Umgang mit sündige Brüder und Gemeinden

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Umgang mit sündige Brüder und Gemeinden

from admin on 02/22/2020 02:54 PM

Es gibt mittlerweile kaum noch eine Gemeinde, die bibeltreu ist und nicht ihr eigenes Süppchen kocht, indem sie Bibelstellen ignoriert und dafür Ausreden sucht oder indem sie fremde weltliche Einflüsse in die Gemeinde hineinbringt und sie sogar über die Bibel stellt. Wie die Gemeinden im Einzelnen dem Wort Gottes widerstreben, ist nicht Thema dieses Vortrages, sondern wie wir als Christen jeder für sich persönlich mit diesen Irrlehren und Sünden umgehen, wobei wir uns ansehen, was das Wort Gottes dazu sagt.

In den meisten Fällen, verführen nur ein paar wenige Scheinchristen sehr viele andere Christen, die sich auch verführen lassen, weil sie entweder nicht prüfen oder weil sie den Führern blind vertrauen oder weil sich in der Irrlehre sogar besser fühlen. So ist es möglich, dass Gemeinden entstehen, die behaupten, bibeltreu zu sein und den richtigen Glauben zu haben, aber in Wirklichkeit voll mit Irrlehren und Sünden sind.
In vielen Fällen bestehen solche falschen Gemeinden zuerst nur aus kleinere Gruppen, die aber im Laufe der Generationen immer weiter wachsen, indem sie ihre Nachkommen mit diesen falschen Lehren indoktrinieren, damit sie als Erwachsene die Gemeinde bereichern, so wie z. B. russische Baptisten oder Pfingstler, die große Familien haben.
Die weltlicheren Gemeinden, müssen nicht erst im Laufe der Generationen wachsen, weil sie sich der Welt anpassen und somit viele Menschen anlocken, die zwar religiös sein wollen, aber nicht zu viel. Also Menschen, die zwar ihr Gewissen beruhigen wollen, dass sie Christen sind und eine Gemeinde besuchen, aber auch in der Welt weiter sein können und dort ihr Leben genießen können.

Aber alle diese falschen Gemeinden und Christen haben gemeinsam, dass nicht Gott bei ihnen an erster Stelle steht, sondern etwas anderes oder jemand anderes und dass sie somit nur Scheinchristen sind. Denn man lebt nach dem, was einem am Wichtigsten ist. Und wenn sich das mit dem Wort Gottes beißt, überwiegt natürlich nicht Gott, sondern das andere und man handelt dann gegen Gott.
Außerdem wissen sie sehr wohl, dass sie falsch liegen und dass sie entweder die Bibel nicht lesen wollen, weil sie faul sind oder weil sie wissen, dass sie dann auf Widersprüche zu ihrem Lebensstil finden werden, die ihr Gewissen noch mehr belasten würden. Deswegen lieber keine schlafende Hunde wecken und Friede und Freude spielen. So belügen sie sich selbst. Aber sich selbst belügen ist auch Lüge und führt auch von Gott weg.
Aber alle diese Christen werden am Ende ihres Weges, wenn sie vor Jesus stehen werden und im Himmel eingehen wollen, folgendes zu hören bekommen: Lukas 13,27-28:

27 Und er wird antworten: Ich sage euch: Ich weiß nicht, woher ihr seid; weicht alle von mir, ihr Übeltäter!
28 Da wird das Heulen und das Zähneknirschen sein, wenn ihr Abraham, Isaak und Jakob und alle Propheten im Reich Gottes seht, euch selbst aber hinausgestoßen!

Oder sie werden sich in dieser Situation wieder finden: Lukas 16,23-31:

23 Und als er im Totenreich seine Augen erhob, da er Qualen litt, sieht er den Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoß.
24 Und er rief und sprach: Vater Abraham, erbarme dich über mich und sende Lazarus, dass er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und meine Zunge kühle; denn ich leide Pein in dieser Flamme!
25 Abraham aber sprach: Sohn, bedenke, dass du dein Gutes empfangen hast in deinem Leben und Lazarus gleichermaßen das Böse; nun wird er getröstet, du aber wirst gepeinigt.
26 Und zu alledem ist zwischen uns und euch eine große Kluft befestigt, sodass die, welche von hier zu euch hinübersteigen wollen, es nicht können, noch die, welche von dort zu uns herüberkommen wollen.
27 Da sprach er: So bitte ich dich, Vater, dass du ihn in das Haus meines Vaters sendest –
28 denn ich habe fünf Brüder –, dass er sie warnt, damit nicht auch sie an diesen Ort der Qual kommen!
29 Abraham spricht zu ihm: Sie haben Mose und die Propheten; auf diese sollen sie hören!
30 Er aber sprach: Nein, Vater Abraham, sondern wenn jemand von den Toten zu ihnen ginge, so würden sie Buße tun!
31 Er aber sprach zu ihm: Wenn sie auf Mose und die Propheten nicht hören, so würden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn einer aus den Toten auferstände!

Ich habe auch mit Christen aus bibelUNtreuen Gemeinden gesprochen, die zwar wussten, dass ihre Gemeinde falsch ist und habe sie gefragt, warum sie noch diese Gemeinde besuchen. Ihre Antwort war immer eine Ausrede. Einer sagte, dass er die Gemeinde positiv beeinflussen will und sie auf den rechten Weg bringen will. Ein anderer sagte, dass er sonst nicht weiß in welcher Gemeinde er gehen soll, weil alle anderen noch schlimmer sind. Ein anderer sagte, dass es ihm Gott noch nicht gezeigt hat, dass er die Gemeinde verlassen soll. Ein anderer sagte, dass die Bibel sagt, dass man die Gemeinde nicht verlassen soll. Eine andere Frau sagte, dass sie da hingeht, wo auch ihr Mann geht, denn sie muss ihm gehorchen. Ein anderer sagte, dass die nächste Gemeinde zu weit weg wäre.
Wenn man ihnen dann in der Bibel zeigt, dass sie falsch liegen und dass es nur Ausreden sind und dass Gott verlangt, dass man solche Gemeinden oder Brüder verlassen soll, finden sie auf diese Argumente wieder Ausreden und Gegenverse, die dann die Diskussion noch weiter ausdehnen und am Ende sind beide verstritten und beleidigt. Deswegen sagt uns Paulus immer wieder, dass man nicht diskutieren soll, denn es nützt nichts. Eine passende Stelle zu Streitfragen und Ermahnungen finden wir in 2. Timotheus 2,23-26:

23 Die törichten und unverständigen Streitfragen aber weise zurück, da du weißt, dass sie nur Streit erzeugen.
24 Ein Knecht des Herrn aber soll nicht streiten, sondern milde sein gegen jedermann, fähig zu lehren, geduldig im Ertragen von Bosheiten;
25 er soll mit Sanftmut die Widerspenstigen zurechtweisen, ob ihnen Gott nicht noch Buße geben möchte zur Erkenntnis der Wahrheit
26 und sie wieder nüchtern werden aus dem Fallstrick des Teufels heraus, von dem sie lebendig gefangen worden sind für seinen Willen.

