue Erde, die ich mache, vor mir stehen, spricht der Herr, also soll auch euer Same und Name stehen.
23. Und alles Fleisch wird einen Neumond nach dem andern und einen Sabbat nach dem andern kommen, anzubeten vor mir, spricht der Herr.
24. Und sie werden hinausgehen und schauen die Leichname der Leute, die an mir übel gehandelt haben; denn ihr Wurm wird nicht sterben, und ihr Feuer nicht verlöschen, und werden allem Fleisch ein Greuel sein.

Israel wird nicht mehr abfallen

Jesaja 54,8-10:

8. Ich habe mein Angesicht im Augenblick des Zorns ein wenig vor dir verborgen, aber mit ewiger Gnade will ich mich dein erbarmen, spricht der Herr, dein Erlöser.
9. Denn solches soll mir sein wie das Wasser Noahs, da ich schwur, daß die Wasser Noahs sollten nicht mehr über den Erdboden gehen. Also habe ich geschworen, daß ich nicht über dich zürnen noch dich schelten will.
10. Denn es sollen wohl Berge weichen und Hügel hinfallen; aber meine Gnade soll nicht von dir weichen, und der Bund meines Friedens soll nicht hinfallen, spricht der Herr, dein Erbarmer.

Heiden werden auch im Glauben aufgenommen

Jesaja 56,3-8:

3. Und der Fremde, der zum Herrn sich getan hat, soll nicht sagen: Der Herr wird mich scheiden von seinem Volk; und der Verschnittene soll nicht sagen: Siehe, ich bin ein dürrer Baum.
4. Denn so spricht der Herr von den Verschnittenen, welche meine Sabbate halten und erwählen, was mir wohl gefällt, und meinen Bund fest fassen:
5. Ich will ihnen in meinem Hause und in meinen Mauern einen Ort und einen Namen geben, besser denn Söhne und Töchter; einen ewigen Namen will ich ihnen geben, der nicht vergehen soll.
6. Und die Fremden, die sich zum Herr getan haben, daß sie ihm dienen und seinen Namen lieben, auf daß sie seine Knechte seien, ein jeglicher, der den Sabbat hält, daß er ihn nicht entweihe, und meinen Bund festhält,
7. die will ich zu meinem heiligen Berge bringen und will sie erfreuen in meinem Bethause, und ihre Opfer und Brandopfer sollen mir angenehm sein auf meinem Altar; denn mein Haus wird heißen ein Bethaus allen Völkern.
8. Der Herr, der die Verstoßenen aus Israel sammelt, spricht: Ich will noch mehr zu dem Haufen derer, die versammelt sind, sammeln.

Jesaja 66,20-21:

20. Und sie werden alle eure Brüder aus allen Heiden herzubringen, dem Herr zum Speisopfer, auf Rossen und Wagen, auf Sänften, auf Maultieren und Dromedaren gen Jerusalem, zu meinem heiligen Berge, spricht der Herr, gleichwie die Kinder Israel Speisopfer in reinem Gefäß bringen zum Hause des Herrn.
21. Und ich will auch aus ihnen nehmen Priester und Leviten, spricht der Herr.

Schluss

Das 1000-jährige Reich wird nach 1000 Jahren auch enden, indem der Teufel noch mal für eine kurze Zeit losgelassen werden muss. Dann wird er wieder anfangen die Menschen, Tiere und die Natur gegen Gott aufzubringen und dann wird es wieder so sein wie es in der Trübsal war, aber nur für eine kurze Zeit. Dann wird es wieder einen Krieg zwischen dem Teufel und Gott geben, aber dann wird der Teufel für immer in die Hölle geworfen und alle Ungläubigen mit ihm. Anscheinend wird dieser Krieg so heftig sein, dass es die ganze Erde so stark in Mitleidenschaft ziehen wird, dass die Erde und der Himmel das nicht überstehen werden. Vielleicht werden dann noch stärkere Waffen eingesetzt als beim Harmagedon, wie z. B. Atombomben, Wasserstoffbomben oder Plasmakanonen, die von Weltraumsatteliten aus auf die Erde abgefeuert werden, denn der Teufel wird wissen, dass das sein letzter Auftritt sein wird und wird sich denken, dass wenn er schon untergeht, auch die ganze Welt mitzieht, damit Gott von seiner Schöpfung nichts mehr hat. Deswegen wird es nur noch einen geistlichen Himmel geben und eine geistliche Hölle und dann wird alles so bleiben für die Ewigkeit. Bevor die Ewigkeit aber beginnt, werden noch die Geister der Ungläubigen Menschen gerichtet und jeder bekommt seine Strafe in die Hölle.

Offenbarung 20,7-15:

7. Und wenn tausend Jahre vollendet sind, wird der Satanas los werden aus seinem Gefängnis
8. und wird ausgehen, zu verführen die Heiden an den vier Enden der Erde, den Gog und Magog, sie zu versammeln zum Streit, welcher Zahl ist wie der Sand am Meer.
9. Und sie zogen herauf auf die Breite der Erde und umringten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt. Und es fiel Feuer von Gott aus dem Himmel und verzehrte sie.
10. Und der Teufel, der sie verführte, ward geworfen in den feurigen Pfuhl und Schwefel, da auch das Tier und der falsche Prophet war; und sie werden gequält werden Tag und Nacht von Ewigkeit zu Ewigkeit.
11. Und ich sah einen großen, weißen Stuhl und den, der daraufsaß; vor des Angesicht floh die Erde und der Himmel und ihnen ward keine Stätte gefunden.
12. Und ich sah die Toten, beide, groß und klein, stehen vor Gott, und Bücher wurden aufgetan. Und ein anderes Buch ward aufgetan, welches ist das Buch des Lebens. Und die Toten wurden gerichtet nach der Schrift in den Büchern, nach ihren Werken.
13. Und das Meer gab die Toten, die darin waren, und der Tod und die Hölle gaben die Toten, die darin waren; und sie wurden gerichtet, ein jeglicher nach seinen Werken.
14. Und der Tod und die Hölle wurden geworfen in den feurigen Pfuhl. das ist der andere Tod.
15. Und so jemand nicht ward gefunden geschrieben in dem Buch des Lebens, der ward geworfen in den feurigen Pfuhl.

Offenbarung 21-22,5:

1. Und ich sah einen neuen Himmel und eine neue Erde; denn der erste Himmel und die erste Erde verging, und das Meer ist nicht mehr.
2. Und ich, Johannes, sah die heilige Stadt, das neue Jerusalem, von Gott aus dem Himmel herabfahren, bereitet als eine geschmückte Braut ihrem Mann.
3. Und ich hörte eine große Stimme von dem Stuhl, die sprach: Siehe da, die Hütte Gottes bei den Menschen! und er wird bei ihnen wohnen, und sie werden sein Volk sein, und er selbst, Gott mit ihnen, wird ihr Gott sein;
4. und Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch Leid noch Geschrei noch Schmerz wird mehr sein; denn das Erste ist vergangen.
5. Und der auf dem Stuhl saß, sprach: Siehe, ich mache alles neu! Und er spricht zu mir: Schreibe; denn diese Worte sind wahrhaftig und gewiß!
6. Und er sprach zu mir: Es ist geschehen. Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende. Ich will den Durstigen geben von dem Brunnen des lebendigen Wassers umsonst.
7. Wer überwindet, der wird es alles ererben, und ich werde sein Gott sein, und er wird mein Sohn sein.
8. Der Verzagten aber und Ungläubigen und Greulichen und Totschläger und Hurer und Zauberer und Abgöttischen und aller Lügner, deren Teil wird sein in dem Pfuhl, der mit Feuer und Schwefel brennt; das ist der andere Tod.
9. Und es kam zu mir einer von den sieben Engeln, welche die sieben Schalen voll der letzten sieben Plagen hatten, und redete mit mir und sprach: Komm, ich will dir das Weib zeigen, die Braut des Lammes.
10. Und er führte mich hin im Geist auf einen großen und hohen Berg und zeigte mir die große Stadt, das heilige Jerusalem, herniederfahren aus dem Himmel von Gott,
11. die hatte die Herrlichkeit Gottes. Und ihr Licht war gleich dem alleredelsten Stein, einem hellen Jaspis.
12. Und sie hatte eine große und hohe Mauer und hatte zwölf Tore und auf den Toren zwölf Engel, und Namen darauf geschrieben, nämlich der zwölf Geschlechter der Kinder Israel.
13. Vom Morgen drei Tore, von Mitternacht drei Tore, vom Mittag drei Tore, vom Abend drei Tore.
14. Und die Mauer der Stadt hatte zwölf Grundsteine und auf ihnen Namen der zwölf Apostel des Lammes.
15. Und der mit mir redete, hatte ein goldenes Rohr, daß er die Stadt messen sollte und ihre Tore und Mauer.
16. Und die Stadt liegt viereckig, und ihre Länge ist so groß als die Breite. Und er maß die Stadt mit dem Rohr auf zwölftausend Feld Wegs. Die Länge und die Breite und die Höhe der Stadt sind gleich.
17. Und er maß ihre Mauer, hundertvierundvierzig Ellen, nach Menschenmaß, das der Engel hat.
18. Und der Bau ihrer Mauer war von Jaspis und die Stadt von lauterm Golde gleich dem reinen Glase.
19. Und die Grundsteine der Mauer um die Stadt waren geschmückt mit allerlei Edelgestein. Der erste Grund war ein Jaspis, der andere ein Saphir, der dritte ein Chalzedonier, der vierte ein Smaragd,
20. der fünfte ein Sardonix, der sechste ein Sarder, der siebente ein Chrysolith, der achte ein Berill, der neunte ein Topas, der zehnte ein Chrysopras, der elfte ein Hyazinth, der zwölfte ein Amethyst.
21. Und die zwölf Tore waren zwölf Perlen, und ein jeglich Tor war von einer Perle; und die Gassen der Stadt waren lauteres Gold wie ein durchscheinend Glas.
22. Und ich sah keinen Tempel darin; denn der Herr, der allmächtige Gott, ist ihr Tempel, und das Lamm.
23. Und die Stadt bedarf keiner Sonne noch des Mondes, daß sie scheinen; denn die Herrlichkeit Gottes erleuchtet sie, und ihre Leuchte ist das Lamm.
24. Und die Heiden, die da selig werden, wandeln in ihrem Licht; und die Könige auf Erden werden ihre Herrlichkeit in sie bringen.
25. Und ihre Tore werden nicht verschlossen des Tages; denn da wird keine Nacht sein.
26. Und man wird die Herrlichkeit und die Ehre der Heiden in sie bringen.
27. Und es wird nicht hineingehen irgend ein Gemeines und das da Greuel tut und Lüge, sondern die geschrieben sind in dem Lebensbuch des Lammes.
1. Und er zeigte mir einen lautern Strom des lebendigen Wassers, klar wie ein Kristall; der ging aus von dem Stuhl Gottes und des Lammes.
2. Mitten auf ihrer Gasse auf beiden Seiten des Stroms stand Holz des Lebens, das trug zwölfmal Früchte und brachte seine Früchte alle Monate; und die Blätter des Holzes dienten zu der Gesundheit der Heiden.
3. Und es wird kein Verbanntes mehr sein. Und der Stuhl Gottes und des Lammes wird darin sein; und seine Knechte werden ihm dienen
4. und sehen sein Angesicht; und sein Name wird an ihren Stirnen sein.
5. Und wird keine Nacht da sein, und sie werden nicht bedürfen einer Leuchte oder des Lichts der Sonne; denn Gott der Herr wird sie erleuchten, und sie werden regieren von Ewigkeit zu Ewigkeit.

So wird alles wieder gut und die Gläubigen werden für immer froh sein und die Ungläubigen für immer in Schmerzen schreien. Deswegen muss jeder für sich selber entscheiden, ob er zu Gott gehören will oder nicht. Wer keine Entscheidung trifft, gehört automatisch dem Teufel.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 25.12.2014 12:59.

