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Die 7 Briefe in der Offenbarung und ihre Bedeutungen

from admin on 05/25/2020 05:58 PM

Als der Apostel Johannes auf der Insel Patmos gefangen war, hat er die Offenbarung von Gott in mehreren Visionen bekommen. Kurz gesagt handelt die Offenbarung von der gesamten Zukunft der irdischen und himmlischen Welt, von dem Zeitpunkt der Visionen beginnend, bis zum Ende der Welt und der Ewigkeit, die nach der Auflösung der Welt sein wird. Dabei beginnen die Visionen mit 7 Briefen, die auf dem ersten Blick an 7 Gemeinden in der heutigen Türkei adressiert waren. Um diese Briefe geht es in diesem Vortrag. Wir werden sehen, was die Briefe auf dem zweiten Blick bedeuten und wer die Gemeinden sind, an die sie adressiert sind und was sie mit uns in der heutigen Zeit zu tun haben.

Die Briefe stehen in Offenbarung Kapitel 2-3 und sind an folgenden Gemeinden adressiert:

1. Ephesus
2. Smyrna
3. Pergamus
4. Thyatira
5. Sardes
6. Philadelphia
7. Laodizea

Diese Gemeinden gab es damals auch tatsächlich in den gleichnamigen Städten.

Es gibt eine weit verbreitete Theorie über diese Briefe, die sagt, dass die Briefe an bestimmte Zeitabschnitte adressiert sind, von dem Zeitpunkt der Niederschrift der Offenbarung, bis zur Trübsal und dem Antichrist. Dabei werden die Briefe in der gleichen Reihenfolge belassen, wie sie in der Offenbarung geschrieben sind. Demnach ist der erste Brief in der Zeit Johannes datiert und der letzte in unserer Zeit, weil wir im letzten Zeitabschnitt vor der Trübsal leben.

Diese Theorie ist eindeutig falsch und kann nur anhand eines einzigen Briefes widerlegt werden, nämlich des zweiten Briefes an die Gemeinde von Smyrna. Denn dieser Brief ist kurz gesagt in die Zukunft datiert. Was das genau bedeutet, sage ich weiter unten genauer, wenn wir diesen Brief genauer ansehen.

Sehen wir uns also die Briefe im Detail an. Dafür brauchen wir auch das 1. Kapitel, denn da präsentiert sich Jesus selbst als die Person, die Johannes die Visionen zeigt und zwar mit verschienen Eigenschaften, die auch in den Briefen vorkommen:

Offenbarung 1:

1 Offenbarung Jesu Christi, die Gott ihm gegeben hat, um seinen Knechten zu zeigen, was rasch geschehen soll; und er hat sie bekannt gemacht und durch seinen Engel seinem Knecht Johannes gesandt,
2 der das Wort Gottes und das Zeugnis Jesu Christi bezeugt hat und alles, was er sah.
3 Glückselig ist, der die Worte der Weissagung liest, und die sie hören und bewahren, was darin geschrieben steht! Denn die Zeit ist nahe.
4 Johannes an die sieben Gemeinden, die in Asia sind: Gnade sei mit euch und Friede von dem, der ist und der war und der kommt, und von den sieben Geistern, die vor seinem Thron sind,
5 und von Jesus Christus, dem treuen Zeugen, dem Erstgeborenen aus den Toten und dem Fürsten über die Könige der Erde. Ihm, der uns geliebt hat und uns von unseren Sünden gewaschen hat durch sein Blut,
6 und uns zu Königen und Priestern gemacht hat für seinen Gott und Vater – Ihm sei die Herrlichkeit und die Macht von Ewigkeit zu Ewigkeit! Amen.
7 Siehe, er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen, auch die, welche ihn durchstochen haben; und es werden sich seinetwegen an die Brust schlagen alle Geschlechter der Erde! Ja, Amen.
8 Ich bin das A und das O, der Anfang und das Ende, spricht der Herr, der ist und der war und der kommt, der Allmächtige.
9 Ich, Johannes, der ich auch euer Bruder bin und mit euch Anteil habe an der Bedrängnis und am Reich und am standhaften Ausharren Jesu Christi, war auf der Insel, die Patmos genannt wird, um des Wortes Gottes und um des Zeugnisses Jesu Christi willen.
10 Ich war im Geist am Tag des Herrn, und ich hörte hinter mir eine gewaltige Stimme, wie von einer Posaune,
11 die sprach: Ich bin das A und das O, der Erste und der Letzte!, und: Was du siehst, das schreibe in ein Buch und sende es den Gemeinden, die in Asia sind: nach Ephesus und nach Smyrna und nach Pergamus und nach Thyatira und nach Sardes und nach Philadelphia und nach Laodizea!
12 Und ich wandte mich um und wollte nach der Stimme sehen, die mit mir redete; und als ich mich umwandte, da sah ich sieben goldene Leuchter,
13 und mitten unter den sieben Leuchtern Einen, der einem Sohn des Menschen glich, bekleidet mit einem Gewand, das bis zu den Füßen reichte, und um die Brust gegürtet mit einem goldenen Gürtel.
14 Sein Haupt aber und seine Haare waren weiß, wie weiße Wolle, wie Schnee; und seine Augen waren wie eine Feuerflamme,
15 und seine Füße wie schimmerndes Erz, als glühten sie im Ofen, und seine Stimme wie das Rauschen vieler Wasser.
16 Und er hatte in seiner rechten Hand sieben Sterne, und aus seinem Mund ging ein scharfes, zweischneidiges Schwert hervor; und sein Angesicht leuchtete wie die Sonne in ihrer Kraft.
17 Und als ich ihn sah, fiel ich zu seinen Füßen nieder wie tot. Und er legte seine rechte Hand auf mich und sprach zu mir: Fürchte dich nicht! Ich bin der Erste und der Letzte
18 und der Lebende; und ich war tot, und siehe, ich lebe von Ewigkeit zu Ewigkeit, Amen! Und ich habe die Schlüssel des Totenreiches und des Todes.
19 Schreibe, was du gesehen hast, und was ist, und was nach diesem geschehen soll:
20 das Geheimnis der sieben Sterne, die du in meiner Rechten gesehen hast, und der sieben goldenen Leuchter. Die sieben Sterne sind Engel der sieben Gemeinden, und die sieben Leuchter, die du gesehen hast, sind die sieben Gemeinden.

Vers 1-9 ist die Einleitung eines Briefes, die zur damaligen Zeit üblich war. In dieser Einleitung steht der Verfasser/Absender, Empfänger und ein kurzes Grußwort. Das Grußwort kann mehrere Sätze bzw. Verse enthalten, wie wir auch in den anderen Briefen sehen, z.B. von Paulus. Wenn man sich persönlich getroffen hat, hat die Begrüßung damals auch ein paar Minuten gedauert und wenn man es eilig hatte, konnte man sich nicht mit jedem so lange unterhalten. Deswegen hat Jesus seinen 70 Jüngern in Lukas 10,4 gesagt, sie sollen niemanden auf dem Weg grüßen, als er sie zur Evangelisation ausgesandt hatte.

In Vers 7 greift Johannes etwas aus seinen Visionen vor, was er später genauer beschreibt, nämlich die Wiederkunft Jesu, wenn er als Retter und König kommt, um den Antichristen zu besiegen und das 1000-jährige Reich aufzurichten.

Ab Vers 10 gehen die Visionen los. In der ersten Vision stellt sich die Person, die mit ihm spricht, als Jesus vor, nicht mit Namen, sondern mit seinen Eigenschaften, die nur er für sich in der ganzen Bibel beansprucht. Diese Eigenschaften sind:

1. Er ist das A und das O, der Erste und der Letzte
2. Steht mitten unter den 7 goldenen Leuchtern
3. Sohn des Menschen
4. Bekleidet mit einem Gewand, das bis zu den Füßen reichte, und um die Brust gegürtet mit einem goldenen Gürtel
5. Kopf und Haare weiß wie Schnee
6. Augen wie eine Feuerflamme
7. Füße wie schimmerndes Erz
8. Stimme wie Rauschen vieler Wasser
9. 7 Sterne/Engel/Geister Gottes in der rechten Hand
10. Aus seinem Mund ein scharfes, zweischneidiges Schwert
11. Angesicht leuchtet wie die Sonne
12. War tot und lebt in Ewigkeit
13. Hat Schlüssel des Totenreiches und des Todes

Was diese Symbole im Einzelnen bedeuten, ist nicht Thema dieses Vortrages, aber was die 7 Sterne und Leuchter bedeuten, sagt uns Jesus in Vers 20.
Die 7 Sterne sind die 7 Engel der 7 Gemeinden, die Jesus in der Hand hält und kontrolliert. Die Engel haben in ihrer Funktion zwar mehrere Aufgaben, aber hier sind sie nur als Beobachter und Boten/Melder eingesetzt und nicht als Beschützer. Beschützen gehört zwar auch allgemein zu den Aufgaben der Engel, aber nicht hier. Den Grund dafür werden wir gleich sehen.
Die 7 Leuchter sind die 7 Gemeinden selbst.
Alle anderen Symbole dienen an dieser Stelle nur, um die Person als Jesus klar zu identifizieren. Einige dieser Symbole kommen auch in den Briefen vor.

Die Briefe sind alle nach einem gleichen Schema aufgebaut.
1. Zuerst kommt eine Aufforderung an Johannes, den Brief an die jeweilige Gemeinde zu schreiben.
2. Dann folgt eine Präsentation und Identifikation Jesu als Verfasser mit einem oder zwei der o. g. Eigenschaften.
3. Dann folgt der Satz: "Ich kenne deine Werke ..." gefolgt mit der augenscheinlichen Eigenschaften der Gemeinde, also so, wie sich die Gemeinde zeigt oder vorgibt zu sein, und bei manchen sogar ein Lob.
4. Dann folgt eventuell eine Kritik und eine Bemängelung der Gemeinde, was die Gemeinde falsch macht.
5. Dann folgt eine Aufforderung zur Buße und zur Umkehr bzw. zur Unterlassung von bösen Werken.
6. Dann folgt der Satz: "Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt."
7. Dann folgt ein Versprechen einer himmlischen Belohnung, das man bekommt, wenn man das Böse überwindet.

Wir sehen hier die Unterteilung in 7 Teile, was auch ein Hinweis auf die Göttlichkeit ist, wobei der 7. Teil die himmlische Belohnung, also die Ewigkeit bedeutet, also die Vollendung des geistlichen Bestrebens, also das, was es in der ganzen Bibel symbolisiert.

Zu Punkt 2 will ich die Briefe aufzählen mit den Eigenschaften, mit denen sich Jesus ihnen vorstellt, um ein Überblick darüber zu geben und um mit den Eigenschaften Jesu zu vergleichen, die ich oben in den 13 Punkten aufgezählt habe.

1. Ephesus: Steht mitten unter den 7 goldenen Leuchtern (Punkt 2), 7 Sterne in der rechten Hand (Punkt 9)
2. Smyrna: Erster und Letzter (Punkt 1), war tot und lebt (Punkt 12)
3. Pergamus: scharfes, zweischneidiges Schwert aus seinem Mund (Punkt 10)
4. Thyatira: Sohn Gottes, Augen wie eine Feuerflamme (Punkt 6), Füße wie schimmerndes Erz (Punkt7)
5. Sardes: 7 Sterne/Engel/Geister Gottes in der rechten Hand (Punkt 9)
6. Philadelphia: hat Schlüssel des Totenreiches und des Todes (Punkt 13)
7. Laodizea: "Amen", treue und wahrhaftige Zeuge, Ursprung der Schöpfung Gottes bzw. Erster (Punkt 1)

Auch die Belohnungen der Überwinder und echten Gläubigen von Punkt 7 zähle ich auf:

1. Ephesus: essen von den Baum des Lebens, der in der Mitte des Paradieses Gottes ist
2. Smyrna: kein Leid von dem zweiten Tod
3. Pergamus: von dem verborgenen Manna zu essen geben, weißer Stein mit neuen Namen
4. Thyatira: Vollmacht über Heidenvölker, bekommt Morgenstern
5. Sardes: weiße Kleider, Name im Buch des Lebens und Bekenntnis vor Gott und Engel
6. Philadelphia: wird zu Säule im Tempel Gottes mit Namen Gottes, des Tempels und von Jesus
7. Laodizea: sitzen auf dem Thron Gottes mit Jesus

Alle Briefe sind zusammen zu betrachten und alle sind auch an alle Gemeinden adressiert und nicht nur an die genannte Gemeinde.
Den ersten Hinweis dafür finden wir in Kapitel 1,4, wo Johannes an alle 7 Gemeinden die Offenbarung schreibt. Also nicht nur die Briefe, sondern die ganze Offenbarung.
Den zweiten Hinweis finden wir in den Eigenschaften, mit denen sich Jesus den Gemeinden einzeln vorstellt, die aber alle zusammen gehören.
Den dritten Hinweis finden wir in dem Satz, den Jesus allen Gemeinden gleich sagt, aus dem 6. Punkt oben, denn da spricht er die Gemeinden in der Mehrzahl an.
Den vierten Hinweis finden wir in der Belohnung, die Jesus den Gemeinden einzeln verspricht, aber die Gläubigen werden alle diese Belohnungen bekommen.

Bevor ich mit den einzelnen Briefen ins Detail gehe, will ich eine Behauptung aufstellen, die ich erkannt habe, damit wir nach dieser Behauptung die Briefe untersuchen und sehen, wie sie damit in Verbindung stehen:
Die Briefe sind an christliche Gemeindearten oder Glaubensrichtungen gerichtet, die seit der Niederschrift der Offenbarung und die bis zur Wiederkunft Jesu als König existieren (werden). Diese Gemeinden existieren alle verteilt in dieser ganzen Zeitperiode über und nicht zeitlich nacheinander, wie in der o. g. Theorie, sondern je nachdem wann sie entstanden sind bzw. entstehen werden. Z.B. gab es als erste Gemeinde die Urgemeinde der Apostel, die sie aufgebaut und verbreitet haben, wie z.B. durch Paulus. Dann entstand die kath. und orthodoxe Kirche im Jahr 380, dann die ev. Kirche in 1517, dann die Mennoniten in 1525, dann die Amischen in 1693, dann die Mormonen in 1830, dann die Baptisten in 1835, dann die Adventisten in 1863, dann die Zeugen Jehovas in 1869, dann die Pfingstler in 1901, dann die Charismatiker in den 1960er. Das sind die bekanntesten Glaubensrichtungen.
Es gab auch noch kleinere Glaubensrichtungen, die immer wieder entstanden sind, so wie die echten Gläubigen, die wahre Gemeinde Jesu parallel existiert hat. Alle o. g. Gemeinden waren entweder von Anfang an Irrlehren oder sind zuerst als gute Gemeinden entstanden, aber mit der Zeit auch in Irrlehren versunken. So auch die Brüdergemeinde, die auch wie die meisten Gemeinden im 19. Jahrhundert entstanden ist und mittlerweile auch weltlich geworden ist. Deswegen gibt es heute nur noch vereinzelte Gläubige, die keine Gemeinden besuchen und nicht bei diesen Irrlehren oder Verweltlichungen mitmachen wollen. Diese sind sehr schwer zu finden, weil sie nicht so populär werden können wie die großen Gemeinden, weil sie sich in sehr kleinen Kreisen treffen, meist nur in Hauskreisen oder alleine mit der Familie ihre Gottesdienste machen, so wie ich mit meiner Familie.
So sind die Briefe jeweils an diese Gemeinden gerichtet und beschreiben auch sehr klar ihre Glaubensrichtungen und Irrlehren, in denen sie sich befinden.

Kommen wir nun zu den Details und den Beweisen meiner Behauptung. Zum Aufbau und Schema der Briefe werde ich nicht mehr im Einzelnen eingehen, denn diese habe ich oben schon behandelt. Als Nächstes werde ich nur noch auf den Kern der Briefe eingehen, nämlich die Glaubenseigenschaften der Gemeinden und welche Gemeindeart damit gemeint ist.

1. Brief: Ephesus = Brüdergemeinde


Offenbarung 2,1-7:

1 Dem Engel der Gemeinde von Ephesus schreibe: Das sagt, der die sieben Sterne in seiner Rechten hält, der inmitten der sieben goldenen Leuchter wandelt:
2 Ich kenne deine Werke und deine Bemühung und dein standhaftes Ausharren, und dass du die Bösen nicht ertragen kannst; und du hast die geprüft, die behaupten, sie seien Apostel und sind es nicht, und hast sie als Lügner erkannt;
3 und du hast [Schweres] ertragen und hast standhaftes Ausharren, und um meines Namens willen hast du gearbeitet und bist nicht müde geworden.
4 Aber ich habe gegen dich, dass du deine erste Liebe verlassen hast.
5 Bedenke nun, wovon du gefallen bist, und tue Buße und tue die ersten Werke! Sonst komme ich rasch über dich und werde deinen Leuchter von seiner Stelle wegstoßen, wenn du nicht Buße tust!
6 Aber dieses hast du, dass du die Werke der Nikolaiten hasst, die auch ich hasse.
7 Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem will ich zu essen geben von dem Baum des Lebens, der in der Mitte des Paradieses Gottes ist.

Die Gemeindeeigenschaften und Glaubensrichtlinien sind in Vers 2-4 folgende:

Positives:
• Bemühungen
• standhaften Ausharren
• erträgt nicht das Böse
• falsche Apostel geprüft und als Lügner erkannt
• hat Schweres ertragen
• standhaften Ausharren (zum 2. Mal)
• um Namen Jesu gearbeitet und ist nicht müde geworden

Negatives:
• hat die erste Liebe verlassen

Diese Eigenschaften passen perfekt auf die Brüdergemeinde, weil hier keine Rede ist von Irrlehren oder Götzen bzw. anderen Göttern, sondern sie ist in Prinzip eine perfekte Gemeinde, aber ist weltlich geworden, indem sie die erste Liebe, also die Liebe zu Jesus, verlassen hat und somit die Welt lieb gewonnen hat und weltliche Lehren in die Gemeinde gebracht hat und Bibelstellen und Gesetze ignoriert, die vor der Welt warnen.

2. Brief: Smyrna = Trübsalgemeinde


Offenbarung 2,8-11:

8 Und dem Engel der Gemeinde von Smyrna schreibe: Das sagt der Erste und der Letzte, der tot war und lebendig geworden ist:
9 Ich kenne deine Werke und deine Drangsal und deine Armut – du bist aber reich! – und die Lästerung von denen, die sagen, sie seien Juden und sind es nicht, sondern eine Synagoge des Satans.
10 Fürchte nichts von dem, was du erleiden wirst! Siehe, der Teufel wird etliche von euch ins Gefängnis werfen, damit ihr geprüft werdet, und ihr werdet Drangsal haben zehn Tage lang. Sei getreu bis in den Tod, so werde ich dir die Krone des Lebens geben!
11 Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem wird kein Leid geschehen von dem zweiten Tod.

Die Gemeindeeigenschaften und Glaubensrichtlinien sind in Vers 9-11 folgende:

Positives:

• Drangsal
• denkt sie wäre arm, aber ist reich
• erträgt Lästerung von Juden

Negatives:

• nichts

Diese Gemeinde gibt es noch gar nicht, sondern wird es erst in der Trübsalszeit geben, wenn Jesus die Gemeinde entrückt hat und die Gnadenzeit vorbei sein wird und die Christen, die sich dann noch bekehren, eine große Drangsal durchmachen müssen und für ihre eigenen Sünden sterben und leiden werden müssen, weil sie die Gnadenzeit verpasst haben. Denn Jesus holt seine Gemeinde erst im letzten Augenblick, bevor die Qualen, Plagen und Verfolgungen auf der Erde losgehen werden, um sie davor zu bewahren, weil sonst keiner bestehen wird können, wie es geschrieben steht. Die Entrückung geschieht auch nicht zu früh, damit die Menschen sich noch bekehren können.
Gnadenzeit bedeutet, dass Gott uns gnädig ist und unsere Sünden vergibt, nur wenn wir uns bekehren und um Vergebung bitten. Denn eigentlich müssten die Menschen sterben, wenn sie sündigen, wie Gott Adam und Eva gesagt hat. Aber damit sie noch leben konnten und der Tod noch ein paar Jahre hinausverzögert werden konnte und die Menschen sich vermehren konnten, hat Gott eine Lösung gefunden, nämlich dass ein anderes Lebewesen an Stelle der Menschen stirbt, also ein Tier. Deswegen musste ein Tier für die Sünden geopfert werden. Wer es nicht getan hat, ist nach seinem Tod in die Hölle gegangen. Wer geopfert hat und auch die Gesetze gehalten hat, kam ins Paradies, auf dem Schoß Abrahams und wird dort jetzt getröstet. Diese Tieropferungen waren aber nur Stellvertretend für das echte und ewige und reine Opfer, also Jesus. Denn die Tiere stehen auch unter dem Einfluss Satans, dem die Welt gehört, seit dem Sündenfall Adams und Evas im Paradies. Erst als Jesus am Kreuz gestorben ist, hat er alle vergangenen Sünden von den provisorischen Opfern seit Adam und Eva auf sich genommen und von allen Sünden, die noch in Zukunft nach dem Kreuzestod geschehen sind, die um Vergebung gebeten haben. Die Zeit zwischen dem Kreuzestod und der Entrückung ist die Gnadenzeit, weil man da weder ein anderes Tier töten und opfern muss, noch selber für seine Sünden sterben muss, sondern einfach nur Jesus als Opfer annehmen und auf ihn die Sünden legen und um Vergebung bitten muss. Dann ist Gott gnädig und vergibt.
Wenn also die Entrückung der Gemeinde kommt, ist sowohl die Gnadenzeit vorbei, als auch die Opferungszeit, die schon beim Kreuzestod geendet hat und von der Gnadenzeit abgelöst wurde. Somit muss dann jeder Gläubige für seine Sünden selbst sterben und zwar, wenn er vom Antichristen gefangen genommen wird oder bei einer der Plagen umkommt oder verhungert. Denn dann wird es auch keinen Schutz und keine Führung mehr von Gott geben, weil das die Zeit Satans ist, in der er auf der Erde wüten kann, wie er will. Deswegen bringt Gott vorher seine Gemeinde in Sicherheit.
Da diese Gemeinde in der Zukunft liegt, sagt Jesus auch nichts Negatives über sie und spricht in Vers 10 in der Zukunft über sie.
In der Trübsal werden auch nur die Menschen gläubig, die auch wirklich echte Gläubige sein werden und keine Scheinchristen, die bei der ersten Versuchung und beim ersten Widerstand aufgeben und vom Glauben abfallen und sich der Welt unterordnen. Deswegen sagt Jesus, dass sie denken, dass sie im Glauben arm sind, aber in Wirklichkeit sind sie reich, weil sie bis zum Lebensende durchhalten werden, egal was kommt.
Jesus spricht auch von Juden, die diese Christen lästern werden. Warum gerade Juden? Weil es dann keine Scheinchristen geben wird, die sie lästern werden, so wie es heute noch ist, die den echten Christen das Leben schwer machen.
Jesus sagt, dass sie sich nicht fürchten sollen von dem, was sie erleiden WERDEN, also in der Zukunft. Außerdem sagt er, dass sie sehr wohl leiden werden. Das sagt er sonst von keiner anderen Gemeinde, auch nicht in den Evangelien oder in den Briefen der Aposteln, denn in der Gnadenzeit ist die Gemeinde bzw. sind die echten Christen von Gott beschützt, gesegnet und geführt, dass ihnen kein Leid geschieht, außer für eine Versuchung oder um sie dadurch zu belehren und im Glauben zu stärken, dann aber nur kurzfristig.
Der Teufel wird viele von ihnen ins Gefängnis werfen, um sie 10 Tage lang zu prüfen. Das heißt nichts anderes, als dass er sie psychisch und physisch 10 Tage lang foltern und quälen wird, damit sie ihrem Glauben absagen und Gott fluchen, dann wird er sie frei lassen. Wenn nicht, wird er sie nach 10 Tagen töten. Das wird für die Gläubigen die Hölle auf Erden und sie werden sehr viel leiden müssen, bis sie dann durch den Tod von ihren Qualen erlöst werden. Aber dafür kommen sie auch ins Paradies, bis die Trübsalszeit vorbei sein wird. Dann wird es eine Hochzeit geben mit der entrückten Gemeinde und Jesus.
Jesus sagt auch, sie sollen treu bleiben, bis in den Tod. Somit ist der Tod dieser Christen in dieser Zeit gewiss.
Er sagt auch, dass ihnen die Krone des Lebens gegeben werden wird, wenn sie treu bleiben. Das ist auch eine Andeutung auf ihren Tod.
So auch das Versprechen, dass ihnen kein Leid geschehen wird von dem zweiten Tod, also von der Hölle und dem ewigen Tod. Stattdessen werden sie ewig leben im Himmel. Denn im zweiten Leben, nach dem irdischen Tod, folgt ein neues Leben im Himmel oder in der Hölle. Der Himmel wird als Leben bezeichnet, weil es da kein Leid gibt, sondern nur Freude und Liebe und wo es hell ist, wobei die Hölle der Tod ist, weil man da auf ewig gequält wird und Ängste hat und es dunkel ist.
Diese alle Eigenschaften können nur auf die Trübsal gedeutet werden und damit ist die Zeitaltertheorie der Briefe widerlegt.