Also soll man ermahnen und zurechtweisen, aber nicht streiten.
Somit sind wir schon bei den konkreten Bibelstellen, die uns klar und unmissverständlich zeigen, wie wir sündige Brüder und Gemeinden umgehen sollen. Dabei gibt es in der Bibel so viele Stellen, dass man damit Seiten füllen kann, das ich auch machen werde, damit niemand sagen kann, dass er nicht ermahnt wurde oder dass für seine spezielle Lage keine passende Stelle war.

Ich fange mit dem Alten Testament schon an, das uns alles im Detail sagt: Hesekiel 33,1-9:

1 Und das Wort des HERRN erging an mich folgendermaßen:
2 Menschensohn, rede zu den Kindern deines Volkes und sage ihnen: Wenn ich das Schwert über ein Land bringe, so nimmt das Volk des Landes einen Mann aus seiner Mitte und bestimmt ihn zu seinem Wächter.
3 Wenn nun dieser das Schwert über sein Land kommen sieht, so stößt er ins Schopharhorn und warnt das Volk.
4 Wenn dann jemand den Schall des Schopharhornes hört und sich nicht warnen lassen will, und das Schwert kommt und rafft ihn weg, so kommt sein Blut auf seinen Kopf;
5 denn da er den Schall des Schopharhornes hörte, sich aber nicht warnen ließ, so sei sein Blut auf ihm! Hätte er sich warnen lassen, so hätte er seine Seele gerettet.
6 Wenn aber der Wächter das Schwert kommen sieht und nicht ins Schopharhorn stößt und das Volk nicht gewarnt wird und das Schwert kommt und einen von ihnen wegrafft, so wird derjenige zwar um seiner Sünde willen weggerafft, aber sein Blut werde ich von der Hand des Wächters fordern.
7 Nun habe ich dich, o Menschensohn, für das Haus Israel zum Wächter bestellt, damit du das Wort aus meinem Mund hören und sie von mir aus warnen sollst.
8 Wenn ich zu dem Gottlosen sage: »Du Gottloser, du musst gewisslich sterben!« und du sagst es ihm nicht, um den Gottlosen vor seinem Weg zu warnen, so wird jener, der Gottlose, um seiner Sünde willen sterben; aber sein Blut will ich von deiner Hand fordern.
9 Wenn du aber den Gottlosen vor seinem Weg warnst, damit er davon umkehrt, und er von seinem Weg nicht umkehren will, so wird er um seiner Sünde willen sterben; du aber hast deine Seele gerettet.

Das Gleiche sagt uns auch Gott in 3. Mose 19,17 in einem Vers:

17 Du sollst deinen Bruder nicht hassen in deinem Herzen; sondern du sollst deinen Nächsten ernstlich zurechtweisen, dass du nicht seinetwegen Schuld tragen musst!

Es ist also die Pflicht jedes einzelnen Christen, seine Brüder zu ermahnen, wenn er bei ihm eine Sünde sieht. Denn es ist Gott, der dir die Sünde zeigt. Wenn du also deinen Bruder nicht warnst, der wie oben gesagt in einer Lüge lebt und alle Ermahnungen von Gott durch den Heiligen Geist durch Ausreden und Lügen ignoriert, ladest du selber eine Sünde auf dich. Denn Gott hat dir nicht umsonst diese Sünde gezeigt. Gott hat keinen Spaß daran, seine Kinder vor anderen Menschen zu blamieren, indem er seine Sünden offenbar macht. Denn es kann auch sein, dass nur du diese Sünde gesehen hast und sonst kein anderer. Und wie wir aus der Bibel wissen, warnt Gott seine Kinder in drei Schritten:
1. Schritt: Er spricht zu dir durch dein Gewissen, indem er dich auf die Sünde aufmerksam macht und dir ein schlechtes Gewissen macht. Wenn man diese Warnung ignoriert, folgt der
2. Schritt: Gott macht eine andere Person auf deine Sünde aufmerksam, die sie dir ins Gesicht sagt, damit du die Realität nicht mehr verdrängen kannst und dich nicht mehr selbst belügen kannst. Dabei muss es nicht unbedingt ein Christ sein. Solltest du das auch ignorieren, indem du anfängst mit der Person zu diskutieren und dich vor ihm zu rechtfertigen, kommt der
3. Schritt: Gott lässt dir etwas Böses zustoßen, das in Verbindung mit der Sünde ist. Entweder jemand zeigt dich an und du wirst von einem Gericht verurteilt und bestraft und dann wissen alle über deine Sünde bescheid, was sehr peinlich sein wird, oder es passiert dir ein Unfall und alle werden sich fragen, was du für eine Sünde auf dich geladen hast, dass Gott dich dermaßen bestraft, oder deine Familie trennt sich von dir und so wird die Sünde auch offiziell und öffentlich oder, oder, oder. Auf jeden Fall beinhaltet dieser Schritt eine Strafe, eine Schande und ein großer Verlust.
Solltest du dich beim 3. Schritt immer noch nicht besinnen, wird Gott dich verlassen und du bist dem Teufel schutzlos ausgeliefert und du wirst dich dann langsam immer mehr von Gott entfernen und dich somit der Welt immer weiter nähern, weil dich der Teufel ständig anlocken wird und du niemanden mehr hast, der dich warnt und aufhält.
Du willst jetzt eine Bibelstelle dazu haben, sonst glaubst du das nicht? Vor allem weil du die Bibel nicht ganz gelesen hast und sie nicht so gut kennst? Du dachtest, dass Gott dich dein Leben lang gewähren lässt und dich mit Sünden beladen lässt, ohne Konsequenzen? Du denkst, dass Gott da sein kann, wo Sünde ist? Du denkst, dass Gott immer noch bei dir ist, obwohl dein Herz ganz schwarz und voller Sünde ist? Dann lies Hiob 33,12-30:

12 Siehe, da bist du nicht im Recht, erwidere ich dir; denn Gott ist größer als der Mensch!
13 Warum rechtest du denn mit ihm, da er doch keine seiner Taten zu verantworten hat?
14 Sondern Gott redet einmal und zum zweiten Mal, aber man beachtet es nicht.
15 Im Traum, im Nachtgesicht, wenn tiefer Schlaf die Menschen befällt und sie auf ihren Lagern schlummern,
16 da öffnet er das Ohr der Menschen und besiegelt seine Warnung an sie,
17 um den Menschen von seinem Tun abzubringen und den Mann vor dem Hochmut zu bewahren,
18 damit er seine Seele vom Verderben zurückhalte, und sein Leben davon, in den Wurfspieß zu rennen.
19 Er züchtigt ihn mit Schmerzen auf seinem Lager, ja, er straft sein Gebein sehr hart,
20 dass ihm das Brot zum Ekel wird und seiner Seele die Lieblingsspeise.
21 Sein Fleisch schwindet dahin, man sieht es nicht mehr, und seine Knochen, die man sonst nicht sah, liegen bloß;
22 seine Seele naht sich dem Verderben und sein Leben den Todesmächten.
23 Wenn es dann für ihn einen Gesandten gibt, einen Mittler, einen aus Tausenden, der dem Menschen Seine Gerechtigkeit verkündigt,
24 so wird Er sich über ihn erbarmen und sprechen: »Erlöse ihn, damit er nicht ins Verderben hinabfahre; ich habe ein Lösegeld gefunden!«
25 Alsdann wird sein Fleisch frischer sein als in jungen Jahren; er wird zurückkehren zu den Tagen seiner Jugend;
26 er wird zu Gott flehen, und der wird ihm gnädig sein; ja, Er wird ihn Sein Angesicht sehen lassen mit Jauchzen, und Er wird dem Menschen seine Gerechtigkeit wiedergeben.
27 Der wird [dann] singen vor den Menschen und sagen: Ich hatte gesündigt und das Recht verkehrt; aber er hat mir nicht vergolten [wie ich es verdiente];
28 er hat meine Seele erlöst, dass sie nicht ins Verderben hinabgefahren ist, sodass mein Leben das Licht wieder sieht!
29 Siehe, dies alles tut Gott zwei- oder dreimal mit dem Menschen,
30 um seine Seele vom Verderben zurückzuholen, damit sie erleuchtet werde mit dem Licht der Lebendigen.