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Wie spricht Gott heute zu uns? Was Pfingstler und Charismatiker ignorieren - Teil 2

von admin am 15.12.2014 16:21

Durch Begebenheiten


Gott spricht zu uns auch durch Begebenheiten wie z.B. durch einen Verkehrsunfall. Manche Christen haben noch in einigen Bereichen Änderungsbedarf. Z.B. kann es sein, dass jemand im Verkehr rücksichtslos oder zu schnell oder zu gefährlich fährt. Da kann es sein, dass Gott ihn mal gegen einen Widerstand fahren lässt, das ihn zur Besinnung bringt und er merkt, dass es so nicht weiter geht.

Wenn sich jemand ein Haus wünscht und Gott auch der Meinung ist, dass es gut ist und dass er es auch abbezahlen kann und sich darum kümmern kann, dann wird er es auch gelingen lassen.

Wenn wir uns an Gottes Wort halten und um etwas bitten, dann wird er es uns auch geben. Das nennt man Segen. Segen ist auch eine Art von Kommunikation zwischen Gott und Menschen. Besser gesagt: Es ist eine Antwort auf unser Bitten oder ein Lohn für unsere guten Taten für ihn. Jesus sagt, wir sollen ihn um alles bitten was wir haben wollen und er wird es uns geben. Natürlich nur wenn es mit dem Glauben vereinbar ist.

1. Johannes 3,22:

22. und was wir bitten, werden wir von ihm nehmen; denn wir halten seine Gebote und tun, was vor ihm gefällig ist.

1. Johannes 5,14-15:

14. Und das ist die Freudigkeit, die wir haben zu ihm, daß, so wir etwas bitten nach seinem Willen, so hört er uns.
15. Und so wir wissen, daß er uns hört, was wir bitten, so wissen wir, daß wir die Bitte haben, die wir von ihm gebeten haben.

Jakobus 4,2-3:

2. Ihr seid begierig, und erlanget's damit nicht; ihr hasset und neidet, und gewinnt damit nichts; ihr streitet und krieget. Ihr habt nicht, darum daß ihr nicht bittet;
3. ihr bittet, und nehmet nicht, darum daß ihr übel bittet, nämlich dahin, daß ihr's mit euren Wollüsten verzehrt.

Er gibt uns Sachen, die wir nicht so dringend brauchen, aber damit glücklicher sind und unser Leben damit erleichtert wird. Das nennt man auch Segen. Umso mehr wir für Gott tun und für ihn Geld oder Zeit opfern, desto mehr segnet er uns und schenkt uns Sachen, die wir zwar nie gebeten haben, aber uns trotzdem gewünscht haben, denn Gott weiß schon im Voraus was wir wollen, weil er unsere Herzen und unser Verstand kennt und sieht. Aber umsonst opfern wir viel für ihn wenn wir auf der anderen Seite seine Gebote nicht halten und sogar andere Menschen falsch lehren. Zuerst will Gott unseren Gehorsam und dann unser Opfer, so wie es Samuel auch Saul sagt in 1. Samuel 13. Opfer ohne Gehorsam ist nichts mehr Wert.

Angenommen ein junger Christ will heiraten und sucht eine Frau. Woher weiß er, welche die Richtige ist? Immer wieder höre ich, dass es heißt: „Gott hat zu uns gesprochen und uns gesagt, dass sie bzw. er zu mir gehört." Hat Gott wirklich gesprochen? Wenn ja, wie? Wie können sich die Zwei sicher sein, dass sie füreinander bestimmt sind?
Ich glaube nicht, dass Gott noch zu uns durch Träume oder Visionen spricht wie im Alten Testament oder bis zu Pfingsten wie ich weiter oben geschrieben habe. Meiner Erfahrung nach, muss Gott nicht mehr zu uns sprechen, egal worum es geht, denn dafür haben wir die Bibel. Gott hat uns speziell auch im Falle einer Partnersuche gesagt, welche Partnerin oder welcher Partner für uns die oder der richtige ist.

2. Korinther 6,14:

14. Ziehet nicht am fremden Joch mit den Ungläubigen. Denn was hat die Gerechtigkeit zu schaffen mit der Ungerechtigkeit? Was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis?

1. Korinther 7,39:

39. Ein Weib ist gebunden durch das Gesetz, solange ihr Mann lebt; so aber ihr Mann entschläft, ist sie frei, zu heiraten, wen sie will, nur, daß es im Herrn geschehe.

Das ist die einzige Bedingung bei einer Partnersuche: Beide sollen bekehrt sein und sie sollen ihren Bund mit Gott schließen. Natürlich gehören auch alle anderen Gesetze dazu wenn beide bekehrt sind, denn dann halten sie auch alle anderen Gesetze von Kindererziehung, Aufgaben in der Ehe und Familie und das Liebesgebot zwischen Mann und Frau. Wenn aber nur einer von ihnen sagt, dass er Christ ist, aber nicht alle Gesetze hält, kann es mit der Ehe auch nicht funktionieren, denn umsonst sind beide bekehrt, wenn die Frau eine Feministin ist und auf ihr Recht besteht, dem Mann gleichgestellt zu sein und auf gleicher Höhe wie er zu sein oder wenn der Mann die Frau nicht liebt oder wenn einer von beiden das Vermehrungsgebot missachtet und keine Kinder will. Diese Liste mit Gesetzesübertretungen kann man endlos weiterführen. Deswegen ist es wichtig, dass beide auch wirklich bekehrt und echte Christen sind, damit der Teufel keine offene Tür in die Ehe und Familie findet. Denn jedes übertretene Gesetz ist eine offene Tür für den Teufel, die er auch zu 100 % ausnutzen wird. Und dann ist es nur noch eine Frage der Zeit wann es mit der Ehe zu Ende geht.
Aber wie wollen wir wissen, ob der Partner auch ein echter Christ ist? Indem wir seine Früchte betrachten. Wir müssen sehen wie er sich anzieht und verhält, wie er von Gott redet und was er tut. Sind seine Taten gut oder böse? Wir müssen denjenigen aber auch außerhalb der Gemeinde beobachten, denn in der Gemeinde sind alle heilig. Wenn wir nichts Anstoßendes an ihm eine Weile lang finden, ist es gut und sie können heiraten. Wenn man aber etwas Böses an ihm findet, darf man das nicht ignorieren, denn die Meisten sind schon in den Partner verliebt und übersehen alle schlechten Taten. Wenn man das tut, muss man sich nicht wundern, warum es mit der Ehe nicht klappt und warum man doch nicht zusammenpasst. Wenn Gott auch nicht will, dass wir den von uns ausgesuchten Partner heiraten, wird er es auch nicht zulassen, indem er uns entweder böse Taten des Partners zeigt oder uns jemand schickt, der uns auf die Sünden des Partners hinweist, die wir dann nachgehen müssen und überprüfen müssen. Wenn wir diese Hinweise ignorieren, sind wir selber Schuld wenn es nicht klappt – und das wird es sicher nicht, denn wo Sünde ist, ist auch Streit, Schmerz, Chaos und Trennung.

Wir sehen also, dass es in jeder Lebenssituation wichtig ist, zuerst die Gebote Gottes zu befolgen bevor wir etwas von Gott erwarten können und bevor wir mit ihm reden können.

So wird Gott zu uns weiter reden bis er wieder kommt und seine Gemeinde holt.

6. Heilsgeschichte: Kontakt zu Gott über Märtyrertod - Säuberung

Bevor Jesus seine Gemeinde holen wird, kommt noch ein kurzer Zeitabschnitt, der großen Trübsal wenn der Antichrist kommt und in der es eine große Verfolgung von Juden und Christen 3,5 Jahre lang geben wird. Die ganze Trübsal wird 7 Jahre dauern, aber nur ab der Hälfte dieser Zeit wird es zur Verfolgung kommen, denn ab dann wird der Teufel vom Himmel verbannt und dann holt Jesus seine Gemeinde, damit sie nicht vom Antichrist umgebracht wird, denn dann wird es eine weltweite und sehr genaue Verfolgung geben mit Hilfe der modernsten Überwachungstechnik, zu dem auch das Zeichen des Antichristen gehört, das alle Menschen tragen müssen. Während der zweiten Trübsalshälfte ist die Gandenzeit bzw. die Schonzeit für die Menschen vorbei. Dann gilt der Vertrag vom Kreuz nicht mehr, weil dann Jesus seine Gemeinde schon geholt hat. Die Menschen auf der Erde sind dann auf sich alleine gestellt. Dann wird Funkstille herrschen zwischen Gott und den Menschen. Wer sich dann noch bekehrt und dann vom Antichrist und der Polizei erwischt wird, muss eines qualvollen Todes sterben, denn der Antichrist wird jeden Christen und Juden zwingen Gott abzusagen und erst wenn er das getan hat, wird er schmerzlos umgebracht werden, damit er sich nicht wieder bekehren kann. Die Folter wird dabei so unvorstellbar schmerzvoll sein, dass sie kaum ein Mensch aushalten kann, ohne den Forderung des Antichristen nachzugeben. Deswegen wird es so sein, dass jeder Christ, der erwischt wird, für seine Sünden selbst sterben muss. Dann muss sein eigenes Blut fließen, um Sühnung zu bekommen. Deswegen wird es kaum möglich sein – wenn nicht sogar unmöglich – sich während der Verfolgung zu bekehren und auch bekehrt zu bleiben. Denn Jesus sagt im Gleichnis mit den 10 Jungfrauen (Matthäus 25,1-13), dass wenn er wieder kommt, die Türe zum Himmel verschlossen wird und keiner mehr reinkommen wird. Mehr zum Thema Endzeit habe ich in dem Vortrag „Das Ende der Welt" unter der Adresse http://auserwaehltechristen.de/forum/das_ende_der_welt___teil_1-4541460-t.html geschrieben.

Also wird es in dieser kurzen Zeit von der zweiten Wiederkunft Jesu, wenn er seine Gemeinde holt bis zur dritten Wiederkunft wenn er die Juden rettet am Ende der Trübsal, wenn Jesus den Antichrist besiegt, keinen Kontakt mehr zu Gott geben. Dann wird die Welt in einer geistlichen Dunkelheit versinken, die es in seiner ganzen Existenz nicht erlebt hat.
Das muss aber geschehen, um die Welt vom Bösen zu säubern, denn während dieser Trübsal werden ganz viele Katastrophen stattfinden, sowohl natürliche als auch von Menschen verursacht – direkt oder indirekt und dann werden alle Menschen sterben, die das Zeichen des Antichristen haben, was fast die ganze Menschheit ausmachen wird. Deshalb werden nur noch die geretteten Juden da sein und noch ein kleiner Haufen Ungläubiger, die nicht das Zeichen angenommen haben.

Jesaja 24,1-6:

1. Siehe, der Herr macht das Land leer und wüst und wirft um, was darin ist, und zerstreut seine Einwohner.
2. Und es geht dem Priester wie dem Volk, dem Herrn wie dem Knecht, der Frau wie der Magd, dem Verkäufer wie dem Käufer, dem Leiher wie dem Borger, dem Mahnenden wie dem Schuldner.
3. Denn das Land wird leer und beraubt sein; denn der Herr hat solches geredet.
4. Das Land steht jämmerlich und verderbt; der Erdboden nimmt ab und verdirbt; die Höchsten des Volks im Lande nehmen ab.
5. Das Land ist entheiligt von seinen Einwohnern; denn sie übertreten das Gesetz und ändern die Gebote und lassen fahren den ewigen Bund.
6. Darum frißt der Fluch das Land; denn sie verschulden's, die darin wohnen. Darum verdorren die Einwohner des Landes, also daß wenig Leute übrigbleiben.

7. Heilsgeschichte: Kontakt zu Gott persönlich

Nach der Trübsal beginnt das 1000-jährige Reich, in der Jesus persönlich auf der Erde mit den Menschen sein wird. Wir erinnern uns, dass am Anfang im Garten Eden auch Jesus mit den Menschen zusammen war und da gab es auch keine Sünde. So wird es auch in dieser Zeit sein, denn der Teufel wird gebunden sein und keinen Schaden mehr anrichten können. Dann werden auch die Tiere wieder zu Pflanzenfresser so wie die Menschen auch und alle Menschen und Tiere werden in Frieden zusammenleben.