3. Brief: Pergamus = katholische und orthodoxe Kirche


Offenbarung 2,12-17:

12 Und dem Engel der Gemeinde in Pergamus schreibe: Das sagt, der das scharfe zweischneidige Schwert hat:
13 Ich kenne deine Werke und [weiß,] wo du wohnst: da, wo der Thron des Satans ist, und dass du an meinem Namen festhältst und den Glauben an mich nicht verleugnet hast, auch in den Tagen, in denen Antipas mein treuer Zeuge war, der bei euch getötet wurde, da, wo der Satan wohnt.
14 Aber ich habe ein weniges gegen dich, dass du dort solche hast, die an der Lehre Bileams festhalten, der den Balak lehrte, einen Anstoß [zur Sünde] vor die Kinder Israels zu legen, sodass sie Götzenopfer aßen und Unzucht trieben.
15 So hast auch du solche, die an der Lehre der Nikolaiten festhalten, was ich hasse.
16 Tue Buße! Sonst komme ich rasch über dich und werde gegen sie Krieg führen mit dem Schwert meines Mundes.
17 Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt! Wer überwindet, dem werde ich von dem verborgenen Manna zu essen geben; und ich werde ihm einen weißen Stein geben und auf dem Stein geschrieben einen neuen Namen, den niemand kennt außer dem, der ihn empfängt.

Die Gemeindeeigenschaften und Glaubensrichtlinien sind in Vers 13-15 folgende:

Positives:

• hält am Namen Jesu fest
• hat den Glauben an Jesus nicht verleugnet

Negatives:

• wohnt beim Thron Satans
• Antipas, treuer Zeuge Jesu, wurde bei ihnen getötet, wo Satan wohnt
• hat Lehren der Nikolaiten/Götzen

Diese Eigenschaften passen perfekt auf die katholische und orthodoxe Kirche zu.
Sie halten sehr stur an ihre alten Traditionen fest, ohne sich verweltlichen zu lassen und glauben zwar an Jesus, aber haben neben Gott noch viele andere Götter, die sie anbeten, also die Heiligen und Maria, die sogar einen höheren Stellenwert hat, wie Jesus, weil sie seine Mutter ist und Jesus auf sie hören muss.
Durch den Zölibat bei den Priestern, treibt die kath. Kirche ihre Priester zu heimlichen Geschlechtsverkehr mit Huren und Nonnen in Klöstern, deren Babys heimlich nach der Geburt getötet und entsorgt wurden, bis die Abtreibung kam.
Das meint Jesus mit der Lehre der Nikolaiten.
Was noch viel schlimmer ist, ist die Schelte Jesu, dass diese Kirchen da sind, wo Satan wohnt und wo treue Zeugen Jesu getötet wurden und werden. Denn Gott hat in einem Tempel in Jerusalem gewohnt, somit wohnt Satan in den Tempeln der Götzen. Auf die kath. Kirche projiziert, sind die Tempeln die Kirchen, in denen dieser Götzenkult mit den Heiligen betrieben wird.
Auch hat die Kirche unzählige treue Gläubige als angebliche Ketzerer, Hexen, Besessene und Zauberer auf dem Scheiterhaufen verbrannt und sie vorher noch gefoltert, bis sie ihrem Glauben absagten und zur Kirche zurückkehrten. Also das Gleiche, was die Moslems unter der Führung Mohammeds gemacht haben und was der Kommunismus gemacht hat und was der Antichrist auch machen wird.

4. Brief: Thyatira = Pfingstler, Charismatiker


Offenbarung 2,18-29:

18 Und dem Engel der Gemeinde in Thyatira schreibe: Das sagt der Sohn Gottes, der Augen hat wie eine Feuerflamme und dessen Füße schimmerndem Erz gleichen:
19 Ich kenne deine Werke und deine Liebe und deinen Dienst und deinen Glauben und dein standhaftes Ausharren, und [ich weiß], dass deine letzten Werke mehr sind als die ersten.
20 Aber ich habe ein weniges gegen dich, dass du es zulässt, dass die Frau Isebel, die sich eine Prophetin nennt, meine Knechte lehrt und verführt, Unzucht zu treiben und Götzenopfer zu essen.
21 Und ich gab ihr Zeit, Buße zu tun von ihrer Unzucht, und sie hat nicht Buße getan.
22 Siehe, ich werfe sie auf ein [Kranken-] Bett und die, welche mit ihr ehebrechen, in große Drangsal, wenn sie nicht Buße tun über ihre Werke.
23 Und ihre Kinder will ich mit dem Tod schlagen; und alle Gemeinden werden erkennen, dass ich es bin, der Nieren und Herzen erforscht. Und ich werde jedem Einzelnen von euch geben nach seinen Werken.
24 Euch aber sage ich, und den Übrigen in Thyatira, all denen, die diese Lehre nicht haben und die nicht die Tiefen des Satans erkannt haben, wie sie sagen: Ich will keine weitere Last auf euch legen;
25 doch was ihr habt, das haltet fest, bis ich komme!
26 Und wer überwindet und meine Werke bis ans Ende bewahrt, dem werde ich Vollmacht geben über die Heidenvölker,
27 und er wird sie mit einem eisernen Stab weiden, wie man irdene Gefäße zerschlägt, wie auch ich es von meinem Vater empfangen habe;
28 und ich werde ihm den Morgenstern geben.
29 Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!

Hier unterscheidet und trennt Jesus die Gemeinde von den echten Gläubigen, denn bis Vers 23 ist die Rede von der Gemeinde und von Vers 24-25 von den echten Gläubigen, die zum Teil in diese Gemeinden sind und zum Teil keiner Gemeinde angehören.
Diese echten Gläubigen haben keine Irrlehre, sondern folgen nur dem Wort Gottes, wie es geschrieben steht. Sie treffen sich außerhalb der Gemeinde in kleinen Hauskreisen oder alleine mit der Familie und machen ihre eigenen Gottesdienste. Zu diesen sagt Jesus nichts Negatives und lobt sie nur und ermutigt sie. Also kann man sehr wohl zur Gemeinde und zum Leib Christi gehören, auch wenn man keine Gemeinde besucht, sondern seinen Glauben alleine auslebt, wenn man keine echte und richtige Gemeinde findet, die keine Irrlehren haben.

Kehren wir zurück zur Gemeinde in Thyatira.
Die Gemeindeeigenschaften und Glaubensrichtlinien sind in Vers 19-21 folgende:

Positives:

• Liebe, Dienst, Glauben, standhaftes Ausharren
• vermehrt Werke

Negatives:

• Propheten verführen Christen zu Unzucht und Götzendienst
• Propheten tun nicht Buße

Diese Eigenschaften passen perfekt auf die Pfingstler und Charismatiker und alle anderen Gemeinden und Glaubensrichtungen, die an Propheten und Zungenreden glauben und diese praktizieren. Denn auch diese Gemeinden haben Liebe zu Jesus, tun Dienste im Glauben, vermehren ihre Werke und halten stand, bis zu ihrem Tod, aber haben eben falsche Propheten und falsche Zungenreden, die nicht von Jesus kommen, wie sie glauben, sondern von Satan. Ihre Führer wissen das, aber lassen ihre Gläubigen im Dunkeln darüber, damit sie nicht die Gemeinde verlassen und somit halten sie sie mit Glaubenstheorien in der Irrlehre, die die wenigsten Gläubigen wirklich verstehen und nachprüfen.

5. Brief: Sardes = Baptisten, ev. Kirche


Offenbarung 3,1-6:

1 Und dem Engel der Gemeinde in Sardes schreibe: Das sagt der, welcher die sieben Geister Gottes und die sieben Sterne hat: Ich kenne deine Werke: Du hast den Namen, dass du lebst, und bist doch tot.
2 Werde wach und stärke das Übrige, das im Begriff steht zu sterben; denn ich habe deine Werke nicht vollendet erfunden vor Gott.
3 So denke nun daran, wie du empfangen und gehört hast, und bewahre es und tue Buße! Wenn du nun nicht wachst, so werde ich über dich kommen wie ein Dieb, und du wirst nicht erkennen, zu welcher Stunde ich über dich kommen werde.
4 Doch du hast einige wenige Namen auch in Sardes, die ihre Kleider nicht befleckt haben; und sie werden mit mir wandeln in weißen Kleidern, denn sie sind es wert.
5 Wer überwindet, der wird mit weißen Kleidern bekleidet werden; und ich will seinen Namen nicht auslöschen aus dem Buch des Lebens, und ich werde seinen Namen bekennen vor meinem Vater und vor seinen Engeln.
6 Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!

Wie in Thyatira, unterscheidet und trennt Jesus auch hier die Gemeinde von den echten Gläubigen, denn bis Vers 3 ist die Rede von der Gemeinde und in Vers 4 von den echten Gläubigen, die keiner Gemeinde angehören. Hier gibt es einen Unterschied zur Gemeinde in Thyatira, denn hier sind die echten Gläubigen nicht auch in der Gemeinde zu finden, sondern nur außerhalb der Gemeinde. Diese sind die echte Gemeinde Christi.

Die Gemeindeeigenschaften und Glaubensrichtlinien sind in Vers 1-2 folgende:

Positives:

• nichts

Negatives:

• denkt selbst, dass sie im Glauben lebt, aber ist in Wirklichkeit tot
• Werke sind nicht vollendet

Das passt zu den Baptisten und der ev. und Lutheranischen Kirche und alle anderen Gemeinde, die so weltlich sind, dass man nicht mehr merkt, dass es eine christliche Gemeinde ist, sondern ein Treffen von irgendeinem Verein. Denn sie sind geistlich tot und tun keine Werke oder vollenden sie nicht oder tun sie nicht für Gott, sondern für sich selbst, um sich selbst zu ehren und denken selbst, dass sie gläubig sind.

6. Brief: Philadelphia = messianischen Juden


Offenbarung 3,7-13:

7 Und dem Engel der Gemeinde in Philadelphia schreibe: Das sagt der Heilige, der Wahrhaftige, der den Schlüssel Davids hat, der öffnet, sodass niemand zuschließt, und zuschließt, sodass niemand öffnet:
8 Ich kenne deine Werke. Siehe, ich habe vor dir eine geöffnete Tür gegeben, und niemand kann sie schließen; denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und meinen Namen nicht verleugnet.
9 Siehe, ich gebe, dass solche aus der Synagoge des Satans, die sich Juden nennen und es nicht sind, sondern lügen, siehe, ich will sie dazu bringen, dass sie kommen und vor deinen Füßen niederfallen und erkennen, dass ich dich geliebt habe.
10 Weil du das Wort vom standhaften Ausharren auf mich bewahrt hast, werde auch ich dich bewahren vor der Stunde der Versuchung, die über den ganzen Erdkreis kommen wird, damit die versucht werden, die auf der Erde wohnen.
11 Siehe, ich komme bald; halte fest, was du hast, damit [dir] niemand deine Krone nehme!
12 Wer überwindet, den will ich zu einer Säule im Tempel meines Gottes machen, und er wird nie mehr hinausgehen; und ich will auf ihn den Namen meines Gottes schreiben und den Namen der Stadt meines Gottes, des neuen Jerusalem, das vom Himmel herabkommt von meinem Gott aus, und meinen neuen Namen.
13 Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!

Die Gemeindeeigenschaften und Glaubensrichtlinien sind in Vers 8-10 folgende:

Positives:

• ist durch die offene Tür gegangen
• trotz der kleinen Kraft, hat sie das Wort bewahrt
• hat den Namen Jesu nicht verleugnet
• Juden werden sich vor ihr demütigen und erkennen, dass sie den echten Glauben hatten
• wird von der Versuchung und der Trübsal bewahrt

Negatives:

• nichts

Das passt nur auf die messianischen Juden.
Denn zuerst spricht Jesus von den Schlüsseln Davids für den Himmel und die Hölle.
Dann sagt Jesus, dass sie die geöffnete Tür genutzt haben, die ihnen durch Jesus am Kreuz gegeben wurde und dass sie sich somit vom jüdischen Glauben abgewendet haben und den christlichen angenommen haben, wie die Aposteln und ihre Nachfolger.
Dann sagt Jesus, dass sie eine kleine Kraft hat, also eine Minderheit bei den Juden ist.
Außerdem hat sie das Wort Gottes bewahrt, indem sie sich nicht von Jesus abgewendet hat, als er die Juden zur Glaubensreform aufgerufen hat.
Sie hat auch den Namen Jesu nicht verleugnet, als er sich ihnen zu erkennen gegeben hat, als er bei ihnen war bis zur Kreuzigung und Himmelfahrt.
Jesus wird die Juden, die er als Synagoge Satans bezeichnet, kurz vor seiner Wiederkunft als König, vor den messianischen Juden in die Knie zwingen, dass sie zugeben, dass sie die ganze Zeit den falschen Glauben hatten und die messianischen Juden Recht hatten und Jesus auf ihrer Seite war und sie geliebt hat. Die Betonung liegt hier auf die Vergangenheitsform des Satzes. Denn wenn die Juden vom Antichrist in Jerusalem umzingelt sein werden und ihr Ende sehen, werden sie sich zu Jesus bekehren und erkennen, dass sie falsch geglaubt haben, wie Saulus am Anfang, bevor er zum Apostel Paulus wurde. Jesus erzählt diese Stelle aus der zeitlichen Perspektive dieses Zeitpunktes der Bekehrung der übrig gebliebenen Juden.
Der eindeutigste Hinweis auf die messianischen Juden ist die Eigenschaft, dass sie Jesus vor der Versuchung und der Trübsal bewahren wird und nicht mit den anderen Juden die Trübsal durchmachen werden, die über "den ganzen Erdkreis kommen wird". Damit kann nur die Trübsal des Antichristen gemeint sein, weil es bis heute keine weltweite Trübsal gegeben hat, nicht einmal die zwei Weltkriege, die auch nur lokal in Europa, Afrika, Australien und Asien stattgefunden haben.

7. Brief: Laodizea = russische Pfingstler, Zeugen Jehovas, Adventisten


Offenbarung 3,14-22:

14 Und dem Engel der Gemeinde von Laodizea schreibe: Das sagt der »Amen«, der treue und wahrhaftige Zeuge, der Ursprung der Schöpfung Gottes:
15 Ich kenne deine Werke, dass du weder kalt noch heiß bist. Ach, dass du kalt oder heiß wärst!
16 So aber, weil du lau bist und weder kalt noch heiß, werde ich dich ausspeien aus meinem Mund.
17 Denn du sprichst: Ich bin reich und habe Überfluss, und mir mangelt es an nichts! – und du erkennst nicht, dass du elend und erbärmlich bist, arm, blind und entblößt.
18 Ich rate dir, von mir Gold zu kaufen, das im Feuer geläutert ist, damit du reich wirst, und weiße Kleider, damit du dich bekleidest und die Schande deiner Blöße nicht offenbar wird; und salbe deine Augen mit Augensalbe, damit du sehen kannst!
19 Alle, die ich lieb habe, die überführe und züchtige ich. So sei nun eifrig und tue Buße!
20 Siehe, ich stehe vor der Tür und klopfe an. Wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, so werde ich zu ihm hineingehen und das Mahl mit ihm essen und er mit mir.
21 Wer überwindet, dem will ich geben, mit mir auf meinem Thron zu sitzen, so wie auch ich überwunden habe und mich mit meinem Vater auf seinen Thron gesetzt habe.
22 Wer ein Ohr hat, der höre, was der Geist den Gemeinden sagt!

Die Gemeindeeigenschaften und Glaubensrichtlinien sind in Vers 15-19 folgende:

Positives:

• nichts

Negatives:

• geistlich weder kalt noch heiß, also lau
• wird von Jesus ausgespuckt und vertrieben
• denkt sie wäre geistlich reich, ohne Mangel und hätte Überfluss, ist aber elend, erbärmlich, arm, blind und entblößt

Das passt zu den russischen Pfingstlern, Zeugen Jehovas, Adventisten und alle anderen Glaubensrichtungen, die behaupten, die einzige wahre Gemeinde zu sein und nur wer in ihrer Gemeinde ist, ein echtes Kind Gottes ist und die denken, dass sie die perfekte Gemeinde wären und geistlichen Überfluss hätten und keine Mängel im Glauben hätten. Sie denken, dass sie alle Gesetze in der Bibel halten würden und bürden sich sogar noch eigene Gesetze auf, damit sie nicht sündigen oder in Versuchung kommen zu sündigen.
In Vers 1 spielt Jesus als wahrhaftiger Zeuge Gottes sogar namentlich auf die Zeugen Jehovas an und behauptet, dass er der echte Zeuge Gottes ist und nicht die Zeugen Jehovas, die es nur namentlich sind.
Aber in Wirklichkeit sind sie von Gott verstoßen, weil sie Irrlehren haben durch ihre eigenen Gesetze, die der Bibel übergeordnet sind und manche sogar der Bibel klar widersprechen. Das sind also die christlichen Pharisäer, die ihre Gläubigen mit Gesetze überfordern, die sie selbst nicht halten und sich verstecken, damit man ihre Sünden nicht entdeckt.

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WhatsApp-Gruppe

from admin on 04/05/2020 09:06 PM

Über unsere WhatsApp-Gruppe bekommst du ständig aktuelle Berichte und Infos über den Stand der Dinge, die gerade passieren und wie sie mit dem Glauben zu vereinbaren sind und was die Bibel dazu sagt und wie die Zukunft aussieht und was uns noch alles erwartet und was wir tun können, um am besten durchzukommen. Wenn du interessiert bist, schreib uns eine Nachricht mit deiner Handynummer und deinem Namen.

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Coronakrise und Seuchen in der Bibel

from admin on 03/22/2020 02:37 PM

Die Coronakrise beschäftigt heute jeden einzelnen Menschen auf der ganzen Welt und es tauchen immer mehr widersprüchliche und falsche Informationen und Gerüchte auf und die Regierung widerspricht sich selbst von einem Tag auf den anderen und verbreitet selbst Panik und beschließt Maßnahmen, wie bei einem Weltuntergang. Da ist es verständlich, dass sich alle Menschen Sorgen machen und verunsichert sind und nicht wissen, wie sie reagieren sollen, vor allem bei den chaotischen Nachrichten und Informationen.

Der Zweck dieses Vortrages ist, eine klare Richtung aufzuzeigen und die falschen Infos von den richtigen zu unterscheiden und zu zeigen, was Gott dazu sagt.

Bevor wir die Wahrheiten von Lügen unterscheiden können, müssen wir zuerst sehen, was Jesus sagt, der selbst die Wahrheit ist, damit wir eine absolut zuverlässige Wahrheitsbasis haben, durch die wir dann alle anderen Infos filtern können. Dafür sehen wir uns eine Bibelstelle an, in der Jesus genau diese Situation beschreibt, in der wir uns befinden und uns auch eine Anleitung gibt, wie wir uns verhalten sollen:

Matthäus 24,1-8:

1 Und Jesus trat hinaus und ging vom Tempel hinweg. Und seine Jünger kamen herzu, um ihm die Gebäude des Tempels zu zeigen.
2 Jesus aber sprach zu ihnen: Seht ihr nicht dies alles? Wahrlich, ich sage euch: Hier wird kein Stein auf dem anderen bleiben, der nicht abgebrochen wird!
3 Als er aber auf dem Ölberg saß, traten die Jünger allein zu ihm und sprachen: Sage uns, wann wird dies geschehen, und was wird das Zeichen deiner Wiederkunft und des Endes der Weltzeit sein?
4 Und Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Habt acht, dass euch niemand verführt!
5 Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin der Christus! Und sie werden viele verführen.
6 Ihr werdet aber von Kriegen und Kriegsgerüchten hören; habt acht, erschreckt nicht; denn dies alles muss geschehen; aber es ist noch nicht das Ende.
7 Denn ein Heidenvolk wird sich gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; und es werden hier und dort Hungersnöte, Seuchen und Erdbeben geschehen.
8 Dies alles ist der Anfang der Wehen.

Die Verse 1-3 sind nur die Vorgeschichte zur Aussage Jesu, damit wir verstehen, worum es hier geht. Die Jünger wollen also wissen, wann das Ende der Welt kommt und was das Zeichen der Wiederkunft Jesu sein wird. Wohl gemerkt, handelt es sich hier nicht um die Wiederkunft selbst, sondern nur um die Zeichen der Wiederkunft, also eine Art Vorhersage seiner Wiederkunft.

In den Versen 4-8 spricht Jesus erstmal noch nicht vom Ende der Welt und seiner Wiederkunft, sondern von der Zeit kurz davor. Ab Vers 9 spricht er dann vom Ende, aber das ist hier nicht das Thema. Dieses Thema habe ich in anderen Vorträgen behandelt. Wir betrachten hier nur unsere aktuelle Zeit und Lage.

Jesus beginnt mit der wichtigsten Warnung: Habt acht, dass euch niemand verführt!
5 Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin der Christus! Und sie werden viele verführen.
Zuerst sagt Jesus wir sollen aufpassen, dass wir nicht vom Glauben abfallen, weil dann der Heilige Geist nicht mehr in uns ist, der uns vor falschen Christusse warnen kann und wir dann einem anderen Christus folgen könnten, der uns zum Teufel führt. Das allerwichtigste ist also der Glaube. Denn wer ihn hat, kann darauf aufbauen und steht im ständigen Kontakt zu Gott, der ihn lenken, segnen und beschützen kann.
Wir sehen schon heute, dass immer mehr Menschen aufstehen und eine Lehre oder Religion erfinden womit sie versuchen, andere Menschen zu überzeugen ihnen zu folgen, damit sie mehr Anerkennung, Aufmerksamkeit und Spenden bekommen. Es sind also Irrlehrer, die eigene Ziele verfolgen und nicht den Willen Gottes. Aber wer ein echter Gläubiger ist, kann nicht verloren gehen, weil ihn Gott vor allem Bösen warnt.

Als Nächstes sagt Jesus, dass wir von Kriege und Kriegsgerüchten HÖREN werden. Es ist nicht die Rede, dass wir Kriege erleben oder sehen, sondern davon nur hören werden. Wir werden also nicht in Kriege verwickelt sein, weil wir eben von Gott beschützt werden und weil er uns so führt, dass wir nicht da sind, wo der Krieg ausbrechen wird. Dabei ist zu beachten, wen Jesus hier anspricht. Denn es gibt sicher auch Christen in Kriegsgebiete, die auch darin sterben. Aber beim genaueren Hinsehen, merken wir, dass Jesus hier die echten Gläubigen meint und nicht die Scheinchristen, die nicht Jesus als Herrn haben, sondern die Kirche oder den Papst oder eine andere Irrlehre, die mit dem Glauben im Alltag sowieso nichts zu tun haben und vielleicht nur ein Mal im Jahr zu Weihnachten in die Kirche gehen. Das sind keine Christen und schon gar nicht Bekehrte. Kriege sind zurzeit in Regionen, die gottlos sind, wie z.B. überwiegend in muslimische Länder. In christlich geprägte Länder gibt es keine Kriege. Deswegen sagt Jesus klar, dass wir von Kriegen HÖREN werden.

Es ist aber nicht nur die Rede von Kriege, sondern auch von Kriegsgerüchten. Was sind aber Kriegsgerüchte? Was ein Gerücht ist, weiß wohl jeder. Also eine falsche Information, die frei erfunden wurde, um jemanden gezielt zu schädigen. Heute sagt man Fakenews dazu. Demnach sind Kriegsgerüchte erfundene Kriege, die es gar nicht gibt oder die übertrieben dargestellt werden oder auch untertrieben, je nachdem wie man es braucht, um das Volk eine bestimmte Meinung aufzuzwingen und somit in eine bestimmte Richtung zu lenken.
Ein gutes Beispiel von einem Kriegsgerücht ist der Anschlag auf das World Trade Center in New York am 11.09.2001, das noch jedem von uns in den Köpfen ist. Da hat der Präsident der USA George Bush gesagt, dass sie gerade von Terroristen angegriffen wurden, nämlich von der Al Qaida und der Taliban, die von Osama bin Laden angeführt wurden. Das war natürlich gelogen, denn in Wirklichkeit hat die US-Regierung selbst den Anschlag geplant und durchgeführt. Ich werde mich hier nicht mit einzelnen Argumenten befassen, sonst würde es den Rahmen sprengen, aber man findet genug Videos und Texte im Internet dazu. Das Ergebnis dieses Anschlages war, dass die USA gegen die angeblichen Terroristen in den Krieg gezogen ist, nämlich in Afghanistan und hat ein Gesetz erlassen, dass jeder Bürger auf einem Terrorverdacht hin ohne Anklage festgenommen und beliebig lange weggesperrt werden kann und andere Gesetze, die das Volk in seiner Freiheit einschränkte und eine intensivere Überwachung ermöglichte.
Wenn wir alle Geschehnisse, Kriege, Krisen und Terroranschläge in den letzten Jahrzehnten genauer ansehen, merken wir ein bestimmtes Muster: Jedes Mal wird das Volk besser überwacht und besser kontrolliert und die Staaten, die sich nicht dem Willen der Reichen und mächtigen Staaten unterwerfen, werden mit Krieg bezahlen und am Ende werden sie doch unterworfen und ebenfalls kontrolliert, so wie die muslimischen Staaten, in denen der "Arabische Frühling" gewütet hat. Arabischer Frühling deshalb, weil die arabischen Staaten angeblich von ihren Diktaturen befreit worden sind. In Wirklichkeit haben die Reichen nur ihre Macht ausgeweitet.

Dann sagt Jesus wieder: Habt acht. Also: passt auf. Das heißt nicht, dass wir dem keine Aufmerksamkeit schenken sollen und es an uns vorbeiziehen lassen und unbeteiligt bleiben sollen. Im Gegenteil. Wenn man wissen will, wie man sich in einer Situation verhalten muss, muss man eben wissen was los ist. Also sollen wir hinsehen und aufmerksam bleiben.

Dann sagt Jesus, wir sollen nicht erschrecken. Also werden es schreckliche Dinge sein, die wir da sehen werden, wenn wir aufpassen. Aber wir sollen uns keine Sorgen machen, denn wir stehen unter seinem Schutz und es wird kein Haar von unserem Kopf herunterfallen, ohne dass er es weiß und dass er es auch zulässt. Er wird uns vor den schrecklichen Dingen bewahren, dass wir kein Leid tragen müssen und dass es uns gut gehen wird, während andere leiden werden. Das ist aber ihr Schicksal, den sie sich ausgewählt haben, als sie entschieden haben, Gott abzulehnen. Deswegen müssen wir nicht um sie trauern oder sie bemitleiden. In der ganzen Bibel wird nirgends erwähnt, dass wir die Ungläubigen bemitleiden sollen. Wir sollen sie lieben und helfen, wenn es uns möglich ist, aber von Mitleid ist keine Rede, denn das bringt uns nichts, außer Traurigkeit und damit erdrücken wir uns selbst und machen uns das Leben unnötig schwerer und helfen damit niemanden. Jesus ruft uns auf fröhlich zu sein.