Nur zwei oder drei Mal. Danach geltest du als unbelehrbar und als Besserwisser vor Gott. Wie kann Gott dann noch in dir und bei dir sein? Das geht nicht. Du willst jetzt diskutieren und sagst, dass das im Alten Testament steht und es nach dem Neuen Testament nicht mehr gilt? Dann kann ich dir auch nicht mehr helfen, denn das Wort Gottes ist und bleibt das Wort Gottes, egal wie alt es ist und es widerspricht sich nicht. Weitere Ausreden werde ich nicht aufzählen, denn wir sollen nicht streiten. Wer es so nicht versteht und das Wort nicht annehmen will ohne Ausreden, hat sein Urteil schon über sich selbst gesprochen.

DAS GLEICHE GILT AUCH FÜR GEMEINDEN. Gott verlässt auch Gemeinden, wenn sie sich nicht ermahnen lassen und absichtlich Gott widerstreben. Dann gilt nicht mehr, dass Jesus in ihrer Mitte ist, wenn zwei oder drei in seinem Namen versammelt sind, weil sie eben nicht in seinem Namen versammelt sind, sondern im Namen der falschen Gemeinde und ihren falschen Lehren und Haltung. Dann kann die Gemeinde oder du beten so viel du willst. Die Gebete werden von Gott nicht angenommen, weil du (oder die Gemeinde) zuerst die Sünde ablegen musst.
Du sagst dann, dass du trotzdem gesegnet bist und Gott immer noch bei dir ist, weil es dir gut geht und du alles hast, was du brauchst? Die Ungläubigen haben das auch. Sie haben auch Erfolge. Aber sie bzw. du hast sicher keine geistliche Gemeinschaft mit Gott und kannst sicher kein Wachstum im Glauben nachweisen, keine neuen Erkenntnisse aus der Bibel, keine Erfahrungen mit Gott, keine Erbauungen durch Predigten, keine Mutmachungen im Glauben, keine Freude mehr, wenn du Brüder siehst, KEINE GEMEINSCHAFT MIT BRÜDERN. Damit sind echte Brüder im Glauben gemeint und nicht gleichgesinnte Scheinchristen wie du, die die gleiche Gemeinde besuchen und in den gleichen Sünden sind wie du. Diese Realität kann man nicht leugnen. Man verfault im Glauben vor sich hin und es geht immer weiter Berg ab. Alles Andere ist eine Lüge, auch wenn man es anders sieht. Da kommt dann wieder die Selbstbelügung ins Spiel. Denn Gott widerspricht sich nicht und Gott ist nicht da, wo gegen ihn gekämpft wird.

Kommen wir also zurück zu der Stelle aus Hesekiel. Wir haben gesehen, dass Gott dir eine Sünde bei deinem Bruder gezeigt hat und das aus gutem Grund. Nämlich damit du ihn warnst und ihn vor der Hölle rettest. Denn du wärst sicher auch froh, wenn dich jemand warnt, wenn du falsch liegst, damit du nicht verloren gehst. Wenn du das nicht tust, hast du selbst eine Sünde auf dich geladen. Wenn du das tust und ihn warnst, bist du frei und egal wie der Bruder dann reagiert, ist es seine Sache. Wenn er einsichtig ist, wird er dir danken, dass du sein Leben gerettet hast. Wenn nicht, wird er wieder anfangen zu diskutieren und zu sich rechtfertigen und somit ist es nicht mehr deine Sache, was mit ihm passiert. Dann folgt bei ihm der 3. Schritt, was dich aber nichts angeht. Das ist dann nur noch eine Sache zwischen Gott und ihm. Anders herum gesehen, wenn du derjenige bist, der ermahnt wird, tätest du besser daran, dich zu besinnen und dich zu bekehren, sonst wird es auch für dich schmerzhaft.

Die nächste Ermahnungstelle finden wir in 1.Thes 5,12-22:

12 Wir bitten euch aber, ihr Brüder, dass ihr diejenigen anerkennt, die an euch arbeiten und euch im Herrn vorstehen und euch zurechtweisen,
13 und dass ihr sie umso mehr in Liebe achtet um ihres Werkes willen. Lebt im Frieden miteinander!
14 Wir ermahnen euch aber, Brüder: Verwarnt die Unordentlichen, tröstet die Kleinmütigen, nehmt euch der Schwachen an, seid langmütig gegen jedermann!
15 Seht darauf, dass niemand Böses mit Bösem vergilt, sondern trachtet allezeit nach dem Guten, sowohl untereinander als auch gegenüber jedermann!
16 Freut euch allezeit!
17 Betet ohne Unterlass!
18 Seid in allem dankbar; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch.
19 Den Geist dämpft nicht!
20 Die Weissagung verachtet nicht!
21 Prüft alles, das Gute behaltet!
22 Haltet euch fern von dem Bösen in jeglicher Gestalt!

Zuerst sollen wir uns selbst ermahnen lassen und dann sollen wir auch die anderen ermahnen. Das Eine ist aber nicht in Verbindung mit dem Anderen. Denn viele Sünder schimpfen zuerst wenn sie ermahnt werden und sagen, man soll zuerst seine eigenen Sünden bereinigen und den Balken aus seinem eigenen Auge ziehen, bevor man sich über Andere hermacht. Wie gesagt: Es können auch Ungläubige kommen und dich warnen und dich auf deine Sünde aufmerksam machen. Gott sind in seinen Handlungen keine Grenzen gesetzt.
Das Wichtigste an dieser Stelle ist der letzte Vers, denn dieser meint nicht nur den einzelnen bösen Bruder, der sich nicht ermahnen lässt, sondern auch die Gemeinde, die Ungläubigen, die Nachbarn, die Kollegen, usw. Alles was Böse ist, sollen wir meiden. Wenn eine Gemeinde wissentlich gegen Gott widerstrebt, in Form von einer Irrlehre oder falschem Verhalten, MÜSSEN WIR UNS VON DIESER GEMEINDE FERN HALTEN. Ohne Ausreden. Denn nicht du wirst die Gemeinde retten, wenn du immer noch darin bleibst, sondern die Gemeinde wird dich mit sich herunterziehen. Außerdem unterstützt du weiterhin eine gottlose Gemeinde mit deinen Spenden, deinen Diensten und mit deiner Anwesenheit. Denn nur durch deine Anwesenheit gibst du allen anderen ein Zeugnis, dass du zu dieser Gemeinde stehst, auch wenn du mit deinem Mund etwas anderes behauptest. In diesem Fall ist es noch schlimmer, weil sich deine Worte mit deinen Taten widersprechen und du somit als Lügner und Heuchler abgestempelt wirst, auch bei den Gemeindmitgliedern. Denn sie sagen, dass sie wenigstens zu der Gemeinde stehen und ihre Worte ihre Taten bestätigen. Aber bei dir nicht.