Jesaja 11,6-9:

6. Die Wölfe werden bei den Lämmern wohnen und die Parder bei den Böcken liegen. Ein kleiner Knabe wird Kälber und junge Löwen und Mastvieh miteinander treiben.
7. Kühe und Bären werden auf der Weide gehen, daß ihre Jungen beieinander liegen; und Löwen werden Stroh essen wie die Ochsen.
8. Und ein Säugling wird seine Lust haben am Loch der Otter, und ein Entwöhnter wird seine Hand stecken in die Höhle des Basilisken.
9. Man wird niemand Schaden tun noch verderben auf meinem ganzen heiligen Berge; denn das Land ist voll Erkenntnis des Herrn, wie Wasser das Meer bedeckt.

Dann beginnt ein neues Zeitalter, in der die Menschen die ganzen Waffen des dritten Weltkrieges zu Pflüge umschmieden werden und es werden keine Waffen mehr gebaut und kein Mensch wird gegen den anderen einen Groll hegen. Dann wird der Kontakt wiederhergestellt sein, was Adam und Eva im Garten Eden zerstört haben. Darauf mussten die Menschen dann ca. 7000 Jahre warten. Dann wird Jesus wieder auf die Erde kommen und als König regieren so wie es die Juden beim ersten Kommen Jesu erwartet haben. Es wird alles genauso sein wie im Garten Eden.

Jesaja 35,6-7:

6. alsdann werden die Lahmen springen wie ein Hirsch, und der Stummen Zunge wird Lob sagen. Denn es werden Wasser in der Wüste hin und wieder fließen und Ströme im dürren Lande.
7. Und wo es zuvor trocken gewesen ist, sollen Teiche stehen; und wo es dürr gewesen ist, sollen Brunnquellen sein. Da zuvor die Schakale gelegen haben, soll Gras und Rohr und Schilf stehen.

Es wird nur keinen Garten Eden mehr geben, sondern nur ein neues Jerusalem und einen neuen Tempel, zu dem alle Menschen hingehen werden, auch die Nichtjuden, denn dann macht Gott keinen Unterschied mehr zwischen Juden und Christen. Es wird keine andere Religion mehr geben, außer der Einen, denn der Teufel wird niemanden mehr zu einer anderen Religion verführen können.
Dann wird sich auch die Natur erholen von der ganzen Zerstörung, die seit dem 19. Jahrhundert begonnen hat. Dann werden es auch keine Erdbeben mehr geben und keine Naturkatastrophen. Es wird wie im Paradies sein. So wird Gott über den Teufel siegen.

Schluss:

Aber nach dieser Zeit wird leider der Teufel noch mal für eine kurze Zeit losgelassen werden müssen und dann wird er wieder die Menschen und die Welt verführen und dann muss er noch mal besiegt werden, aber dann wird er für immer in die Hölle geworfen mit seinen Dämonen und den menschlichen Geistern, die nicht bekehrt waren. Dann wird es aber auch keine mehr sichtbare Welt geben, sondern nur noch eine Geisterwelt, in der wir wie die Engel bei Gott leben, ohne eine Welt (Offenbarung 20,7-15 + 21 + 22,1-5).

Wenn man alle 7 Heilsgeschichten liest, kann man erkennen, dass es am Anfang ein friedliches Paradies gab so wie es am Ende auch einen geben wird. Gott wird über das Böse siegen. Der Bruch, den die Menschen im Garten Eden gemacht haben, muss in 6 Schritten wiederhergestellt werden. 6 ist die Zahl des Teufels bzw. des Menschen. Dabei spielt es keine Rolle wessen Zahl sie genau ist, denn dem Teufel gehören ja die Menschen und die ganze Welt, außer den Bekehrten, bis zur 7. Heilsgeschichte wenn alles wieder so ist wie es am Anfang war und der Teufel gefangen ist. Deswegen braucht es auch 6 Schritte, um die Menschen wieder zu Gott zu bringen wie es am Anfang war. 7 ist die Zahl Gottes, eine heilige Zahl. Deswegen ist im siebten Schritt, also in der 7. Heilsgeschichte, alles wieder gut und die Herrschaft über die Welt gehört dann wieder Gott.

Wir können auch während diesen 6 Schritten der Kontaktwiederherstellung auch eine steigende Tendenz erkennen, in der sich Gott den Menschen immer mehr annähert. Was die Menschen innerhalb einiger Sekunden zerstört haben, musste in 7 Schritten und in ca. 7000 Jahren repariert werden. So lange dauert die ganze Wiedergutmachung. Deswegen müssen wir Froh sein, dass wir in einer leichten geistlichen Zeit leben, in der wir von Gott beschützt werden und auch in ständigem Kontakt zu Gott durch den Heiligen Geist stehen. Eine bessere Zeit wird es nur noch in der 7. Heilsgeschichte geben wenn alles perfekt ist und die Menschen direkten persönlichen Kontakt mit Gott haben werden.

Als Nächstes habe ich den ganzen Vortrag in einem Diagramm zusammengefasst, damit man sich den Vertrag besser merken kann und es übersichtlicher ist. Er ist aber hier nicht darstellbar, aber ich habe diesen Vortrag mit dem Diagramm auch in PDF-Format unter dem Link „Downloads" hochgeladen so wie alle anderen Vorträge auch. Die X-Achse, also die waagerechte Achse ist die Zeit, die von der Erschaffung der Welt bis zum 1000-jährigen Reicht geht, also von der 1. bis zur 7. Heilsgeschichte. Die Y-Achse, also die senkrechte Achse, ist der Kontakt zu Gott, der in Prozent angegeben ist. In der 1. Heilsgeschichte ist der Kontakt bei 100 % so wie in der 7. Heilsgeschichte. Nach der 1. Heilsgeschichte kommt der Sündenfall und somit auch der Kontaktbruch in der 2. Heilsgeschichte, den ich mit 5 % angegeben habe, weil die Menschen noch die Zeugen haben, die mit Gott Kontakt hatten. Danach steigert sich der Kontakt in der 3. Heilsgeschichte, weil dann der Heilige Geist in den Menschen ist, aber nur in einzelnen, über die die Menschen mit Gott reden konnten. Deswegen habe ich diese Steigerung mit 20 % angegeben. Danach kommt Jesus für 37 Jahre und bildet die 4. Heilsgeschichte, die ich mit 50 % angegeben habe, weil Jesus auch Gott ist und mehr als nur ein Prophet und der Kontakt zu Gott direkter ist, aber eben auch nur über eine Person. Deswegen kann man dieser Heilsgeschichte keine 100 % geben. Erst in der 5. Heilsgeschichte ist dann Jesus ständig in alle Gläubigen präsent und somit ist der Kontakt zu Gott fast vollständig wiederhergestellt, aber nicht ganz, weil Gott nur in die Gläubigen ist und die ganze Welt noch nicht ihm gehört, sondern immer noch dem Teufel. Danach kommt die angekündigte Säuberung über die Menschen und die Natur wo alles wiederhergestellt wird und für die Herrschaft Jesu vorbereitet wird, in der es aber für 3,5 Jahre keinen Kontakt mehr gibt, weil dann das Gericht Gottes auf die Erde tobt. Denn Gott kann nicht zur gleichen Zeit zornig und barmherzig sein. Erst danach ist alles wieder gut und so wie es am Anfang war. Erst dann ist der Kontakt zu 100 % wiederhergestellt.
Die Prozentangaben von der 2. bis zur 6. Heilsgeschichte können auch anders angegeben werden. Mir ging es dabei nur um ein Beispiel, in der erkennbar ist, dass es eine Steigerung gibt und dass es nach dem Kontaktbruch fast keinen Kontakt gab und kurz vor dem vollständigen Kontakt der Kontakt fast vollständig erreicht wurde.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.12.2014 16:24.

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Wie spricht Gott heute zu uns? Was Pfingstler und Charismatiker ignorieren - Teil 1

von admin am 15.12.2014 16:18

Um herauszufinden wie Gott heute zu uns spricht, müssen wir zuerst wissen wie er zu den Menschen davor gesprochen hat, also von Beginn der Schöpfung bis zu Jesus bzw. dem Heiligen Geist.

Vom Anfang der Menschheit bis zu ihrem Ende spricht Gott in 7 verschiedenen Weisen zu den Menschen, wobei das erste und das letzte Mal gleich sind. Diese Zeitperioden, die unterschiedlich lange dauern, nenne ich Heilsgeschichten, weil ich die Geschichte anhand der geistlichen Sprechweise einteile. Diese Abschnitte sind geistliche Zeitaltern. Am Anfang war alles gut und Gott hatte direkten Kontakt zu den Menschen im Garten Eden, bis Adam und Eva sündigten und somit einen großen geistlichen Bruch mit Gott begehen und sich Gott von den Menschen distanzieren muss. Im Laufe der nächsten 6 Zeitaltern baut Gott die Beziehung zu den Menschen Schrittweise wieder auf, bis er im 7. Schritt – also in der 7. Heilsgeschichte – den Kontakt so wiederhergestellt hat wie er am Anfang war bevor die Menschen sündigten.

In diesem Vortrag wollen wir betrachten und lernen wie Gott in den einzelnen Heilgeschichten zu den Menschen gesprochen hat, wie er jetzt spricht und wie er in Zukunft sprechen wird. Somit können wir Gott besser verstehen und besser auf seine Stimme hören und ein besserer Zeuge für ihn sein und ihm besser dienen. Denn wie will man Gott dienen, wenn man ihn nicht wahrnimmt?

Am Ende des Vortrags ist ein Diagramm, das den Kontakt zwischen Menschen und Gott grafisch zeigt anhand der Heilsgeschichten und der Zeit. So ist der ganze Vortrag in einem Bild übersichtlich zusammengefasst, das man sich besser einprägen kann.

1. Heilsgeschichte: Kontakt zu Gott persönlich

Zur Zeit des Garten Edens vor dem Sündenfall, war Gott durch Jesus bei Adam und Eva allgegenwärtig und wandelte mit ihnen im Garten herum.

1. Mose 2,8:

8. Und sie hörten die Stimme Gottes des Herrn, der im Garten ging, da der Tag kühl geworden war.

Die Stimme Gottes wird im Neuen Testament das Wort Gottes genannt (Johannes 1,1-3). Das Wort Gottes ist bekanntlich Jesus. Also ist Jesus auch die Stimme Gottes, denn Jesus gab es schon vor Beginn der Welt und Gott hat durch ihn die Welt gemacht. Damals gab es noch keine Sünde und die Menschen konnten Gott bzw. Jesus sehen und mit ihm reden wie mit einem Menschen. So war es von Gott auch beabsichtigt und so sollte es für immer bleiben. Deswegen hat Gott die Welt und die Menschen gemacht. Erst als die Menschen gesündigt hatten, konnte Gott nicht mehr mit ihnen so umgehen wie vorhin, weil sie die Sünde trennte, denn wo Sünde bzw. der Teufel ist, kann Gott nicht sein.

2. Heilsgeschichte: Kontakt zu Gott über Zeugen

Nach dem Sündenfall, konnten die Menschen Gott nicht mehr sehen und nicht mehr direkt mit ihm sprechen, sondern nur noch über Botschafter, wie z.B. die Engeln und Jesus. Dabei konnten aber nicht alle Menschen so einen Kontakt zu haben, sondern nur diejenigen, die an ihn glaubten und ihn auch als Gott verehrten und ihn fürchteten und ihm für ihre Sünden opferten. Nur indem die Menschen ein Tier opferten, konnten ihre Sünden vergeben werden, denn eigentlich hätten die Menschen wegen ihren Sünden sofort sterben müssen, aber statt das Blut der Menschen zu fordern, hat Gott den Menschen einen Ausweg geboten, indem sie statt ihrem Blut das Blut eines anderen Lebewesens vergießen konnten, damit sie weiterleben konnten. Für jede Sünde musste also Blut fließen. Das war die Voraussetzung, dass die Menschen mit Gott Kontakt aufnehmen konnten. So lange sie sich weigerten für ihre Sünden zu opfern, konnte kein Kontakt zwischen diesen Zwei entstehen, weil eine ungesühnte Sünde dazwischen lag. Die Sünde verhindert also den Kontakt zu Gott so, als ob eine Tür verschlossen wäre, die zu Gott führt. Erst das Blut eines Tieres konnte diese Türe öffnen. Das Blut eines Tieres ist also der Schlüssel zu Gott.
Das musste Gott Adam und Eva erstmal beibringen und schlachtete deswegen ein Tier und machte aus seinem Fell Röcke für Adam und Eva, damit sie ihre Schande bedecken sollen.

