Opferungen und ihre Hintergründe

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Opferungen und ihre Hintergründe

from admin on 06/22/2021 06:33 PM

Ich habe absichtlich zu allen Behauptungen keine Bibelstellen als Nachweis geschrieben, weil diese in der ganzen Bibel zerstreut sind und viele davon in der Bibel nur ansatzweise stehen und man sie nur erkennt, wenn man von Gott die Augen dafür geöffnet bekommt und weit über das Geschriebene hinausgehen. Wer trotzdem Belege haben will, kann nachfragen, aber sollte sich auf eine längere Konversation einstellen, denn in jeder Behauptung steckt die ganze Bibel dahinter und man müsste sie mit der ganzen Bibel erklären, wenn man tiefer einsteigen will.

Aber der grobe Überblick steht in 1. Mose 1-4 und genauere Bibelstellen habe ich in meinem Vortrag "Die 3-Einigkeit" geschrieben.

Das Thema Opfern ist im Alten Testament sehr detailliert beschrieben und nimmt mehrere Kapiteln in der Bibel ein. Demnach kann jeder gut nachlesen, wie man opfern soll und wann und zu welchen Anlässen. Aber warum muss man opfern? Alle wissen, dass man Opfern musste, damit seine Sünden vergeben werden konnten. Aber warum musste man dafür opfern und heute nicht mehr? Warum kann man nicht Pflanzen opfern und es muss unbedingt ein Tier dafür getötet werden? Es ist doch barbarisch, dass ein anderes unschuldiges Lebewesen für meine Fehler büßen muss.



Die Welt der Menschen



Um das alles verstehen zu können, müssen wir am Anfang der Bibel und der Zeiten zurückblicken, als Gott diese Welt gemacht hat und die Naturgesetze dafür.

Das erste Gesetz in Verbindung mit Opferungen finden wir bei der Erschaffung der Menschen in 1. Mose 1,29:

29 Und Gott sprach: Siehe, ich habe euch alles Gewächs auf Erden gegeben, das Samen trägt, auch alle Bäume, an welchen Früchte sind, die Samen tragen; sie sollen euch zur Nahrung dienen;

Also waren die Menschen Veganer. Die Tiere waren nur Dekoration für diese Welt und den Menschen, um Gesellschaft zu haben. Auch sie waren alle Veganer.
Aber es gab noch ein Gesetz:

1. Mose 2,16-17:

16 Und Gott der Herr gebot dem Menschen und sprach: Von jedem Baum des Gartens darfst du nach Belieben essen;
17 aber von dem Baum der Erkenntnis des Guten und des Bösen sollst du nicht essen; denn an dem Tag, da du davon ißt, mußt du gewißlich sterben!

Der Mensch konnte also alles machen, was er wollte. Er hatte nur ein einziges Verbot. Gott stellte mitten im Garten Eden, in den er Adam und Eva reinsetzte, einen Baum, der die Menschen das Gute und Böse erkennen ließen. Denn Adam und Eva waren nur gut geschaffen, denn Gott macht nichts Böses oder Schlechtes. Die ganze Schöpfung war gut und es gab kein Böses. Der Mensch wusste nicht einmal was Böse ist. Er wurde von Gott gemacht und hat auch Gott gehorcht und Gott als Gott gedient und angebetet. Der Mensch gehörte also Gott allein.
Ein anderes Naturgesetz lautet: "Dem, den du gehorchst und dienst, der ist dein Herr und Gott."
Die Menschen kannten aber nur Gott als Gott und hatten also keine Wahl, bis Satan die Menschen verführte. Das lief folgendermaßen ab:

Die Welt der Engel

Satan war am Anfang vor der Schöpfung dieser Welt der schönste und weiseste Engel und der Chef aller Engel, also ein Erzengel, und hieß Luzifer. Deswegen war er auch eitel. Nachdem Gott die Welt der Menschen gemacht hatte und den Menschen sogar mit mehr Fähigkeiten, als die Engel, und sogar nach seinem Ebenbild, und auch mit einer viel schöneren Welt, als die der Engel, und die sich sogar selbständig vermehren konnten, ist aus der Eitelkeit Luzifers, Eifersucht und Neid geworden, denn es gab jetzt Wesen, die viel besser waren als er und die Gott sogar mehr liebte, als ihn und die Engel. In dem Augenblick ist er böse geworden und das Böse wurde geboren und aus Luzifer wurde Satan und aus der schönsten Kreatur wurde die hässlichste Kreatur. Deswegen wollte Satan Gott von seinem Thron stoßen und seinen Platz einnehmen. Aber Gott war unbesiegbar und zigtausend mal mächtiger als Satan und Satan hätte keine Chance gegen ihn in einem Kampf. Deswegen wollte ihm Satan alles wegnehmen, was Gott geschaffen hatte, damit alle Wesen ihn als Gott annehmen und ihn anbeten und nicht mehr Gott. Somit wäre Gott ein einsamer Gott ohne Diener und Nachfolger und hätte keine Gemeinschaft mehr mit seinen Wesen gehabt, die er eben dafür geschaffen hatte. Aber Satan musste jedes einzelne Wesen auf seiner Seite bringen und es verführen, denn die Wesen hatten ihren eigenen Willen und konnten wählen was sie tun. Also fing Satan an, unmittelbar nach der Erschaffung der Menschen, mit der Verführung der Engel und brachte 1/3 aller Engel auf seiner Seite, die dann zu Dämonen wurden. Dafür hatte er aber nur eine begrenzte Zeit und musste sich beeilen. Nachdem sich alle Engel entschieden haben, wem sie gehorchen wollten und die Fronten klar waren, stand es fest, dass das Böse nicht mit dem Guten an einem Ort zusammen existieren konnten und sie sich trennen mussten. Es gab aber nur zwei Welten. Also mussten die abtrünnigen Engel in die Welt der Menschen verbannt werden. Diese wollten aber natürlich nicht freiwillig gehen, deswegen gab es ein Krieg in der Engelwelt. Es war klar, dass 1/3 gegen 2/3 keine Chance haben, ohne dass sich Gott einmischen musste, und so wurden die bösen Engel vertrieben. Aber ein Teil der Menschenwelt konnten sie auch nicht sein, weil diese zwei Welten getrennt waren und die Menschen die Dämonen nicht einmal sehen konnten. Die Dämonen konnten zwar die Welt der Menschen sehen, wie die Engel auch, aber nicht anfassen. Aber auch da gab es ein Schlupfloch. Nämlich das Naturgesetz, dass jedes Wesen seinen Herrn und Gott aussuchen kann und dieser dann Macht über dieses Wesen bekommt. So ist Satan der Gott der Dämonen geworden.