Dann sagt Jesus, dass dies alles geschehen MUSS. Es ist also in erster Linie sein Wille und er lenkt es selbst so. Natürlich tut er das alles nicht selbst, sondern der Teufel, aber er lässt den Teufel machen und hält ihn an der kurzen Leine, sonst würde der Teufel die ganze Welt auf einmal in einem Augenblick vernichten. Diese ganzen bösen Sachen müssen geschehen, damit diese böse Welt ein Ende nimmt. Es kann aber nur ein Ende nehmen, wenn das Böse den Gipfel erreicht hat, bevor es von Gott dann vernichtet werden kann.
Dieser kleine Nebensatz beinhaltet aber auch eine versteckte Botschaft. Auf den ersten Blick sieht es so aus, als ob wir untätig da stehen sollen und nur beobachten sollen. Aber wenn man tiefer hineinblickt, erkennt man, dass wir zum Handeln aufgefordert werden und zwar zum Handeln durch Unterlassen, auch wenn es paradox klingt. Es gibt Christen, auch echte Christen, die denken, dass sie ständig gegen das Böse kämpfen müssen, auch da wo es sie nichts angeht, wie z.B. in Sachen was der Staat und die Regierung macht, beispielsweise bei der Legalisierung der Homosexualität. Damals gab es einen Riesenaufschrei von Christen, aber es wurde trotzdem gemacht. Was der Staat macht, liegt nicht in unseren Händen und in unserer Macht, denn darauf haben wir keinen Einfluss, wie auch Paulus in 1. Korinther 5,12-13 sagt:

12 Denn was gehen mich auch die an, die außerhalb [der Gemeinde] sind, dass ich sie richten sollte? Habt ihr nicht die zu richten, welche drinnen sind?
13 Die aber außerhalb sind, richtet Gott. So tut den Bösen aus eurer Mitte hinweg!

Außerdem sagt uns Gott durch Paulus, wir sollen dem Staat gehorchen und uns ihm unterordnen und ihn nicht bekämpfen, denn er ist ein Diener Gottes.

Römer 13,1-7:

1 Jedermann ordne sich den Obrigkeiten unter, die über ihn gesetzt sind; denn es gibt keine Obrigkeit, die nicht von Gott wäre; die bestehenden Obrigkeiten aber sind von Gott eingesetzt.
2 Wer sich also gegen die Obrigkeit auflehnt, der widersetzt sich der Ordnung Gottes; die sich aber widersetzen, ziehen sich selbst die Verurteilung zu.
3 Denn die Herrscher sind nicht wegen guter Werke zu fürchten, sondern wegen böser. Wenn du dich also vor der Obrigkeit nicht fürchten willst, so tue das Gute, dann wirst du Lob von ihr empfangen!
4 Denn sie ist Gottes Dienerin, zu deinem Besten. Tust du aber Böses, so fürchte dich! Denn sie trägt das Schwert nicht umsonst; Gottes Dienerin ist sie, eine Rächerin zum Zorngericht an dem, der das Böse tut.
5 Darum ist es notwendig, sich unterzuordnen, nicht allein um des Zorngerichts, sondern auch um des Gewissens willen.
6 Deshalb zahlt ihr ja auch Steuern; denn sie sind Gottes Diener, die eben dazu beständig tätig sind.
7 So gebt nun jedermann, was ihr schuldig seid: Steuer, dem die Steuer, Zoll, dem der Zoll, Furcht, dem die Furcht, Ehre, dem die Ehre gebührt.

Wenn also der Staat etwas beschließt, dass uns nicht gefällt, müssen wir es akzeptieren. Das heißt nicht, dass wir dem Staat mehr gehorchen sollen, als Gott und im Beispiel der Homosexualität das auch in den Gemeinden dulden, sondern wir sollen die Schwulen ebenso lieben wie unsere Brüder und sie nicht meiden, als wären sie Ungeziefer oder ihnen das Gefühl geben, dass sie keine Menschen sind. Gott verbietet uns nicht, Kontakt mit Ungläubigen zu haben, sondern nur mit diejenigen, die sich Christen nennen, aber sich nicht an die Ordnungen Gottes halten.
Auch wenn der Staat ein Versammlungsverbot für Christen beschließen sollte, so wie jetzt auch wegen dem Coronavirus, müssen wir das akzeptieren und uns dann in kleineren Kreisen treffen oder andere Mitteln nutzen, die uns noch zur Verfügung stehen, z.B. über Onlinevideokonferenzen oder schriftliche Predigten im Internet so wie diese hier. Egal was der Staat beschließt, wird uns Gott so führen, dass wir nicht in Konflikt mit dem Staat und der Bibel kommen. So weit müssen wir Gott auch vertrauen.
Deswegen sollen wir es unterlassen, gegen den Staat zu kämpfen und ihm keine Steine in den Weg legen.

Dann sagt Jesus, dass das noch nicht das Ende ist. Das ist also die Zeit, in der wir gerade leben. Wir stehen kurz vor dem Ende, aber sind noch nicht darin, denn das Ende ist die Trübsal unter der Herrschaft des Antichristen. Wir haben also hier eine Zeitangabe, die perfekt auf unsere Zeit passt.

Das merken wir auch in Vers 7, denn da beschreibt Jesus Zustände, die gerade stattfinden: Hungersnöte, Seuchen und Erdbeben. Hierbei ist das Augenmerk auf die Worte "hier und dort" zu lenken. Das heißt also an unterschiedlichen Orten auf der Welt. Hungersnöte sind zwar bei uns in Europa nicht der Fall, außer in Island, aber dafür in andere Länder, die auch christlich geprägt sind. Erdbeben gibt es aber fast in jedem Land und Seuchen so wie diese jetzt, in jedes Land. Hier ist die Rede aber von mehreren Seuchen, nicht nur von einer. In den letzten Jahrzehnten sind die Seuchen immer häufiger geworden.

Das wird aber nicht das Ende der Seuche, Erdbeben und Hungersnöte sein, bis das Ende kommt, sondern alles wird in der Häufigkeit und Intensität zunehmen, wie Jesus auch in Vers 8 sagt, dass diese nur der Anfang der Wehen sind. Die Wehen werden auch immer stärker und häufiger.

Was nach Vers 8 kommt, geschieht erst in der Trübsal, also das Ende, was uns jetzt hier aber nicht betrifft.

Wir kennen jetzt also die Wahrheit und haben eine Basis, auf das wir aufbauen können und nach der wir uns richten können und anhand dessen wir auch die Infos und Nachrichten messen können.
Wenn also z.B. die Regierung versucht durch den Coronavirus Panik zu machen und die Menschen zu verunsichern, dann wissen wir, dass wir eben nicht panisch werden sollen, weil Jesus sagt, wir sollen nicht erschrecken, weil das nur Gerüchte und Fakenews sind. Auch wenn alle Regierungen und Medien sagen, dass der Virus noch so gefährlich ist, muss uns klar sein, dass es Fakenews sind und wenn wir unter dem Schutz Gottes stehen und uns von ihm leiten lassen, wird er uns die wahren Infos zukommen lassen, die uns die Angst wegnehmen, wie z.B. die Info von Virologen, dass es hierbei nur um Panikmache geht und dass der Corona nichts Neues ist, sondern eine ganz gewöhnliche Grippe, die es auch jedes Jahr gab und auch noch geben wird, nur mit dem Unterschied, dass der Virus jetzt mit einem neuen System getestet wird, das andere Ergebnisse liefert, wie die ursprünglichen Tests. Dieser neue Test wird von der WHO als offizieller Test bestätigt und alle Ärzte müssen sich daran halten. Einer der Virologen, der diese Wahrheit sagt, ist Dr. Wolfgang Wodarg, der auch auf YouTube ein Interview gegeben hat. Diese Theorie bestätigt die Wahrheit Jesu und somit ist sie auch als wahr anzunehmen.

Wie gesagt, gibt es bei jeder Krise eine Einschränkung der Menschen. Unabhängige Experten haben diese Wirtschaftskrise vor Jahren vorausgesagt und manche sogar auch auf dieses Jahr. Somit wäre diese Wirtschaftskrise auch ohne Corona gekommen, aber es wurde von den Reichen im Umlauf gebracht, damit man die Schuld der Krise auf das Virus schieben kann, damit die Menschen nicht die Politiker und Banker beschuldigen, sonst würden sie an Vertrauen verlieren und könnten nicht mehr die Veränderungen durchsetzen, die sie mit dieser Krise machen wollten, nämlich noch mehr Kontrolle und Überwachung der Menschen und ein Schritt näher zur Globalisierung.
Wer mich auf Facebook (Eduard Banucu) oder Twitter (Reisen mit Banucus @banucus) verfolgt, weiß, dass ich diese Krise als den Zusammenschluss der Welt in 10 Staatenbünde vorhergesagt habe, auch wenn es jetzt noch nach dem Gegenteil aussieht, weil sich alle Staaten isolieren und die Grenzen schließen. Aber das wird das Virus nicht besiegen oder eindämmen, sondern mehr Schaden anrichten, weil die Wirtschaft darunter noch mehr leiden wird und die Menschen somit auch, weil viele arbeitslos werden und somit auch ihre Schulden nicht mehr bezahlen können und ihre Häuser und Autos verlieren werden und verarmen werden. Deswegen werden dann die Regierungen die Isolationen als gescheitert erklären und noch mehr Zusammenschlüsse fordern, wie es der Spiegel schon in einem Bericht vom 19.03.2020 eine Weltregierung gefordert hat.
Wer genau wissen will, wo wir zeitlich in den Prophezeiungen der Bibel stehen und was als Nächstes folgt und wie es weitergehen wird, kann mein Vortrag "Das Ende der Welt" oder mein Roman "Die Erde wird weinen" lesen.

Wir sehen also, dass es keinen Grund zur Beunruhigung gibt, egal was passiert und egal was Regierungen und Medien sagen. Wichtig ist, dass wir uns weiter in erster Linie um unseren Glauben kümmern sollen und die Verbindung zu Gott aufrecht erhalten sollen. Alles andere ist zweitrangig und liegt in der Hand Gottes. Wir haben die Aufgabe nur zuzusehen und zu staunen, wie Gott alles führt und uns selbst vor allem Bösen bewahrt und ihm die Ehre dafür zu geben.

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Umgang mit sündige Brüder und Gemeinden

from admin on 02/22/2020 02:54 PM

Es gibt mittlerweile kaum noch eine Gemeinde, die bibeltreu ist und nicht ihr eigenes Süppchen kocht, indem sie Bibelstellen ignoriert und dafür Ausreden sucht oder indem sie fremde weltliche Einflüsse in die Gemeinde hineinbringt und sie sogar über die Bibel stellt. Wie die Gemeinden im Einzelnen dem Wort Gottes widerstreben, ist nicht Thema dieses Vortrages, sondern wie wir als Christen jeder für sich persönlich mit diesen Irrlehren und Sünden umgehen, wobei wir uns ansehen, was das Wort Gottes dazu sagt.

In den meisten Fällen, verführen nur ein paar wenige Scheinchristen sehr viele andere Christen, die sich auch verführen lassen, weil sie entweder nicht prüfen oder weil sie den Führern blind vertrauen oder weil sich in der Irrlehre sogar besser fühlen. So ist es möglich, dass Gemeinden entstehen, die behaupten, bibeltreu zu sein und den richtigen Glauben zu haben, aber in Wirklichkeit voll mit Irrlehren und Sünden sind.
In vielen Fällen bestehen solche falschen Gemeinden zuerst nur aus kleinere Gruppen, die aber im Laufe der Generationen immer weiter wachsen, indem sie ihre Nachkommen mit diesen falschen Lehren indoktrinieren, damit sie als Erwachsene die Gemeinde bereichern, so wie z. B. russische Baptisten oder Pfingstler, die große Familien haben.
Die weltlicheren Gemeinden, müssen nicht erst im Laufe der Generationen wachsen, weil sie sich der Welt anpassen und somit viele Menschen anlocken, die zwar religiös sein wollen, aber nicht zu viel. Also Menschen, die zwar ihr Gewissen beruhigen wollen, dass sie Christen sind und eine Gemeinde besuchen, aber auch in der Welt weiter sein können und dort ihr Leben genießen können.

Aber alle diese falschen Gemeinden und Christen haben gemeinsam, dass nicht Gott bei ihnen an erster Stelle steht, sondern etwas anderes oder jemand anderes und dass sie somit nur Scheinchristen sind. Denn man lebt nach dem, was einem am Wichtigsten ist. Und wenn sich das mit dem Wort Gottes beißt, überwiegt natürlich nicht Gott, sondern das andere und man handelt dann gegen Gott.
Außerdem wissen sie sehr wohl, dass sie falsch liegen und dass sie entweder die Bibel nicht lesen wollen, weil sie faul sind oder weil sie wissen, dass sie dann auf Widersprüche zu ihrem Lebensstil finden werden, die ihr Gewissen noch mehr belasten würden. Deswegen lieber keine schlafende Hunde wecken und Friede und Freude spielen. So belügen sie sich selbst. Aber sich selbst belügen ist auch Lüge und führt auch von Gott weg.
Aber alle diese Christen werden am Ende ihres Weges, wenn sie vor Jesus stehen werden und im Himmel eingehen wollen, folgendes zu hören bekommen: Lukas 13,27-28:

27 Und er wird antworten: Ich sage euch: Ich weiß nicht, woher ihr seid; weicht alle von mir, ihr Übeltäter!
28 Da wird das Heulen und das Zähneknirschen sein, wenn ihr Abraham, Isaak und Jakob und alle Propheten im Reich Gottes seht, euch selbst aber hinausgestoßen!

Oder sie werden sich in dieser Situation wieder finden: Lukas 16,23-31:

23 Und als er im Totenreich seine Augen erhob, da er Qualen litt, sieht er den Abraham von ferne und Lazarus in seinem Schoß.
24 Und er rief und sprach: Vater Abraham, erbarme dich über mich und sende Lazarus, dass er die Spitze seines Fingers ins Wasser tauche und meine Zunge kühle; denn ich leide Pein in dieser Flamme!
25 Abraham aber sprach: Sohn, bedenke, dass du dein Gutes empfangen hast in deinem Leben und Lazarus gleichermaßen das Böse; nun wird er getröstet, du aber wirst gepeinigt.
26 Und zu alledem ist zwischen uns und euch eine große Kluft befestigt, sodass die, welche von hier zu euch hinübersteigen wollen, es nicht können, noch die, welche von dort zu uns herüberkommen wollen.
27 Da sprach er: So bitte ich dich, Vater, dass du ihn in das Haus meines Vaters sendest –
28 denn ich habe fünf Brüder –, dass er sie warnt, damit nicht auch sie an diesen Ort der Qual kommen!
29 Abraham spricht zu ihm: Sie haben Mose und die Propheten; auf diese sollen sie hören!
30 Er aber sprach: Nein, Vater Abraham, sondern wenn jemand von den Toten zu ihnen ginge, so würden sie Buße tun!
31 Er aber sprach zu ihm: Wenn sie auf Mose und die Propheten nicht hören, so würden sie sich auch nicht überzeugen lassen, wenn einer aus den Toten auferstände!

Ich habe auch mit Christen aus bibelUNtreuen Gemeinden gesprochen, die zwar wussten, dass ihre Gemeinde falsch ist und habe sie gefragt, warum sie noch diese Gemeinde besuchen. Ihre Antwort war immer eine Ausrede. Einer sagte, dass er die Gemeinde positiv beeinflussen will und sie auf den rechten Weg bringen will. Ein anderer sagte, dass er sonst nicht weiß in welcher Gemeinde er gehen soll, weil alle anderen noch schlimmer sind. Ein anderer sagte, dass es ihm Gott noch nicht gezeigt hat, dass er die Gemeinde verlassen soll. Ein anderer sagte, dass die Bibel sagt, dass man die Gemeinde nicht verlassen soll. Eine andere Frau sagte, dass sie da hingeht, wo auch ihr Mann geht, denn sie muss ihm gehorchen. Ein anderer sagte, dass die nächste Gemeinde zu weit weg wäre.
Wenn man ihnen dann in der Bibel zeigt, dass sie falsch liegen und dass es nur Ausreden sind und dass Gott verlangt, dass man solche Gemeinden oder Brüder verlassen soll, finden sie auf diese Argumente wieder Ausreden und Gegenverse, die dann die Diskussion noch weiter ausdehnen und am Ende sind beide verstritten und beleidigt. Deswegen sagt uns Paulus immer wieder, dass man nicht diskutieren soll, denn es nützt nichts. Eine passende Stelle zu Streitfragen und Ermahnungen finden wir in 2. Timotheus 2,23-26:

23 Die törichten und unverständigen Streitfragen aber weise zurück, da du weißt, dass sie nur Streit erzeugen.
24 Ein Knecht des Herrn aber soll nicht streiten, sondern milde sein gegen jedermann, fähig zu lehren, geduldig im Ertragen von Bosheiten;
25 er soll mit Sanftmut die Widerspenstigen zurechtweisen, ob ihnen Gott nicht noch Buße geben möchte zur Erkenntnis der Wahrheit
26 und sie wieder nüchtern werden aus dem Fallstrick des Teufels heraus, von dem sie lebendig gefangen worden sind für seinen Willen.

Also soll man ermahnen und zurechtweisen, aber nicht streiten.
Somit sind wir schon bei den konkreten Bibelstellen, die uns klar und unmissverständlich zeigen, wie wir sündige Brüder und Gemeinden umgehen sollen. Dabei gibt es in der Bibel so viele Stellen, dass man damit Seiten füllen kann, das ich auch machen werde, damit niemand sagen kann, dass er nicht ermahnt wurde oder dass für seine spezielle Lage keine passende Stelle war.

Ich fange mit dem Alten Testament schon an, das uns alles im Detail sagt: Hesekiel 33,1-9:

1 Und das Wort des HERRN erging an mich folgendermaßen:
2 Menschensohn, rede zu den Kindern deines Volkes und sage ihnen: Wenn ich das Schwert über ein Land bringe, so nimmt das Volk des Landes einen Mann aus seiner Mitte und bestimmt ihn zu seinem Wächter.
3 Wenn nun dieser das Schwert über sein Land kommen sieht, so stößt er ins Schopharhorn und warnt das Volk.
4 Wenn dann jemand den Schall des Schopharhornes hört und sich nicht warnen lassen will, und das Schwert kommt und rafft ihn weg, so kommt sein Blut auf seinen Kopf;
5 denn da er den Schall des Schopharhornes hörte, sich aber nicht warnen ließ, so sei sein Blut auf ihm! Hätte er sich warnen lassen, so hätte er seine Seele gerettet.
6 Wenn aber der Wächter das Schwert kommen sieht und nicht ins Schopharhorn stößt und das Volk nicht gewarnt wird und das Schwert kommt und einen von ihnen wegrafft, so wird derjenige zwar um seiner Sünde willen weggerafft, aber sein Blut werde ich von der Hand des Wächters fordern.
7 Nun habe ich dich, o Menschensohn, für das Haus Israel zum Wächter bestellt, damit du das Wort aus meinem Mund hören und sie von mir aus warnen sollst.
8 Wenn ich zu dem Gottlosen sage: »Du Gottloser, du musst gewisslich sterben!« und du sagst es ihm nicht, um den Gottlosen vor seinem Weg zu warnen, so wird jener, der Gottlose, um seiner Sünde willen sterben; aber sein Blut will ich von deiner Hand fordern.
9 Wenn du aber den Gottlosen vor seinem Weg warnst, damit er davon umkehrt, und er von seinem Weg nicht umkehren will, so wird er um seiner Sünde willen sterben; du aber hast deine Seele gerettet.

Das Gleiche sagt uns auch Gott in 3. Mose 19,17 in einem Vers:

17 Du sollst deinen Bruder nicht hassen in deinem Herzen; sondern du sollst deinen Nächsten ernstlich zurechtweisen, dass du nicht seinetwegen Schuld tragen musst!

Es ist also die Pflicht jedes einzelnen Christen, seine Brüder zu ermahnen, wenn er bei ihm eine Sünde sieht. Denn es ist Gott, der dir die Sünde zeigt. Wenn du also deinen Bruder nicht warnst, der wie oben gesagt in einer Lüge lebt und alle Ermahnungen von Gott durch den Heiligen Geist durch Ausreden und Lügen ignoriert, ladest du selber eine Sünde auf dich. Denn Gott hat dir nicht umsonst diese Sünde gezeigt. Gott hat keinen Spaß daran, seine Kinder vor anderen Menschen zu blamieren, indem er seine Sünden offenbar macht. Denn es kann auch sein, dass nur du diese Sünde gesehen hast und sonst kein anderer. Und wie wir aus der Bibel wissen, warnt Gott seine Kinder in drei Schritten:
1. Schritt: Er spricht zu dir durch dein Gewissen, indem er dich auf die Sünde aufmerksam macht und dir ein schlechtes Gewissen macht. Wenn man diese Warnung ignoriert, folgt der
2. Schritt: Gott macht eine andere Person auf deine Sünde aufmerksam, die sie dir ins Gesicht sagt, damit du die Realität nicht mehr verdrängen kannst und dich nicht mehr selbst belügen kannst. Dabei muss es nicht unbedingt ein Christ sein. Solltest du das auch ignorieren, indem du anfängst mit der Person zu diskutieren und dich vor ihm zu rechtfertigen, kommt der
3. Schritt: Gott lässt dir etwas Böses zustoßen, das in Verbindung mit der Sünde ist. Entweder jemand zeigt dich an und du wirst von einem Gericht verurteilt und bestraft und dann wissen alle über deine Sünde bescheid, was sehr peinlich sein wird, oder es passiert dir ein Unfall und alle werden sich fragen, was du für eine Sünde auf dich geladen hast, dass Gott dich dermaßen bestraft, oder deine Familie trennt sich von dir und so wird die Sünde auch offiziell und öffentlich oder, oder, oder. Auf jeden Fall beinhaltet dieser Schritt eine Strafe, eine Schande und ein großer Verlust.
Solltest du dich beim 3. Schritt immer noch nicht besinnen, wird Gott dich verlassen und du bist dem Teufel schutzlos ausgeliefert und du wirst dich dann langsam immer mehr von Gott entfernen und dich somit der Welt immer weiter nähern, weil dich der Teufel ständig anlocken wird und du niemanden mehr hast, der dich warnt und aufhält.
Du willst jetzt eine Bibelstelle dazu haben, sonst glaubst du das nicht? Vor allem weil du die Bibel nicht ganz gelesen hast und sie nicht so gut kennst? Du dachtest, dass Gott dich dein Leben lang gewähren lässt und dich mit Sünden beladen lässt, ohne Konsequenzen? Du denkst, dass Gott da sein kann, wo Sünde ist? Du denkst, dass Gott immer noch bei dir ist, obwohl dein Herz ganz schwarz und voller Sünde ist? Dann lies Hiob 33,12-30:

12 Siehe, da bist du nicht im Recht, erwidere ich dir; denn Gott ist größer als der Mensch!
13 Warum rechtest du denn mit ihm, da er doch keine seiner Taten zu verantworten hat?
14 Sondern Gott redet einmal und zum zweiten Mal, aber man beachtet es nicht.
15 Im Traum, im Nachtgesicht, wenn tiefer Schlaf die Menschen befällt und sie auf ihren Lagern schlummern,
16 da öffnet er das Ohr der Menschen und besiegelt seine Warnung an sie,
17 um den Menschen von seinem Tun abzubringen und den Mann vor dem Hochmut zu bewahren,
18 damit er seine Seele vom Verderben zurückhalte, und sein Leben davon, in den Wurfspieß zu rennen.
19 Er züchtigt ihn mit Schmerzen auf seinem Lager, ja, er straft sein Gebein sehr hart,
20 dass ihm das Brot zum Ekel wird und seiner Seele die Lieblingsspeise.
21 Sein Fleisch schwindet dahin, man sieht es nicht mehr, und seine Knochen, die man sonst nicht sah, liegen bloß;
22 seine Seele naht sich dem Verderben und sein Leben den Todesmächten.
23 Wenn es dann für ihn einen Gesandten gibt, einen Mittler, einen aus Tausenden, der dem Menschen Seine Gerechtigkeit verkündigt,
24 so wird Er sich über ihn erbarmen und sprechen: »Erlöse ihn, damit er nicht ins Verderben hinabfahre; ich habe ein Lösegeld gefunden!«
25 Alsdann wird sein Fleisch frischer sein als in jungen Jahren; er wird zurückkehren zu den Tagen seiner Jugend;
26 er wird zu Gott flehen, und der wird ihm gnädig sein; ja, Er wird ihn Sein Angesicht sehen lassen mit Jauchzen, und Er wird dem Menschen seine Gerechtigkeit wiedergeben.
27 Der wird [dann] singen vor den Menschen und sagen: Ich hatte gesündigt und das Recht verkehrt; aber er hat mir nicht vergolten [wie ich es verdiente];
28 er hat meine Seele erlöst, dass sie nicht ins Verderben hinabgefahren ist, sodass mein Leben das Licht wieder sieht!
29 Siehe, dies alles tut Gott zwei- oder dreimal mit dem Menschen,
30 um seine Seele vom Verderben zurückzuholen, damit sie erleuchtet werde mit dem Licht der Lebendigen.

Nur zwei oder drei Mal. Danach geltest du als unbelehrbar und als Besserwisser vor Gott. Wie kann Gott dann noch in dir und bei dir sein? Das geht nicht. Du willst jetzt diskutieren und sagst, dass das im Alten Testament steht und es nach dem Neuen Testament nicht mehr gilt? Dann kann ich dir auch nicht mehr helfen, denn das Wort Gottes ist und bleibt das Wort Gottes, egal wie alt es ist und es widerspricht sich nicht. Weitere Ausreden werde ich nicht aufzählen, denn wir sollen nicht streiten. Wer es so nicht versteht und das Wort nicht annehmen will ohne Ausreden, hat sein Urteil schon über sich selbst gesprochen.