1. Mose 3,21:

21. Und Gott der Herr machte Adam und seinem Weibe Röcke von Fellen und kleidete sie.

Das ist dabei sowohl wörtlich irdisch als auch geistlich gemeint. Irdisch gesehen, mussten die Geschlechtsteile bedeckt werden, die bis heute als Schande gelten und geistlich gesehen, musste das Blut des Tieres die Sünde der Menschen bedecken. Seit dem haben die Menschen immer Gott geopfert für ihre Sünden. Das sehen wir gleich bei den Kindern von Adam und Eva:

1. Mose 4,3-7:

3. Es begab sich nach etlicher Zeit, daß Kain dem Herrn Opfer brachte von den Früchten des Feldes;
4. und Abel brachte auch von den Erstlingen seiner Herde und von ihrem Fett. Und der Herr sah gnädig an Abel und sein Opfer;
5. aber Kain und sein Opfer sah er nicht gnädig an. Da ergrimmte Kain sehr, und seine Gebärde verstellte sich.
6. Da sprach der Herr zu Kain: Warum ergrimmst du? und warum verstellt sich deine Gebärde?
7. Ist's nicht also? Wenn du fromm bist, so bist du angenehm; bist du aber nicht fromm, so ruht die Sünde vor der Tür, und nach dir hat sie Verlangen; du aber herrsche über sie.

Aus diesem Text können wir sehr viel lernen. Erstens lautet das Gesetz, dass für die Sünde Blut fließen muss. Abel hat das befolgt. Somit wurden seine Sünden bedeckt. Kain dagegen hat Gemüse geopfert. Da ist kein Blut geflossen. Das war ein klarer Verstoß gegen das Opfergesetz. Deswegen hat Gott sein Opfer nicht beachtet und das mit Recht. Wir sehen also bis hierhin, dass Kain ein Rebell war und ungehorsam und Ungläubig. Er kannte das Gesetz, aber hat sich trotzdem dagegen entschieden. Somit war er ungehorsam. Er hat Gott nicht gehorcht und nicht an ihn geglaubt, dass das Gesetz richtig ist. Somit war er ungläubig. Daraus können wir auch erkennen, dass er stolz war, denn er wollte nicht zu seinem kleinen Bruder hingehen und ihm eins von seinen Tieren abkaufen oder gegen sein Gemüse eintauschen. Er wollte Gott das bringen was er selbst hatte, ohne auf seinen Bruder angewiesen zu sein. Das zeigt uns ein Stück von seinem Charakter. Wir haben gesehen bei der Rebellion Luzifers gegen Gott, dass Luzifer wegen seiner Schönheit und Weisheit stolz war und auf Gott neidisch wurde und so sein wollte wie er. Mehr dazu findet man in meinem anderen Vortrag „Von der Schöpfung bis zur Sintflut" unter der Adresse http://gott-jesus-schoepfung-sintflut.jimdo.com. Luzifer war also zuerst stolz, was die Ursache für seine Umwandlung zum Bösen war. So war es auch bei Kain. Das Spiel wiederholt sich. Aus Stolz kommt die Sünde, weil dann unser Herz verstockt und verhärtet ist und wir nicht mehr auf Gott hören, sondern auf Satan. Gott sagt aber klar, dass die Menschen über die Sünde herrschen sollen und sie unter Kontrolle halten, damit sie nicht überhand nimmt. Das schaffen wir nur wenn wir Gott mehr Raum in unsere Herzen geben als Satan bzw. wenn wir Gott unser ganzes Herz geben, denn Gott gibt sich nicht mit halben Sachen zufrieden. Entweder gehorchen wir nur ihm oder gar nicht. Man kann nicht zwei Herren dienen. Aber Kain hat der Versuchung der Sünde nachgegeben und es ist somit gekommen wie es logischerweise kommen musste: Kain erschlägt Abel aus Eifersucht.

1. Mose 4,8:

8. Da redete Kain mit seinem Bruder Abel. Und es begab sich, da sie auf dem Felde waren, erhob sich Kain wider seinen Bruder Abel und schlug ihn tot.

Es hat nur eine Generation gedauert von der ersten Sünde bis zum ersten Mord. Wir sehen also wo die Sünde hinführt wenn wir ihr nachgeben.

Beim Auszug aus Ägypten mussten die Juden Blut an ihre Türpfosten streichen, als Zeichen, dass ihre Sünden gesühnt sind und sie zu Gott gehören, damit der Todesengel nicht in diese Häuser hineingeht und den Erstgeborenen tötet (1. Mose Kapitel 11-13).

Im Laufe des Alten Testaments lesen wir immer wieder von Opferungen und Gott gibt den Menschen sogar ein offizielles Gesetz durch Mose und zeigt ihnen was es genau für Opferungen gibt und wie sie durchzuführen sind und was es mit ihnen auf sich hat und was die Menschen sonst noch für Gesetze halten müssen, um nicht der Sünde zu verfallen und Gottgefällig zu leben.

Wir sehen an vielen Beispielen im Alten Testament wie man sich verhalten soll, um Gott zu gefallen.
Das erste Bsp. Zeigt uns Henoch in 1. Mose 5,21-24:

21. Henoch war fünfundsechzig Jahre alt und zeugte Methusalah.
22. Und nachdem er Methusalah gezeugt hatte, blieb er in einem göttlichen Leben dreihundert Jahre und zeugte Söhne und Töchter;
23. daß sein ganzes Alter ward dreihundertfünfundsechzig Jahre.
24. Und dieweil er ein göttliches Leben führte, nahm ihn Gott hinweg, und er ward nicht mehr gesehen.

Wir sehen hier was für eine enge Beziehung Henoch mit Gott gehabt haben muss, dass ihn Gott vorzeitig zu sich nahm, denn in dieser Zeit war die normale Lebensdauer der Menschen zwischen 800 und 1000 Jahre.

Ein ähnliches Bsp. finden wir bei Mose (5. Mose 34,1-8). Es geht dabei nicht darum, dass er vielleicht lebendig zu Gott aufstieg wie Henoch, sondern, dass er erstens 40 Jahre länger lebte als ein normaler Mensch und geistig und körperlich genauso fit war wie ein junger Mann in voller Lebensblüte und dann plötzlich starb und ihn Gott selbst begrub, denn niemand fand sein Grab.

Noch ein gutes Bsp. ist Elia (2. Könige Kapitel 2). Er wurde noch spektakulärer entrückt als es jemals ein Mensch wurde. Dementsprechend musste auch sein Glauben gewesen sein, was er auch war, wie wir in den Kapiteln davor lesen können.

So müsste ein Mensch optimal leben, um einen ganz engen Kontakt zu Gott zu haben. Aber wir finden in der Bibel auch Glaubensvorbilder, die zwar nicht so einen spektakulären Abgang hatten, aber trotzdem eine ganz enge Beziehung mit Gott hatten. So einer war Noah. In seiner Zeit war die Sünde so fortgeschritten bei den Menschen, dass es keine gottesfürchtigen Menschen auf der Erde mehr gab, außer Noah und seine Familie (ab 1. Mose 6). Da muss es ziemlich schwer gewesen sein für ihn noch gläubig zu bleiben bei den ganzen bösen Menschen in seiner Umgebung. Deswegen machte Gott einen Neuanfang, damit die Sünde nicht alle Menschen vernichtet.

Adam lebte bis zu den Lebzeiten Lamechs, dem Vater von Noah. Somit gab es fast bis zur Vernichtung der Welt einen lebenden Augenzeugen, der Gott persönlich gesehen hatte und dem Gott persönlich die Naturgesetze und Opfergesetze beigebracht hat und somit konnte jeder zu Adam gehen und ihn über Gott befragen. Aber die Menschen zogen es lieber vor den Teufel zu befragen statt Gott. Nach der Sintflut hat Sem, der Sohn Noahs noch bis Isaak gelebt. Das heißt, dass als Abraham von Ur nach Kanaan gezogen ist, hat er sogar noch in der Nähe von Sem gelebt, der die Sintflut miterlebt hat und davon erzählen konnte. Das heißt, dass Abraham aus erster Hand von einem Glaubensvater die Geschichten gehört hat und dass es seit Beginn der Welt immer einen Augenzeugen und Glaubensvater gegeben hat, der von den Wundern Gottes erzählen konnte. Isaak hat Sem wahrscheinlich nicht mehr gesehen, weil Sem ein paar Jahre nach Isaaks Geburt gestorben ist und sie sehr weit auseinander wohnten. Aber Isaak konnte die ganzen Geschichten von seinem Vater Abraham hören, der sie direkt von Sem gehört hat und Abraham selbst war auch ein Glaubensvater, der viele Wunder mit Gott erlebt hat und vorbildlich an Gott geglaubt hat. Deswegen hat auch Gott Abraham auserwählt, um mit ihm einen Bund zu schließen und aus ihm sein Volk zu machen. Nach Isaak war Jakob der Erbe und auch der Glaubensträger und nach ihm Josef und seine Brüder. Erst mit Josef haben die Wunder aufgehört, als Israel schon in Ägypten war. Die Generationen nach ihm vergaßen Gott und kannten ihn nicht mehr.

Also gab es in diesem Geschichtsabschnitt nur Zeugen wie Adam, Noah, Sem, Abraham, Isaak, Jakob und Josef, die nur jeweils kurzzeitige Erfahrungen mit Gott hatten und Gott war nicht ständig in ihnen präsent durch den Heiligen Geist wie es später der Fall sein würde. Sie konnten jeweils nur aus ihren Erfahrungen mit Gott erzählen.

3. Heilsgeschichte: Kontakt zu Gott über Propheten

Erst 400 Jahre nach Josef sollte es wieder ein Kontakt mit Gott geben, als Mose kam und das Volk aus Ägypten herausführte. Diesmal musste sich Gott zuerst Mose und dann dem Volk wieder präsentieren. Dafür musste Gott eine ganze Reihe von Wundern tun, damit die Israeliten an ihn glaubten und akzeptierten, dass er Gott ist und derjenige, der mit ihren Vätern einen Bund geschlossen hat.

Aber auch in dieser Zeit konnte Gott nur durch einzelne Menschen zu seinem Volk sprechen, aber anders als in der 2. Heilsgeschichte, denn jetzt war der Heilige Geist in einzelne Menschen, die ihm als Propheten dienen sollten und der Kontakt zwischen Gott und den Menschen sein sollten. In diesem Geschichtsabschnitt war Gott ständig in einem oder wenigen Menschen zur gleichen Zeit drin so wie bei uns jetzt, nur mit dem Unterschied, dass es nur sehr Wenige gleichzeitig waren. Durch sie hat Gott zu seinem Volk und den Menschen gesprochen. Zuerst zu Mose und Aaron, dann Josua, dann die Richter, dann Samuel und dann die Propheten. Wobei Samuel eine kurze Zeit sowohl Richter als auch Prophet war, bis er Saul zum König salbte. Ab dann war er nur noch Prophet und legte sein Richteramt nieder. Nebenbei waren auch die Hohepriester das Sprachrohr Gottes wenn sie Gott gefürchtet haben und seine Gesetze hielten, denn nicht alle Hohepriester taten das. Auch sie mussten mit der Sünde kämpfen und viele haben ihr nachgegeben.

Die Menschen damals konnten aber genauso zu Gott beten und mit ihm reden wie wir heute, nur mit dem Unterschied, dass sie nicht den Heiligen Geist hatten und es somit für sie viel schwerer war die Gesetze zu halten. Deswegen sind sie ständig vom Glauben abgefallen. Die Generation, die Wunder erlebt hatten, konnten noch leichter an Gott glauben wie die nächsten Generationen, die keine Wunder gesehen haben. Deswegen sind sie vom Glauben abgefallen und haben sich anderen Göttern zugewandt. Dann schickte Gott andere Völker, die sie unterdrückten, bis sie dann wieder zu Gott schrieen und sich zu ihm bekehrten und um Hilfe baten. Aber die Generation nach ihnen kannten wieder nicht die Wunder Gottes und fielen wieder vom Glauben ihrer Väter ab, bis Gott wieder Peiniger schickte. Und so ging es fast 1500 Jahre lang hin und her.