Als Satan gesehen hat, dass er von der Engelwelt verbannt wurde und sein Plan, Gott vom Thron zu stoßen, misslungen war, wollte er dann wenigstens die Welt der Menschen besitzen und die Menschen sollten ihn als Gott annehmen und nicht mehr Gott. Da er aber keinen Zugriff auf dieses Welt hatte, musste er einen anderen Weg finden, wie er mit den Menschen in Kontakt treten konnte, um sie zu verführen. Also suchte er sich das listigste Tier auf der Welt aus, durch das er zu den Menschen sprechen konnte, und das war die Schlange. Also ermächtigte er sich einer Schlange und ging zu Eva und da er sehr weise war und gesehen hat, wie Gott die Menschen geschaffen hatte, kannte er auch die Schwachstellen der Menschen, die er ausnutzte. Da Eva als Frau das schwächere Glied war, suchte er sich sie als erstes Opfer aus, um durch sie dann zu Adam zu reden und ihn zu verführen, denn die Schwäche des Mannes ist laut Naturgesetz die Frau und die Schwäche der Frau sind schöne Dinge. Deswegen redete Satan zu Eva und machte ihr die verbotene Frucht schön und begierig und sagte ihr, dass sie keinesfalls sterben wird, sondern Gutes und Böses erkennen könnte und so sein wird wie Gott, wenn sie davon isst. Er sagte ihr natürlich nicht, dass wenn sie davon isst, somit das Gesetz Gottes verwerfen würde und somit Gott auch als Gott und statt dessen Satan als Gott annehmen würde, weil sie ihm gehorcht hat und er somit Macht über sie bekommt und sie in Besitz nehmen kann und sie kontrollieren und beeinflussen kann wie er will. Also aß sie von der verbotenen Frucht und sofort drang Satan in sie ein und sie wurde böse. Mit der List der Frau ging jetzt Eva, gedrängt durch Satan, zu Adam und verführte ihn, von der Frucht zu essen. Adam wusste natürlich was das für eine Frucht war und wollte sicher nicht davon essen, denn er wollte nicht sterben. Aber die Frau bedrängte ihn mit ihrer List und Schmeicheleien und sagte ihm, was auch heute alle hinterlistigen Frauen zu den Männern sagen, wenn sie etwas von ihnen erzwingen wollen: "Wenn du das nicht machst, heißt das, dass du mich nicht liebst und ich werde dich verlassen." Auf diese Masche fallen fast alle Männer herein, weil die Frauen somit die Schuld am Problem den Männern geben und sie dann verantwortlich sind, wenn alles kaputt geht. Und da die Männer an die Frauen gebunden sind, geben sie in den meisten Fällen nach. So auch Adam. Er wollte Eva nicht verlieren, weil sie die einzige Frau auf der Welt war und sehr hübsch. Man konnte ihr keinen Wunsch abschlagen. Ein anderes Naturgesetz sagt: "Um so schöner die Frau ist, desto stärker wird der Mann an sie gebunden sein und desto mehr Macht hat die Frau über den Mann." Deswegen ging der Plan Satans komplett auf und er konnte jetzt auch in den Mann eindringen. Somit besaß er jetzt auch alle Menschen auf der Welt, auch wenn es nur zwei waren. Satans Ziel war Adam, denn Gott hat Adam die ganze Welt übergeben, damit er über sie herrsche und sie verändere wie er wollte. Die Frau hat Gott Adam nur als Hilfe und zum Vermehren gegeben und somit viel schwächer und als den Mann gemacht, damit es eine Hierarchie auch bei den Menschen gäbe, damit sie sich nicht gegenseitig zerstörten.
Erst jetzt war Satan Gott über die Menschen und der Welt der Menschen, denn alles was dem Menschen gehört hatte und Macht darüber hatte, gehörte jetzt Satan, weil er die Menschen kontrollierte. Da die Menschen in seinem Besitz waren, waren auch alle Nachkommen der Menschen in seinem Besitz. Die Babys gehören also auch Satan, auch wenn sie mit den Sünden der Eltern nichts zu tun haben und unschuldig sind. Aber da sie den Menschen gehören, die sie geboren haben, gehören sie auch Satan. Besitz ist Besitz. Das ist auch ein Naturgesetz. Alles was auf dieser Welt passiert und wie die Welt gemacht ist, läuft nach festgelegten Naturgesetzen ab, die niemand ändern kann, außer Gott.