Zur Gemeinde finden wir in 1. Korinther 5 eine gute Stelle:

1 Überhaupt hört man von Unzucht unter euch, und zwar von einer solchen Unzucht, die selbst unter den Heiden unerhört ist, dass nämlich einer die Frau seines Vaters hat!
2 Und ihr seid aufgebläht und hättet doch eher Leid tragen sollen, damit der, welcher diese Tat begangen hat, aus eurer Mitte hinweggetan wird!
3 Denn ich als dem Leib nach abwesend, dem Geist nach aber anwesend, habe schon, als wäre ich anwesend, über den, der dies auf solche Weise begangen hat, beschlossen,
4 den Betreffenden im Namen unseres Herrn Jesus Christus und nachdem euer und mein Geist sich mit der Kraft unseres Herrn Jesus Christus vereinigt hat,
5 dem Satan zu übergeben zum Verderben des Fleisches, damit der Geist gerettet werde am Tag des Herrn Jesus.
6 Euer Rühmen ist nicht gut! Wisst ihr nicht, dass ein wenig Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert?
7 Darum fegt den alten Sauerteig aus, damit ihr ein neuer Teig seid, da ihr ja ungesäuert seid! Denn unser Passahlamm ist ja für uns geschlachtet worden: Christus.
8 So wollen wir denn nicht mit altem Sauerteig Fest feiern, auch nicht mit Sauerteig der Bosheit und Schlechtigkeit, sondern mit ungesäuerten Broten der Lauterkeit und Wahrheit.
9 Ich habe euch in dem Brief geschrieben, dass ihr keinen Umgang mit Unzüchtigen haben sollt;
10 und zwar nicht mit den Unzüchtigen dieser Welt überhaupt, oder den Habsüchtigen oder Räubern oder Götzendienern; sonst müsstet ihr ja aus der Welt hinausgehen.
11 Jetzt aber habe ich euch geschrieben, dass ihr keinen Umgang haben sollt mit jemand, der sich Bruder nennen lässt und dabei ein Unzüchtiger oder Habsüchtiger oder Götzendiener oder Lästerer oder Trunkenbold oder Räuber ist; mit einem solchen sollt ihr nicht einmal essen.
12 Denn was gehen mich auch die an, die außerhalb [der Gemeinde] sind, dass ich sie richten sollte? Habt ihr nicht die zu richten, welche drinnen sind?
13 Die aber außerhalb sind, richtet Gott. So tut den Bösen aus eurer Mitte hinweg!

Zuerst sagt Paulus, dass sich die Gemeinde von sündigen Geschwistern trennen soll. Dann aber nimmt Paulus die Gemeinde in die Verantwortung und sagt im Vergleich mit dem Sauerteig, dass ein Sünder oder nur wenige Sünder die ganze Gemeinde vernichten können. Das gilt nicht nur bei persönlichen Sünden, die die Gemeinde nicht direkt betrifft, wie in diesem Fall, sondern auch wenn jemand versucht eine falsche Lehre in die Gemeinde zu bringen. Und dabei muss man konsequent bleiben, auch wenn man dabei die halbe Gemeinde hinauswerfen muss, weil so viele der falschen Lehre glauben und sie unterstützen. Die Anzahl der Brüder hat keine Aussage über die Wahrheit der Lehre. Lieber steht man nur mit der Hälfte der Gemeinde da, aber dafür gesund und friedlich und mit Gott und gesegnet, als eine große Gemeinde zu haben, die aber total verdorben ist und keine christliche Gemeinde mehr ist.
Am Ende sagt Paulus wieder wie in 1. Thessalonicher: "So tut den Bösen aus eurer Mitte hinweg!", egal in welcher Form oder Person oder Personen.

Hier ein Beispiel wie jemand versucht sich in die Gemeinde einzuschleichen, um sie von innen zu vernichten: 2. Timotheus 4,14-15:

14 Alexander, der Schmied, hat mir viel Böses erwiesen; der Herr vergelte ihm nach seinen Werken!
15 Vor ihm hüte auch du dich; denn er hat unseren Worten sehr widerstanden.

Hier noch eine Stelle, wie eine sündige Gemeinde aussieht: 1. Timotheus 4,1-5:

1 Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten etliche vom Glauben abfallen und sich irreführenden Geistern und Lehren der Dämonen zuwenden werden
2 durch die Heuchelei von Lügenrednern, die in ihrem eigenen Gewissen gebrandmarkt sind.
3 Sie verbieten zu heiraten und Speisen zu genießen, die doch Gott geschaffen hat, damit sie mit Danksagung gebraucht werden von denen, die gläubig sind und die Wahrheit erkennen.
4 Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, wenn es mit Danksagung empfangen wird;
5 denn es wird geheiligt durch Gottes Wort und Gebet.

Eine ähnliche Stelle finden wir genau in der gleichen Stelle, im zweiten Brief: 2. Timotheus 4,1-5:

1 Daher bezeuge ich dir ernstlich vor dem Angesicht Gottes und des Herrn Jesus Christus, der Lebendige und Tote richten wird, um seiner Erscheinung und seines Reiches willen:
2 Verkündige das Wort, tritt dafür ein, es sei gelegen oder ungelegen; überführe, tadle, ermahne mit aller Langmut und Belehrung!
3 Denn es wird eine Zeit kommen, da werden sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich selbst nach ihren eigenen Lüsten Lehrer beschaffen, weil sie empfindliche Ohren haben;
4 und sie werden ihre Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Legenden zuwenden.
5 Du aber bleibe nüchtern in allen Dingen, erdulde die Widrigkeiten, tue das Werk eines Evangelisten, richte deinen Dienst völlig aus!