4. Heilsgeschichte: Kontakt zu Gott über Jesus

Bis Jesus auf die Erde als Mensch kam, um den direkten Kontakt zu Gott wiederherzustellen und das zu reparieren was Adam kaputt gemacht hat. Davor war Jesus nur als Gott bekannt, dessen Name niemand kannte. So steht es auch geschrieben, dass Jakob mit Gott kämpfte. Aber kein Mensch konnte Gott sehen, weil er zu heilig ist und die Menschen zu sündhaft. Deswegen muss es Jesus gewesen sein, weil er auch Gott ist. Aber er verrät seinen Namen auch nicht auf Nachfrage.

1. Mose 32,30:

29. [32:30] Und Jakob fragte ihn und sprach: Sage doch, wie heißt du? Er aber sprach: Warum fragst du, wie ich heiße? Und er segnete ihn daselbst.

Auch dem Vater von Simson verrät Jesus nicht sein Name.

Richter 13,18:

17. Und Manoah sprach zum Engel des Herrn: Wie heißest du? daß wir dich preisen, wenn nun kommt, was du geredet hast.
18. Aber der Engel des Herrn sprach zu ihm: Warum fragst du nach meinem Namen, der doch wundersam ist?

Alle anderen Engeln haben ihre Namen gesagt, als sie danach gefragt wurden, aber Jesus nicht, weil sein Name zu heilig ist, damit die Menschen ihn nicht beschmutzen. Erst als er als Mensch auf die Erde kam, bekam er einen irdischen Namen. Aber seinen himmlischen Namen hat er trotzdem behalten. Überall in der Bibel wo „DER Engel des Herrn" steht, ist Jesus gemeint und an alle anderen Stellen wo nur EIN Engel steht, ist auch wirklich nur ein Engel gemeint. Also war Jesus unter den Menschen auch aktiv bevor er als Mensch kam.

Als Jesus auf die Erde als Mensch kam, waren die Menschen Gott noch näher als nur durch Propheten, weil Jesus zu Gott eine viel engere Beziehung hatte als die Propheten und er hatte viel mehr Macht als sie und tat mehr und auch größere Wunder und war selbst Gott obwohl er ein Mensch war. Somit ist Gott selbst zu den Menschen gekommen in einer sichtbaren Form. Es war fast so wie am Anfang im Garten Eden, nur dass Jesus in einer anderen Form gekommen und das nur für eine kurze Zeit und eingeschränkter, weil er auch ein Mensch war.

Damit aber die Menschen glauben, dass er der Sohn Gottes ist, musste er auch Wunder und Zeichen tun so wie es Gott gemacht hat, als er sich Israel in Ägypten vorgestellt hat.
Jesus bereitete die Menschen auf ein neues Zeitalter vor, in dem nicht mehr nur die Israeliten Zugang zu Gott hatten, sondern alle Menschen auf der Erde. Er unterrichtete die Menschen auf eine andere Weise wie er es im Alten Testament getan hat und schloss einen neuen Bund mit ihnen, weil eine neue Zeit anbrach, weil Gott gesehen hat, dass Israel ihn immer wieder verworfen hat. Dieser neue Zeitabschnitt war auch für die Menschen so wichtig, dass sie nach ihm die Jahre zählten. Also war es nicht nur ein neuer geistlicher Zeitabschnitt, sondern auch ein menschlicher und irdischer.

5. Heilsgeschichte: Kontakt zu Gott über den Heiligen Geist

Jesus selbst hat gesagt, dass wenn er zurück zu seinem Vater geht, er den Tröster schicken wird, also den Heiligen Geist. Das ist der Geist Gottes.

Johannes 14,16-20:

16. Und ich will den Vater bitten, und er soll euch einen andern Tröster geben, daß er bei euch bleibe ewiglich:
17. den Geist der Wahrheit, welchen die Welt nicht kann empfangen; denn sie sieht ihn nicht und kennt ihn nicht. Ihr aber kennet ihn; denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.
18. Ich will euch nicht Waisen lassen; ich komme zu euch.
19. Es ist noch um ein kleines, so wird mich die Welt nicht mehr sehen; ihr aber sollt mich sehen; denn ich lebe, und ihr sollt auch leben.
20. An dem Tage werdet ihr erkennen, daß ich in meinem Vater bin und ihr in mir und ich in euch.

So ist es auch ein paar Tage später zu Pfingsten passiert.

Apostelgeschichte 2,1-4:

1. Und als der Tag der Pfingsten erfüllt war, waren sie alle einmütig beieinander.
2. Und es geschah schnell ein Brausen vom Himmel wie eines gewaltigen Windes und erfüllte das ganze Haus, da sie saßen.
3. Und es erschienen ihnen Zungen, zerteilt, wie von Feuer; und er setzte sich auf einen jeglichen unter ihnen;
4. und sie wurden alle voll des Heiligen Geistes und fingen an, zu predigen mit anderen Zungen, nach dem der Geist ihnen gab auszusprechen.

Alle Gläubigen, die an Jesus geglaubt hatten, haben den Heiligen Geist bekommen. Somit war Gott durch Jesus ständig in jedem bekehrten Menschen drin in Form eines Geistes, den wir zwar nicht sehen, aber bemerken können wie er unser Leben verändert.

Als der Heilige Geist auf die Erde kam, musste auch er sich beweisen und den Menschen zeigen, dass er der Heilige Geist ist, so wie es Gott und Jesus vor ihm getan haben. Deshalb musste auch der Heilige Geist Wunder und Zeichen tun, aber auch das nur für eine begrenzte Zeit so wie auch Gott nur eine begrenzte Zeit Wunder in Israel getan hat und das vom Auszug aus Ägypten bis sie ins verheißene Land gekommen sind. Danach haben die Wunder aufgehört und es gab die Wunder nur noch einzeln und lokal und auf die Propheten begrenzt. So war das auch mit Jesus und dem Heiligen Geist. Die Wunder waren nur ein Zeichen und das für eine begrenzte Zeit, bis alle verstanden haben, dass er der Heilige Geist ist und nicht irgendein Dämon, der auch kleine Wunder tun kann.

1. Korinther 14,22-23:

22. Darum sind die Zungen zum Zeichen nicht den Gläubigen, sondern den Ungläubigen; die Weissagung aber nicht den Ungläubigen, sondern den Gläubigen.
23. Wenn nun die ganze Gemeinde zusammenkäme an einen Ort und redeten alle mit Zungen, es kämen aber hinein Laien oder Ungläubige, würden sie nicht sagen, ihr wäret unsinnig?

Johannes 9,4-5:

4. Ich muß wirken die Werke des, der mich gesandt hat, solange es Tag ist; es kommt die Nacht, da niemand wirken kann.
5. Dieweil ich bin in der Welt, bin ich das Licht der Welt.

Lukas 22,35-36:

35. Und er sprach zu ihnen: So oft ich euch ausgesandt habe ohne Beutel, ohne Tasche und ohne Schuhe, habt ihr auch je Mangel gehabt? Sie sprachen: Niemals.
36. Da sprach er zu ihnen: Aber nun, wer einen Beutel hat, der nehme ihn, desgleichen auch die Tasche; wer aber nichts hat, verkaufe sein Kleid und kaufe ein Schwert.

Solange Jesus bei den Menschen war, hat er auf sie aufgepasst, dass ihnen nichts passiert und dass ihre Kleider und Schuhe nicht abgenutzt werden. Also auch das war ein Wunder, denn Jesus hat hier die Naturgesetze aufgehoben, sonst wären die Sachen veraltet und abgenutzt worden. Aber bevor er sie verlassen hat, hat er ihnen gesagt, dass sie sich wappnen sollen und dass sie wieder den Naturgesetzen ausgesetzt sein werden ohne Wunder. Das heißt, dass die Wunder aufhören werden wie es auch in 1. Korinther 13,12-13 steht.

12. Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunkeln Wort; dann aber von Angesicht zu Angesicht. Jetzt erkenne ich's stückweise; dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin.
13. Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.

Wenn die Wunder nicht aufhören würden, bräuchten wir keinen Glauben mehr, weil wir ja die Beweise als Wunder haben. Aber Paulus sagt klar, dass wir nur noch Glauben, Hoffnung und Liebe haben. Auch als Jesus selber da war, hat er immer wieder die Kranken gefragt, ob sie daran glauben, dass er sie heilen kann, bevor er sie geheilt hat. Erst als sie sagten, dass sie an ihn glauben, konnte er sie heilen. Wenn sie nicht an Jesus geglaubt hätten, konnte er sie auch nicht heilen. Deswegen mussten sie sogar glauben als der Beweis selbst unter ihnen war. So ist es auch bei der Ankunft des Heiligen Geistes. Man muss an ihn glauben, dass er in die Menschen gekommen ist und durch sie Wunder tun konnte. Paulus und Timotheus hatten beide Gnadengaben und konnten Wundern tun. Paulus konnte Kranke heilen und wusste auch über eine große Entfernung was in der Gemeinde von Korinth passiert (1. Korinther 5), aber keiner von beiden konnte eine kleine Bauchkrankheit von Timotheus heilen, deswegen empfiehlt Paulus Timotheus ein wenig Wein zu trinken:

1. Timotheus 5,23:

23. Trinke nicht mehr Wasser, sondern auch ein wenig Wein um deines Magens willen und weil du oft krank bist.

Sie hatten anscheinend schon die Wundergaben verloren und waren ab jetzt auf die übliche Medizin angewiesen. Die Wunder hatten also praktisch aufgehört, denn nach ihnen ist es nicht mehr bekannt, dass jemand noch Wunder getan hat oder in Zungen reden konnte, sonst hätten die Pfingstlergemeinden schon damals existiert. Aber diese sind erst nach 1900 mit den ganzen anderen Sekten wie die Chrismatiker und alle anderen Irrlehrer auf einmal aufgetaucht. Wo waren die ganzen Wunder und Zungenreden 1900 Jahre lang? Ist es nicht komisch, dass diese Wunder und Zungenreden zusammen mit allen anderen Irrlehren aufgetaucht sind?