DAS GLEICHE GILT AUCH FÜR GEMEINDEN. Gott verlässt auch Gemeinden, wenn sie sich nicht ermahnen lassen und absichtlich Gott widerstreben. Dann gilt nicht mehr, dass Jesus in ihrer Mitte ist, wenn zwei oder drei in seinem Namen versammelt sind, weil sie eben nicht in seinem Namen versammelt sind, sondern im Namen der falschen Gemeinde und ihren falschen Lehren und Haltung. Dann kann die Gemeinde oder du beten so viel du willst. Die Gebete werden von Gott nicht angenommen, weil du (oder die Gemeinde) zuerst die Sünde ablegen musst.
Du sagst dann, dass du trotzdem gesegnet bist und Gott immer noch bei dir ist, weil es dir gut geht und du alles hast, was du brauchst? Die Ungläubigen haben das auch. Sie haben auch Erfolge. Aber sie bzw. du hast sicher keine geistliche Gemeinschaft mit Gott und kannst sicher kein Wachstum im Glauben nachweisen, keine neuen Erkenntnisse aus der Bibel, keine Erfahrungen mit Gott, keine Erbauungen durch Predigten, keine Mutmachungen im Glauben, keine Freude mehr, wenn du Brüder siehst, KEINE GEMEINSCHAFT MIT BRÜDERN. Damit sind echte Brüder im Glauben gemeint und nicht gleichgesinnte Scheinchristen wie du, die die gleiche Gemeinde besuchen und in den gleichen Sünden sind wie du. Diese Realität kann man nicht leugnen. Man verfault im Glauben vor sich hin und es geht immer weiter Berg ab. Alles Andere ist eine Lüge, auch wenn man es anders sieht. Da kommt dann wieder die Selbstbelügung ins Spiel. Denn Gott widerspricht sich nicht und Gott ist nicht da, wo gegen ihn gekämpft wird.

Kommen wir also zurück zu der Stelle aus Hesekiel. Wir haben gesehen, dass Gott dir eine Sünde bei deinem Bruder gezeigt hat und das aus gutem Grund. Nämlich damit du ihn warnst und ihn vor der Hölle rettest. Denn du wärst sicher auch froh, wenn dich jemand warnt, wenn du falsch liegst, damit du nicht verloren gehst. Wenn du das nicht tust, hast du selbst eine Sünde auf dich geladen. Wenn du das tust und ihn warnst, bist du frei und egal wie der Bruder dann reagiert, ist es seine Sache. Wenn er einsichtig ist, wird er dir danken, dass du sein Leben gerettet hast. Wenn nicht, wird er wieder anfangen zu diskutieren und zu sich rechtfertigen und somit ist es nicht mehr deine Sache, was mit ihm passiert. Dann folgt bei ihm der 3. Schritt, was dich aber nichts angeht. Das ist dann nur noch eine Sache zwischen Gott und ihm. Anders herum gesehen, wenn du derjenige bist, der ermahnt wird, tätest du besser daran, dich zu besinnen und dich zu bekehren, sonst wird es auch für dich schmerzhaft.

Die nächste Ermahnungstelle finden wir in 1.Thes 5,12-22:

12 Wir bitten euch aber, ihr Brüder, dass ihr diejenigen anerkennt, die an euch arbeiten und euch im Herrn vorstehen und euch zurechtweisen,
13 und dass ihr sie umso mehr in Liebe achtet um ihres Werkes willen. Lebt im Frieden miteinander!
14 Wir ermahnen euch aber, Brüder: Verwarnt die Unordentlichen, tröstet die Kleinmütigen, nehmt euch der Schwachen an, seid langmütig gegen jedermann!
15 Seht darauf, dass niemand Böses mit Bösem vergilt, sondern trachtet allezeit nach dem Guten, sowohl untereinander als auch gegenüber jedermann!
16 Freut euch allezeit!
17 Betet ohne Unterlass!
18 Seid in allem dankbar; denn das ist der Wille Gottes in Christus Jesus für euch.
19 Den Geist dämpft nicht!
20 Die Weissagung verachtet nicht!
21 Prüft alles, das Gute behaltet!
22 Haltet euch fern von dem Bösen in jeglicher Gestalt!

Zuerst sollen wir uns selbst ermahnen lassen und dann sollen wir auch die anderen ermahnen. Das Eine ist aber nicht in Verbindung mit dem Anderen. Denn viele Sünder schimpfen zuerst wenn sie ermahnt werden und sagen, man soll zuerst seine eigenen Sünden bereinigen und den Balken aus seinem eigenen Auge ziehen, bevor man sich über Andere hermacht. Wie gesagt: Es können auch Ungläubige kommen und dich warnen und dich auf deine Sünde aufmerksam machen. Gott sind in seinen Handlungen keine Grenzen gesetzt.
Das Wichtigste an dieser Stelle ist der letzte Vers, denn dieser meint nicht nur den einzelnen bösen Bruder, der sich nicht ermahnen lässt, sondern auch die Gemeinde, die Ungläubigen, die Nachbarn, die Kollegen, usw. Alles was Böse ist, sollen wir meiden. Wenn eine Gemeinde wissentlich gegen Gott widerstrebt, in Form von einer Irrlehre oder falschem Verhalten, MÜSSEN WIR UNS VON DIESER GEMEINDE FERN HALTEN. Ohne Ausreden. Denn nicht du wirst die Gemeinde retten, wenn du immer noch darin bleibst, sondern die Gemeinde wird dich mit sich herunterziehen. Außerdem unterstützt du weiterhin eine gottlose Gemeinde mit deinen Spenden, deinen Diensten und mit deiner Anwesenheit. Denn nur durch deine Anwesenheit gibst du allen anderen ein Zeugnis, dass du zu dieser Gemeinde stehst, auch wenn du mit deinem Mund etwas anderes behauptest. In diesem Fall ist es noch schlimmer, weil sich deine Worte mit deinen Taten widersprechen und du somit als Lügner und Heuchler abgestempelt wirst, auch bei den Gemeindmitgliedern. Denn sie sagen, dass sie wenigstens zu der Gemeinde stehen und ihre Worte ihre Taten bestätigen. Aber bei dir nicht.

Zur Gemeinde finden wir in 1. Korinther 5 eine gute Stelle:

1 Überhaupt hört man von Unzucht unter euch, und zwar von einer solchen Unzucht, die selbst unter den Heiden unerhört ist, dass nämlich einer die Frau seines Vaters hat!
2 Und ihr seid aufgebläht und hättet doch eher Leid tragen sollen, damit der, welcher diese Tat begangen hat, aus eurer Mitte hinweggetan wird!
3 Denn ich als dem Leib nach abwesend, dem Geist nach aber anwesend, habe schon, als wäre ich anwesend, über den, der dies auf solche Weise begangen hat, beschlossen,
4 den Betreffenden im Namen unseres Herrn Jesus Christus und nachdem euer und mein Geist sich mit der Kraft unseres Herrn Jesus Christus vereinigt hat,
5 dem Satan zu übergeben zum Verderben des Fleisches, damit der Geist gerettet werde am Tag des Herrn Jesus.
6 Euer Rühmen ist nicht gut! Wisst ihr nicht, dass ein wenig Sauerteig den ganzen Teig durchsäuert?
7 Darum fegt den alten Sauerteig aus, damit ihr ein neuer Teig seid, da ihr ja ungesäuert seid! Denn unser Passahlamm ist ja für uns geschlachtet worden: Christus.
8 So wollen wir denn nicht mit altem Sauerteig Fest feiern, auch nicht mit Sauerteig der Bosheit und Schlechtigkeit, sondern mit ungesäuerten Broten der Lauterkeit und Wahrheit.
9 Ich habe euch in dem Brief geschrieben, dass ihr keinen Umgang mit Unzüchtigen haben sollt;
10 und zwar nicht mit den Unzüchtigen dieser Welt überhaupt, oder den Habsüchtigen oder Räubern oder Götzendienern; sonst müsstet ihr ja aus der Welt hinausgehen.
11 Jetzt aber habe ich euch geschrieben, dass ihr keinen Umgang haben sollt mit jemand, der sich Bruder nennen lässt und dabei ein Unzüchtiger oder Habsüchtiger oder Götzendiener oder Lästerer oder Trunkenbold oder Räuber ist; mit einem solchen sollt ihr nicht einmal essen.
12 Denn was gehen mich auch die an, die außerhalb [der Gemeinde] sind, dass ich sie richten sollte? Habt ihr nicht die zu richten, welche drinnen sind?
13 Die aber außerhalb sind, richtet Gott. So tut den Bösen aus eurer Mitte hinweg!

Zuerst sagt Paulus, dass sich die Gemeinde von sündigen Geschwistern trennen soll. Dann aber nimmt Paulus die Gemeinde in die Verantwortung und sagt im Vergleich mit dem Sauerteig, dass ein Sünder oder nur wenige Sünder die ganze Gemeinde vernichten können. Das gilt nicht nur bei persönlichen Sünden, die die Gemeinde nicht direkt betrifft, wie in diesem Fall, sondern auch wenn jemand versucht eine falsche Lehre in die Gemeinde zu bringen. Und dabei muss man konsequent bleiben, auch wenn man dabei die halbe Gemeinde hinauswerfen muss, weil so viele der falschen Lehre glauben und sie unterstützen. Die Anzahl der Brüder hat keine Aussage über die Wahrheit der Lehre. Lieber steht man nur mit der Hälfte der Gemeinde da, aber dafür gesund und friedlich und mit Gott und gesegnet, als eine große Gemeinde zu haben, die aber total verdorben ist und keine christliche Gemeinde mehr ist.
Am Ende sagt Paulus wieder wie in 1. Thessalonicher: "So tut den Bösen aus eurer Mitte hinweg!", egal in welcher Form oder Person oder Personen.

Hier ein Beispiel wie jemand versucht sich in die Gemeinde einzuschleichen, um sie von innen zu vernichten: 2. Timotheus 4,14-15:

14 Alexander, der Schmied, hat mir viel Böses erwiesen; der Herr vergelte ihm nach seinen Werken!
15 Vor ihm hüte auch du dich; denn er hat unseren Worten sehr widerstanden.

Hier noch eine Stelle, wie eine sündige Gemeinde aussieht: 1. Timotheus 4,1-5:

1 Der Geist aber sagt ausdrücklich, dass in späteren Zeiten etliche vom Glauben abfallen und sich irreführenden Geistern und Lehren der Dämonen zuwenden werden
2 durch die Heuchelei von Lügenrednern, die in ihrem eigenen Gewissen gebrandmarkt sind.
3 Sie verbieten zu heiraten und Speisen zu genießen, die doch Gott geschaffen hat, damit sie mit Danksagung gebraucht werden von denen, die gläubig sind und die Wahrheit erkennen.
4 Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut, und nichts ist verwerflich, wenn es mit Danksagung empfangen wird;
5 denn es wird geheiligt durch Gottes Wort und Gebet.

Eine ähnliche Stelle finden wir genau in der gleichen Stelle, im zweiten Brief: 2. Timotheus 4,1-5:

1 Daher bezeuge ich dir ernstlich vor dem Angesicht Gottes und des Herrn Jesus Christus, der Lebendige und Tote richten wird, um seiner Erscheinung und seines Reiches willen:
2 Verkündige das Wort, tritt dafür ein, es sei gelegen oder ungelegen; überführe, tadle, ermahne mit aller Langmut und Belehrung!
3 Denn es wird eine Zeit kommen, da werden sie die gesunde Lehre nicht ertragen, sondern sich selbst nach ihren eigenen Lüsten Lehrer beschaffen, weil sie empfindliche Ohren haben;
4 und sie werden ihre Ohren von der Wahrheit abwenden und sich den Legenden zuwenden.
5 Du aber bleibe nüchtern in allen Dingen, erdulde die Widrigkeiten, tue das Werk eines Evangelisten, richte deinen Dienst völlig aus!

Hier beschwört Paulus schon fast Timotheus, sich nicht von falschen Gemeinden und Christen beirren zu lassen, sondern stets die wahre Lehre aufrecht zu erhalten. Dass Christen die gesunde Lehre nicht mehr ertragen und die Zeit der Verführung und Irrlehren in den Gemeinden schon da ist, wissen wir schon längst. Deswegen schreibe ich auch diesen Vortrag.
Mit irreführenden Geistern und Lehren der Dämonen meint Paulus die Charismatiker und Pfingstler, die mit ihren fremden Sprachen, Prophezeiungen, Propheten und Heilern dem Teufel zum Opfer gefallen sind, weil sie sich im Glauben überheben wollen und denken, dass sie größere Gläubigen sind, wenn sie die Gnadengaben des Heiligen Geistes haben, die es zu den Zeiten der Aposteln gab. Aber in Wirklichkeit imitiert der Teufel nur die Gaben des Heiligen Geistes und verkauft sie den Christen als von Gott gegeben. Dass sie dabei mit etlichen Bibelstellen im Widerspruch sind, ignorieren sie ebenfalls, wie alle anderen Gemeinden, die in Irrlehren sind. Zu diesem Thema habe ich bereits einen Vortrag geschrieben: "Russische Pfingstler, Charismatiker und Zungenrede". Diese sind es auch, die Jesus mit der Ausstoßung in Matthäus 7,15-23 meint.

15 Hütet euch aber vor den falschen Propheten, die in Schafskleidern zu euch kommen, inwendig aber reißende Wölfe sind!
16 An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Sammelt man auch Trauben von Dornen, oder Feigen von Disteln?
17 So bringt jeder gute Baum gute Früchte, der schlechte Baum aber bringt schlechte Früchte.
18 Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte bringen, und ein schlechter Baum kann keine guten Früchte bringen.
19 Jeder Baum, der keine gute Frucht bringt, wird abgehauen und ins Feuer geworfen.
20 Darum werdet ihr sie an ihren Früchten erkennen.
21 Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr! wird in das Reich der Himmel eingehen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut.
22 Viele werden an jenem Tag zu mir sagen: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt und in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und in deinem Namen viele Wundertaten vollbracht?
23 Und dann werde ich ihnen bezeugen: Ich habe euch nie gekannt; weicht von mir, ihr Gesetzlosen!

Hier meint Jesus nicht nur einzelne Scheinchristen, sondern auch Gemeinden. Denn auch Gemeinden kommen und werben unschuldige Menschen an durch Missionierungen und Evangelisierungen. Und eben diejenigen, die Wunder getan haben und Prophezeiungen hatten und Dämonen ausgetrieben haben, also genau das, was auch die Aposteln getan haben, gerade sie werden von Jesus weggestoßen, weil es diese Gaben eben nicht mehr gibt und sie nur einzelnen Gläubigen vorbehalten waren, durch die Gott die Anwesenheit des Heiligen Geistes beweisen wollte. Aber einen Beweis muss man eben nur ein Mal bringen und nicht immer wieder und ewig. Deswegen haben diese Gaben mit den Aposteln auch aufgehört und sind erst mit der Verführungswelle Anfang des 20. Jahrhunderts wieder aufgetaucht. Und Jesus behauptet, dass er sie nie gekannt hat. Also waren sie auch nie wirklich Christen. Sie haben sich gar nicht zu Jesus bekehrt. Sie waren von Anfang an in einer Irrlehre und Gott war nie in ihrer Mitte. Das gleiche gilt auch für alle Gemeinden, die mit einer falschen Lehre aufgebaut wurden. Die Gemeinden, die zuerst eine gesunde Lehre hatten, aber dann in Irrlehren gerutscht sind, hatten vielleicht auch Gott in ihrer Mitte, aber seit den Irrlehren nicht mehr.

Hier kommt eine Stelle für alle weltlichen Gemeinden, die die Welt in die Gemeinde geholt haben oder die auch nur eine einzige Sache aus der Welt übernommen haben: 2. Korinther 6,14-18:

14 Zieht nicht in einem fremden Joch mit Ungläubigen! Denn was haben Gerechtigkeit und Gesetzlosigkeit miteinander zu schaffen? Und was hat das Licht für Gemeinschaft mit der Finsternis?
15 Wie stimmt Christus mit Belial überein? Oder was hat der Gläubige gemeinsam mit dem Ungläubigen?
16 Wie stimmt der Tempel Gottes mit Götzenbildern überein? Denn ihr seid ein Tempel des lebendigen Gottes, wie Gott gesagt hat: »Ich will in ihnen wohnen und unter ihnen wandeln und will ihr Gott sein, und sie sollen mein Volk sein«.
17 Darum geht hinaus von ihnen und sondert euch ab, spricht der Herr, und rührt nichts Unreines an! Und ich will euch aufnehmen,
18 und ich will euch ein Vater sein, und ihr sollt mir Söhne und Töchter sein, spricht der Herr, der Allmächtige.

Wenn also eine Gemeinde die Welt hineinholt, die Gemeinde vertreibt Gott aus ihrer Mitte. Das steht auch in Jakobus 4,1-6:

1 Woher kommen die Kämpfe und die Streitigkeiten unter euch? Kommen sie nicht von den Lüsten, die in euren Gliedern streiten?
2 Ihr seid begehrlich und habt es nicht, ihr mordet und neidet und könnt es doch nicht erlangen; ihr streitet und kämpft, doch ihr habt es nicht, weil ihr nicht bittet.
3 Ihr bittet und bekommt es nicht, weil ihr in böser Absicht bittet, um es in euren Lüsten zu vergeuden.
4 Ihr Ehebrecher und Ehebrecherinnen, wisst ihr nicht, dass die Freundschaft mit der Welt Feindschaft gegen Gott ist? Wer also ein Freund der Welt sein will, der macht sich zum Feind Gottes!
5 Oder meint ihr, die Schrift rede umsonst? Ein eifersüchtiges Verlangen hat der Geist, der in uns wohnt;
6 umso reicher aber ist die Gnade, die er gibt. Darum spricht er: »Gott widersteht den Hochmütigen; den Demütigen aber gibt er Gnade«.

Mit Ehebrecher meint Jakobus nicht Ehebruch zwischen Menschen, sondern geistlich, wenn die Gemeinde Gott verlässt und dem Teufel dient, indem sie ihn in die Gemeinde holt und nach seinen Regeln den Gottesdienst hält. Zu den weltlichen Gemeinden gehören Baptisten, Charismatiker, Brüdergemeinden und diejenigen, die Frauen predigen lassen, weltliche Musikrichtungen in die Gemeinde bringen, die Kopfbedeckungspflicht bei verheirateten Frauen ignorieren, die Sünder nicht zurechtweisen und hinauswerfen, Lügen und Ehebruch und Betrug tolerieren, Ehebrecher verheiraten, Bekehrte mit ein paar Tropfen taufen, Sünder taufen und nicht den Glauben prüfen, Babys taufen, in denen Älteste selbst lügen und unter Brüder falsch richten, nach dem Geld richten, den Gottesdienst weltlich gestalten und die Gemeindelehre nach den weltlichen Menschen richten, damit sie mehr Spenden bekommen.

1. Johannes 2,15-17 warnt uns auch vor der Welt:

15 Habt nicht lieb die Welt, noch was in der Welt ist! Wenn jemand die Welt lieb hat, so ist die Liebe des Vaters nicht in ihm.
16 Denn alles, was in der Welt ist, die Fleischeslust, die Augenlust und der Hochmut des Lebens, ist nicht von dem Vater, sondern von der Welt.
17 Und die Welt vergeht und ihre Lust; wer aber den Willen Gottes tut, der bleibt in Ewigkeit.

Als Nächstes sehen wir, was mit einem Menschen passiert, der NUR EINEN anderen Menschen verführt, geschweige denn, eine ganze Gemeinde: Matthäus 18,6-10:

6 Wer aber einem von diesen Kleinen, die an mich glauben, Anstoß [zur Sünde] gibt, für den wäre es besser, dass ein großer Mühlstein an seinen Hals gehängt und er in die Tiefe des Meeres versenkt würde.
7 Wehe der Welt wegen der Anstöße [zur Sünde]! Denn es ist zwar notwendig, dass die Anstöße [zur Sünde] kommen, aber wehe jenem Menschen, durch den der Anstoß [zur Sünde] kommt!
8 Wenn aber deine Hand oder dein Fuß für dich ein Anstoß [zur Sünde] wird, so haue sie ab und wirf sie von dir! Es ist besser für dich, dass du lahm oder verstümmelt in das Leben eingehst, als dass du zwei Hände oder zwei Füße hast und in das ewige Feuer geworfen wirst.
9 Und wenn dein Auge für dich ein Anstoß [zur Sünde] wird, so reiß es aus und wirf es von dir! Es ist besser für dich, dass du einäugig in das Leben eingehst, als dass du zwei Augen hast und in das höllische Feuer geworfen wirst.
10 Seht zu, dass ihr keinen dieser Kleinen verachtet! Denn ich sage euch: Ihre Engel im Himmel schauen allezeit das Angesicht meines Vaters im Himmel.

Ein Irrlehrer und Verführer wird es also in der Hölle umso schlimmer haben. Denn es ist nicht so, dass es in der Hölle nur eine Art von Strafe gibt, die für alle gleich ist, sondern jeder bekommt die Strafe nach seinem Maß. Aber den Irrlehrern interessiert das alles nicht, weil sie eben nicht an Gott glauben. Deswegen haben sie kein Problem damit, andere zu verführen und sie in die Hölle mitzunehmen.

Wir haben oben gesehen, dass man Brüder warnen soll und dass man sündige hinauswerfen soll oder von ihnen weggehen soll. Hier sagt uns Jesus wie genau wir einen Bruder zurechtweisen sollen: Matthäus 18,15-20:

15 Wenn aber dein Bruder an dir gesündigt hat, so geh hin und weise ihn zurecht unter vier Augen. Hört er auf dich, so hast du deinen Bruder gewonnen.
16 Hört er aber nicht, so nimm noch einen oder zwei mit dir, damit jede Sache auf der Aussage von zwei oder drei Zeugen beruht.
17 Hört er aber auf diese nicht, so sage es der Gemeinde. Hört er aber auch auf die Gemeinde nicht, so sei er für dich wie ein Heide und ein Zöllner.
18 Wahrlich, ich sage euch: Was ihr auf Erden binden werdet, das wird im Himmel gebunden sein, und was ihr auf Erden lösen werdet, das wird im Himmel gelöst sein.
19 Weiter sage ich euch: Wenn zwei von euch auf Erden übereinkommen über irgendeine Sache, für die sie bitten wollen, so soll sie ihnen zuteilwerden von meinem Vater im Himmel.
20 Denn wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich in ihrer Mitte.

Hier sind wieder die 3 Schritte einer Ermahnung. In diesem Beispiel hat aber ein Bruder gegen den anderen gesündigt und somit ist die Sünde bei einem Bruder schon offenbar. Dieser muss den Sünder warnen. Hört der Sünder nicht, muss man die Sünde bei einen oder zwei anderen Brüdern offen legen, die ihn auch warnen. Hört er dann auch nicht, kommt und die Veröffentlichung der Sünde und somit die Schande und dann auch die Strafe, in der er aus der Gemeinde ausgestoßen wird und kein Bruder mit ihm noch Gemeinschaft haben darf.
Und die Gemeinde hat auch die Macht von Gott dazu bekommen, einen Sünder aus dem Buch des Lebens zu streichen, wenn er von seiner Sünde nicht ablassen will oder ihn einzutragen, wenn er sich bekehrt. Wenn aber die Gemeinde einen Sünder nicht verstößt, wird er von Gott trotzdem verstoßen. Anders herum gesehen, wenn ein Mensch sich bekehrt, aber die Gemeinde ihn nicht taufen will, weil er nicht mit ihrer Irrlehren einverstanden ist, gilt er vor Gott trotzdem als aufgenommen. Denn Gott bindet sich nicht an eine sündige Gemeinde und handelt nicht nach ihre Entscheidungen.

In 2. Korinther 7,8-12 sagt uns Gott, wie eine Gemeinde zurechtgewiesen werden soll und was passiert, wenn sie gehorcht und wenn nicht:

8 Denn wenn ich euch auch durch den Brief betrübt habe, so bereue ich es nicht, wenn ich es auch bereut habe; denn ich sehe, dass euch jener Brief betrübt hat, wenn auch nur für eine Stunde.
9 Nun freue ich mich – nicht darüber, dass ihr betrübt wurdet, sondern darüber, dass ihr zur Buße betrübt worden seid; denn ihr seid in gottgewollter Weise betrübt worden, sodass ihr von uns keinerlei Schaden genommen habt.
10 Denn die gottgewollte Betrübnis bewirkt eine Buße zum Heil, die man nicht bereuen muss; die Betrübnis der Welt aber bewirkt den Tod.
11 Denn siehe, wie viel ernstes Bemühen hat dies bei euch bewirkt, dass ihr in gottgewollter Weise betrübt worden seid, dazu Verantwortung, Entrüstung, Furcht, Verlangen, Eifer, Bestrafung! Ihr habt in jeder Hinsicht bewiesen, dass ihr in der Sache rein seid.
12 Wenn ich euch also geschrieben habe, so geschah es nicht um dessentwillen, der Unrecht getan hat, auch nicht um dessentwillen, dem Unrecht geschehen ist, sondern damit unser Eifer für euch zu euren Gunsten offenbar würde vor dem Angesicht Gottes.

Das Gleiche kann man auch auf den einzelnen Christen deuten. Wer von der Sünde umkehrt, hat sein Leben gerettet, wer nicht, hat es verwirkt.

Hier noch einige Stellen zur Untermauerung:

1. Thessalonicher 5,14:

14 Wir ermahnen euch aber, Brüder: Verwarnt die Unordentlichen, tröstet die Kleinmütigen, nehmt euch der Schwachen an, seid langmütig gegen jedermann!