Vor dem Sündenfall hatte Gott jeden Tag Gesellschaft mit den Menschen im Garten Eden und sie waren wie beste Freunde und die Menschen konnten ihn sogar sehen und anfassen, als ob er ein Mensch wäre. Wenn der Mensch abends schlafen ging, ließ sie Gott in Ruhe und kam erst am nächsten Morgen wieder, wenn sie aufwachten, und es war eine optimale Harmonie zwischen beiden.
Aber am nächsten Morgen nach dem Sündenfall, als Gott die Menschen suchte, versteckten sie sich im Gebüsch vor Gott, weil sie ein schlechtes Gewissen hatten und außerdem erkannt haben, dass sie nackt waren, also ihre Schande. Gott war natürlich nicht dumm und wusste genau was passiert ist, aber musste trotzdem in der Kommunikationssprache der Menschen mit den Menschen reden und die Sache langsam angehen. Deswegen rief er zuerst die Menschen und tat so, als ob er nicht wusste wo sie waren und was passiert war. Dann banden sich die Menschen Feigenblätter um ihre Hüften, um ihre Schande zu bedecken und kamen raus aus ihren Verstecken. Dann fragte Gott, warum sie sich verstecken. Sie sagten, weil sie nackt sind und sich schämen. Dann fragte Gott, wer ihnen gesagt hat, dass sie nackt sind und ob sie etwa von dem verbotenen Baum gegessen haben. Denn nur so konnten sie das Böse erkennen und somit auch ihre Schande. Schande nicht nur körperlich, weil Gott ihre Geschlechtsteile sehen konnte, sondern auch geistlich, weil sie sich schämten, dass sie Gott verraten haben und ihn als Gott verworfen haben und einen anderen Gott angenommen haben. Sie fühlten sich so, als ob sie ihren einzigen und besten Freund getötet hätten, was sie auch getan haben.
Nach einer Schelte von Gott, wurden die Menschen und die Schlangen bestraft. Die Schlangen haben ihre Beine verloren und musste auf dem Bauch kriechen. Eva musste beim Gebären starke Schmerzen haben und ihr Verlangen war nach dem Mann, aber der Mann herrschte über sie. Adam musste sein Leben lang schwer arbeiten mit Schweiß und der Acker war verflucht und brachte ständig Unkraut hervor, mit dem Adam ständig kämpfen musste, um überleben zu können. Außerdem wurden die Menschen aus dem Garten rausgeworfen, damit sie nicht mehr vom Baum des Lebens essen konnten und ewig leben, wie es von Anfang war. Satan konnte nicht noch mehr bestraft werden, denn er war schon bestraft. Außerdem lautet das Naturgesetz: "Jeder ist für sein Handeln selbst verantwortlich und muss mit den Konsequenzen leben oder sterben."
In der Engelwelt wurde Satan nicht bestraft, weil er die Engel verführte, sondern die Engel wurden bestraft, weil sie Satan gehorchten. So auch bei den Menschen. Der Verführer wurde als erster bestraft, als er böse wurde. Mehr konnte er nicht bestraft werden und das wusste er. Deswegen konnte er es sich erlauben, die anderen auch zu verführen.

Außerdem war das wichtigste Problem noch nicht geklärt: Die Menschen mussten sofort sterben und die ganze Welt müsste vernichtet werden und alles wäre umsonst gewesen. Damit das nicht passiert, hat Gott eine Lösung gefunden und die Naturgesetze verändert. Die ersten Veränderungen waren die Bestrafung der Beteiligten, also Menschen und Schlangen. Eine andere Veränderung waren die Opferungen.


Der Sündenbock

Als die Menschen gesündigt haben und sich von Gott abgewandt haben und Satan zugewandt haben, gab es nur noch eine einzige Möglichkeit, wie die Menschen gerettet werden konnten, ohne dass sie sofort sterben mussten. Dieser Ausweg war, dass ein Wesen ohne Fehler und Sünde, an Stelle der Menschen sterben musste, also ein Erlöser, der von der Sünde erlöst und somit die Sünden der Menschen auf sich nimmt und dann selbst stirbt, stellvertretend für die Menschen, ein Bürger, der Bürgschaft ablegt für die Menschen, ein Stellvertreter, ein Messias.
Bei den Menschen gab es das nicht, weil alle Menschen Satan gehörten und schon böse waren. Bei den Engeln gab es das auch nicht, weil sie nicht perfekt und ohne Fehler waren, weil sie auch von Satan beeinflussbar waren und sind. Gott selbst konnte es nicht sein, weil sonst alle Welten zerstört wären und weil Gott selbst alle Welten ist und sich nicht selbst töten kann, sonst würde alles aufhören zu existieren. Es gibt aber noch eine andere Kreatur, die auch im Vortrag "Die 3-Einigkeit" genau beschrieben wird. Hier erwähne ich nur das Gröbste.