Ich war in 2004 selber in einer russischen Pfingstlergemeinde eine Zeit lang und auch Mitglied. Schon von den ersten Tagen an sind Brüder zu mir gekommen und haben mir immer wieder von Wundern erzählt und auch an der Kanzel wurden immer wieder Wundergeschichten erzählt. Eine von den beliebtesten Geschichten lautete folgendermaßen:
„Als wir noch in Russland waren, konnten wir uns nur an geheimen Orten treffen, um Gottesdienst zu halten und wir mussten immer wieder die Treffpunkte ändern, weil uns die Kommunisten verfolgt haben. Manchmal trafen wir uns einfach nur irgendwo im Wald und das auch im Winter bei eisiger Kälte. Mein Großvater wurde irgendwann festgenommen und sie haben ihn nach Sibirien gebracht. Aber er hat auch im Gefängnis nicht aufgehört an Gott zu glauben und die Gefängniswärter haben ihn gezwungen seinem Glauben abzusagen, aber er blieb standhaft. Einmal haben sie ihm gedroht über Nacht ganz nackt vor dem Gefängnistor zu setzen und das bei -40° C, aber er sagte Gott nicht ab. Dann haben sie ihn ausgezogen und die ganze Nacht lang im Freien ausgesetzt, im Schnee bei -40° C, aber Gott hat ihn beschützt und es ist ihm nichts passiert, bis sie ihn am nächsten Morgen wieder reingeholt haben."
Diese Geschichte habe ich öfters bei den Pfingstler gehört. Entweder hatten sie alle den gleichen Großvater oder es war ein Volkssport bei den Wärtern und nie erfror jemand. Wenn das so oft vorgekommen ist, hätten sich alle Wärter bekehren müssen, weil sie dann von der Regierung nichts mehr zu befürchten hätten. Aber ich ließ die Geschichten so stehen, weil ich nicht wusste ob sie wahr sind oder nicht.
Am 26. Dezember 2004 war dieser große Tsunami im Indischen Ozean. Ein paar Tage danach las der Älteste der Gemeinde einen Brief an der Kanzel vor, von einer Pfingstlergemeinde in Indonesien. Dort erzählte der Älteste von dieser Gemeinde von einem Wunder, das sie erlebt hätten: Sie wollten ihren Weihnachtsgottesdienst in der Stadtmitte halten, aber Gott hat ihnen durch einen ihrer Propheten gesagt, sie sollen nicht in der Stadt feiern, sondern auf dem Berg außerhalb der Stadt. Deswegen haben sie das so gemacht. Genau in dieser Zeit, als alle auf dem Berg waren, kam der Tsunami und verwüstete die ganze Stadt und so hat Gott ihr Leben gerettet.
Ein paar Monate später habe ich in einer christlichen Zeitschrift eine ähnliche Geschichte über die Gemeinde in Indonesien gelesen. Da war erstens nicht die Rede von einer Pfingstlergemeinde, sondern generell von den Christen, die in Indonesien Weihnachten in der Stadt feiern wollten. Das wurde aber von der Regierung nicht genehmigt. Sie bekamen die Erlaubnis nur auf dem Berg zu feiern. So taten sie es auch und so wurden sie gerettet.
Wir merken hier, dass es sich um die gleichen Christen handelt und die gleiche Geschichte, nur mit dem Unterschied, dass die Pfingstler die Geschichte zu ihren Gunsten verändert haben und Lügen verbreitet haben, damit alle Christen erkennen sollen, dass sie die wahre Gemeinde ist und nur sie den Heiligen Geist haben. Somit wurden die Pfingstler als wahre Lügner enttarnt.
Auf der anderen Seite erkennen wir wie Gott wirklich zu uns spricht. Nämlich durch Führung. Er hat die Regierung dazu benutzt seine Gemeinde zu retten. Es war sicher eine große Enttäuschung für alle Christen in Indonesien, dass sie nicht in die Stadt feiern durften und so ein großes Zeugnis von Gott geben konnten und viele Menschen erreichen konnten. Sie haben dafür sicherlich viel gebetet, dass sie die Genehmigung bekommen. Stattdessen durften sie nur weit außerhalb der Stadt an einem einsamen Ort feiern. Aber hier können wir lernen, dass wir Gott vollkommen vertrauen müssen und an ihn glauben müssen, auch wenn es anders kommt als wir es gedacht und geplant haben und auch wenn es sogar nach unserem Denken auch für die Evangelisation gut wäre. So kommt es öfters vor, dass wir einen Rückschlag hinnehmen müssen und nicht wissen warum es Gott so hat kommen lassen. Erst wenn das Problem beseitigt ist und alles wieder gut ist, können wir den wunderbaren Plan Gottes erkennen, indem wir zurückblicken wie uns Gott geführt hat. Die Betonung liegt dabei auf geführt und nicht gesagt. Er führt uns ohne dabei ein einziges Wort an uns zu richten und auch nicht durch Visionen.
Kurz danach war ich in Australien für einen Monat und habe dort eine rumänische Pfingstlergemeinde besucht. Die rumänischen Pfingstler sind noch nicht so weit wie die russischen was Wunder und Propheten betrifft, aber sie gehen trotzdem in diese Richtung und das ist auch ihr Ziel. So gab es auch in dieser Gemeinde einen Bruder, der sich damit brüstete, ein sehr bekannter Akkordeonspieler in Rumänien zu sein und erzählte allen, dass er ständig Visionen und Träume von Gott bekommt und ein Prophet sei und erzählte immer wieder von diesen Visionen. Irgendwann kam heraus, dass er alle diese Geschichten aus einem Buch hat, die er als seine Geschichten ausgab.
Wir sehen also, dass solche Lügen nicht nur in einer einzigen Gemeinde vorkommen, sondern in allen Gemeinden normal sind. Kein Wunder. Denn wo der Teufel ist, da kann auch nicht die Wahrheit sein.

Da wir gerade beim Thema Missionieren sind, bleiben wir noch ein bisschen dabei, denn sehr viele Missionare legen das Wort Gottes falsch aus und glauben falsch und werden dabei während der Missionierung getötet oder erleiden andere heftige Rückschläge. So ist es gut verständlich wenn Missionare getötet werden, wenn sie nicht wirklich Gottes Missionare sind, sondern Missionare einer falschen Gemeinde, die Irrlehren verbreitet. Diese Missionare stehen nicht unter dem Schutz Gottes und Gott kann sie auch nicht so führen wie er will, weil sie nicht seine Kinder sind und ihm nicht gehorchen. Sie sind auf sich alleine gestellt. Zu diesen Gemeinden gehören unter anderem auch die Pfingstler, Charismatiker, Mormonen, Zeugen Jehovas und weltlich orientierte Baptisten und Brüdergemeinden, katholische und evangelische und orthodoxe Kirchen und viele andere. Diese haben sich zu weit von Gott entfernt und haben mit Gott nichts mehr gemeinsam, auch wenn sie das doch meinen.
So gibt es ein Buch in der christlichen Buchhandlung, die auch von guten Christen empfohlen wird. Es heißt „Und er säte 5 Körner". Dieses Buch handelt von 5 amerikanischen Missionaren, die mit ihren Familien nach Bolivien fliegen, um dort die Indianerstämme zu missionieren und schon bei ihrem ersten Kontakt mit den Einheimischen von ihnen auch getötet werden ohne die Möglichkeit zu haben überhaupt irgend ein Wort an sie zu richten. Kurz gesagt: sie sind sinnlos gestorben. Kann es also Gottes Wille sein, dass seine eigene Missionare getötet werden in Ausübung ihres Amtes und auch noch ohne dabei irgendein Erfolg zu haben? Sie haben für Gott alles aufgegeben was sie zu Hause hatten und haben ein schweres Leben auf sich genommen voller Gefahren und Schmerzen und alles dafür geopfert. Wie konnte also Gott zulassen, dass sie sterben? Die Ungläubigen stellen sich auch immer wieder diese Frage, aber bei ihnen ist die Antwort leicht: Sie gehören nicht zu Gott und Gott kann sie nicht führen und sie beschützen. Gott liebt zwar alle Menschen, aber nicht alle Menschen kommen in den Himmel. Was war also mit den Missionaren? Die Früchte sind die gleichen wie bei den Ungläubigen: sie sind genauso gestorben. Waren sie also nicht Gottes Kinder? Wenn ja, warum? Wer das Buch liest ohne sich mit Irrlehren und falschen Glauben und falsche Gemeinden auszukennen, wird nicht merken warum es Gott zugelassen hat. Aber es gibt Hinweise in dem Buch, das darauf deutet, dass die Missionare Charismatiker waren. Z.B. erzählt die Schreiberin (eine Frau eines getöteten Missionars), dass der Missionsleiter bei einem Gebet so heftig gebetet hat, dass er mit seinem Stuhl vom Tisch bis zur Türe gerutscht ist, ohne dass er es merkte. So ein Verhalten finden wir nur bei dämonischen Einwirkungen. Aber die Missionare haben das als Wunder ausgelegt, weil sie an Wunder geglaubt haben und auch Wunder erwartet haben. Dann gab es noch gravierende Fehler, die sie bei der Kontaktherstellung mit den Eingeborenen gemacht haben und gehofft haben, dass sie Gott beschützen wird. Sie haben also Gott versucht und herausgefordert, dass er sie beschützt wenn sie sich mit Absicht in eine Gefahr begeben, in der sich jeder andere normal denkende Mensch niemals begeben hätte. Das war ihr größter geistlicher und irdischer Fehler.

Lukas 4,9-12:

9. Und er führte ihn gen Jerusalem und stellte ihn auf des Tempels Zinne und sprach zu ihm: Bist du Gottes Sohn, so laß dich von hinnen hinunter
10. denn es steht geschrieben: "Er wird befehlen seinen Engeln von dir, daß sie dich bewahren
11. und auf den Händen tragen, auf daß du nicht etwa deinen Fuß an einen Stein stößt."
12. Jesus antwortete und sprach zu ihm: Es ist gesagt: "Du sollst Gott, deinen Herrn, nicht versuchen."

Lukas 22,35-36:

35. Und er sprach zu ihnen: So oft ich euch ausgesandt habe ohne Beutel, ohne Tasche und ohne Schuhe, habt ihr auch je Mangel gehabt? Sie sprachen: Niemals.
36. Da sprach er zu ihnen: Aber nun, wer einen Beutel hat, der nehme ihn, desgleichen auch die Tasche; wer aber nichts hat, verkaufe sein Kleid und kaufe ein Schwert.

Jesus ist nicht mehr da, um uns vor dem Teufel zu beschützen und wir sind den Naturgesetzen wieder ausgesetzt. Wir müssen uns auf Missionsreisen mit allem versorgen was wir brauchen. Das ist auch geistlich zu sehen, denn das Schwert ist nicht wörtlich gemeint, sondern geistlich für den Teufel.
Es bestand große Feindschaft zwischen den Eingeborenen und den Einsiedlern, weil die Einsiedler sie als Sklaven nahmen und mutwillig töteten. Die Indianer machten keinen Unterschied zwischen den Einsiedlern und den Missionaren, weil sie sie nicht kannten und nicht wussten in welcher Absicht sie zu ihnen kamen. Gewöhnlich verlief jeder Kontakt mit den weißen Menschen so ab, dass sie jedes Indianerdorf überfielen, plünderten, verbrannten, willkürlich Indianer töteten und die Überlebenden als Sklaven mitnahmen. Deswegen war die feindschaftliche Haltung der Indianer logisch nachvollziehbar. Diese Situation war den Missionaren auch bekannt und sie wurden von den Einsiedlern auch sehr oft gewarnt, nicht zu den Indianern zu gehen, sonst würden sie nicht mehr zurückkommen. Aber die Missionare hörten nicht auf sie. Sie bahnten sich also einen Weg zu dem zuletzt bekannten Ort, an dem Indianer gesehen wurden ohne irgendein Wort auf ihrer Sprache zu sprechen und auch ohne Waffen. Ihre Waffen nahmen sie mit bis kurz vor dem Indianerdorf, um sich vor wilden Tieren zu schützen und um zu jagen. Aber dann ließen sie die Waffen zurück, um die Indianer nicht zu verschrecken und ihnen zu zeigen, dass sie in friedlicher Absicht kommen. Kein Wunder, dass sie sofort gefangen genommen wurden und umgebracht wurden. Sie wurden nie wieder gesehen. Die Frauen schickten einen einheimischen Christen mit einem Suchtrupp, um die Missionare zu suchen, aber sie fanden nur ein paar Hinweise, dass sie von den Indianern umgebracht wurden. Also merkten die Frauen, dass es definitiv falsch war wie sie die Sache angegangen ist und deswegen entschieden sie ohne ihre Männer mit der Mission weiter zu machen, aber diesmal lernten sie zuerst die Sprache der Indianer und näherten sich vorsichtig immer ein Stück mehr den Indianern über andere Indianer, die die Einsiedler als Sklaven hielten und so klappte es dann, dass sie das Vertrauen der Indianer wieder gewinnen konnten und so fanden sie heraus, dass ihre Männer definitiv tot waren und auch wer sie umgebracht hat.
Wir sehen also auch hier einen Unterschied zwischen einem charismatischen Weg und einen normalen christlichen Weg. Der Weg mit Wunder hat nicht funktioniert und ging komplett in die Hose, wobei der Weg mit Köpfchen und ohne Wunder funktioniert hat, obwohl es die gleiche charismatische Gruppe war. Sie haben zwar dazugelernt, dass man Gott nicht herausfordern darf, aber nicht, dass ihr Glaube falsch war und dass es auch an ihrem Glauben lag. Wir sehen hier, dass sich Gott heute an die Naturgesetze hält und keine Wunder mehr macht, um die Menschen zum Glauben zu bringen. Die Zeiten der Wunder sind vorbei und mit den Aposteln gestorben.