2. Thessalonicher 3,6+14-15:

6 Wir gebieten euch aber, Brüder, im Namen unseres Herrn Jesus Christus, dass ihr euch von jedem Bruder zurückzieht, der unordentlich wandelt und nicht nach der Überlieferung, die er von uns empfangen hat.
14 Wenn aber jemand unserem brieflichen Wort nicht gehorcht, den kennzeichnet und habt keinen Umgang mit ihm, damit er sich schämen muss;
15 doch haltet ihn nicht für einen Feind, sondern weist ihn zurecht als einen Bruder.

2. Mose 23,1:

1 Du sollst kein falsches Gerücht verbreiten! Leihe keinem Gottlosen deine Hand, sodass du durch dein Zeugnis einen Frevel unterstützt.

1. Timotheus 5,20-22:

20 Die, welche sündigen, weise zurecht vor allen, damit sich auch die anderen fürchten.
21 Ich ermahne dich ernstlich vor Gott und dem Herrn Jesus Christus und den auserwählten Engeln, dass du dies ohne Vorurteil befolgst und nichts aus Zuneigung tust!
22 Die Hände lege niemand schnell auf, mache dich auch nicht fremder Sünden teilhaftig; bewahre dich selbst rein!

1. Timotheus 6, 3-16:

3 Wenn jemand fremde Lehren verbreitet und nicht die gesunden Worte unseres Herrn Jesus Christus annimmt und die Lehre, die der Gottesfurcht entspricht,
4 so ist er aufgeblasen und versteht doch nichts, sondern krankt an Streitfragen und Wortgefechten, woraus Neid, Zwietracht, Lästerung, böse Verdächtigungen entstehen,
5 unnütze Streitgespräche von Menschen, die eine verdorbene Gesinnung haben und der Wahrheit beraubt sind und meinen, die Gottesfurcht sei ein Mittel zur Bereicherung – von solchen halte dich fern!

2. Timotheus 2,16-17:

16 Die unheiligen, nichtigen Schwätzereien aber meide; denn sie fördern nur noch mehr die Gottlosigkeit,
17 und ihr Wort frisst um sich wie ein Krebsgeschwür.

2. Timotheus 2,24-26:

24 Ein Knecht des Herrn aber soll nicht streiten, sondern milde sein gegen jedermann, fähig zu lehren, geduldig im Ertragen von Bosheiten;
25 er soll mit Sanftmut die Widerspenstigen zurechtweisen, ob ihnen Gott nicht noch Buße geben möchte zur Erkenntnis der Wahrheit
26 und sie wieder nüchtern werden aus dem Fallstrick des Teufels heraus, von dem sie lebendig gefangen worden sind für seinen Willen.

Philipper 2,21:

21 denn sie suchen alle das Ihre, nicht das, was Christi Jesu ist!

Philipper 3,17-19:

17 Werdet meine Nachahmer, ihr Brüder, und seht auf diejenigen, die so wandeln, wie ihr uns zum Vorbild habt.
18 Denn viele wandeln, wie ich euch oft gesagt habe und jetzt auch weinend sage, als Feinde des Kreuzes des Christus;
19 ihr Ende ist das Verderben, ihr Gott ist der Bauch, sie rühmen sich ihrer Schande, sie sind irdisch gesinnt.

Kolosser 2,8:

8 Habt acht, dass euch niemand beraubt durch die Philosophie und leeren Betrug, gemäß der Überlieferung der Menschen, gemäß den Grundsätzen der Welt und nicht Christus gemäß.

Titus 1,10-16:

10 Denn es gibt viele widerspenstige und leere Schwätzer und Verführer, besonders die aus der Beschneidung.
11 Denen muss man den Mund stopfen, denn sie bringen ganze Häuser durcheinander mit ihrem ungehörigen Lehren um schändlichen Gewinnes willen.
12 Einer von ihnen, ihr eigener Prophet, hat gesagt: »Die Kreter sind von jeher Lügner, böse Tiere, faule Bäuche!«
13 Dieses Zeugnis ist wahr; aus diesem Grund weise sie streng zurecht, damit sie gesund seien im Glauben
14 und nicht auf jüdische Legenden achten und auf Gebote von Menschen, die sich von der Wahrheit abwenden.
15 Den Reinen ist alles rein; den Befleckten aber und Ungläubigen ist nichts rein, sondern sowohl ihre Gesinnung als auch ihr Gewissen sind befleckt.
16 Sie geben vor, Gott zu kennen, aber mit den Werken verleugnen sie ihn, da sie verabscheuungswürdig und ungehorsam und zu jedem guten Werk untüchtig sind.

Das gilt für jeden, der Ausreden sucht, warum er eine Gemeinde oder einen Bruder nicht verlassen soll, wenn diese Sünder sind und andere mitziehen in ihren Sünden. Jeder, der sie nicht verlässt, gibt durch diese Tat Zeugnis, dass er kein Christ ist, sondern mit den Sünden der Gemeinde oder des Bruders einverstanden ist und zu ihm hält und ihn deckt und unterstützt. Wer dann auch noch behauptet, dass er die Sünden verurteilt, aber trotzdem da bleibt, egal aus welchem Grund oder Ausrede, ist ein Lügner.

Hebräer 13,9:

9 Lasst euch nicht von vielfältigen und fremden Lehren umhertreiben; denn es ist gut, dass das Herz fest wird, was durch Gnade geschieht, nicht durch Speisen, von denen die keinen Nutzen hatten, die mit ihnen umgingen.

2. Petrus 2,1-3:

1 Es gab aber auch falsche Propheten unter dem Volk, wie auch unter euch falsche Lehrer sein werden, die heimlich verderbliche Sekten einführen, indem sie sogar den Herrn, der sie erkauft hat, verleugnen; und sie werden ein schnelles Verderben über sich selbst bringen.
2 Und viele werden ihren verderblichen Wegen nachfolgen, und um ihretwillen wird der Weg der Wahrheit verlästert werden.
3 Und aus Habsucht werden sie euch mit betrügerischen Worten ausbeuten; aber das Gericht über sie ist längst vorbereitet, und ihr Verderben schlummert nicht.

Jakobus 5,19-20:

19 Brüder, wenn jemand unter euch von der Wahrheit abirrt, und es führt ihn einer zur Umkehr,
20 so soll er wissen: Wer einen Sünder von seinem Irrweg zur Umkehr führt, der wird eine Seele vom Tod erretten und eine Menge Sünden zudecken.

Titus 3,9-11:

9 Die törichten Streitfragen aber und Geschlechtsregister, sowie Zwistigkeiten und Auseinandersetzungen über das Gesetz meide; denn sie sind unnütz und nichtig.
10 Einen sektiererischen Menschen weise nach ein- und zweimaliger Zurechtweisung ab,
11 da du weißt, dass ein solcher verkehrt ist und sündigt und sich selbst verurteilt hat.

Auch hier finden wir wieder die 3 Ermahnungsschritte.

Hebräer 13,22:

22 Ich ermahne euch aber, ihr Brüder, nehmt das Wort der Ermahnung an; denn ich habe euch mit wenigen Worten geschrieben.

Das waren alle Bibelstellen, die von Ermahnungen und Richten und Urteilen in der Gemeinde sprechen und ich denke, dass es genug Stellen sind, die uns wachrütteln sollten. Wem diese Stellen nicht reichen oder immer noch Ausreden sucht, dem ist nicht mehr zu helfen und er hat sein Urteil über sich gesprochen und wird sich in der Hölle wieder finden. Es gibt keine Ausreden. Nur das Wort Gottes hat Recht und jeder, der es nicht begreift, hat Unrecht.

Aber jeder kann handeln wie er will und jedem steht es frei, die Gemeinde zu besuchen und zu unterstützen, die er will, aber muss dafür einmal gerade stehen.

Bis jetzt habe ich gezeigt, wann und wie man Gemeinden oder Brüder verlassen soll. Was aber tun, wenn man keine Gemeinde besuchen kann und wenn alle falsch sind? Was kommt nachdem man eine Gemeinde verlassen hat? Da fühlt man sich alleine und verlassen und denkt, dass man der einzige Gläubige im Land ist. Dann kommen Zweifel auf, denn es kann nicht sein, dass so viele Christen in die Hölle gehen werden und man der einzige ist, der gerettet wird.
Diese Gedanken hatte schon einer in der Bibel und auch er hat sich so gefühlt, aber Gott hat ihn eines Besseren belehrt. Es war Elia in 1. Könige 19,14 und in Vers 18 antwortet ihm Gott darauf:

14 Er sprach: Ich habe heftig geeifert für den HERRN, den Gott der Heerscharen, denn die Kinder Israels haben deinen Bund verlassen, deine Altäre niedergerissen und deine Propheten mit dem Schwert umgebracht; und ich allein bin übrig geblieben, und sie trachten danach, mir das Leben zu nehmen!
15 Aber der HERR sprach zu ihm: ...
18 Ich aber habe in Israel siebentausend übrig bleiben lassen, nämlich alle, die ihre Knie nicht gebeugt haben vor Baal und deren Mund ihn nicht geküsst hat!

So ist es auch heute mit den Gläubigen. Man findet sie kaum noch in Gemeinden, wie man sie auch in Israel nicht mehr im Tempel gefunden hat, weil da Götzen standen. Somit waren die Gläubigen gezwungen für sich alleine oder in kleine Gruppen in Hauskreisen Gottesdienst zu halten und so ist es auch heute. Ich selber stehe auch alleine im Glauben in meiner Gegend und ich kenne noch einen Gläubigen in meiner Gegend, der auch seine Gemeinde verlassen will, aber es nicht schafft, weil er sonst alleine ist, aber zu weit von uns weg wohnt, damit wir ein Hauskreis bilden können. Somit unterstützt er immer noch diese Gemeinde, allein durch seine Anwesenheit.
Ich bin mir sicher, dass es noch viele andere Gläubige wie mich gibt, die alleine sind. Aber es ist besser alleine Gottesdienst zu machen, als mit anderen zu heucheln und zu sündigen.
Wenn es Gottes Wille sein sollte, wird er auch solche Gläubige zusammenführen. Dafür muss man aber zuerst die Gemeinde verlassen, damit die anderen alleinstehenden Gläubigen sehen, dass man nicht zur Irrlehrengemeinde gehört und dann wird man auch von solchen Gläubigen auch angesprochen. Aber so lange man immer noch in die Sündengemeinde geht, wird man auch kein Kontakt zu echten Gläubigen bekommen, allein aus dem Grund, weil Gott nicht mit denen ist, die in so eine Gemeinde sind. Erst wenn man Gott gehorcht und die Gemeinde verlässt, kann man auch von Gott gesteuert werden. Bis dahin ist eine Blockade zwischen beiden.
Gott verlangt zuerst Gehorsam und blindes Vertrauen und dann erst kann er uns segnen. Zuerst müssen wir uns zu ihm bekehren, bevor wir seine Kinder sein können und er in uns kommen kann. Er hat den ersten Schritt getan, indem er uns seine Hand ausgestreckt hat und uns alle Bedingungen geschaffen hat, damit wir zu ihm kommen können, auch durch den Kreuzestod Jesu, der uns die Sünden vergeben kann. Den nächsten Schritt müssen wir tun. Wer immer noch darauf wartet, dass Gott auch den nächsten Schritt tut und ihn persönlich in Form einer Erscheinung oder Prophezeiung anspricht, wird lange warten müssen oder es kommt dann der Teufel durch einen Charismatiker oder Pfingstler und gibt ihm sein Wunder, das er haben will. Aber beide Varianten führen nicht zu Gott, sondern zum Teufel.

Es ist auch keine Ausrede, wenn eine Frau sagt, dass sie ihrem Mann untertan und gehorsam sein muss und wenn er in eine Sündengemeinde geht und die Frau auch dazu anleitet oder sogar zwingt, ist es die Pflicht der Frau diesem Sündentreiben fern zu bleiben, denn auch bei den Frauen gilt wie bei den Männern: An erster Stelle muss Gott stehen und dann der Mann oder die Frau und dann die Kinder und alles andere. Wer den Mann vor Gott stellt, wird auch mit dem Mann untergehen und verloren gehen. Die Frau ist zuerst Gott verpflichtet und dann dem Mann. Wenn der Mann also Gott widerspricht, muss die Frau Gott gehorchen und nicht dem Mann.

Wer die Gemeinde vor Gott stellt, wird auch mit der Gemeinde in die Hölle landen, wenn die Gemeinde Gott widerspricht.

Wer denkt, dass er in der falschen Gemeinde bleiben muss, um die Gemeinde zu retten oder andere Mitglieder zu retten, wird auch mit der Gemeinde zugrunde gehen. Außerdem gibt er der Gemeinde und den Mitgliedern das falsche Zeugnis. Erst durch sein Austreten aus der Gemeinde bezeugt er, dass er mit den Sünden der Gemeinde nicht einverstanden ist und erst dann können ihm andere Mitglieder folgen und nur so wird er diese Mitglieder retten können. Wenn er aber weiter in dieser Gemeinde bleibt, werden auch die anderen Mitglieder bleiben und nichts wird sich ändern.

Wer behauptet, dass Gott ihm noch nicht gezeigt hat, dass er die Gemeinde verlassen soll, obwohl sie falsch ist, ignoriert alle oben genannten Bibelstellen und somit auch das Wort Gottes. Er kann nicht erwarten, dass Gott einen Engel schickt, der ihm alles nochmal sagt, was er in der Bibel schon gesagt hat. In diesem Fall wird er wie der Reiche von Lazarus sein und Gott wird ihm das Gleiche sagen: Die Lebenden haben Mose und die Propheten. In unserem Fall also die Bibel. Wer nicht auf die Bibel hört, wird auch nicht auf einen Toten hören, der vom Himmel herunterkommt und es ihm sagt. Wer also nicht auf die Bibel hört und auf ein Wunderwort wartet, wird lange warten. Gott hat in der Bibel alles gesagt, was er zu sagen hat. Alles andere bekommt man durch Erkenntnisse und Offenbarungen, wenn man ein echter Gläubiger ist und sich an die ganze Bibel hält. Wer aber zuerst eine Offenbarung haben will, bevor er etwas ändert, hat keinen Glauben und ist kein Christ oder nur ein Scheinchrist.

Das sind einige der Ausreden, die mir bekannt waren, denen ich hiermit die Ausreden weggenommen habe. Wer nur nach Ausreden sucht, wir auch nur Ausreden finden und keinen Glauben.

Jeder muss anfangen zuerst zu sich selbst ehrlich zu sein und zu gestehen, in welcher Lage er sich befindet und ob es Änderungsbedarf gibt. Gibt es Änderungsbedarf, darf man nicht zögern, streng nach der Bibel zu handeln. Denn so zeigen wir, dass wir Gott gehorsam sind und an ihn glauben.

Die Gesetze sind einfach und für jeden verständlich. Keiner kann behaupten, dass er sie nicht versteht oder dass sie zu schwer sind. Denn die Gesetze hat Gott für den Menschen gemacht, damit er sie tun kann und nicht damit er eine Beschäftigung hat und ständig versuchen muss, sie zu befolgen.

Damit müsste alles zu diesem Thema gesagt sein. Jeder entscheidet was er annimmt und was nicht und wie er weiter vorgeht.

Reply Edited on 02/22/2020 02:55 PM.

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Roman - Die Erde wird weinen

from admin on 02/15/2020 05:12 PM

Den Roman findet ihr unter dem Menüpunkt "Roman - Die Erde wird weinen" oder unter "Downloads" zum Herunterladen.
Eine spannende Lektüre, in der es nie langweilig wird und die die Zukunft vorhersagt.

 

Kurzinhalt/Hauptfiguren:

Eine jüdische Familie mit zwei Mädchen aus Berlin erlebt die Apokalypse von Anfang bis zum Ende. Dabei geht sie durch mehrere Gefahren und erlebt viel Leid. Sie macht eine Anarchie durch, verliert ihre Kinder, macht Naturkatastrophen mit, hilft Leidenden, wird im Rahmen einer Christen- und Judenverfolgung verraten und entschließt sich daraufhin nach Jerusalem zu flüchten, wo sie Schutz und Sicherheit findet. Dann beginnt ein neues friedliches Zeitalter.

Reply Edited on 02/15/2020 05:41 PM.

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Krankheiten als Bestrafung für Sünden

from admin on 10/11/2019 01:34 PM

So gut wie jeder Mensch ist krank oder hat ein Gebrechen, mit dem er sich herumschlägt, manche sogar täglich und auch bis zu ihrem Lebensende. Das gehört zu unserem Leben dazu und ist etwas ganz normales. Krankheiten gab es schon immer und wird es auch immer geben. Sobald eine Krankheit heilbar ist, kommen andere, die nicht heilbar sind. Aber auch leichte Krankheiten, wie z.B. Erkältung, leichtes Fieber, Bauchschmerzen, Kopfweh, usw. sind Krankheiten. Und wenn wir krank sind, gehen wir zum Arzt und in den meisten Fällen kann uns auch geholfen werden. Wenn nicht, kann der Schmerz auch einfach betäubt werden. Die Krankheit ist zwar noch da, aber wir spüren sie nicht mehr und somit geht es uns wieder gut.

Aber was sagt die Bibel zu Krankheiten und warum werden wir krank? In der Bibel gibt es 3 Gründe für Krankheiten:

1. Der normale Einfluss der Natur auf unseren Körper

Wie wir aus der Schöpfung wissen, hat Gott den Menschen die Erde in 1. Mose 1,27-28 übergeben.

27 Und Gott schuf den Menschen zu seinem Bilde, zum Bilde Gottes schuf er ihn; und schuf sie als Mann und Frau.
28 Und Gott segnete sie und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde und machet sie euch untertan und herrschet über die Fische im Meer und über die Vögel unter dem Himmel und über das Vieh und über alles Getier, das auf Erden kriecht.

Dann ist der Teufel gekommen und hat zuerst Eva und dann auch Adam dazu verführt, dass sie ihm gehorchen und ihn als ihren neuen Herrn annehmen:

1. Mose 3,1-7:

1 Aber die Schlange war listiger als alle Tiere auf dem Felde, die Gott der HERR gemacht hatte, und sprach zu der Frau: Ja, sollte Gott gesagt haben: Ihr sollt nicht essen von allen Bäumen im Garten?
2 Da sprach die Frau zu der Schlange: Wir essen von den Früchten der Bäume im Garten;
3 aber von den Früchten des Baumes mitten im Garten hat Gott gesagt: Esset nicht davon, rühret sie auch nicht an, dass ihr nicht sterbet!
4 Da sprach die Schlange zur Frau: Ihr werdet keineswegs des Todes sterben,
5 sondern Gott weiß: an dem Tage, da ihr davon esst, werden eure Augen aufgetan, und ihr werdet sein wie Gott und wissen, was gut und böse ist.
6 Und die Frau sah, dass von dem Baum gut zu essen wäre und dass er eine Lust für die Augen wäre und verlockend, weil er klug machte. Und sie nahm von der Frucht und aß und gab ihrem Mann, der bei ihr war, auch davon und er aß.
7 Da wurden ihnen beiden die Augen aufgetan und sie wurden gewahr, dass sie nackt waren, und flochten Feigenblätter zusammen und machten sich Schurze.

In dieser Geschichte geht es nicht um die verbotene Frucht selbst, denn die Frucht war nur eine Frucht und hatte keine Macht über die Menschen. Also hat nicht die Frucht Adam und Eva die Augen geöffnet, sondern ihr Ungehorsam Gott gegenüber. Bis sie von der Frucht gegessen haben, haben sie Gott gehorcht und ihm gehört und Gott war auch ihr Herr und so sollte es für die Ewigkeit bleiben. Aber nachdem Gott die Menschen gemacht hatte, die bessere Wesen waren als die Engeln, ist Luzifer eifersüchtig geworden, denn er dachte, er wäre das schönste Geschöpf Gottes und so ist er böse geworden und wollte wie Gott sein, indem alle Geschöpfe nicht mehr Gott anbeten, sondern ihn. Deswegen startete er zuerst im Himmel bei den Engeln eine Rebellion, in der ein drittel der Engeln auf seiner Seite waren. Da Gutes und Böses nicht an einem Ort sein konnten, musste das Böse vom Guten getrennt werden und so gab es einen Kampf im Himmel und der Teufel verlor den Kampf und wurde mit seinen Engeln auf die Erde geworfen, die zu Dämonen wurden. Danach wollte der Teufel die Menschen auf seiner Seite bringen und verführte Adam und Eva. Somit gehörten sie ihm und somit auch alle Nachkommen dieser 2 Menschen, also die gesamte Menschheit und auch alles was ihnen untertan war und das war die Erde und alles was darin war. Seit dem gehört die ganze Natur dem Teufel.
Die Frucht war also nur ein Zweck für den Gehorsam des Menschen. So hat nicht die Frucht die Menschen böse gemacht, sondern der Teufel, als er von ihnen Besitz ergriffen hat.
Mehr dazu in meinem Vortrag "Von der Schöpfung bis zur Sintflut".

Der Mensch besteht aber nicht nur aus seinem fleischlichen Körper, der zur Natur gehört, sondern auch aus einem Geist, der nicht natürlich ist und der unabhängig von der Schöpfung existiert. Wenn also die ganze Schöpfung am Ende der Zeit vergehen wird, werden die Geister noch existieren, zusammen mit Gott, Jesus, Engeln, Teufel und Dämonen, je nachdem ob der Mensch zu Lebzeiten sich zu Gott bekehrt hat oder nicht und dieser Zustand bleibt dann für die Ewigkeit. Ich nenne hier keine Bibelstellen, weil das nicht das eigentliche Thema ist und der Vortrag länger werden würde.
Wir halten aber aus diesem Exkurs in die Schöpfungsgeschichte fest, dass der menschliche Körper dem Teufel gehört, aber der Geist frei entscheiden kann, ob er Gott oder dem Teufel gehören will. Das sagt uns auch Paulus in Römer 8,7:

7 Denn fleischlich gesinnt sein ist Feindschaft gegen Gott, weil das Fleisch dem Gesetz Gottes nicht untertan ist; denn es vermag's auch nicht.

Weil also das Fleisch dem Teufel gehört, ist es auch ständig dem Bösen ausgesetzt und ausgeliefert und der Teufel versucht natürlich alles zu zerstören, was Gott gut gemacht hat, weil das seine Natur ist. Er kann nicht anders. Deswegen werden Menschen krank aus natürlichen Gründen und Gott lässt es zu. Einen Beweis dafür finden wir bei einem der heiligsten Männer, die es in der Bibel gab, der krank war, obwohl er im Dienste Gottes stand.

1. Timotheus 5,23:

23 Trinke nicht mehr nur Wasser, sondern nimm ein wenig Wein dazu um des Magens willen und weil du oft krank bist.

Das schreibt ihm Paulus selbst. Wir wissen, dass Paulus und die anderen Aposteln Krankheiten heilen konnten, aber in diesem Fall konnte keiner Timotheus gesund machen. Den Grund dafür könnt ihr in meinem Vortrag "Russische Pfingstler, Charismatiker und Zungenrede" lesen.

Mein Fazit dazu lautet also, dass es Krankheiten gibt, die Gott auch bei seinen Schützlingen zulässt. Wir reden hier aber von kleineren Krankheiten, die uns in unserem Alltag nicht zu sehr stören. Hätte Timotheus Aussatz gehabt, wäre das etwas anderes gewesen, weil ihn das in seiner Arbeit für Gott unfähig gemacht hätte und ihm sogar das Leben genommen hätte. Es wäre also ein Todesurteil gewesen und somit eine sehr harte Bestrafung. Mehr dazu im 4. Punkt.

2. Wunderheilungen als Beweis der Existenz Gottes

Besonders zu Lebzeiten Jesu und der Aposteln gibt es in der Bibel viele Geschichten über Kranke, die geheilt wurden. Das erweckt in uns den Eindruck, als ob es zu der Zeit besonders viele Kranke gab. In manchen Fällen stimmt das auch. Gott hat absichtlich Menschen krank werden lassen oder sogar geboren lassen, damit sich Gott an ihnen als Gott erweist und somit als Zeichen seiner Macht und Präsents. Das sagt uns Jesus selbst in Johannes 9,1-3:

1 Und Jesus ging vorüber und sah einen Menschen, der blind geboren war.
2 Und seine Jünger fragten ihn und sprachen: Meister, wer hat gesündigt, dieser oder seine Eltern, dass er blind geboren ist?
3 Jesus antwortete: Es hat weder dieser gesündigt noch seine Eltern, sondern es sollen die Werke Gottes offenbar werden an ihm.

Wir können nicht mit Sicherheit sagen, ob alle Kranken, die Jesus und die Aposteln geheilt haben, nur wegen ihnen krank waren, damit sie von ihnen geheilt werden, aber wenigstens einige davon. Denn Kranke gab es genug, damals so wie heute.
Wie gesagt, hatten diese Krankheiten den Sinn, dass Gott den Menschen ein Zeichen gibt. Diese Zeichen waren aber nur für kurze Dauer, bis es seinen Zweck erfüllt hat. Im Fall von Jesus musste Jesus beweisen, dass er der Sohn Gottes ist und im Fall der Aposteln in der Apostelgeschichte musste der Heilige Geist beweisen, dass er da ist und das nicht nur mit Heilungen, sondern auch mit anderen Wundern, wie z.B. Zungenrede und Prophezeiungen. Aber nach ein paar Jahren, nachdem genug Menschen die Wunder und Zeichen gesehen hatten, haben sie ihren Zweck erfüllt und haben aufgehört. Auch wenn es heute noch Gemeinden gibt, die diese Wunder haben, muss es nicht heißen, dass sie von Gott kommen. Aber mehr dazu in meinem Vortrag "Russische Pfingstler, Charismatiker und Zungenrede".

3. Als Versuchung

Versuchungen kommen nicht nur durch böse äußerliche Einflüsse anderer Menschen oder Zufälle, sondern auch durch Krankheiten. Dafür ist uns Hiob ein gutes und sehr Detailliertes Beispiel.