Bevor Gott die Welt der Menschen gemacht hatte, hat er die Welt der Engel gemacht und davor hat er eine Kreatur erschaffen, die ein Teil von ihm ist und unzertrennlich mit ihm verbunden ist: Seine Stimme. Als Gott alleine war, konnte er sich mit niemanden unterhalten oder Gemeinschaft haben und hat deswegen irgendwann angefangen mit seiner Stimme zu reden, die er aber als selbständige Kreatur erschuf. Seine Stimme ist also zu einer Kreatur geworden, die in Gott drin ist und ein Teil von ihm ist und unzertrennlich von ihm ist, so wie die Stimme eines Menschen im Menschen ist und unzertrennlich vom Menschen ist, nur mit dem Unterschied, dass der Mensch seine Stimme nicht verselbständigen kann. Also wenn Gott sprach, sprach er mit seiner Stimme und durch seine Stimme und kommunizierte ab sofort mit seiner Stimme. Diese Stimme ist zwar selbständig, aber kann sich nicht von Gott trennen und kann nicht gegen Gottes Willen handeln, so wie unsere Stimme das macht und die Klänge von sich gibt, die wir ihm befehlen. Diese Stimme ist also Gott selbst und handelt nur im Auftrag Gottes und macht nur das, was Gott will. Wenn Gott redet, redet seine Stimme. Jedes mal also, wenn Gott in der Bibel oder während seiner ganzen Existenz geredet hat, hat er durch seine Stimme geredet, so auch zu den Menschen Adam und Eva und zu den Engeln.
Gott hat also alles, was er gemacht hat, also alle Welten und Kreaturen, durch seine Stimme gemacht. Er hat nur gesprochen und seine Stimme hat es vollbracht.
Deswegen steht am Anfang der Bibel bei der Schöpfung bei allem was Gott gemacht hat: "Gott sprach ... und es geschah." Weil seine Stimme alles machte, was er sprach.
Diese Stimme ist ein sehr mächtiges Wesen, das ebenfalls wie Gott unbesiegbar ist, weil es ein Teil von Gott ist und Gott unbesiegbar ist und über alle Welten und Schöpfungen steht, weil es sie gemacht hat mit seinen eigenen "Händen".
Im Alten Testament tretet die Stimme Gottes als Engel auf oder in Menschengestalt, die es nur vorübergehend annimmt, um mit den Menschen zu reden, wie z.B. mit Abraham bei der Zerstörung von Sodom und Gomorra in 1. Mose 18-19 oder als Jakob mit ihm gekämpft hat in 1. Mose 33,25-33. Immer wenn die Rede von "der" Engel des Herrn ist, ist die Stimme Gottes direkt gemeint und wenn die Rede von irgend einem Engel ist, ist dann nur ein Engel gemeint, der aber auch das weiter gibt, was die Stimme Gottes gesagt hat.
Die Stimme Gottes wird als erstes in 1. Mose 3,8 erwähnt, als Gott Adam und Eva ruft, als sie sich vor ihm nach dem Sündenfall verstecken.
Im Neuen Testament wird die Stimme Gottes als das Wort Gottes bezeichnet, wie in Johannes 1,1-5, und später als Jesus.