Es kommen immer wieder Nachrichten über getötete Missionare und Christen in muslimische Länder. In solchen Ländern ist das normal, denn dort haben Christen keine Rechte. Sie sind Gesetzeslose, mit denen jeder machen kann was er will. Sie werden schlimmer als Tiere behandelt. Aber es sind wieder nur falsche Christen, die getötet werden. Sie sind katholische Christen, die an eine Irrlehre Glauben und nicht zu Jesus beten, sondern zu Maria. Wie soll Gott solche Christen beschützen? Gott sagt ganz klar, dass er keine Götzen duldet.

Natürlich gibt es auch in der Bibel Fälle von Märtyrertod, die auch echte Christen waren so wie die Aposteln, aber das waren erstens nur Einzelfälle und keine Massenhinrichtungen und außerdem haben diese Christen zuerst ihre Missionen beendet und erst nachdem sie ihre Pflichten erfüllt haben, wurden sie getötet.

Deswegen gilt auch hier: Als aller Erstes muss das Wort Gottes beachtet werden und die Gebote gehalten werden, bevor wir in Mission gehen und von Gott beschützt werden können.

Zu Thema Wunder, Propheten, Pfingstler, Charimatiker und Irrlehren habe ich mehr im Vortrag „Russische Pfingstler und Zungenrede" unter der Internetadresse http://auserwaehltechristen.de/forum/russische_pfingstler_und_zungenrede-1729086-t.html geschrieben.

Wir haben also gesehen, dass der Heilige Geist sich mit Wunder nur vorstellen musste wie es Gott und Jesus getan haben und dann haben die Wunder aufgehört. Aber wie redet dann Gott noch mit den Menschen und die Menschen mit Gott, wenn es keine Propheten oder Aposteln gibt? Durch den Heiligen Geist, der in jedem Menschen ist, der an Jesus glaubt. Der Heilige Geist wirkt nicht mehr durch Wundern, sondern durch Führungen. Er führt die Gläubigen so, dass sie dahin kommen und das tun was er will – sofern sie auf ihn hören. Das heißt, er macht uns auf bestimmte Sachen aufmerksam und erweckt unser Interesse an bestimmte Sachen und schließt uns Türen wo wir nicht durchgehen sollen und öffnet uns Türen durch die wir durchgehen sollen. So lenkt er uns und unterrichtet uns in seinem Wort, indem er uns durch den Verstand erklärt wie die Bibel gemeint ist und worauf wir achten sollen und wie wir sie auslegen sollen. Es ist dann so, als ob wir eine Idee bekommen. Gott spricht zu uns also durch eine ganz leise Stimme, die wir nicht als solches Wahrnehmen, sondern als eine Eingebung, die scheinbar von uns selbst kommen würde.

Der Mensch hat bekanntlich einen Geist, der unseren Verstand steuert. Aber jeder Mensch kann sich aussuchen, wen er als Herrn annimmt. Gott oder den Teufel. Wenn er keine Wahl trifft, lautet seine Wahl automatisch: Teufel. Denn jeder Mensch wird in Sünde geboren und muss sich zu Gott bekehren wenn er erwachsen wird. So lange er ein Kind ist, ist er ein Kind Gottes, aber steht trotzdem unter dem Einfluss seiner Eltern. Wenn die Eltern ungläubig sind, kann dem Kind auch Böses widerfahren, wobei einem Kind, das gläubige Eltern hat, nichts Böses widerfährt, wenn es Gott nicht zulässt. Es passiert den Kindern aber auch bei gläubigen Eltern Böses, weil die Eltern entweder keine echte Christen sind oder Gott die Eltern wegen ihren Sünden bestraft, von denen sie nicht abgehren wollten, wie es im Alten Testament steht. Aber sobald das Kind erwachsen wird und es sich nicht zu Gott bekehrt, steht es so lange unter der Herrschaft des Teufels bis es entweder stirbt oder sich doch noch bekehrt. Wenn sich ein Mensch nicht bekehrt, wird sein Geist von einem bösen Geist beeinflusst und um so mehr man dem bösen Geist nachgibt und folgt, desto mehr Macht bekommt er über diesen Menschen und dieser Mensch verliert dann immer mehr die Kontrolle über seinen Körper. Wenn wir aber Gott als Herrn angenommen haben, werden wir von seinem Geist beeinflusst und gesteuert und je nachdem wie viel wir ihm gehorchen, desto mehr wird uns Gutes widerfahren und desto mehr nähern wir uns Gott und desto stärker werden wir im Glauben und desto mehr Erfahrungen machen wir mit ihm. Wenn wir etwas Falsches getan haben, spricht der Heilige Geist zu uns über unser Gewissen, indem er unsere Aufmerksamkeit auf unser schlechtes Gewissen lenkt, bis wir uns korrigiert haben. Das heißt Führung ohne Wunder. Nehmen wir dazu ein paar Beispiele aus dem Alltag und sehen wie Gott uns führt und zu uns spricht.

Durch die Bibel

Als erstes hat uns Gott die Bibel gegeben. Jeder, der an ihm glaubt und seinen Willen tun will, der liest die Bibel und tut was darin steht. Zu den meisten Lebenssituationen gibt uns die Bibel schon einige Verhaltensregeln. Wenn wir also in einer Situation kommen wo wir nicht wissen wie wir uns verhalten sollen oder wie wir entscheiden sollen oder eine Sünde begangen haben und nicht davon abkehren wollen, macht uns Gott auf sein Wort aufmerksam und ruft uns in Erinnerung was wir gelesen haben oder lässt uns wie durch ein Zufall die Bibelstelle zukommen. Dabei spricht er zuerst zu uns durch unseren Verstand, indem er uns über unseren Verstand lenkt. Wenn wir aber diese leise Stimme ignorieren oder mit Absicht überhören, versucht er es noch einmal in einer anderen Situation. Wenn wir das auch ignorieren, schickt er uns einen Menschen, der uns darauf aufmerksam macht, ohne dass er dabei weiß, dass Gott durch ihn zu uns spricht. Für diesen Menschen ist es einfach nur ein Gespräch oder eine Hilfeleistung. Wenn wir das auch ignorieren, zeigt Gott einem Menschen unser Problem oder unsere Sünde. Somit kennt schon min. ein Mensch unsere Sünde, was sehr peinlich sein kann. Gott schickt dann diesen Menschen zu uns, der uns dann auf unsere Sünde aufmerksam macht und zwar direkt, und so, dass wir es nicht mehr ignorieren können. Wenn wir dann immer noch nicht auf ihn hören, zieht er sich aus unserem Leben zurück und unsere Sünde wird bei allen Menschen in unserer Umgebung bekannt und das wird dann erst recht peinlich. Erst wenn wir uns wieder zu ihm bekehren und unsere Sünde bereuen und um Vergebung bitten, wird er wieder die Kontrolle über unser Leben übernehmen und es wird dann wieder aufwärts gehen. Aber was passiert ist, wird nicht rückgängig gemacht. Die Menschen werden nicht unsere peinliche Sünde vergessen und werden nicht aufhören über uns zu reden, erst wenn einige Zeit vergangen ist und es in Vergessenheit geraten ist. Deswegen ist es wichtig so früh wie möglich auf die Stimme Gottes zu hören, um uns Unannehmlichkeiten zu ersparen. Umso früher, desto besser.

Durch Krankheiten:

Wir dürfen uns nicht vom Teufel täuschen lassen wenn er uns einredet, dass uns Gott nicht verlässt, denn in Hiob 33,14-30 steht, dass uns Gott nur drei Mal ermahnt und dann verlässt er uns.

14. Denn in einer Weise redet Gott und wieder in einer anderen, nur achtet man's nicht.
15. Im Traum, im Nachtgesicht, wenn der Schlaf auf die Leute fällt, wenn sie schlafen auf dem Bette,
16. da öffnet er das Ohr der Leute und schreckt sie und züchtigt sie,
17. daß er den Menschen von seinem Vornehmen wende und behüte ihn vor Hoffart
18. und verschone seine Seele vor dem Verderben und sein Leben, daß es nicht ins Schwert falle.
19. Auch straft er ihn mit Schmerzen auf seinem Bette und alle seinen Gebeine heftig
20. und richtet ihm sein Leben so zu, daß ihm vor seiner Speise ekelt, und seine Seele, daß sie nicht Lust zu essen hat.
21. Sein Fleisch verschwindet, daß man's nimmer sehen kann; und seine Gebeine werden zerschlagen, daß man sie nicht gerne ansieht,
22. daß seine Seele naht zum Verderben und sein Leben zu den Toten.
23. So dann für ihn ein Engel als Mittler eintritt, einer aus tausend, zu verkündigen dem Menschen, wie er solle recht tun,
24. so wird er ihm gnädig sein und sagen: "Erlöse ihn, daß er nicht hinunterfahre ins Verderben; denn ich habe eine Versöhnung gefunden."
25. Sein Fleisch wird wieder grünen wie in der Jugend, und er wird wieder jung werden.
26. Er wird Gott bitten; der wird ihm Gnade erzeigen und wird ihn sein Antlitz sehen lassen mit Freuden und wird dem Menschen nach seiner Gerechtigkeit vergelten.
27. Er wird vor den Leuten bekennen und sagen: "Ich hatte gesündigt und das Recht verkehrt; aber es ist mir nicht vergolten worden.
28. Er hat meine Seele erlöst, daß sie nicht führe ins Verderben, sondern mein Leben das Licht sähe."
29. Siehe, das alles tut Gott zwei-oder dreimal mit einem jeglichen,
30. daß er seine Seele zurückhole aus dem Verderben und erleuchte ihn mit dem Licht der Lebendigen.

Im Alten Testament hat Gott noch die Engel zu den Menschen geschickt, aber heute ist das nicht mehr nötig, denn Gott selbst ist in uns und ermahnt uns durch den Heiligen Geist direkt.
Wir dürfen uns auch nicht belügen lassen, auch nicht von Gläubigen, dass uns Gott nicht auch durch Krankheiten bestraft, denn alles Böse was uns widerfährt, ist entweder eine Bestrafung oder eine Probe so wie bei Hiob. Er war gerecht und Gott hat ihm trotzdem alles vom Teufel nehmen lassen, auch seine Kinder. Der Unterschied aber zwischen einer Probe und einer Bestrafung ist die Dauer. Eine Probe ist nur von kurzer Dauer und dann wird alles wieder gut, während eine Bestrafung so lange dauert bis wir uns bekehren. Aber es gibt auch Strafen, die noch länger dauern, wie z.B. indem uns Gott ein Kind schenkt, aber mit einer Behinderung, denn Gott bestraft die Eltern auch durch die Kinder.

2. Mose 20,5-6:

5. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht. Denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifriger Gott, der da heimsucht der Väter Missetat an den Kindern bis in das dritte und vierte Glied, die mich hassen;
6. und tue Barmherzigkeit an vielen Tausenden, die mich liebhaben und meine Gebote halten.

2. Mose 34,7:

7. der da bewahrt Gnade in tausend Glieder und vergibt Missetat, Übertretung und Sünde, und vor welchem niemand unschuldig ist; der die Missetat der Väter heimsucht auf Kinder und Kindeskinder bis ins dritte und vierte Glied.