Hiob 2,1-10:

1 Es begab sich aber eines Tages, da die Gottessöhne kamen und vor den HERRN traten, dass auch der Satan unter ihnen kam und vor den HERRN trat.
2 Da sprach der HERR zu dem Satan: Wo kommst du her? Der Satan antwortete dem HERRN und sprach: Ich habe die Erde hin und her durchzogen.
3 Der HERR sprach zu dem Satan: Hast du Acht auf meinen Knecht Hiob gehabt? Denn es ist seinesgleichen auf Erden nicht, fromm und rechtschaffen, gottesfürchtig und meidet das Böse und hält noch fest an seiner Frömmigkeit; du aber hast mich bewogen, ihn ohne Grund zu verderben.
4 Der Satan antwortete dem HERRN und sprach: Haut für Haut! Und alles, was ein Mann hat, lässt er für sein Leben.
5 Aber strecke deine Hand aus und taste sein Gebein und Fleisch an: was gilt's, er wird dir ins Angesicht absagen!
6 Der HERR sprach zu dem Satan: Siehe da, er sei in deiner Hand, doch schone sein Leben!
7 Da ging der Satan hinaus vom Angesicht des HERRN und schlug Hiob mit bösen Geschwüren von der Fußsohle an bis auf seinen Scheitel.
8 Und er nahm eine Scherbe und schabte sich und saß in der Asche.
9 Und seine Frau sprach zu ihm: Hältst du noch fest an deiner Frömmigkeit? Sage Gott ab und stirb!
10 Er aber sprach zu ihr: Du redest, wie die törichten Frauen reden. Haben wir Gutes empfangen von Gott und sollten das Böse nicht auch annehmen? In diesem allen versündigte sich Hiob nicht mit seinen Lippen.

Am Ende von Hiob lesen wir, dass es nur eine Versuchung war und dass Hiob sie bestanden hat und danach von allem was er besaß das Doppelte zurückbekommen hat und somit für seine Treue zu Gott belohnt wurde.
Hier muss man aber klar sagen, dass die Krankheit bzw. die Versuchung nur ein paar Tage gedauert hat, also eine kurze Zeit. Außerdem war sich Hiob keiner Schuld bewusst, warum ihn Gott bestrafen sollte. Wenn aber die Krankheit länger gedauert hätte, würde sie keine Versuchung mehr sein, sondern eine Bestrafung oder Züchtigung von Gott, wie wir im nächsten Punkt sehen werden.

4. Als Bestrafung für unsere Sünden

Wie wir im 1. Punkt schon gesehen haben, können kleinere Krankheiten auch bei den Kindern Gottes vorkommen, was völlig normal ist. Aber größere Krankheiten, die unser Leben stark beeinflussen, können nicht umsonst sein oder eine Laune der Natur und vor Allem würden sich alle die Frage stellen: "Warum lässt Gott das zu?"
Ich rede hier nur von echten Christen, die sich zu Gott bekehrt haben und einen Bund mit ihm geschlossen haben und ihn auch von ganzen Herzen lieben und den Heiligen Geist haben. Also nicht von Ungläubigen. Denn die Ungläubigen sind auf sich alleine gestellt im Kampf gegen den Teufel, weil sie Gott nicht als Beschützer annehmen wollen und sich somit absichtlich gegen ihn entschieden haben.

In den folgenden Bibelstellen werden wir sehen, dass Gott seine Kinder nicht nur durch böse Ereignisse bestraft oder züchtigt, sondern auch durch Krankheiten.

Die erste Stelle finden wir in 5. Mose 28,21-22:

21 Der HERR wird dir die Pest anhängen, bis er dich vertilgt hat in dem Lande, in das du kommst, es einzunehmen.
22 Der HERR wird dich schlagen mit Auszehrung, Entzündung und hitzigem Fieber, Getreidebrand und Dürre; die werden dich verfolgen, bis du umkommst.

2. Chronik 6,28-30:

28 Wenn eine Hungersnot im Lande sein wird oder Pest oder Dürre, Getreidebrand, Heuschrecken, Raupen oder wenn sein Feind im Lande seine Städte belagert oder irgendeine Plage oder Krankheit da ist, –
29 wer dann bittet oder fleht, es seien einzelne Menschen oder dein ganzes Volk Israel, wenn jemand seine Plage und Schmerzen fühlt und seine Hände ausbreitet zu diesem Hause,
30 so wollest du hören vom Himmel her, vom Sitz deiner Wohnung, und gnädig sein und jedermann geben nach all seinem Wandel, wie du sein Herz erkennst – denn du allein erkennst das Herz der Menschenkinder

Hier gibt es nicht nur eine Androhung für Krankheiten, sondern gleich auch die Lösung: die Bekehrung zu Gott.
Bei diesen beiden Stellen könnte man sagen, dass hier Israel gemeint ist, aber wir Christen in eine andere Zeit leben und einen anderen Bund mit Gott haben. Aber auch im Alten Testament gibt es eine Stelle, die sich nicht nur auf Israel bezieht, sondern auf alle Menschen:

Hiob 33,19-22:

19 Auch warnt er ihn durch Schmerzen auf seinem Bett und durch heftigen Kampf in seinen Gliedern
20 und richtet ihm sein Leben so zu, dass ihm vor der Speise ekelt, und seine Seele, dass sie nicht Lust hat zu essen.
21 Sein Fleisch schwindet dahin, dass man's nicht ansehen kann, und seine Knochen stehen heraus, dass man lieber wegsieht;
22 so nähert er sich der Grube und sein Leben den Toten.

Und auch hier gibt uns Gott wieder die Lösung für unser Entkommen aus der Krankheit:

Hiob 33,23-30:

23 Kommt dann zu ihm ein Engel, ein Mittler, einer aus tausend, kundzutun dem Menschen, was für ihn recht ist,
24 so wird er ihm gnädig sein und sagen: »Erlöse ihn, dass er nicht hinunterfahre zu den Toten; denn ich habe ein Lösegeld gefunden.
25 Sein Fleisch blühe wieder wie in der Jugend, und er soll wieder jung werden.«
26 Er wird Gott bitten und der wird ihm Gnade erweisen und wird ihn sein Antlitz sehen lassen mit Freuden und wird dem Menschen seine Gerechtigkeit zurückgeben.
27 Er wird vor den Leuten lobsingen und sagen: »Ich hatte gesündigt und das Recht verkehrt, aber es ist mir nicht vergolten worden.
28 Gott hat mich erlöst, dass ich nicht hinfahre zu den Toten, sondern mein Leben das Licht sieht.«
29 Siehe, das alles tut Gott zwei- oder dreimal mit einem jeden,
30 dass er sein Leben zurückhole von den Toten und erleuchte ihn mit dem Licht der Lebendigen.

Hier ist erstmal die Rede von einem Engel, der uns erlösen soll. Dieser Engel kann nur Jesus sein, weil sonst kein Engel vom Tod erlösen kann oder Sünden vergeben kann. Dieser Engel ist auch ein Fürbitter und ein Bürger für uns vor Gott.
Der Sünder wird dann seine Sünden bekennen und um Vergebung bitten und dann wird er wiederhergestellt.
Dann steht in Vers 29 etwas sehr wichtiges: Gott warnt uns nur 2-3 mal. Danach verlässt er uns und wir sind nicht mehr seine Kinder und gelten als Ungläubige. Demnach hat jeder 2-3 Chancen sich zu bekehren wenn er gesündigt hat.

Im Neuen Testament finden wir noch mehr Stellen, die belegen, dass Gott seine Kinder durch Krankheiten ermahnt oder bestraft.

Markus 2,3-12:

3 Und es kamen einige zu ihm, die brachten einen Gelähmten, von vieren getragen.
4 Und da sie ihn nicht zu ihm bringen konnten wegen der Menge, deckten sie das Dach auf, wo er war, machten ein Loch und ließen das Bett herunter, auf dem der Gelähmte lag.
5 Als nun Jesus ihren Glauben sah, sprach er zu dem Gelähmten: Mein Sohn, deine Sünden sind dir vergeben.
6 Es saßen da aber einige Schriftgelehrte und dachten in ihren Herzen:
7 Wie redet der so? Er lästert Gott! Wer kann Sünden vergeben als Gott allein?
8 Und Jesus erkannte sogleich in seinem Geist, dass sie so bei sich selbst dachten, und sprach zu ihnen: Was denkt ihr solches in euren Herzen?
9 Was ist leichter, zu dem Gelähmten zu sagen: Dir sind deine Sünden vergeben, oder zu sagen: Steh auf, nimm dein Bett und geh umher?
10 Damit ihr aber wisst, dass der Menschensohn Vollmacht hat, Sünden zu vergeben auf Erden – sprach er zu dem Gelähmten:
11 Ich sage dir, steh auf, nimm dein Bett und geh heim!
12 Und er stand auf, nahm sein Bett und ging alsbald hinaus vor aller Augen, sodass sie sich alle entsetzten und Gott priesen und sprachen: Wir haben so etwas noch nie gesehen.

Hier ist die Krankheit unzertrennlich mit der Sünde des Kranken verbunden. Erst wenn seine Sünde vergeben wurde, konnte der Mann geheilt werden.

Johannes 5,14:

14 Danach fand ihn Jesus im Tempel und sprach zu ihm: Siehe, du bist gesund geworden; sündige hinfort nicht mehr, dass dir nicht etwas Schlimmeres widerfahre.

1. Korinther 11,27-32:

27 Wer nun unwürdig von dem Brot isst oder aus dem Kelch des Herrn trinkt, der wird schuldig sein am Leib und Blut des Herrn.
28 Der Mensch prüfe aber sich selbst, und so esse er von diesem Brot und trinke aus diesem Kelch.
29 Denn wer so isst und trinkt, dass er den Leib des Herrn nicht achtet, der isst und trinkt sich selber zum Gericht.
30 Darum sind auch viele Schwache und Kranke unter euch, und nicht wenige sind entschlafen.
31 Wenn wir uns selber richteten, so würden wir nicht gerichtet.
32 Wenn wir aber von dem Herrn gerichtet werden, so werden wir gezüchtigt, damit wir nicht samt der Welt verdammt werden.

Hier ist die Krankheit auch in Bezug auf das falsche Halten des Abendmahles genannt. Auch hier ist die Lösung, dass wir uns ständig selbst prüfen sollen, ob eine Sünde in uns ist, damit wir nicht von Gott ermahnt und gezüchtigt werden müssen.

Jakobus 5,13-16:

13 Leidet jemand unter euch, der bete; ist jemand guten Mutes, der singe Psalmen.
14 Ist jemand unter euch krank, der rufe zu sich die Ältesten der Gemeinde, dass sie über ihm beten und ihn salben mit Öl in dem Namen des Herrn.
15 Und das Gebet des Glaubens wird dem Kranken helfen, und der Herr wird ihn aufrichten; und wenn er Sünden getan hat, wird ihm vergeben werden.
16 Bekennt also einander eure Sünden und betet füreinander, dass ihr gesund werdet. Des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist.

Auch hier steht, wer krank ist, soll um Vergebung bitten und kann auch die Ältesten rufen, damit es noch mehr Wirkung hat.

Auch wenn die meisten Christen es nicht wahr haben wollen, dass sie krank sind, weil eine Sünde in ihnen ist, ist es trotzdem wahr. Diese Christen verleugnen diese Art von Bestrafung, weil sie sehr offensichtlich eine Sünde in diesem Menschen öffentlich macht und niemand zugeben will, dass er ein schlechter Christ ist oder dass er in einer Sünde steckt. Die Beweise habe ich hiermit vorgebracht. Jetzt liegt es an jedem einzelnen, der krank ist, sich selbst zu prüfen, was er Böses getan hat und womit er Gott erzürnt haben könnte und sollte darüber Buße tun, wenn er nicht nach dem Tod in die Hölle landen will. Wie aber schon im 3. Punkt gesagt, kann es auch eine Versuchung sein. Davon können wir aber nur dann ausgehen, wenn keine Sünde in uns steckt. Man muss sich keine Sorgen machen, dass man eine Sünde übersehen haben, denn Gott wird es sehr deutlich zeigen und es wird unübersehbar sein.

Wir haben in Hiob gesehen, dass Gott uns 2-3 Chancen gibt, um umzukehren. Diese Chancen und Ermahnungen bestehen aber nicht ausschließlich von Krankheiten sondern auch von anderen bösen Begebenheiten, die uns widerfahren. Dazu habe ich in meinem Vortrag "Heilsgeschichte - Wie spricht Gott heute zu uns? Was Pfingstler und Charismatiker ignorieren" mehr geschrieben.

Reply Edited on 10/12/2019 10:22 AM.

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Die 3-Einigkeit

from admin on 10/09/2019 12:57 PM

Die Bibel sagt, dass Gott ein 3-einiger Gott ist, der aus Gott, Jesus und Heiliger Geist besteht, aber trotzdem alles in einer Person ist und alle 3 eine Person sind. Das ist für uns Menschen sehr schwer zu verstehen, weil wir so etwas Vergleichbares nicht in der Natur finden. Es ist etwas Einzigartiges und Besonderes.


Gott verstehen


Gott will mit uns Gemeinschaft haben und uns an seine Geheimnisse teilhaben lassen. Deswegen hat er uns sein Wort, die Bibel gegeben, damit wir ihn besser verstehen. Aber nicht jeder, der die Bibel liest, versteht auch alles, was darin steht, denn es stecken in jedem Vers mehrere Erkenntnisse bzw. Geheimnisse, die wir erst nach und nach bekommen, je nach unserem Glaubensfortschritt. Ein Kleingläubiger bekommt nur wenige Erkenntnisse, aber umso mehr er im Glauben wächst, desto mehr bekommt er und desto mehr versteht er auch. Deswegen gibt es auch unter Christen verschiedene Ansichten, was die Bibel betrifft. Ich spreche aber nicht von Sekten oder Irrlehrer oder Irrlehren, denn diese haben mit Absicht beschlossen, bestimmte Bibelstellen zu ignorieren oder ihren Sinn zu verdrehen, damit sie zu ihren Theorien passen. Ich meine damit, dass Gott einem Kleingläubigen nicht mit zu viel Erkenntnisse belasten kann, sonst wird er entweder verrückt oder fällt vom Glauben ab, weil er zu viele Infos auf einmal bekommt, die er nicht verarbeiten und zuordnen kann. Deswegen gibt Gott Erkenntnisse nach dem Maß unseres Glaubens. Außerdem auch weil ein Kleingläubiger, der im Glauben nicht wachsen will, auch nicht mit Geheimnisse belohnt werden kann. Fleiß wird auch bei Gott belohnt. Wer also im Glauben wächst, wird mit Offenbarungen belohnt. So ist es auch mit dem Verständnis der Person Gottes. Ich will von mir nicht behaupten, einen besonders großen Glauben zu haben, aber wenigstens so viel, dass Gott entschieden hat, mir dieses Geheimnis offen zu legen, so wie viele anderen Erkenntnisse, die ich in den anderen Vorträgen geschrieben habe, damit auch andere Christen dadurch erbaut und im Glauben gestärkt werden.
Es kann auch sein, dass manche, die diesen Vortrag oder vielleicht auch einige meiner anderen Vorträge lesen, sie trotzdem nicht verstehen oder nicht daran glauben können oder annehmen können. Das hängt wieder mit den Erkenntnissen zusammen, die er von Gott braucht, um sie zu verstehen, denn Gott öffnet uns allen die Augen und den Verstand für bestimmte Erkenntnisse. Es ist nämlich oft vorgekommen, dass ich im Glauben Behauptungen gestellt habe, die eigentlich leicht zu verstehen sind und auch in der Bibel einfach beschrieben sind, aber bestimmte Christen sie nicht glauben konnten, weil sie nicht dazu bereit waren und sich selber im Glauben im Weg standen und später, als sie Erfahrungen gesammelt haben und im Glauben gewachsen sind, es doch noch verstanden haben und auch daran geglaubt haben, was ich ihnen zuvor gesagt habe. Aber ihr Glaube war dann doch nicht so groß, dass sie ihr Fehler zugeben konnten, denn ihren Stolz hatten sie noch nicht überwunden. Denn sie sagen sich, dass sie im Glauben länger dabei sind als ich und es für sie beschämend ist, wenn ein jüngerer im Glauben sie belehrt. Das ist leider so, weil sie zu langsam im Glauben gewachsen sind und andere, die für Gott mehr eifern, sie natürlich überholen.
Für denjenigen, der meine Erkenntnisse nicht versteht, scheinen sie wie Irrlehren und stoßen sie ab. Die Frage aber ist, wie man erkennen kann, ob eine Behauptung Irrlehre ist oder Kleingläubigkeit bei den anderen. Die Antwort ist ganz einfach, aber braucht viel Zeit und Arbeit: wenn die Behauptung mit der Bibel belegt wurde und ihr nicht widerspricht, ist sie wahr. Wenn sie der Bibel widerspricht, ist sie eine Irrlehre. Um aber zwischen Wahrheit und Irrlehre unterscheiden zu können, muss man die Bibel wenigstens ein mal komplett gelesen haben, damit man wenigstens wissen kann, was sie sagt und was nicht. Um so öfter man sie liest, desto mehr lernt man und wenn man sie ganz annimmt ohne Ausreden und Widerwillen und alles umsetzt, was von uns verlangt wird, kann man auch im Glauben wachsen. Umso mehr man darin liest und studiert, desto mehr Erkenntnisse bekommt man und desto größer wird der Glaube. Aber ohne die Bibel zu lesen, wächst niemand im Glauben, weil die Erkenntnisse fehlen, die man nur beim Lesen bekommt.
Wenn wir die Bibel lesen, bekommen wir, wie gesagt, nicht alle Erkenntnisse auf ein mal. So kann es sein, dass wir erst beim dritten oder vierten Lesen, über eine Stelle eine Erkenntnis bekommen und uns dann auffällt, dass wir diese Stelle so oft gelesen haben, und uns das noch nie eingefallen ist oder dass wir diese Stelle einfach überlesen haben und jetzt sagt uns eben diese Stelle etwas ganz wichtiges, auch wenn sie irgendwo in einem kleinen Vers nebenbei erwähnt wird, was auch nicht mit dem eigentlichen Thema des Textes zu tun hat.

Wir wissen schon aus dem Umgang mit anderen Menschen, dass wir sie um so besser kennen lernen, desto mehr wir Zeit mit ihnen verbringen. Bei Gott ist es auch nicht anders. Umso mehr Zeit wir mit ihm und dem Studium seines Wortes verbringen, desto mehr lernen wir ihn kennen.
Deswegen soll dieser Vortrag eine Vorstellung Gottes sein, wie sich Gott mir zu erkennen gegeben hat, nicht mit Visionen, Wunder, Prophezeiungen oder dergleichen spektakulären Sachen, die Christen heute immer mehr haben wollen, obwohl sie eigentlich Irrlehren sind, denn die Zeit für Wunder und Prophezeiungen sind mit den Aposteln ausgestorben. Dazu mehr in meinem Vortrag " Russische Pfingstler, Charismatiker und Zungenrede".
Meine Erkenntnisse habe ich natürlich auch aus der Bibel und nenne die Bibelstellen, damit jeder alles nachvollziehen kann und entscheiden kann, ob er es annimmt oder nicht oder nur ein Teil davon.

 

Gottes Wesen

 

Am Anfang war Gott allein, unabhängig von Zeit und Raum, die wir Menschen kennen.
Er besteht aus einer Art von Materie, die wir Menschen nicht sehen, hören, spüren oder messen können. Deswegen nenne ich diese Materie Gottesmaterie.
Unsichtbare Materien können auch Strom, Funkwellen, Ultraschall, Schallwellen oder Röntgenstrahlen sein, die wir zwar nicht sehen, aber trotzdem hören oder messen können. Es gibt aber auch Materie, die wir Menschen mit keinen unserer Sinne wahrnehmen können und auch mit keine Messgeräte, die ich Gottesmaterie nenne.
Aus dieser Gottesmaterie kann man viele Materiearten machen, so wie unsichtbare und sichtbare Materie, hörbare Materie, spürbare Materie oder messbare Materie. Wenn man also annimmt, dass es mehrere Arten von Materie gibt, kann man auch schlussfolgern, dass es Kreaturen gibt, die aus einer unsichtbaren Materie bestehen, die wir nicht sehen, spüren, hören oder messen können, weil wir in nur wenige Arten von Materie gefangen sind und darüber hinaus nichts erfassen können. Solche Kreaturen nennt man Engel, Dämonen, Jesus oder Gott. Dazu weiter unten mehr.

Alle Materiearten sind ein Teil von Gott und Gott ist in allem und Gott ist alles, was wir sehen und nicht sehen.

1. Korinther 15,28:

28 ... damit Gott ALLES IN ALLEN SEI.

Jeremia 23,24:

24. Meinst du, daß sich jemand so heimlich verbergen könne, daß ich ihn nicht sehe? spricht der Herr. Bin ich es nicht, der HIMMEL UND ERDE FÜLLT? spricht der Herr.

So wie der Mensch aus einem Körper und einem Geist besteht, so besteht auch Gott aus einem Körper und einem Geist. Sein Körper umfasst alles was wir sehen und nicht sehen, sowohl das ganze Universum als auch die ganze unsichtbare Welt Gottes und der Engel. Jedes Atom und Elektron im Universum ist ein Teil von ihm. Deswegen spürt er jede Bewegung darin und deswegen gehorchen ihm alle Dinge und jede Materie. Deswegen kann er Wunder tun, die wir Menschen nicht können. Er kann sein Wesen verändern wie er will. So war es ihm möglich durch Jesus die ganze sichtbare Welt und die Menschen zu erschaffen, und deswegen weiß er alles was auf der Welt geschieht, und deswegen kann er unsere Gedanken lesen und sehen was wir spüren, und deswegen kann er jederzeit überall sein. Das ist eigentlich ganz einfach zu verstehen wenn man es mit einem menschlichen Körper vergleicht. So wie jede Zelle im Körper dem Mensch bzw. dem Verstand des Menschen gehorcht und der Mensch sein Körper lenken kann wie er will, so gehorcht auch jedes Atom Gott und er kann die Welt so verändern wie er will.

Gott ist alles und sagt von sich selbst, dass er alles ist und er auch IN allem ist.

2. Mose 3,14:

14 Gott sprach zu Mose: »Ich bin, der ich bin!« Und er sprach: So sollst du zu den Kindern Israels sagen: »Ich bin«, der hat mich zu euch gesandt.

Psalm 139,1-10:

1 Dem Vorsänger. Von David. Ein Psalm. Herr, du erforschst mich und kennst mich!
2 Ich sitze oder stehe auf, so weißt du es; du verstehst meine Gedanken von ferne.
3 Du beobachtest mich, ob ich gehe oder liege, und bist vertraut mit allen meinen Wegen;
4 ja, es ist kein Wort auf meiner Zunge, das du, Herr, nicht völlig wüßtest.
5 Von allen Seiten umgibst du mich und hältst deine Hand über mir.
6 Diese Erkenntnis ist mir zu wunderbar, zu hoch, als daß ich sie fassen könnte!
7 Wo sollte ich hingehen vor deinem Geist, und wo sollte ich hinfliehen vor deinem Angesicht?
8 Stiege ich hinauf zum Himmel, so bist du da; machte ich das Totenreich zu meinem Lager, siehe, so bist du auch da!
9 Nähme ich Flügel der Morgenröte und ließe mich nieder am äußersten Ende des Meeres,
10 so würde auch dort deine Hand mich führen und deine Rechte mich halten!

Gott ist also überall und sieht alles und weiß alles.

 

Gottes Geist – Heiliger Geist

 

Gott besteht aber nicht nur aus Gottesmaterie, sondern auch aus Geist, so wie die Menschen auch aus fleischlicher Materie und Geist besteht, wobei der Mensch und die Tiere auch eine Seele haben, die das Leben auf der Erde möglich macht. Gott braucht aber keine Seele, weil er nicht an die Erde gebunden ist. Somit ist die Gottesmaterie durch den Geist Gottes intelligent gesteuert und kann aus sich selbst alles Mögliche erschaffen, indem es seine eigene Gottesmaterie in andere Arten von Materie umwandelt. So war es ihm möglich alles sichtbare zu erschaffen was wir sehen. So wie die Menschen aus einem Baum Möbeln machen können oder aus Erdöl Kunststoff, so kann auch Gott die Materie verändern. Oder so wie der Körper des Menschen die Nahrung zu Zellen, Gewebe und Knochen umwandeln, oder so wie die Pflanzen das Wasser zu Holz und Blätter umwandeln können, so kann auch Gott sein Körper durch seinen Geist verändern wie er will.

Johannes 14,16-17;:

16 Und ich will den Vater bitten, und er wird euch einen anderen Beistand geben, daß er bei euch bleibt in Ewigkeit,
17 den Geist der Wahrheit, den die Welt nicht empfangen kann, denn sie beachtet ihn nicht und erkennt ihn nicht; ihr aber erkennt ihn, denn er bleibt bei euch und wird in euch sein.

Johannes 15,26:

26 der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.

Gott hat auch Gefühle wie Liebe und Zorn. Gott selbst ist die Liebe, weil die Liebe auch ein Bestandteil von ihm ist.

Jedes kleinste Teilchen seines Körpers, der Gottesmaterie, gehorcht ihm – seinem Geist – so wie die Körperteile des Menschen dem Menschen gehorchen, die er durch sein Gehirn/Geist steuert.

Gott spürt jede kleinste Bewegung aller Teilchen in seiner Materie wie der Mensch in seinem ganzen Körper über die Nervenbahnen Schmerz empfindet. So sieht er alles, wie es
Offenbarung 4,6+8 sagt:

6 Und vor dem Thron war ein gläsernes Meer, gleich Kristall; und in der Mitte des Thrones und rings um den Thron waren vier lebendige Wesen, voller Augen vorn und hinten.
8 ... ringsherum und inwendig waren sie voller Augen, ...