Hier beschwört Paulus schon fast Timotheus, sich nicht von falschen Gemeinden und Christen beirren zu lassen, sondern stets die wahre Lehre aufrecht zu erhalten. Dass Christen die gesunde Lehre nicht mehr ertragen und die Zeit der Verführung und Irrlehren in den Gemeinden schon da ist, wissen wir schon längst. Deswegen schreibe ich auch diesen Vortrag.
Mit irreführenden Geistern und Lehren der Dämonen meint Paulus die Charismatiker und Pfingstler, die mit ihren fremden Sprachen, Prophezeiungen, Propheten und Heilern dem Teufel zum Opfer gefallen sind, weil sie sich im Glauben überheben wollen und denken, dass sie größere Gläubigen sind, wenn sie die Gnadengaben des Heiligen Geistes haben, die es zu den Zeiten der Aposteln gab. Aber in Wirklichkeit imitiert der Teufel nur die Gaben des Heiligen Geistes und verkauft sie den Christen als von Gott gegeben. Dass sie dabei mit etlichen Bibelstellen im Widerspruch sind, ignorieren sie ebenfalls, wie alle anderen Gemeinden, die in Irrlehren sind. Zu diesem Thema habe ich bereits einen Vortrag geschrieben: "Russische Pfingstler, Charismatiker und Zungenrede". Diese sind es auch, die Jesus mit der Ausstoßung in Matthäus 7,15-23 meint.

15 Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind!
16 An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Sammelt man auch Trauben von Dornen, oder Feigen von Disteln?
17 So bringt jeder gute Baum gute Früchte, der schlechte Baum aber bringt schlechte Früchte.
18 Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte bringen, und ein schlechter Baum kann keine guten Früchte bringen.
19 Jeder Baum, der keine gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.
20 Darum werdet ihr sie an ihren Früchten erkennen.
21 Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut.
22 Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Wundertaten vollbracht?
23 Und dann werde ich ihnen bezeugen: Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, ihr Gesetzlosen!

Hier meint Jesus nicht nur einzelne Scheinchristen, sondern auch Gemeinden. Denn auch Gemeinden kommen und werben unschuldige Menschen an durch Missionierungen und Evangelisierungen. Und eben diejenigen, die Wunder getan haben und Prophezeiungen hatten und Dämonen ausgetrieben haben, also genau das, was auch die Aposteln getan haben, gerade sie werden von Jesus weggestoßen, weil es diese Gaben eben nicht mehr gibt und sie nur einzelnen Gläubigen vorbehalten waren, durch die Gott die Anwesenheit des Heiligen Geistes beweisen wollte. Aber einen Beweis muss man eben nur ein Mal bringen und nicht immer wieder und ewig. Deswegen haben diese Gaben mit den Aposteln auch aufgehört und sind erst mit der Verführungswelle Anfang des 20. Jahrhunderts wieder aufgetaucht. Und Jesus behauptet, dass er sie nie gekannt hat. Also waren sie auch nie wirklich Christen. Sie haben sich gar nicht zu Jesus bekehrt. Sie waren von Anfang an in einer Irrlehre und Gott war nie in ihrer Mitte. Das gleiche gilt auch für alle Gemeinden, die mit einer falschen Lehre aufgebaut wurden. Die Gemeinden, die zuerst eine gesunde Lehre hatten, aber dann in Irrlehren gerutscht sind, hatten vielleicht auch Gott in ihrer Mitte, aber seit den Irrlehren nicht mehr.

Hier kommt eine Stelle für alle weltlichen Gemeinden, die die Welt in die Gemeinde geholt haben oder die auch nur eine einzige Sache aus der Welt übernommen haben: 2. Korinther 6,14-18:

14 Zieht nicht in einem fremden Joch mit Ungläubigen! Denn was haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit miteinander zu schaffen? Und was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis?
15 Wie stimmt Christus mit Belial überein? Oder was hat der Gläubige gemeinsam mit dem Ungläubigen?
16 Wie stimmt der Tempel Gottes mit Götzenbildern überein? Denn ihr seid ein Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott gesagt hat: »Ich will in ihnen wohnen und unter ihnen wandeln und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein«.
17 Darum geht hinaus von ihnen und sondert euch ab, spricht der Herr, und rührt nichts Unreines an! Und ich will euch aufnehmen,
18 und ich will euch ein Vater sein, und ihr sollt mir Söhne und Töchter sein, spricht der Herr, der Allmächtige.

Wenn also eine Gemeinde die Welt hineinholt, die Gemeinde vertreibt Gott aus ihrer Mitte. Das steht auch in Jakobus 4,1-6:

1 Woher kommen die Kämpfe und die Streitigkeiten unter euch? Kommen sie nicht von den Lüsten, die in euren Gliedern streiten?
2 Ihr seid begehrlich und habt es nicht, ihr mordet und neidet und könnt es doch nicht erlangen; ihr streitet und kämpft, doch ihr habt es nicht, weil ihr nicht bittet.
3 Ihr bittet und bekommt es nicht, weil ihr in böser Absicht bittet, um es in euren Lüsten zu vergeuden.
4 Ihr Ehebrecher und Ehebrecherinnen, wisst ihr nicht, dass die Freundschaft mit der Welt Feindschaft gegen Gott ist? Wer also ein Freund der Welt sein will, der macht sich zum Feind Gottes!
5 Oder meint ihr, die Schrift rede umsonst? Ein eifersüchtiges Verlangen hat der Geist, der in uns wohnt;
6 umso reicher aber ist die Gnade, die er gibt. Darum spricht er: »Gott widersteht den Hochmütigen; den Demütigen aber gibt er Gnade«.

Mit Ehebrecher meint Jakobus nicht Ehebruch zwischen Menschen, sondern geistlich, wenn die Gemeinde Gott verlässt und dem Teufel dient, indem sie ihn in die Gemeinde holt und nach seinen Regeln den Gottesdienst hält. Zu den weltlichen Gemeinden gehören Baptisten, Charismatiker, Brüdergemeinden und diejenigen, die Frauen predigen lassen, weltliche Musikrichtungen in die Gemeinde bringen, die Kopfbedeckungspflicht bei verheirateten Frauen ignorieren, die Sünder nicht zurechtweisen und hinauswerfen, Lügen und Ehebruch und Betrug tolerieren, Ehebrecher verheiraten, Bekehrte mit ein paar Tropfen taufen, Sünder taufen und nicht den Glauben prüfen, Babys taufen, in denen Älteste selbst lügen und unter Brüder falsch richten, nach dem Geld richten, den Gottesdienst weltlich gestalten und die Gemeindelehre nach den weltlichen Menschen richten, damit sie mehr Spenden bekommen.

1. Johannes 2,15-17 warnt uns auch vor der Welt:

15 Habt nicht lieb die Welt, noch was in der Welt ist! Wenn jemand die Welt lieb hat, so ist die Liebe des Vaters nicht in ihm.
16 Denn alles, was in der Welt ist, die Fleischeslust, die Augenlust und der Hochmut des Lebens, ist nicht von dem Vater, sondern von der Welt.
17 Und die Welt vergeht und ihre Lust; wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit.