So ist das behinderte Kind ein Produkt unserer Sünde, aber wenn wir uns bekehren, wird das Kind nicht sofort wieder normal, aber Gott wird uns dann Mittel und Wege geben, die uns und dem Kind das Leben erleichtert und es wird somit besser. Wenn wir aber merken, dass unsere Krankheit oder die Bestrafung oder unser Leid oder unsere Probleme nicht besser werden, dann wissen wir, dass in uns immer noch eine Sünde steckt. Denn manchmal belügen wir uns selbst und sagen uns, dass die Sünde nicht so schlimm ist oder finden andere Ausreden. Aber anhand der Tatsachen können wir erkennen, dass es doch nicht so ist. Deswegen müssen wir dann alles aus uns rausschmeißen was Gott nicht gefällt. Erst dann wird es besser. Ganz sicher. Denn so sagt es Gott ganz ausführlich in dem ganzen Kapitel 18 in Hesekiel:

1. Und des Herrn Wort geschah zu mir und sprach:
2. Was treibt ihr unter euch im Lande Israel dies Sprichwort und sprecht: "Die Väter haben Herlinge gegessen, aber den Kindern sind die Zähne davon stumpf geworden"?
3. So wahr als ich lebe, spricht der Herr, solches Sprichwort soll nicht mehr unter euch gehen in Israel.
4. Denn siehe, alle Seelen sind mein; des Vaters Seele ist sowohl mein als des Sohnes Seele. Welche Seele sündigt, die soll sterben.
5. Wenn nun einer fromm ist, der recht und wohl tut,
6. der auf den Bergen nicht isset, der seine Augen nicht aufhebt zu den Götzen des Hauses Israel und seines Nächsten Weib nicht befleckt und liegt nicht bei der Frau in ihrer Krankheit,
7. der niemand beschädigt, der dem Schuldner sein Pfand wiedergibt, der niemand etwas mit Gewalt nimmt, der dem Hungrigen sein Brot mitteilt und den Nackten kleidet,
8. der nicht wuchert, der nicht Zins nimmt, der seine Hand vom Unrechten kehrt, der zwischen den Leuten recht urteilt,
9. der nach meinen Rechten wandelt und meine Gebote hält, daß er ernstlich darnach tue: das ist ein frommer Mann, der soll das leben haben, spricht der Herr.
10. Wenn er aber einen Sohn zeugt, und derselbe wird ein Mörder, der Blut vergießt oder dieser Stücke eins tut,
11. und der andern Stücke keins tut, sondern auf den Bergen isset und seines Nächsten Weib befleckt,
12. die Armen und Elenden beschädigt, mit Gewalt etwas nimmt, das Pfand nicht wiedergibt, seine Augen zu den Götzen aufhebt und einen Greuel begeht,
13. auf Wucher gibt, Zins nimmt: sollte der Leben? Er soll nicht leben, sondern weil er solche Greuel alle getan hat, soll er des Todes sterben; sein Blut soll auf ihm sein.
14. Wo er aber einen Sohn zeugt, der solche Sünden sieht, so sein Vater tut, und sich fürchtet und nicht also tut,
15. ißt nicht auf den Bergen, hebt seine Augen nicht auf zu den Götzen des Hauses Israel, befleckt nicht seines Nächsten Weib,
16. beschädigt niemand, behält das Pfand nicht, nimmt nicht mit Gewalt etwas, teilt sein Brot mit dem Hungrigen und kleidet den Nackten,
17. der seine Hand vom Unrechten kehrt, keinen Wucher noch Zins nimmt, sondern meine Gebote hält und nach meinen Rechten lebt: der soll nicht sterben um seines Vaters Missetat willen, sondern leben.
18. Aber sein Vater, der Gewalt und Unrecht geübt hat und unter seinem Volk getan hat, was nicht taugt, siehe, der soll sterben um seiner Missetat willen.
19. So sprecht ihr: Warum soll denn ein Sohn nicht tragen seines Vaters Missetat? Darum daß er recht und wohl getan und alle meine Rechte gehalten und getan hat, soll er leben.
20. Denn welche Seele sündigt, die soll sterben. Der Sohn soll nicht tragen die Missetat des Vaters, und der Vater soll nicht tragen die Missetat des Sohnes; sondern des Gerechten Gerechtigkeit soll über ihm sein.
21. Wo sich aber der Gottlose bekehrt von allen seine Sünden, die er getan hat, und hält alle meine Rechte und tut recht und wohl, so soll er leben und nicht sterben.
22. Es soll aller seiner Übertretung, so er begangen hat, nicht gedacht werden; sondern er soll leben um der Gerechtigkeit willen, die er tut.
23. Meinest du, daß ich Gefallen habe am Tode des Gottlosen, spricht der Herr, und nicht vielmehr, daß er sich bekehre von seinem Wesen und lebe?
24. Und wo sich der Gerechte kehrt von seiner Gerechtigkeit und tut Böses und lebt nach all den Greueln, die ein Gottloser tut, sollte der leben? Ja, aller seiner Gerechtigkeit, die er getan hat, soll nicht gedacht werden; sondern in seiner Übertretung und Sünde, die er getan hat, soll er sterben.
25. Doch sprecht ihr: Der Herr handelt nicht recht. So hört nun, ihr vom Hause Israel: Ist's nicht also, daß ich recht habe und ihr unrecht habt?
26. Denn wenn der Gerechte sich kehrt von seiner Gerechtigkeit und tut Böses, so muß er sterben; er muß aber um seiner Bosheit willen, die er getan hat, sterben.
27. Wiederum, wenn der Gottlose kehrt von seiner Ungerechtigkeit, die er getan hat, und tut nun recht und wohl, der wird seine Seele lebendig erhalten.
28. Denn weil er sieht und bekehrt sich von aller Bosheit, die er getan hat, so soll er leben und nicht sterben.
29. Doch sprechen die vom Hause Israel: Der Herr handelt nicht recht. Sollte ich Unrecht haben? Ihr vom Hause Israel habt unrecht.
30. Darum will ich euch richten, ihr vom Hause Israel einen jeglichen nach seinem Wesen, spricht der Herr. Darum so bekehrt euch von aller Übertretung, auf daß ihr nicht fallen müsset um der Missetat willen.
31. Werfet von euch alle eure Übertretung, damit ihr übertreten habt, und machet euch ein neues Herz und einen neuen Geist. Denn warum willst du sterben, du Haus Israel?
32. Denn ich habe keinen Gefallen am Tode des Sterbenden, spricht der Herr. Darum bekehrt euch, so werdet ihr leben.

Wenn die Eltern Ungläubige sind oder Sünder, sind sie verflucht. Dann geht der Fluch auch auf seine Kinder und Enkeln, weil sie dann genauso ungläubig bleiben und in ihren Sünden. Nur wenn sich das Kind bekehrt, wird es von diesem Fluch befreit und die Lasten der Eltern gehen nicht auf das Kind über. Aber unabhängig von der Verwandtschaft bestraft Gott die Menschen durch Krankheiten, auch die Gläubigen wenn sie nicht von ihren Sünden abkehren wollen.

1. Korinther 11,30.

29. Denn welcher unwürdig isset und trinket, der isset und trinket sich selber zum Gericht, damit, daß er nicht unterscheidet den Leib des Herrn.
30. Darum sind auch viele Schwache und Kranke unter euch, und ein gut Teil schlafen.
31. Denn so wir uns selber richten, so würden wir nicht gerichtet.
32. Wenn wir aber gerichtet werden, so werden wir vom Herrn gezüchtigt, auf daß wir nicht samt der Welt verdammt werden.

Das gilt nicht nur für das Abendmahl, sondern generell für die Sünden, die in uns sind. Eine andere Stelle finden wir in Matthäus 9,2:

2. Und siehe, da brachten sie zu ihm einen Gichtbrüchigen, der lag auf einem Bett. Da nun Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gichtbrüchigen: Sei getrost, mein Sohn; deine Sünden sind dir vergeben.

Jesus sagt nicht, dass er wieder gesund werden soll, sondern, dass seine Sünden vergeben sind, denn die Sünde ist die Ursache für die Krankheit. Umsonst hätte Jesus den Kranken geheilt ohne ihm seine Sünden zu vergeben, denn dann wäre die Krankheit wieder gekommen oder es wäre gar nicht möglich gewesen ihn zu heilen ohne die Sünde zu vergeben. In Johannes 9,1-2 finden wir noch eine Stelle.

1. Und Jesus ging vorüber und sah einen, der blind geboren war.
2. Und seine Jünger fragten ihn und sprachen: Meister, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, daß er ist blind geboren?

Damals wussten alle Juden, dass Gott durch Krankheiten straft, deswegen haben die Jünger Jesus gefragt wer von ihnen gesündigt hat. Aber es war klar, dass einer gesündigt haben musste, sonst wäre er nicht krank bzw. blind geworden.

Krankheiten sind also auch eine Art von Kommunikation zwischen Gott und den Menschen. Wer das nicht wahr haben will, wird weiter in seine Sünden und Krankheiten und Probleme ersticken, so wie es in Hiob 33,14-30 steht.

Durch andere Menschen

Wie ich schon weiter oben erwähnt habe, schickt uns Gott auch Menschen, wenn wir seiner Stimme nicht gehorchen, denn wenn wir einen Menschen vor uns sehen, der mit uns spricht, hören wir eher darauf, als wenn ein Gedanke durch unser Kopf geht.
Dabei ist es irrelevant, ob dieser Mensch gläubig ist oder nicht. Manchmal lässt es Gott auch zu, dass uns Ungläubige ermahnen, die von der Bibel keine Ahnung haben, aber wohl eine Ahnung von irdischen Gesetzen. Denn manchmal übergehen wir auch menschliche Gesetze.
Wenn uns Gott aber einen Gläubigen aus unserer Gemeinde schickt, sieht das so aus:

Matthäus 18,15-18:

15. Sündigt aber dein Bruder an dir, so gehe hin und strafe ihn zwischen dir und ihm allein. Hört er dich, so hast du deinen Bruder gewonnen.
16. Hört er dich nicht, so nimm noch einen oder zwei zu dir, auf daß alle Sache bestehe auf zweier oder dreier Zeugen Mund.
17. Hört er die nicht, so sage es der Gemeinde. Hört er die Gemeinde nicht, so halt ihn als einen Zöllner oder Heiden.
18. Wahrlich ich sage euch: Was ihr auf Erden binden werdet, soll auch im Himmel gebunden sein, und was ihr auf Erden lösen werdet, soll auch im Himmel los sein.

1. Thessalonicher 5,14:

14. Wir ermahnen aber euch, liebe Brüder, vermahnet die Ungezogenen, tröstet die Kleinmütigen, traget die Schwachen, seid geduldig gegen jedermann.

Wenn es aber extrem starke Sünden sind, die auch unter den Ungläubigen nicht oft vorkommen und auch bei den Ungläubigen verpönt sind, dann muss man den Sünder sogar sofort aus der Gemeinde hinauswerfen, ohne eine Ermahnung, denn dann kommt jede Ermahnung zu spät.

1. Korinther 5,11-13:

11. Nun aber habe ich euch geschrieben, ihr sollt nichts mit ihnen zu schaffen haben, so jemand sich läßt einen Bruder nennen, und ist ein Hurer oder ein Geiziger oder ein Abgöttischer oder ein Lästerer oder ein Trunkenbold oder ein Räuber; mit dem sollt ihr auch nicht essen.
12. Denn was gehen mich die draußen an, daß ich sie sollte richten? Richtet ihr nicht, die drinnen sind?
13. Gott aber wird, die draußen sind, richten. Tut euch von selbst hinaus, wer da böse ist.

2. Thessalonicher 3,6+14:

6. Wir gebieten euch aber, liebe Brüder, in dem Namen unsers Herrn Jesu Christi, daß ihr euch entzieht von jedem Bruder, der da unordentlich wandelt und nicht nach der Satzung, die er von uns empfangen hat.
14. So aber jemand nicht gehorsam ist unserm Wort, den zeigt an durch einen Brief, und habt nichts mit ihm zu schaffen, auf daß er schamrot werde;

Erst wenn sich derjenige wieder bekehrt hat, darf er wieder in die Gemeinde eingegliedert werden.

2. Korinther 2,5-11:

5. So aber jemand eine Betrübnis hat angerichtet, der hat nicht mich betrübt, sondern zum Teil, auf daß ich nicht zu viel sage, euch alle.
6. Es ist aber genug, daß derselbe von vielen also gestraft ist,
7. daß ihr nun hinfort ihm desto mehr vergebet und ihn tröstet, auf daß er nicht in allzu große Traurigkeit versinke.
8. Darum ermahne ich euch, daß ihr die Liebe an ihm beweiset.
9. Denn darum habe ich euch auch geschrieben, daß ich erkennte, ob ihr rechtschaffen seid, gehorsam zu sein in allen Stücken.
10. Welchem aber ihr etwas vergebet, dem vergebe ich auch. Denn auch ich, so ich etwas vergebe jemand, das vergebe ich um euretwillen an Christi Statt,
11. auf daß wir nicht übervorteilt werden vom Satan; denn uns ist nicht unbewußt, was er im Sinn hat.

Wenn wir aber auch nicht auf die Menschen hören, die uns Gott schickt, kommt die Bestrafung und die wird nicht leicht ausfallen.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 15.12.2014 16:19.

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Von der Schöpfung bis zur Sintflut

von admin am 14.12.2014 11:08

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