Gott sagt den Menschen, sie sollen kein Bild bzw. keine Staute von ihm machen, weil kein Mensch Gott jemals gesehen hat und auch nicht sehen wird, so lange er lebt, weil das Böse bzw. der Teufel in jedem Körper des Menschen steckt und Gott nicht da sein kann wo der Teufel ist. Erst nach dem Tod, wird der Geist des Menschen frei von dem Körper und der Geist kann dann zu Gott gehen wenn er sich zu Lebzeiten für ihn entschieden hat. Die Menschen dürfen auch keine Staute von Gott machen, weil Gott Geist ist und man Geist nicht als Statue formen kann. Aber wenn man es hätte machen können, wären die Menschen ständig dazu geneigt die Statue anzubeten statt Gott selbst. Denn Gott will nicht in einer Statue wohnen, sondern in unseren Herzen. Er will nicht in eine tote Materie sein, sondern Gemeinschaft haben mit lebenden Wesen, denn dazu hat er uns gemacht.

2. Mose 20,3-4:

3 Du sollst keine anderen Götter neben mir haben!
4 Du sollst dir kein Bildnis noch irgend ein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was in den Wassern, unter der Erde ist.

 

Drei geistliche Himmeln

 

Gottes Ebene ist der dritte Himmel, der zweite Himmel ist Jesus Ebene und der erste Himmel ist die Engelebene. Denn Gott hat zuerst Jesus erschaffen, dann hat Jesus die Engeln erschaffen und dann unsere Welt, wie wir weiter unten sehen werden.

2. Korinther 12,2:

2 Ich weiß von einem Menschen in Christus, der vor 14 Jahren (ob im Leib oder ob außerhalb des Leibes, ich weiß es nicht; Gott weiß es) bis in den dritten Himmel entrückt wurde.

Hierbei geht es nicht um den sichtbaren Himmel und das Universum, denn es geht um die Entrückung. Folglich kann man in drei Himmeln entrückt werden.

Nach dem Tod der Christen werden ihre Taten gleich geläutert und dabei entscheidet es sich was für einen Lohn der Geist bekommt bzw. in welchem Himmel er geht.

1. Korinther 3,11-15:

11 Denn einen anderen Grund kann niemand legen außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.
12 Wenn aber jemand auf diesen Grund Gold, Silber, kostbare Steine, Holz, Heu, Stroh baut,
13 so wird das Werk eines jeden offenbar werden; der Tag wird es zeigen, weil es durchs Feuer geoffenbart wird. Und welcher Art das Werk eines jeden ist, wird das Feuer erproben.
14 Wenn jemandes Werk, das er darauf gebaut hat, bleibt, so wird er Lohn empfangen;
15 wird aber jemandes Werk verbrennen, so wird er Schaden erleiden; er selbst aber wird gerettet werden, doch so wie durchs Feuer hindurch.

 

Gott erschafft Jesu

 

Gott hat als erste Kreation Jesus aus seinem eigenen Willen erschaffen bzw. aktiviert, um Gemeinschaft zu haben mit anderen Kreaturen, die auch einen eigenen Willen haben. Manche mögen ein Problem mit dem Ausdruck "erschaffen" haben, weil sie sich nicht vorstellen können, dass Jesus jemals erschaffen wurde. Statt erschaffen kann man auch aktivieren sagen, weil Jesus schon immer bei Gott war, aber erst nach Gott aus Gott entstanden ist, wie ich weiter unten genauer erläutern werde.
Es steht zwar geschrieben, dass Gott Jesus gezeugt hat, das aber als Mensch mit Maria. Da ist nicht die Erschaffung von Anfang an gemeint. Diese Unterscheidung muss man schon beachten wenn man verstehen will wie alles seinen Anfang hatte.
Aber es ist unwichtig sich über einen Ausdruck zu streiten. Es kommt nur darauf an, dass Jesus irgendwann seinen Anfang hatte und das eindeutig nach Gott, weil Jesus der Sohn Gottes ist und ihm nicht gleichgestellt ist. Da er der Erstgeborene von allen Kreaturen ist, ist er somit auch der Sohn Gottes. Wenn man will, sind wir indirekt auch Söhne Gottes, weil Jesus auch Gott ist vom Anfang seiner Entstehung an, weil er alles andere gemacht hat. Deswegen werden die Engeln in der Bibel auch als Söhne Gottes genannt.

Jesus als die Stimme/Wort Gottes

Offenbarung 4,11:

11 ... denn du hast alle Dinge geschaffen, und durch deinen Willen sind sie und wurden sie geschaffen!

Um zu verstehen wie Jesus entstanden ist, muss ich Gottes Körper mit den menschlichen Körper vergleichen. Bevor ein Baby geboren wird, hat er bereits eine Stimme, aber hat noch nie im Mutterleib gesprochen. Aber die Stimme ist schon da. Erst wenn das Baby geboren wird, tut es seinen ersten Laut mit seiner Stimme. Bei Gott ist es nicht anders. Gott hatte auch von Anfang an eine Stimme, die schon immer da in ihm war und irgendwann hat er angefangen von seiner Stimme Gebrauch zu machen und zu sprechen. Davor war die Stimme zwar da, aber ungebraucht, also inaktiv bzw. inaktiv was die Schöpfung und die Engel angeht. Wie die Stimme in Gott vor den Engeln und der Schöpfung aktiv war, wissen wir nicht. Erst als Gott angefangen hat zu sprechen, ist Jesus als Schöpfer und Mitherrscher seiner eigenen Schöpfung (Engelwelt und unsere sichtbare Welt) aktiv geworden. So hat Gott aus einer Materieart seiner Gottesmaterie (Stimme) eine eigenständige, selbsthandelnde und selbstdenkende Kreation geschaffen oder aktiviert, die aus seinem eigenen Wort besteht, also eine neu geschaffene Materieart, die Gott sein Wort nennt, wobei ein ausgesprochenes Wort bei den Menschen Schall ist oder auch Stimme genannt wird, aber Gott muss nicht mit dem Mund reden, um zu kommunizieren. Das müssen nur die Menschen, wobei es auch bei den Menschen mehrere Arten von Kommunikation gibt, wie z.B. Zeichensprache, Funk, Rauchzeichen, schreiben, malen, Körpersprache, usw. Also ist Jesus eine Kommunikationsmaterie Gottes.

Johannes 1,1-5:

1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.
2 Dieses war im Anfang bei Gott.
3 Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist.
4 In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
5 Und das Licht leuchtet in der Finsternis, und die Finsternis hat es nicht begriffen.

Er gibt seinem Wort auch einen eigenen Geist mit eigener Intelligenz und eigenem Willen und Gefühlen. Diese Kreatur nannte er Sohn, Erstgeborener und sein Wort, weil er das erste Geschöpf ist, das er gemacht hatte und das unzertrennlich an ihn gebunden ist so wie die Stimme an einem Menschen. Er nannte ihn auch Jesus mit Namen, der aber erst im Neuen Testament auftaucht. Jedes mal wenn Gott gesprochen hat oder spricht oder etwas tut, tut er das durch seine Stimme, die wir als Jesus kennen.

Sprüche 8,22-23:

22 Der HERR besaß mich am Anfang seines Weges, ehe er etwas machte, vor aller Zeit.
23 Ich war eingesetzt von Ewigkeit her, vor dem Anfang, vor den Ursprüngen der Erde.

In Johannes 1,1-5 haben wir gesehen, dass Jesus das Wort Gottes ist. Anders kann man das auch "die Stimme Gottes" nennen so wie im Garten Eden:

1. Mose 3,8:

8. Und sie hörten die Stimme Gottes des Herrn, der im Garten ging, da der Tag kühl geworden war. Und Adam versteckte sich mit seinem Weibe vor dem Angesicht Gottes des Herrn unter die Bäume im Garten.

Diese Stelle bestätigt Johannes 1,1-5 und Sprüche 8,22-23. Man muss hierbei genau auf die Ausdrucksweise und auf die Grammatik achten: "Sie hörten die Stimme Gottes, DER im Garten GING". Die Stimme Gottes ging also im Garten herum. Wenn nur die Stimme gemeint wäre, hätte der Satz folgendermaßen lauten müssen: "Sie hörten die Stimme Gottes, DIE im Garten ging". Aber es steht "DER im Garten ging." Also eine PERSON, die auch GEHEN konnte. Eine Stimme allein kann nicht gehen. Aber eine Person schon. Es sind also 2 Hinweise darauf, dass es eine Person war. Also war es Jesus, der im Garten bei Adam und Eva war.

Jesus wurde auch "das Wort des Herrn" und "der Hauch des Mundes Gottes" genannt:

Psalm 33,6:

6 Die Himmel sind durch das Wort des Herrn gemacht, und ihr ganzes Heer durch den Hauch seines Mundes.

Jesus' Körper als Bestandteil von Materie

Alles was wir sehen, also die Schöpfung und das ganze Universum, ist Jesu selbst als sein Körper, so wie wir Menschen auch einen Körper aus sichtbarer Materie haben. So wie Gott ein Körper und ein Geist hat, so hat auch Jesus ein Körper und ein Geist und so haben wir auch ein Körper und ein Geist. Jesus hat sein Körper auf Befehl Gottes hin so verändert, wie Gott es ihm gesagt hat. So ist aus unsichtbarer Materie das Universum und die Schöpfung entstanden.

Römer 11,36:

36. Denn von ihm und durch ihn und zu ihm sind alle Dinge. Ihm sei Ehre in Ewigkeit! Amen.

Jeremia 23,24:

24. Meinst du, daß sich jemand so heimlich verbergen könne, daß ich ihn nicht sehe? spricht der Herr. Bin ich es nicht, der Himmel und Erde füllt? spricht der Herr.

Ich sage nicht, dass Jesus ausschließlich aus dem Universum besteht, aber auf jeden Fall ein Teil davon ist. Wenn also das ganze Universum aus Jesus besteht, wie viel größer muss dann Gott sein? Da wir Menschen aber in dieser Welt gefangen sind, können wir nur in den Maßen denken, wie wir sehen. Aber für Gott gibt es keine Grenzen, sondern noch viel mehr, als wir sehen und verstehen können.

1. Könige 8,27 und 2. Chronik 2,6:

27. Denn sollte in Wahrheit Gott auf Erden wohnen? Siehe, der Himmel und aller Himmel Himmel können dich nicht fassen; wie sollte es denn dies Haus tun, das ich gebaut habe?

Wir Menschen können uns nicht vorstellen, dass ein Körper so groß und noch größer sein kann, als das Universum. Wir denken so klein, weil wir klein sind und wollen Gott in unsere Vorstellungen klein machen und ihn in unsere kleine Welt einzwängen. Aber wenn wir akzeptieren, dass das ganze Universum der Körper Gottes bzw. Jesus' ist, erst dann können wir erkennen, wir klein und unbedeutsam wir sind und das ist nur der sichtbare Teil seines Körpers. Wenn wir diese Größe Gottes auch ins geistliche übertragen, müssten wir sehr großen Respekt vor Gott haben und dann würden wir uns nicht mehr anmaßen, irgendetwas aus der Bibel in Frage zu stellen oder denken, dass wir es besser wüssten, als das Wort Gottes es sagt. So verstehen wir die Ehrfurcht, die wir Gott gegenüber haben müssten.

Jesus als Bote/Stimme Gottes in Form eines Engels

Im Alten Testament wurde Jesus auch Gott oder „der Engel des Herrn" oder "der Engel Gottes" genannt wenn er eine menschliche Form oder Engelform annahm. Gott konnte es nicht gewesen sein, weil die Menschen auf der Stelle starben wenn sie Gott gesehen hätten. Ein normaler Engel konnte es auch nicht sein, weil der Engel des Herrn mehrmals sagt, dass er Gott oder der Herr ist.

1. Mose 16,7-14:

7. Aber der Engel des Herrn fand sie bei einem Wasserbrunnen in der Wüste, nämlich bei dem Brunnen am Wege gen Sur.
8. Der sprach zu ihr: Hagar, Sarais Magd, wo kommst du her, und wo willst du hin? Sie sprach: Ich bin von meiner Frau Sarai geflohen.
9. Und der Engel des Herrn sprach zu ihr: Kehre wieder um zu deiner Frau, und demütige dich unter ihre Hand.
10. Und der Engel des Herrn sprach zu ihr: Ich will deinen Samen also mehren, daß er vor großer Menge nicht soll gezählt werden.
11. Weiter sprach der Engel des Herrn zu ihr: Siehe, du bist schwanger geworden und wirst einen Sohn gebären, des namen sollst du Ismael heißen, darum daß der Herr dein Elend erhört hat.
12. Er wird ein wilder Mensch sein: seine Hand wider jedermann und jedermanns Hand wider ihn, und wird gegen alle seine Brüder wohnen.
13. Und sie hieß den Namen des Herrn, der mit ihr redete: Du Gott siehst mich. Denn sie sprach: Gewiß habe ich hier gesehen den, der mich hernach angesehen hat.
14. Darum hieß man den Brunnen einen Brunnen des Lebendigen, der mich ansieht; welcher Brunnen ist zwischen Kades und Bared.

1. Mose 18,13:

1. Und der Herr erschien ihm im Hain Mamre, da saß er an der Tür seiner Hütte, da der Tag am heißesten war.
2. Und als er seine Augen aufhob und sah, siehe, da standen drei Männer vor ihm. Und da er sie sah, lief er ihnen entgegen von der Tür seiner Hütte und bückte sich nieder zur Erde
3. und sprach: Herr, habe ich Gnade gefunden vor deinen Augen, so gehe nicht an deinem Knecht vorüber.
4. Man soll euch ein wenig Wasser bringen und eure Füße waschen, und lehnt euch unter den Baum.
5. Und ich will einen Bissen Brot bringen, daß ihr euer Herz labt; darnach sollt ihr fortgehen. Denn darum seid ihr zu eurem Knecht gekommen. Sie sprachen: Tue wie du gesagt hast.
6. Abraham eilte in die Hütte zu Sara und sprach: Eile und menge drei Maß Semmelmehl, knete und backe Kuchen.
7. Er aber lief zu den Rindern und holte ein zartes, gutes Kalb und gab's dem Knechte; der eilte und bereitete es zu.
8. Und er trug auf Butter und Milch und von dem Kalbe, das er zubereitet hatte, und setzte es ihnen vor und blieb stehen vor ihnen unter dem Baum, und sie aßen.
9. Da sprachen sie zu ihm: Wo ist dein Weib Sara? Er antwortete: Drinnen in der Hütte.
10. Da sprach er: Ich will wieder zu dir kommen über ein Jahr; siehe, so soll Sara, dein Weib, einen Sohn haben. Das hörte Sara hinter ihm, hinter der Tür der Hütte.
11. Und sie waren beide, Abraham und Sara, alt und wohl betagt, also daß es Sara nicht mehr ging nach der Weiber Weise.
12. Darum lachte sie bei sich selbst und sprach: Nun ich alt bin, soll ich noch Wollust pflegen, und mein Herr ist auch alt?
13. Da sprach der Herr zu Abraham: Warum lacht Sara und spricht: Meinst du, das es wahr sei, daß ich noch gebären werde, so ich doch alt bin?
14. Sollte dem Herrn etwas unmöglich sein? Um diese Zeit will ich wieder zu dir kommen über ein Jahr, so soll Sara einen Sohn haben.
15. Da leugnete Sara und sprach: Ich habe nicht gelacht; denn sie fürchtete sich. Aber er sprach: Es ist nicht also; du hast gelacht.
16. Da standen die Männer auf von dannen und wandten sich gegen Sodom; und Abraham ging mit ihnen, daß er sie geleitete.
17. Da sprach der Herr: Wie kann ich Abraham verbergen, was ich tue,
18. sintemal er ein großes und mächtiges Volk soll werden, und alle Völker auf Erden in ihm gesegnet werden sollen?

1. Mose 22,11-18:

11. Da rief ihm der Engel des Herrn vom Himmel und sprach: Abraham! Abraham! Er antwortete: Hier bin ich.
12. Er sprach: Lege deine Hand nicht an den Knaben und tue ihm nichts; denn nun weiß ich, daß du Gott fürchtest und hast deines einzigen Sohnes nicht verschont um meinetwillen.
13. Da hob Abraham sein Augen auf und sah einen Widder hinter sich in der Hecke mit seinen Hörnern hangen und ging hin und nahm den Widder und opferte ihn zum Brandopfer an seines Sohnes Statt.
14. Und Abraham hieß die Stätte: Der Herr sieht. Daher man noch heutigestages sagt: Auf dem Berge, da der Herr sieht.
15. Und der Engel des Herrn rief Abraham abermals vom Himmel
16. und sprach: Ich habe bei mir selbst geschworen, spricht der Herr, weil du solches getan hast und hast deines einzigen Sohnes nicht verschont,
17. daß ich deinen Samen segnen und mehren will wie die Sterne am Himmel und wie den Sand am Ufer des Meeres; und dein Same soll besitzen die Tore seiner Feinde;
18. und durch deinen Samen sollen alle Völker auf Erden gesegnet werden, darum daß du meiner Stimme gehorcht hast.

1. Mose 31,11-13:

11. Und der Engel Gottes sprach zu mir im Traum: Jakob! Und ich antwortete: Hier bin ich.
12. Er aber sprach: Hebe deine Augen, und siehe, alle Böcke, die auf die Herde springen, sind sprenklig, gefleckt und bunt; denn ich habe alles gesehen, was dir Laban tut.
13. Ich bin der Gott zu Beth-El, da du den Stein gesalbt hast und mir daselbst ein Gelübde getan. Nun mache dich auf und zieh aus diesem Land und zieh wieder in das Land deiner Freundschaft.

1. Mose 32,31:

24. [32:25] ... Da rang ein Mann mit ihm, bis die Morgenröte anbrach.
25. [32:26] Und da er sah, daß er ihn nicht übermochte, rührte er das Gelenk seiner Hüfte an; und das Gelenk der Hüfte Jakobs ward über dem Ringen mit ihm verrenkt.
26. [32:27] Und er sprach: Laß mich gehen, denn die Morgenröte bricht an. Aber er antwortete: Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn.
27. [32:28] Er sprach: Wie heißt du? Er antwortete: Jakob.
28. [32:29] Er sprach: Du sollst nicht mehr Jakob heißen, sondern Israel; denn du hast mit Gott und mit Menschen gekämpft und bist obgelegen.
29. [32:30] Und Jakob fragte ihn und sprach: Sage doch, wie heißt du? Er aber sprach: Warum fragst du, wie ich heiße? Und er segnete ihn daselbst.
30. [32:31] Und Jakob hieß die Stätte Pniel; denn ich habe Gott von Angesicht gesehen, und meine Seele ist genesen.

Richter 13,3+18:

3 Und der Engel des HERRN erschien der Frau und sprach zu ihr: ...
18 Aber der Engel des HERRN sprach zu ihm: Warum fragst du nach meinem Namen? Er ist ja wunderbar!

Psalm 34,8:

8 Der Engel des Herrn lagert sich um die her, die ihn fürchten, und er rettet sie.

Wie wir aus dem Neuen Testament wissen, kann nur einer retten, und das ist Jesus, der für alle Sünden aller Menschen gestorben ist und nur er sie vergeben kann und somit die Menschen retten kann. Denn es geht nicht um eine Rettung aus einer gefährlichen Situation, sondern um das Leben in Ewigkeit, nicht nur um das Leben auf der Erde.

Jesus hatte die Macht bekommen selbst Kreationen zu erschaffen.
Er ist nicht so mächtig wie Gott, weil er nur aus der Stimme bzw. dem Wort Gottes besteht. Deswegen bleibt Gott Vater und Jesus Sohn.
Die Materieart "Wort Gottes", woraus Jesus besteht, ist wiederum sehr vielfältig und kann wiederum viele Arten von Materie hervorbringen bzw. in andere Materiearten umwandeln.
Er wird in seinem Handeln nur von Gott selbst gesteuert. Er tut alles was Gott ihm sagt und er gehorcht Gott in allem, weil er ein Bestandteil von Gott ist. So wie unsere Stimme genau die Laute von sich gibt, die unser Geist will, so tut Jesus genau das, was Gott will.

Jesus und somit auch Gott ist nichts verborgen was innerhalb seiner Materie passiert. Jede Bewegung der Atome in seiner Materie spürt er wie die Menschen alles in ihren Körpern spüren. Deswegen sieht bzw. spürt er alles.

Hebräer 4,13:

13 Und kein Geschöpf ist vor ihm verborgen, sondern alles ist enthüllt und aufgedeckt vor den Augen dessen, dem wir Rechenschaft zu geben haben.

 

Dreieiniger Gott

 

Die Bibel sagt, dass Gott ein dreieiniger Gott ist. Menschlich gesehen ist es ein Widerspruch in sich selbst, weil es irdisch nicht geht, dass drei Kreaturen in einer Kreatur stecken. Wenn man aber annimmt, dass Gott aus Gottesmaterie besteht und aus einem Geist, der der Heilige Geist ist und die Gottesmaterie steuert und diese Gottesmaterie eine andere Kreatur beinhaltet (Wort Gottes, Jesus), das auch aus eine Art Materie besteht, die aus der Gottesmaterie geschaffen wurde und auch einen eigenen Geist hat, dann kann man das leichter verstehen. So ist Jesus (die Stimme Gottes) in Gott und Gott besteht sowohl aus sich selbst als auch aus Jesus als seine Stimme. Zu Gott gehört auch der Geist Gottes, der Heilige Geist. Diese Drei bilden die Dreieinigkeit. Weil Gott alles durch Jesus gemacht hat (Engel, Universum, Menschen), ist Jesus auch der Herr über dies alles und somit auch Gott. So sind es drei: Gott (Materie/Körper), Heiliger Geist (Geist Gottes) und Jesus (Gottes Sohn, Stimme Gottes, Schöpfer und Herr/Gott der Schöpfung).

Offenbarung 5,6:

6 Und ich sah, und siehe, in der Mitte des Thrones und der vier lebendigen Wesen und inmitten der Ältesten stand ein Lamm, ...

Irdisch gesehen kann nichts in der Mitte eines Thrones sein, weil da der König sitzt. Nach dieser Stelle müsste das Lamm IN demjenigen sein, der auf dem Thron sitzt - also Gott. So ist das Lamm bzw. Jesus IN Gott.

Kolosser 1,15-17:

15 Dieser ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes, der Erstgeborene, der über aller Schöpfung ist.
16 Denn IN IHM ist alles erschaffen worden, was im Himmel und was auf Erden ist, das Sichtbare und das Unsichtbare, seien es Throne oder Herrschaften oder Fürstentümer oder Gewalten: Alles ist DURCH IHN und für ihn geschaffen;
17 und er ist vor allem, UND ALLES HAT SEINEN BESTAND IN IHM.

In 1. Korinther 15,28 haben wir gelesen, dass Gott in allem ist und alles in Gott ist. Hier steht, das gleiche über Jesus und dass er das Ebenbild Gottes ist und somit auch Gott ist. Somit sieht und spürt Jesus alles was auch Gott sieht und spürt.

Hebräer 11,3:

3 Durch Glauben verstehen wir, dass die Welten durch Gottes Wort bereitet worden sind, sodass die Dinge, die man sieht, nicht aus Sichtbarem entstanden sind.

Hier steht es ganz klar, dass das Sichtbare aus Unsichtbarem entstanden ist. Also wurde die sichtbare Welt aus einer unsichtbarer Materie erschaffen bzw. umgewandelt. Aus etwas Unsichtbares ist Sichtbares geworden. Das heißt, dass alles was wir sehen, schon existiert hat, aber in einer anderen Form. So wie das Wort Gottes schon immer bei Gott war, aber es irgendwann aktiviert wurde und einen eigenen Geist bekam bzw. schon einen eigenen Geist von Anfang an hatte. So war Jesus schon immer bei Gott, auch wenn noch nicht als selbständig handelndes Wesen, wie wenn eine Frau dauerschwanger wäre.

Hebräer 1,6-14:

4 Und er ist um so viel erhabener geworden als die Engel, als der Name, den er geerbt hat, ihn auszeichnet vor ihnen.
5 Denn zu welchem von den Engeln hat er jemals gesagt: »Du bist mein Sohn; heute habe ich dich gezeugt«? Und wiederum: »Ich werde sein Vater sein, und er wird mein Sohn sein«?
6 Und wenn er den Erstgeborenen wiederum in die Welt einführt, spricht er: »Und alle Engel Gottes sollen ihn anbeten!«
7 Von den Engeln zwar sagt er: »Er macht seine Engel zu Winden und seine Diener zu Feuerflammen«;
8 aber von dem Sohn: »Dein Thron, o Gott, währt von Ewigkeit zu Ewigkeit. Das Zepter deines Reiches ist ein Zepter des Rechts.
9 Du hast Gerechtigkeit geliebt und Gesetzlosigkeit gehaßt; darum hat dich, o Gott, dein Gott gesalbt mit Freudenöl, mehr als deine Gefährten!«
10 Und: »Du, o Herr, hast im Anfang die Erde gegründet, und die Himmel sind das Werk deiner Hände.
11 Sie werden vergehen, du aber bleibst; sie alle werden veralten wie ein Kleid,
12 und wie einen Mantel wirst du sie zusammenrollen, und sie sollen ausgewechselt werden. Du aber bleibst derselbe, und deine Jahre nehmen kein Ende.«
13 Zu welchem von den Engeln hat er denn jemals gesagt: »Setze dich zu meiner Rechten, bis ich deine Feinde hinlege als Schemel für deine Füße«?
14 Sind sie nicht alle dienstbare Geister, ausgesandt zum Dienst um derer willen, welche das Heil erben sollen?

Johannes 1,1-5:

1 Im Anfang war das Wort, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott.

Die Materie "Gottes Wort" ist auch lebendig:

Hebräer 4,12:

12 Denn das Wort Gottes ist lebendig und wirksam und schärfer als jedes zweischneidige Schwert, ...

Mose hat Jesus bzw. den Geist Jesu in einer Wolke gesehen als Geist, denn sonst erschien er den Menschen als Mensch oder Engel.