Als Nächstes sehen wir, was mit einem Menschen passiert, der NUR EINEN anderen Menschen verführt, geschweige denn, eine ganze Gemeinde: Matthäus 18,6-10:

6 Wer aber einem von diesen Kleinen, die an mich glauben, Anstoß [zur Sünde] gibt, für den wäre es besser, dass ein großer Mühlstein an seinen Hals gehängt und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde.
7 Wehe der Welt wegen der Anstöße [zur Sünde]! Denn es ist zwar notwendig, dass die Anstöße [zur Sünde] kommen, aber wehe jenem Menschen, durch den der Anstoß [zur Sünde] kommt!
8 Wenn aber deine Hand oder dein Fuß für dich ein Anstoß [zur Sünde] wird, so haue sie ab und wirf sie von dir! Es ist besser für dich, dass du lahm oder verstümmelt in das Leben eingehst, als dass du zwei Hände oder zwei Füße hast und in das ewige Feuer geworfen wirst.
9 Und wenn dein Auge für dich ein Anstoß [zur Sünde] wird, so reiß es aus und wirf es von dir! Es ist besser für dich, dass du einäugig in das Leben eingehst, als dass du zwei Augen hast und in das höllische Feuer geworfen wirst.
10 Seht zu, dass ihr keinen dieser Kleinen verachtet! Denn ich sage euch: Ihre Engel im Himmel schauen allezeit das Angesicht meines Vaters im Himmel.

Ein Irrlehrer und Verführer wird es also in der Hölle umso schlimmer haben. Denn es ist nicht so, dass es in der Hölle nur eine Art von Strafe gibt, die für alle gleich ist, sondern jeder bekommt die Strafe nach seinem Maß. Aber den Irrlehrern interessiert das alles nicht, weil sie eben nicht an Gott glauben. Deswegen haben sie kein Problem damit, andere zu verführen und sie in die Hölle mitzunehmen.

Wir haben oben gesehen, dass man Brüder warnen soll und dass man sündige hinauswerfen soll oder von ihnen weggehen soll. Hier sagt uns Jesus wie genau wir einen Bruder zurechtweisen sollen: Matthäus 18,15-20:

15 Wenn aber dein Bruder an dir gesündigt hat, so geh hin und weise ihn zurecht unter vier Augen. Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder gewonnen.
16 Hört er aber nicht, so nimm noch einen oder zwei mit dir, damit jede Sache auf der Aussage von zwei oder drei Zeugen beruht.
17 Hört er aber auf diese nicht, so sage es der Gemeinde. Hört er aber auch auf die Gemeinde nicht, so sei er für dich wie ein Heide und ein Zöllner.
18 Wahrlich, ich sage euch: Was ihr auf Erden binden werdet, das wird im Himmel gebunden sein, und was ihr auf Erden lösen werdet, das wird im Himmel gelöst sein.
19 Weiter sage ich euch: Wenn zwei von euch auf Erden übereinkommen über irgendeine Sache, für die sie bitten wollen, so soll sie ihnen zuteilwerden von meinem Vater im Himmel.
20 Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte.

Hier sind wieder die 3 Schritte einer Ermahnung. In diesem Beispiel hat aber ein Bruder gegen den anderen gesündigt und somit ist die Sünde bei einem Bruder schon offenbar. Dieser muss den Sünder warnen. Hört der Sünder nicht, muss man die Sünde bei einen oder zwei anderen Brüdern offen legen, die ihn auch warnen. Hört er dann auch nicht, kommt und die Veröffentlichung der Sünde und somit die Schande und dann auch die Strafe, in der er aus der Gemeinde ausgestoßen wird und kein Bruder mit ihm noch Gemeinschaft haben darf.
Und die Gemeinde hat auch die Macht von Gott dazu bekommen, einen Sünder aus dem Buch des Lebens zu streichen, wenn er von seiner Sünde nicht ablassen will oder ihn einzutragen, wenn er sich bekehrt. Wenn aber die Gemeinde einen Sünder nicht verstößt, wird er von Gott trotzdem verstoßen. Anders herum gesehen, wenn ein Mensch sich bekehrt, aber die Gemeinde ihn nicht taufen will, weil er nicht mit ihrer Irrlehren einverstanden ist, gilt er vor Gott trotzdem als aufgenommen. Denn Gott bindet sich nicht an eine sündige Gemeinde und handelt nicht nach ihre Entscheidungen.

In 2. Korinther 7,8-12 sagt uns Gott, wie eine Gemeinde zurechtgewiesen werden soll und was passiert, wenn sie gehorcht und wenn nicht:

8 Denn wenn ich euch auch durch den Brief betrübt habe, so bereue ich es nicht, wenn ich es auch bereut habe; denn ich sehe, dass euch jener Brief betrübt hat, wenn auch nur für eine Stunde.
9 Nun freue ich mich – nicht darüber, dass ihr betrübt wurdet, sondern darüber, dass ihr zur Buße betrübt worden seid; denn ihr seid in gottgewollter Weise betrübt worden, sodass ihr von uns keinerlei Schaden genommen habt.
10 Denn die gottgewollte Betrübnis bewirkt eine Buße zum Heil, die man nicht bereuen muss; die Betrübnis der Welt aber bewirkt den Tod.
11 Denn siehe, wie viel ernstes Bemühen hat dies bei euch bewirkt, dass ihr in gottgewollter Weise betrübt worden seid, dazu Verantwortung, Entrüstung, Furcht, Verlangen, Eifer, Bestrafung! Ihr habt in jeder Hinsicht bewiesen, dass ihr in der Sache rein seid.
12 Wenn ich euch also geschrieben habe, so geschah es nicht um dessentwillen, der Unrecht getan hat, auch nicht um dessentwillen, dem Unrecht geschehen ist, sondern damit unser Eifer für euch zu euren Gunsten offenbar würde vor dem Angesicht Gottes.

Das Gleiche kann man auch auf den einzelnen Christen deuten. Wer von der Sünde umkehrt, hat sein Leben gerettet, wer nicht, hat es verwirkt.

Hier noch einige Stellen zur Untermauerung:

1. Thessalonicher 5,14:

14 Wir ermahnen euch aber, Brüder: Verwarnt die Unordentlichen, tröstet die Kleinmütigen, nehmt euch der Schwachen an, seid langmütig gegen jedermann!

2. Thessalonicher 3,6+14-15:

6 Wir gebieten euch aber, Brüder, im Namen unseres Herrn Jesus Christus, dass ihr euch von jedem Bruder zurückzieht, der unordentlich wandelt und nicht nach der Überlieferung, die er von uns empfangen hat.
14 Wenn aber jemand unserem brieflichen Wort nicht gehorcht, den kennzeichnet und habt keinen Umgang mit ihm, damit er sich schämen muss;
15 doch haltet ihn nicht für einen Feind, sondern weist ihn zurecht als einen Bruder.

2. Mose 23,1:

1 Du sollst kein falsches Gerücht verbreiten! Leihe keinem Gottlosen deine Hand, sodass du durch dein Zeugnis einen Frevel unterstützt.

1. Timotheus 5,20-22:

20 Die, welche sündigen, weise zurecht vor allen, damit sich auch die anderen fürchten.
21 Ich ermahne dich ernstlich vor Gott und dem Herrn Jesus Christus und den auserwählten Engeln, dass du dies ohne Vorurteil befolgst und nichts aus Zuneigung tust!
22 Die Hände lege niemand schnell auf, mache dich auch nicht fremder Sünden teilhaftig; bewahre dich selbst rein!