So langsam verstehen wir jetzt woher der Wind weht. Jesus, der von Anfang an bei Gott war und selbst Gott ist und ein Teil von Gott ist, war als einzige Kreatur würdig und perfekt und ohne Sünde und auch unfähig zu sündigen, um die Sünden der Menschen auf sich zu nehmen, damit die Menschen nicht sofort sterben mussten und damit die Schöpfung weiter existieren konnte. Also musste Jesus als Mensch geboren werden, damit er Teil dieser Welt wird und damit er von den Menschen geopfert werden konnte. Denn in seiner Form als Gott, konnten ihn die Menschen nicht opfern. Die Stimme Gottes musste sich also als Mensch auf die Erde erniedrigen und den Menschen gleich werden. Ein Gott, der zu einem Menschen wird, um von den Menschen getötet zu werden, damit die Menschen weiter leben konnten. Was für ein Paradox? Aber der einzige Weg.
Die Menschen mussten also ihre Sünden auf das perfekte Wesen übertragen und es dann an ihrer Stelle töten. So starb ein anderer an ihrer Stelle und sie konnten weiter leben. Das nennt man opfern. Man besänftigt den Zorn Gottes, indem man für die Sünde eine Wiedergutmachung leistet, was Gott gefällt und er sich dann beruhigt.
Aber diese Kreatur konnte nicht auf der Stelle von Eva geboren werden, damit es als Mensch auf die Erde kommt, damit es von Adam und Eva geopfert wird und ab da keine Opferungen mehr nötig sein würden. Denn das Maß der Bosheit der Menschen war noch nicht groß genug. Also musste die perfekte Kreatur erst in ein paar tausend Jahren kommen und mit Vorankündigung durch Propheten, damit sich die Menschen vorbereiten konnten und ihn als Opfer annehmen.
Aber was ist bis dahin mit den Sünden? Die Sünden mussten neutralisiert werden, spätestens bevor der Mensch starb, damit er nicht in die Hölle ging und am besten sofort nach der Sünde, damit der Mensch nicht sein ganzes Leben lang verflucht war wegen der Sünde. Denn erst nach der Sühnung der Sünde, war die Sünde aufgehoben und der Mensch konnte weiter normal leben.

Opferungen

Um diese Frage zu klären, müssen wir wieder zurück gehen, wo wir in der Geschichte mit Adam und Eva aufgehört haben. Da hat Gott die Menschen aus dem Garten Eden hinausgeworfen und sie mit Strafen verflucht, denn die Frucht der Sünde ist der Fluch. Er hat ihnen auch gezeigt, wie sie weiter leben konnten und nicht sterben mussten, wenigstens für ein paar Jahre, bis sie sich vermehrt haben, was in der Zeit ca. 1000 Jahre waren.
Die Menschen mussten für ihre Sünden, für die sie sterben mussten, provisorisch ein anderes Tier opfern, bis das perfekte Opfer alle Sünden auf sich nahm, sowohl die aus der Vergangenheit, als auch die aus der Zukunft, aber nur, wenn dafür geopfert wurde. Deswegen hat Gott bestimmte Tiere ausgesucht, die er als Opfer akzeptierte, bis Jesus geopfert wurde. Deswegen hat Gott bzw. die Stimme Gottes bzw. Jesus in Form eines Engels Adam und Eva gezeigt, wie sie opfern sollen, damit ihre Sünden provisorisch aufgehoben wird. Als dann die Stimme Gottes als Mensch auf die Erde gekommen ist, konnten die Menschen endlich das echte Opfer opfern und somit waren alle provisorischen Opferungen und die Sünden dafür gelöscht.

Aber warum ein Tier und keine Pflanzen? Denn den Pflanzen macht es nichts aus, wenn sie geopfert werden. Tiere spüren aber die Qualen und den Tod.
Das Wesen, das geopfert werden soll, muss eben ein Lebewesen sein, wie die Menschen. Und ein Lebewesen ist nur das, was Blut in sich hat. Denn das Blut ist das Leben. Pflanzen haben kein Blut. Es muss also Blut von einem Tier fließen, damit nicht das eigene Blut fließen muss.
Denn genau das ist bei den ersten Opferungen vorgekommen. Adam und Eva hatten zuerst einen Sohn, der hieß Kain. Dann bekamen sie Abel. Als beide groß waren, wurde Kain Ackerbauer und Abel Schafhirte. Aber Kain war zu stolz, um zu seinem Bruder zu gehen und ein Schaf zu erbitten oder zu kaufen, um zu opfern. Deswegen hat er von seinem Ertrag von den Früchten geopfert. Natürlich galt das bei Gott nicht und Gott nahm dieses Opfer nicht an. Aber Abel opferte ein Schaf und sein Opfer nahm Gott an, weil er es richtig gemacht hatte. Daraufhin wurde Kain eifersüchtig auf Abel und lockte ihn aufs Feld und tötete ihn dort.
Wir sehen also, dass eine Sünde zur nächsten führt, wenn man sich nicht besinnt. Aber diese Erfahrung hat sicher jeder schon mehrmals gemacht.
Aber Gott ließ diesen ersten Mord auf der Erde nicht ungestraft und verbannte Kain mit seiner Familie in ein fremdes Land.

Das sind die Hintergründe der Opferungen, deswegen mussten die Menschen opfern.
Aber nach der Opferung Jesu, war kein Opfer mehr nötig, weil ein anderes geistliches Zeitalter begonnen hatte und man nur noch um Vergebung bitten musste, weil das perfekte Opfer schon geopfert wurde und dieses Opfer hatte das Recht jede Sünde zu vergeben, weil es alle Sünden auf sich genommen hat für alle Zeiten und alle Menschen und hat somit Satan die geistliche Herrschaft und Besitz über die Menschen weggenommen, die an ihm glauben. Die Opferungen bestanden ab dann nicht mehr aus einem Tier, sondern aus einem Gebet.
Aber um die Sünden vergeben zu können, muss der Mensch sich von Satan zu Jesus bekehren, also das was Adam und Eva gemacht haben, muss jeder Mensch rückgängig machen und sich von Satan wieder zu Gott wenden und ihn als Gott wieder annehmen und ihm gehorchen. Denn wie gesagt, gehört jeder geborene Mensch Satan. Erst wenn der Mensch wieder zu Gott zurückkehrt, besteht wieder die geistliche Verbindung zwischen den Mensch und Gott und erst ab dann können ihm die Sünden vergeben werden. Diese Bekehrung zu Gott muss durch ein Ritual bestätigt werden, damit die Menschen auch sehen, dass dieser Mensch sich zu Gott bekehrt hat. Was geistlich passiert ist, muss auch irdisch geschehen. Dieses Ritual nennt man Taufe. Indem man ins Wasser komplett getaucht wird, symbolisiert das den Tod mit Jesus, also dass man mit Jesus gestorben ist, und indem man wieder aus dem Wasser rauskommt, symbolisiert das das neue Leben aus dem toten Leben davor. Man ist also mit Jesus gestorben und wieder auferstanden. Das muss man auch den Menschen zeigen, als Zeugnis, dass man ab sofort Gott gehört und sich von Satan befreit hat und dass man Gott wieder als Gott angenommen hat. Deswegen gilt die Taufe mit ein paar Tropfen auf den Kopf nicht. Der Körper muss in Wasser untergetaucht werden.
Die Menschen im Alten Testament, die geopfert haben, mussten sich auch zuerst zu Gott zurück wenden und dann opfern.
Deswegen sind Taufen als Baby ungültig. Man muss sich als Erwachsener zuerst bekehren und dann erst taufen lassen, denn nur als Erwachsener erkennt man all das, was ich geschrieben habe und was eine Bekehrung und ein neues Leben mit Gott bedeutet.
Um die Babys muss man sich keine Sorgen machen, dass sie in die Hölle gehen, wenn sie nicht getauft sind, denn wenn man unmündig ist sich zu bekehren, wird das auch nicht zur Last gelegt und die Kinder gehen trotzdem im Himmel. Das hat die Kirche nur eingeführt, um noch mehr Geld von den Menschen zu nehmen.
Wenn man sich aber als Erwachsener nicht bekehrt, geht man in die Hölle zu dem Gott, dem man angehört hat auf der Erde. Wenn man sich bekehrt, geht man im Himmel zu Gott, dem man angehört hat auf der Erde. Jeder Mensch geht also nach seinem Tod zu seinem Gott. Wer also nicht in die Hölle will, muss sich bekehren.

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