1. Timotheus 6, 3-16:

3 Wenn jemand fremde Lehren verbreitet und nicht die gesunden Worte unseres Herrn Jesus Christus annimmt und die Lehre, die der Gottesfurcht entspricht,
4 so ist er aufgeblasen und versteht doch nichts, sondern krankt an Streitfragen und Wortgefechten, woraus Neid, Zwietracht, Lästerung, böse Verdächtigungen entstehen,
5 unnütze Streitgespräche von Menschen, die eine verdorbene Gesinnung haben und der Wahrheit beraubt sind und meinen, die Gottesfurcht sei ein Mittel zur Bereicherung – von solchen halte dich fern!

2. Timotheus 2,16-17:

16 Die unheiligen, nichtigen Schwätzereien aber meide; denn sie fördern nur noch mehr die Gottlosigkeit,
17 und ihr Wort frisst um sich wie ein Krebsgeschwür.

2. Timotheus 2,24-26:

24 Ein Knecht des Herrn aber soll nicht streiten, sondern milde sein gegen jedermann, fähig zu lehren, geduldig im Ertragen von Bosheiten;
25 er soll mit Sanftmut die Widerspenstigen zurechtweisen, ob ihnen Gott nicht noch Buße geben möchte zur Erkenntnis der Wahrheit
26 und sie wieder nüchtern werden aus dem Fallstrick des Teufels heraus, von dem sie lebendig gefangen worden sind für seinen Willen.

Philipper 2,21:

21 denn sie suchen alle das Ihre, nicht das, was Christi Jesu ist!

Philipper 3,17-19:

17 Werdet meine Nachahmer, ihr Brüder, und seht auf diejenigen, die so wandeln, wie ihr uns zum Vorbild habt.
18 Denn viele wandeln, wie ich euch oft gesagt habe und jetzt auch weinend sage, als Feinde des Kreuzes des Christus;
19 ihr Ende ist das Verderben, ihr Gott ist der Bauch, sie rühmen sich ihrer Schande, sie sind irdisch gesinnt.

Kolosser 2,8:

8 Habt acht, dass euch niemand beraubt durch die Philosophie und leeren Betrug, gemäß der Überlieferung der Menschen, gemäß den Grundsätzen der Welt und nicht Christus gemäß.

Titus 1,10-16:

10 Denn es gibt viele widerspenstige und leere Schwätzer und Verführer, besonders die aus der Beschneidung.
11 Denen muss man den Mund stopfen, denn sie bringen ganze Häuser durcheinander mit ihrem ungehörigen Lehren um schändlichen Gewinnes willen.
12 Einer von ihnen, ihr eigener Prophet, hat gesagt: »Die Kreter sind von jeher Lügner, böse Tiere, faule Bäuche!«
13 Dieses Zeugnis ist wahr; aus diesem Grund weise sie streng zurecht, damit sie gesund seien im Glauben
14 und nicht auf jüdische Legenden achten und auf Gebote von Menschen, die sich von der Wahrheit abwenden.
15 Den Reinen ist alles rein; den Befleckten aber und Ungläubigen ist nichts rein, sondern sowohl ihre Gesinnung als auch ihr Gewissen sind befleckt.
16 Sie geben vor, Gott zu kennen, aber mit den Werken verleugnen sie ihn, da sie verabscheuungswürdig und ungehorsam und zu jedem guten Werk untüchtig sind.

Das gilt für jeden, der Ausreden sucht, warum er eine Gemeinde oder einen Bruder nicht verlassen soll, wenn diese Sünder sind und andere mitziehen in ihren Sünden. Jeder, der sie nicht verlässt, gibt durch diese Tat Zeugnis, dass er kein Christ ist, sondern mit den Sünden der Gemeinde oder des Bruders einverstanden ist und zu ihm hält und ihn deckt und unterstützt. Wer dann auch noch behauptet, dass er die Sünden verurteilt, aber trotzdem da bleibt, egal aus welchem Grund oder Ausrede, ist ein Lügner.

Hebräer 13,9:

9 Lasst euch nicht von vielfältigen und fremden Lehren umhertreiben; denn es ist gut, dass das Herz fest wird, was durch Gnade geschieht, nicht durch Speisen, von denen die keinen Nutzen hatten, die mit ihnen umgingen.

2. Petrus 2,1-3:

1 Es gab aber auch falsche Propheten unter dem Volk, wie auch unter euch falsche Lehrer sein werden, die heimlich verderbliche Sekten einführen, indem sie sogar den Herrn, der sie erkauft hat, verleugnen; und sie werden ein schnelles Verderben über sich selbst bringen.
2 Und viele werden ihren verderblichen Wegen nachfolgen, und um ihretwillen wird der Weg der Wahrheit verlästert werden.
3 Und aus Habsucht werden sie euch mit betrügerischen Worten ausbeuten; aber das Gericht über sie ist längst vorbereitet, und ihr Verderben schlummert nicht.

Jakobus 5,19-20:

19 Brüder, wenn jemand unter euch von der Wahrheit abirrt, und es führt ihn einer zur Umkehr,
20 so soll er wissen: Wer einen Sünder von seinem Irrweg zur Umkehr führt, der wird eine Seele vom Tod erretten und eine Menge Sünden zudecken.

Titus 3,9-11:

9 Die törichten Streitfragen aber und Geschlechtsregister, sowie Zwistigkeiten und Auseinandersetzungen über das Gesetz meide; denn sie sind unnütz und nichtig.
10 Einen sektiererischen Menschen weise nach ein- und zweimaliger Zurechtweisung ab,
11 da du weißt, dass ein solcher verkehrt ist und sündigt und sich selbst verurteilt hat.

Auch hier finden wir wieder die 3 Ermahnungsschritte.

Hebräer 13,22:

22 Ich ermahne euch aber, ihr Brüder, nehmt das Wort der Ermahnung an; denn ich habe euch mit wenigen Worten geschrieben.

Das waren alle Bibelstellen, die von Ermahnungen und Richten und Urteilen in der Gemeinde sprechen und ich denke, dass es genug Stellen sind, die uns wachrütteln sollten. Wem diese Stellen nicht reichen oder immer noch Ausreden sucht, dem ist nicht mehr zu helfen und er hat sein Urteil über sich gesprochen und wird sich in der Hölle wieder finden. Es gibt keine Ausreden. Nur das Wort Gottes hat Recht und jeder, der es nicht begreift, hat Unrecht.

Aber jeder kann handeln wie er will und jedem steht es frei, die Gemeinde zu besuchen und zu unterstützen, die er will, aber muss dafür einmal gerade stehen.

Bis jetzt habe ich gezeigt, wann und wie man Gemeinden oder Brüder verlassen soll. Was aber tun, wenn man keine Gemeinde besuchen kann und wenn alle falsch sind? Was kommt nachdem man eine Gemeinde verlassen hat? Da fühlt man sich alleine und verlassen und denkt, dass man der einzige Gläubige im Land ist. Dann kommen Zweifel auf, denn es kann nicht sein, dass so viele Christen in die Hölle gehen werden und man der einzige ist, der gerettet wird.
Diese Gedanken hatte schon einer in der Bibel und auch er hat sich so gefühlt, aber Gott hat ihn eines Besseren belehrt. Es war Elia in 1. Könige 19,14 und in Vers 18 antwortet ihm Gott darauf:

14 Er sprach: Ich habe heftig geeifert für den HERRN, den Gott der Heerscharen, denn die Kinder Israels haben deinen Bund verlassen, deine Altäre niedergerissen und deine Propheten mit dem Schwert umgebracht; und ich allein bin übrig geblieben, und sie trachten danach, mir das Leben zu nehmen!
15 Aber der HERR sprach zu ihm: ...
18 Ich aber habe in Israel siebentausend übrig bleiben lassen, nämlich alle, die ihre Knie nicht gebeugt haben vor Baal und deren Mund ihn nicht geküsst hat!

So ist es auch heute mit den Gläubigen. Man findet sie kaum noch in Gemeinden, wie man sie auch in Israel nicht mehr im Tempel gefunden hat, weil da Götzen standen. Somit waren die Gläubigen gezwungen für sich alleine oder in kleine Gruppen in Hauskreisen Gottesdienst zu halten und so ist es auch heute. Ich selber stehe auch alleine im Glauben in meiner Gegend und ich kenne noch einen Gläubigen in meiner Gegend, der auch seine Gemeinde verlassen will, aber es nicht schafft, weil er sonst alleine ist, aber zu weit von uns weg wohnt, damit wir ein Hauskreis bilden können. Somit unterstützt er immer noch diese Gemeinde, allein durch seine Anwesenheit.
Ich bin mir sicher, dass es noch viele andere Gläubige wie mich gibt, die alleine sind. Aber es ist besser alleine Gottesdienst zu machen, als mit anderen zu heucheln und zu sündigen.
Wenn es Gottes Wille sein sollte, wird er auch solche Gläubige zusammenführen. Dafür muss man aber zuerst die Gemeinde verlassen, damit die anderen alleinstehenden Gläubigen sehen, dass man nicht zur Irrlehrengemeinde gehört und dann wird man auch von solchen Gläubigen auch angesprochen. Aber so lange man immer noch in die Sündengemeinde geht, wird man auch kein Kontakt zu echten Gläubigen bekommen, allein aus dem Grund, weil Gott nicht mit denen ist, die in so eine Gemeinde sind. Erst wenn man Gott gehorcht und die Gemeinde verlässt, kann man auch von Gott gesteuert werden. Bis dahin ist eine Blockade zwischen beiden.
Gott verlangt zuerst Gehorsam und blindes Vertrauen und dann erst kann er uns segnen. Zuerst müssen wir uns zu ihm bekehren, bevor wir seine Kinder sein können und er in uns kommen kann. Er hat den ersten Schritt getan, indem er uns seine Hand ausgestreckt hat und uns alle Bedingungen geschaffen hat, damit wir zu ihm kommen können, auch durch den Kreuzestod Jesu, der uns die Sünden vergeben kann. Den nächsten Schritt müssen wir tun. Wer immer noch darauf wartet, dass Gott auch den nächsten Schritt tut und ihn persönlich in Form einer Erscheinung oder Prophezeiung anspricht, wird lange warten müssen oder es kommt dann der Teufel durch einen Charismatiker oder Pfingstler und gibt ihm sein Wunder, das er haben will. Aber beide Varianten führen nicht zu Gott, sondern zum Teufel.

Es ist auch keine Ausrede, wenn eine Frau sagt, dass sie ihrem Mann untertan und gehorsam sein muss und wenn er in eine Sündengemeinde geht und die Frau auch dazu anleitet oder sogar zwingt, ist es die Pflicht der Frau diesem Sündentreiben fern zu bleiben, denn auch bei den Frauen gilt wie bei den Männern: An erster Stelle muss Gott stehen und dann der Mann oder die Frau und dann die Kinder und alles andere. Wer den Mann vor Gott stellt, wird auch mit dem Mann untergehen und verloren gehen. Die Frau ist zuerst Gott verpflichtet und dann dem Mann. Wenn der Mann also Gott widerspricht, muss die Frau Gott gehorchen und nicht dem Mann.

Wer die Gemeinde vor Gott stellt, wird auch mit der Gemeinde in die Hölle landen, wenn die Gemeinde Gott widerspricht.

Wer denkt, dass er in der falschen Gemeinde bleiben muss, um die Gemeinde zu retten oder andere Mitglieder zu retten, wird auch mit der Gemeinde zugrunde gehen. Außerdem gibt er der Gemeinde und den Mitgliedern das falsche Zeugnis. Erst durch sein Austreten aus der Gemeinde bezeugt er, dass er mit den Sünden der Gemeinde nicht einverstanden ist und erst dann können ihm andere Mitglieder folgen und nur so wird er diese Mitglieder retten können. Wenn er aber weiter in dieser Gemeinde bleibt, werden auch die anderen Mitglieder bleiben und nichts wird sich ändern.

Wer behauptet, dass Gott ihm noch nicht gezeigt hat, dass er die Gemeinde verlassen soll, obwohl sie falsch ist, ignoriert alle oben genannten Bibelstellen und somit auch das Wort Gottes. Er kann nicht erwarten, dass Gott einen Engel schickt, der ihm alles nochmal sagt, was er in der Bibel schon gesagt hat. In diesem Fall wird er wie der Reiche von Lazarus sein und Gott wird ihm das Gleiche sagen: Die Lebenden haben Mose und die Propheten. In unserem Fall also die Bibel. Wer nicht auf die Bibel hört, wird auch nicht auf einen Toten hören, der vom Himmel herunterkommt und es ihm sagt. Wer also nicht auf die Bibel hört und auf ein Wunderwort wartet, wird lange warten. Gott hat in der Bibel alles gesagt, was er zu sagen hat. Alles andere bekommt man durch Erkenntnisse und Offenbarungen, wenn man ein echter Gläubiger ist und sich an die ganze Bibel hält. Wer aber zuerst eine Offenbarung haben will, bevor er etwas ändert, hat keinen Glauben und ist kein Christ oder nur ein Scheinchrist.

Das sind einige der Ausreden, die mir bekannt waren, denen ich hiermit die Ausreden weggenommen habe. Wer nur nach Ausreden sucht, wir auch nur Ausreden finden und keinen Glauben.

Jeder muss anfangen zuerst zu sich selbst ehrlich zu sein und zu gestehen, in welcher Lage er sich befindet und ob es Änderungsbedarf gibt. Gibt es Änderungsbedarf, darf man nicht zögern, streng nach der Bibel zu handeln. Denn so zeigen wir, dass wir Gott gehorsam sind und an ihn glauben.

Die Gesetze sind einfach und für jeden verständlich. Keiner kann behaupten, dass er sie nicht versteht oder dass sie zu schwer sind. Denn die Gesetze hat Gott für den Menschen gemacht, damit er sie tun kann und nicht damit er eine Beschäftigung hat und ständig versuchen muss, sie zu befolgen.

Damit müsste alles zu diesem Thema gesagt sein. Jeder entscheidet was er annimmt und was nicht und wie er weiter vorgeht.

Reply Edited on 02/22/2020 02:55 PM.

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