2. Mose 34,5:

5 Da kam der HERR in einer Wolke herab und trat dort zu ihm und rief den Namen des HERRN aus.

Das konnte nicht Gott sein, weil er sonst dem sündigen Menschen zu nahe gekommen wäre und weil er sich Mose gezeigt hat, ohne dass Mose sterben musste. Außerdem steht, dass der Herr den Namen des Herrn ausrief. Warum sollte Gott selbst sein Name vor sich selber ausrufen? Die Antwort ist, dass Jesus den Namen Gottes ausrief.

So wird Jesus auch mit den Wolken wieder kommen:

Offenbarung 1,7:

7 Siehe, er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen, auch die, welche ihn durchstochen haben; ...

Ich hoffe, ich konnte deutlich und nachvollziehbar genug zeigen, woraus Gott besteht und wie 3 in 1 sein können. Wer es nicht ganz verstanden hat und noch Fragen hat, kann gerne fragen.

Reply Edited on 10/09/2019 12:57 PM.

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Russische Pfingstler, Charismatiker und Zungenrede - Teil 2

from admin on 10/06/2019 04:46 PM

8. Hinzufügen von Gesetzen zur Bibel

 

Die Meinung der Pfingslter:
Die russischen Pfingstler und Baptisten haben neben der Bibel noch ein kleines Gesetzbuch, von dem sie sagen, dass es keine Gesetze sind, sondern nur Gebote. Hier einige ihrer Gesetze, von denen ich oben schon erwähnt habe:
• Haare bei Frauen müssen immer in einem Dutt hochgebunden sein
• Krawattenverbot (nicht in allen Gemeinden)
• Rockpflicht bei Frauen
• Heiratswillige Paare dürfen nicht alleine sein und müssen überwacht werden.
• Kein Schmuck
• Keine Schminke
• Keine Verhütung beim Geschlechtsverkehr
• Andere Gemeinden, die nicht in der Bruderschaft sind, dürfen nicht besucht werden
• Partnersuche nur innerhalb der Bruderschaft
• 10% des Nettoeinkommens an die Gemeinde spenden
• Bartverbot bei Männer (nicht in allen Gemeinden)
• Zungengebet als Bedingung zur Tauf und Aufnahme als Gemeindemitglied (nur Pfingstler)
• Gottesdienste und Gemeindefeste müssen besucht werden
• Fernsehverbot
• Internetverbot
• Hausdurchsuchung vor Aufnahme als Gemeindemitglied
• Täuflingskandidaten müssen Taufunterricht nehmen (1 mal pro Woche)

Die Wahrheit:
Die Bibel sagt uns unmissverständlich in Offenbarung 22,19, dass wir zur Bibel nichts hinzufügen oder wegnehmen sollen, wie ich schon oben erwähnt habe. Das steht nicht ohne Grund am Ende der Bibel, denn damit ist die Bibel mit allem was die Menschen brauchen, um glauben zu können, abgeschlossen. Diese Gemeinden aber denken, dass sie sich etwas Gutes tun, wenn sie sich mehr Gesetze auferlegen. So werden sie wie die Pharisäer, die den Juden immer mehr Gesetze auferlegt haben, die sie selber nicht gehalten haben und auch nicht halten konnten. Sie haben aus der Geschichte Israels nichts gelernt und engen sich im Glauben mit ihren Gesetzen noch mehr ein. Sie misstrauen Gott somit, dass er uns genug Gesetze gegeben hat, um auf der Erde als Kinder Gottes zurecht zu kommen und widersprechen Gott somit ins Angesicht, indem sie ihm sagen, dass ihre Gesetze besser sind als seine. Denn auch wenn sie es nicht zugeben, achten sie auf die Einhaltung ihrer Gesetze mehr, als die biblischen und bestrafen ihre Mitglieder dafür auch, wenn sie sie nicht einhalten. So schließen sie z.B. ein Mitglied aus, der auch mal eine andere Gemeinde besucht oder ein Fernseher im Haus hat oder wenn sie zu Hause oder bei der Arbeit oder beim Fahrradfahren oder Joggen Hosen trägt. In einem Ferienlager einer Baptistengemeinde habe ich gesehen, dass Kinder und Jugendliche in langen Röcken joggen gehen und Sport machen. Wenn der Sport dann mit dem Rock nicht vereinbart werden kann, wie z.B. beim Reiten, muss auf diese Sportart verzichtet werden und auch auf alles andere, was man nicht mit einem Rock machen kann. Das ist eine unzumutbare und unnötige Qual für Mädchen und Frauen. Auch im Winter bei eisiger Kälte muss Rock getragen werden, auch wenn man darunter Leggings oder Hosen tragen muss. Somit tragen sie aber trotzdem Hosen und überdecken sie mit einem Rock, damit der Schein gewahrt wird. Das ist Pharisäerei in höchstem Maße. Was macht es für einen Unterschied, ob ein Rock darüber ist oder nicht? Die Hose ist trotzdem an, die man auch sieht, wenn die Frau geht.

Paulus sagt uns in Römer 10,4:

4 Denn Christus ist des Gesetzes Ende; wer an den glaubt, der ist gerecht.

Wie ich schon oben geschrieben habe, hat Jesus die jüdischen Gesetze, Traditionen, Opferungen, Beschneidung und Feiertage aufgelöst, weil wir sie nicht mehr brauchen, weil das Vollkommene zu uns und in uns gekommen ist. Das Gesetz war nur übergangsweise da, damit die Menschen einen Rahmen haben, in der sie sich bewegen konnten, um nicht zu sündigen, bis der Heilige Geist kommt.

Jeremia 31,33:

33 sondern das soll der Bund sein, den ich mit dem Hause Israel schließen will nach dieser Zeit, spricht der HERR: Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben, und sie sollen mein Volk sein und ich will ihr Gott sein.

Das ist geschehen, als der Heilige Geist in uns gekommen ist. Wir brauchen also die geschriebenen Gesetze nicht mehr, denn der Heilige Geist sagt uns schon in unserem Verstand, wenn etwas nicht in Ordnung ist, aber er belehrt uns auch im Wort Gottes und im Glauben.

2. Korinther 3,4-6:

4 Solches Vertrauen aber haben wir durch Christus zu Gott.
5 Nicht dass wir tüchtig sind von uns selber, uns etwas zuzurechnen als von uns selber; sondern dass wir tüchtig sind, ist von Gott,
6 der uns auch tüchtig gemacht hat zu Dienern des neuen Bundes, nicht des Buchstabens, sondern des Geistes. Denn der Buchstabe tötet, aber der Geist macht lebendig.

Mit Buchstabe ist das Gesetz gemeint, wie es in anderen Übersetzungen übersetzt wird. Damit sind aber nicht die neuen Gesetze im Neuen Testament gemeint, sondern im Alten. Aber auch die neuen Gesetze sind auch nicht für echte Christen und Gläubige, sondern für Scheinchristen und Sünder, die trotzdem Christen sein wollen, wie es in 1. Timotheus 1,8-11 steht:

8 Wir wissen aber, dass das Gesetz gut ist, wenn es jemand recht gebraucht,
9 weil er weiß, dass dem Gerechten kein Gesetz gegeben ist, sondern den Ungerechten und Ungehorsamen, den Gottlosen und Sündern, den Unheiligen und Ungeistlichen, den Vatermördern und Muttermördern, den Totschlägern,
10 den Unzüchtigen, den Knabenschändern, den Menschenhändlern, den Lügnern, den Meineidigen und wenn noch etwas anderes der heilsamen Lehre zuwider ist,
11 nach dem Evangelium von der Herrlichkeit des seligen Gottes, das mir anvertraut ist.

Das ist auch selbstverständlich. Denn wer Gott liebt, tut automatisch das, was Gott will und braucht die Gesetze nicht. Wer aber Gott nicht liebt, muss wieder mit Gesetze auf der richtigen Bahn gehalten werden, die aber am Ende doch nicht im Himmel, sondern in die Hölle landen, weil sie es nicht schaffen werden, alle Gesetze zu halten, so wie es die Juden nicht konnten und wer ein Gesetz bricht, hat alle gebrochen.

Jakobus 2,10-13:

10 Denn wenn jemand das ganze Gesetz hält und sündigt gegen ein einziges Gebot, der ist am ganzen Gesetz schuldig.
11 Denn der gesagt hat (2.Mose 20,13-14): »Du sollst nicht ehebrechen«, der hat auch gesagt: »Du sollst nicht töten.« Wenn du nun nicht die Ehe brichst, tötest aber, bist du ein Übertreter des Gesetzes.
12 Redet so und handelt so wie Leute, die durchs Gesetz der Freiheit gerichtet werden sollen.
13 Denn es wird ein unbarmherziges Gericht über den ergehen, der nicht Barmherzigkeit getan hat; Barmherzigkeit aber triumphiert über das Gericht.

Und weiter gesagt: Wer das letzte Gebot in der Bibel nicht hält, das sagt, man soll nichts hinzufügen, hat ebenfalls alle anderen gebrochen und das sogar indem ihre Gesetze den biblischen widersprechen, wie ich oben schon bewiesen habe. Es hängt alles miteinander zusammen. Gott kann nicht jemanden im Himmel reinlassen, wenn er sein Leben lang mehrere Gesetze gebrochen hat und somit ständig in mehrfachen Fällen gegen ihn rebelliert hat und auch noch andere dazu gezwungen hat und sie dann aus der Gemeinde hinausgeworfen hat. Er hat somit ständig gegen Gott gearbeitet, auch wenn er anderer Meinung ist. Es zählt am Ende immer nur die Meinung Gottes. Wer sich selbst belügt und Gesetze ignoriert und übergeht, wird am Ende von Gott auch ignoriert und landet so in die Hölle.

9. Schluss

Die Pfingstler sagen, sie haben den richtigen Heiligen Geist, wenn man sie auf die Gaben anspricht, aber die Charismatiker und katholischen Charismatiker haben auch diese Gaben und können sogar viel mehr. Sie heilen und taufen mit dem „Heiligen Geist" massenweise. Da werden auch Menschen geheilt und getauft, die gar nicht an Gott glauben und schon gar nicht bekehrt sind. Ihnen wird einfach die Hand aufgelegt und sie sprechen in Zungen oder sind geheilt, auch wenn bei manchen die Krankheit nach einiger Zeit zurückkehrt. Aber es funktioniert. Sie beten das Ave Maria in Zungen, Lästern beim Handauflegen, singen Schlagerlieder in Zungen, fallen bei Handauflegung nach hinten um und sprechen in Zungen, geben sich als Missionare aus und verfolgen andere Geschwister und Missionare, die sich von den Pfingstler bekehren, verbrennen das Neue Testament, werfen mit Taschentücher um sich oder blasen in die Menschenmenge und die Menschen fallen um, lassen sich mehrmals scheiden, brechen hinter der Kanzel zusammen wegen zu viel Aufputschmittel und man spürt die Kraft der Dämonen wenn man an ihre Gräber vorbei läuft und nicht unter dem Schutz Jesu steht. Solche Beispiele sind aufgenommen worden und es gibt sie auf DVD und Video. Also worin unterscheiden sich die Geister der Pfingstler mit den Geistern der Charismatiker? Dazu ein passender Bibelvers:

Jesaja 28 Vers 7-13:

7 Aber auch diese sind vom Wein toll geworden und taumeln von starkem Getränk. Priester und Propheten sind toll von starkem Getränk, sind vom Wein verwirrt. Sie taumeln von starkem Getränk, sie sind toll beim Weissagen und wanken beim Rechtsprechen.
8 Denn alle Tische sind voll Gespei und Unflat an allen Orten!
9 »Wen«, sagen sie, »will der denn Erkenntnis lehren? Wem will er Offenbarung zu verstehen geben? Denen, die entwöhnt sind von der Milch, denen, die von der Brust abgesetzt sind?
10 Zawlazaw zawlazaw, kawlakaw kawlakaw, hier ein wenig, da ein wenig!«
11 Jawohl, Gott wird einmal mit unverständlicher Sprache und mit einer fremden Zunge reden zu diesem Volk,
12 er, der zu ihnen gesagt hat: »Das ist die Ruhe; schafft Ruhe den Müden, und das ist die Erquickung!« Aber sie wollten nicht hören.
13 Darum soll so auch des HERRN Wort an sie ergehen: »Zawlazaw zawlazaw, kawlakaw kawlakaw, hier ein wenig, da ein wenig«, dass sie hingehen und rücklings fallen, zerbrochen, verstrickt und gefangen werden.

Das passt genau zu dieser Galubensgruppe. Diese Bibelstelle sagt genau das, was diese Pfingstler und Charismatiker tun. Da ist auch die Rede über Zungenrede, aber nur, dass Gott die Menschen damit in die Irre führen wird. Genau das ist auch hier der Fall. Es ist eine falsche Zungenrede, die sich immer wiederholt, wie bei den Pfingstlern und wie bei dem Beispiel von einem Zungengebet, das ich oben erzählt habe.

Die Pfingstler sagen, wenn man Gott für etwas bittet, muss man eine genaue Beschreibung davon geben was man haben will. Aber Gott weiß doch schon lange bevor man dafür betet, dass man es haben will. Gott sieht doch in unsere Herzen. Wir können ihm nichts vormachen. Eigentlich müssten wir gar nicht beten wenn wir etwas haben wollen, denn Gott weiß es schon. Aber Gott will trotzdem, dass wir ihn bitten damit wir unsere Demut vor ihm zeigen und mit ihm in Kontakt treten und Zeit mit ihm verbringen. Das beste Beispiel dafür bin ich selber. Ich musste so schnell wie möglich aus der Mietwohnung raus und habe für ein eigenes Haus gebetet. Ich habe nichts konkretisiert, sondern habe nur um ein Haus gebetet, egal was für eins. Hauptsache es gehört mir und keiner kann mir vorschreiben wie ich darin zu leben habe und keiner kann mich raus schmeißen. Gott weiß doch was das Beste für mich ist und gibt es mir, auch wenn ich nicht genau das bekomme was ich wollte. Nur ein paar Tage später habe ich ein kleines Haus gefunden, nur drei Häuser von meinem Elternhaus entfernt für ein Schnäppchenpreis, das ich in 3 Jahre abbezahlt und renoviert habe. Ich habe mir auch ein Bauernhaus gewünscht mit Grundstück am Ortsrand wo es ruhig ist, damit ich meine Ruhe habe und die Kinder spielen können. Das habe ich mir aber nur so gewünscht. Es war nichts unbedingt Nötiges. Und das habe ich nach einem Jahr bekommen nachdem ich mein erstes Haus gekauft habe. Es hat sogar ein Bach, das durch das komplette Grundstück fließt mit zwei Fischteiche, zwei Scheunen, ein Nebengebäude, ein Stall, eine Garage und ein Garten. Wenn das keine Gebetserhörung und Segen ist, dann weiß ich nicht was diese Wörter bedeuten. Das funktioniert aber nur wenn man ganz nach Gottes Wille lebt und die ganze Bibel beachtet und volles Interesse für ihn hat wie es Johannes in 1. Johannes 3 Vers 22 und 1. Johannes 5 Vers 14-15 heißt:

22 und was wir bitten, werden wir von ihm empfangen; denn wir halten seine Gebote und tun, was vor ihm wohlgefällig ist.

14 Und das ist die Zuversicht, die wir haben zu Gott: Wenn wir um etwas bitten nach seinem Willen, so hört er uns.
15 Und wenn wir wissen, dass er uns hört, worum wir auch bitten, so wissen wir, dass wir erhalten, was wir von ihm erbeten haben.

Aber es funktioniert nicht wenn man aus falschen Gründen bittet wie es in Jakobus 4 Vers 2-3 steht.

2 Ihr seid begierig und erlangt's nicht; ihr mordet und neidet und gewinnt nichts; ihr streitet und kämpft und habt nichts, weil ihr nicht bittet;
3 ihr bittet und empfangt nichts, weil ihr in übler Absicht bittet, nämlich damit ihr's für eure Gelüste vergeuden könnt.

Es gibt Mitglieder unter den Pfingstler, die vom Glauben abgefallen sind und sich von Gott distanziert haben und trotzdem noch in Zungen beten können. Wie ist das zu erklären? Die Pfingstler sagen, dass der Heilige Geist noch eine Weile in ihm bleibt, damit er noch eine Chance bekommt. Aber wie kann der Heilige Geist in einem Sünder sein, der sich von Gott abgewandt hat? Gott kann nicht jemanden den Glauben aufzwingen. Wenn er sich von Gott distanziert, zieht sich Gott auch von ihm zurück, denn der Glaube ist ein freier Glaube. Aber Satan bindet und lässt nicht mehr los, bis eine Geisteraustreibung durch einen bevollmächtigten Seelsorger erfolgt ist. Das ist ein Beweis mehr, dass ein böser Geist hinter dieser Gabe steckt.
Der eindeutigste Beweis aber ist, dass die Zungenrede und die anderen Gaben nach den Aposteln aufgehört haben, wie die Bibel sagt, und ist erst nach 1960 wieder aufgetaucht bei den Sekten Montanus, Zwickauer Propheten, Neuaposteln, Pfingstler, Protestantische Charismatiker und Katholiken. Und das zu Beginn der Endzeit nachdem der Feigenbaum (Israel) angefangen hat zu sprossen wie Jesus in Lukas 21 Vers 29-32 sagt.

29 Und er sagte ihnen ein Gleichnis: Seht den Feigenbaum und alle Bäume an:
30 wenn sie jetzt ausschlagen und ihr seht es, so wisst ihr selber, dass jetzt der Sommer nahe ist.
31 So auch ihr: wenn ihr seht, dass dies alles geschieht, so wisst, dass das Reich Gottes nahe ist.
32 Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis es alles geschieht.

Wo waren diese Gaben die ganze Zeit? Warum tauchen sie erst jetzt zur Endzeit wieder auf? Das muss ein großer Zufall sein, dass es mit dieser Bibelstelle zusammenpasst.

Jesus sagt in Matthäus 7 Vers 21-23, dass nicht alle, die von sich glauben, dass sie wahre Christen sind im Himmel kommen.

21 Es werden nicht alle, die zu mir sagen: Herr, Herr!, in das Himmelreich kommen, sondern die den Willen tun meines Vaters im Himmel.
22 Es werden viele zu mir sagen an jenem Tage: Herr, Herr, haben wir nicht in deinem Namen geweissagt? Haben wir nicht in deinem Namen böse Geister ausgetrieben? Haben wir nicht in deinem Namen viele Wunder getan?
23 Dann werde ich ihnen bekennen: Ich habe euch noch nie gekannt; weicht von mir, ihr Übeltäter!

Jesus wird sie dann wieder wegschicken, auch wenn sie in seinem Namen Dämonen ausgetrieben haben und Wunder getan haben. Es ist also gut möglich, dass man glaubt den richtigen Glauben zu haben, aber es nicht ist, weil man seinen Glauben nicht mit der der Bibel verglichen hat, weil man nie die Bibel richtig gelesen hat ohne für eine Religion parteiisch zu sein, sonst liest man die Bibel mit der Meinung und der Brille und den Filter dieser Religion. Man muss die Bibel so nehmen wie sie ist, auch wenn es der eigenen Religion widerspricht. Und wenn das der Fall ist, dann hat nicht die Religion Recht, sondern die Bibel. Es gibt kein Buch und kein Mensch, der über der Bibel steht und etwas aus der Bibel aufheben kann oder hinzufügen kann. Denn wer etwas der Bibel hinzufügt, dem wird Gott die Plagen hinzufügen, die in der Bibel stehen und wer etwas raus nimmt, dem wird Gott das Himmelreich wegnehmen: Offenbarung 22 Vers 18-19. Und genau das machen die Pfingstler und alle anderen Sekten auch. Denn eine Sekte ist nicht eine Religion, die die Kirche offiziell als Sekte ernennt, sondern jede Religion, die angibt auf die Bibel zu basieren, aber nicht die ganze Bibel annimmt oder etwas hinzufügt wie z.B. Gesetze, die der Bibel sogar übergeordnet sind. In 2. Thessalonicher 2,9-12 steht geschrieben, dass es eine Zeit geben wird in der Satan durch Kräfte, Zeichen und Wunder verführen wird und die Menschen verloren gehen weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben durch die sie hätten gerettet werden können.

9 Der Böse aber wird in der Macht des Satans auftreten mit großer Kraft und lügenhaften Zeichen und Wundern
10 und mit jeglicher Verführung zur Ungerechtigkeit bei denen, die verloren werden, weil sie die Liebe zur Wahrheit nicht angenommen haben, dass sie gerettet würden.
11 Darum sendet ihnen Gott die Macht der Verführung, sodass sie der Lüge glauben,
12 damit gerichtet werden alle, die der Wahrheit nicht glaubten, sondern Lust hatten an der Ungerechtigkeit.

Das heißt, dass es keine Ausrede gibt wenn man als Ahnungsloser bei den Pfingstler war. Sie gehen trotzdem verloren, weil sie keine Liebe zur Wahrheit hatten. Also kein Interesse hatten, ob es stimmt was die Pfingstler predigen oder nicht. Alle Mitschwimmer, die sich mitreißen lassen und nicht prüfen, gehen verloren. Und Gott sagt es noch härter in Vers 11 und 12: Er wird sogar eine Kraft der Verführung senden, damit sie der Verführung glauben und gerichtet werden. Also wehe dem, der in so einer Irrlehre ist, wenn seine Zeit gekommen ist oder wenn Jesus seine Gemeinde holt.

Jesus sagt in Johannes 14 Vers 15:

15 Liebt ihr mich, so werdet ihr meine Gebote halten.

Das heißt also mit anderen Worten gesagt, dass jeder, der sein Gebot nicht hält, ihn nicht liebt und somit nicht neben ihn im Himmelreich sitzen wird. Ganz einfach und logisch. In Johannes 15 Vers 14 sagt er wieder:

14 Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch gebiete.

Wer also nicht tut was die Bibel von ihm verlangt, der ist kein Freund Jesu. In Matthäus 12,30 sagt er:

30 Wer nicht mit mir ist, der ist gegen mich; und wer nicht mit mir sammelt, der zerstreut.

Das heißt, es gibt keine Neutralen. Also kommt man im Himmel nur wenn man die Gebote Gottes befolgt.
Wer also die Bibel studiert, wird auch auf diese Gegensätze stoßen und merken, dass es nicht passt. Es gibt schon so viele aufgenommene Predigten und Literatur zu diesem Thema, dass man nicht einfach weg hören und wegsehen kann, außer man entscheidet sich ausdrücklich gegen die Wahrheit oder gegen das Nachforschen und Prüfen.

Diese Argumente kann man nicht einfach fallen lassen und unbeachtet lassen, denn alle Gesetze sind wichtig und sind miteinander verbunden. Nicht die Bibel widerspricht sich, sondern die Pfingstler widersprechen der Bibel.

Wem also etwas an das ewige Leben liegt und immer noch Pfingstler ist, sollte sich schleunigst mit der Bibel auseinandersetzen und prüfen was ich geschrieben habe. Diejenigen, die es einfach ignorieren oder nach Ausreden suchen, werden nicht das Himmelreich erben. Ich war auch eine Zeit lang dabei, aber ich habe alles nachgeschlagen und nachgeforscht was mir aufgetischt wurde und bin zu eben diesem Ergebnis gekommen. Ich habe das Gebot die Schrift zu studieren befolgt und somit habe ich mir das wahre Leben erhalten. Es ist kein Heilsgebot die Schrift zu studieren, aber es kann von der Hölle retten. Diejenigen, die blind vertrauen, ohne zu prüfen, werden auch ihren Ältesten folgen wo sie nach dem Tod hingehen.

Reply Edited on 10/08/2019 06:05 PM.

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Feminismus - wenn Frauen sich über Männer erheben

from admin on 07/23/2019 03:24 PM

Dieser Vortrag ist der Anlass für eine Rebellion der Menschen gegen eine natürliche Ordnung, die uns Gott gegeben hat, damit wir in Frieden miteinander leben können. Es gibt natürlich viele Arten von Rebellionen der Menschen gegen die Natur, wie z.B. die Umweltverschmutzung, Rodung der Wälder, die Erziehung der Kinder, die Habgier, die Vereinigung aller Nationen, große Ansammlungen von Menschen an einem engen Ort, usw., aber hier konzentrieren wir uns auf die Erhebung der Frau über den Mann, das in einem Wort ausgedrückt, der Feminismus ist.

Der Teufel versucht alles, was Gott gut gemacht hat, zu zerstören, denn das liegt in seiner Natur des Bösen. Er kann nichts Gutes tun, weil er böse ist und Böses vollbringt immer nur Böses. Dabei merken wir, dass der Trend dieser Rebellionen immer schlimmer wird, bis irgendwann alles zusammenbrechen wird und ein neues System entstehen wird, das Jesus als König auf der Erde beinhaltet und der Teufel gebunden in der Hölle sein wird, wenigstens für 1000 Jahre, bis alles nochmal von Vorne losgeht. Aber wenigstens wird in diesem 1000-jährigen Reich nichts Böses mehr auf der Erde sein. Es wird wie in der Zeit des Garten Edens sein, wo Menschen, Tiere und Natur in Harmonie miteinander existierten.
Um dieses Problem überhaupt darstellen zu können, müssen wir zum Ursprung zurückgehen, wo alles noch in Ordnung war, damit wir sehen, dass es einmal funktioniert hat und was falsch gelaufen ist, dass wir jetzt in dieser Situation sind, und was wir tun können, um wenigstens unsere Umgebung besser zu machen.

Wir bleiben im Garten Eden, also in der perfekten Welt, die Gott durch Jesus geschaffen hat. In 1. Mose 1,18-23 erschafft Gott die Frau:

18 Und Gott der HERR sprach: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein sei; ich will ihm eine Gehilfin machen, die ihm entspricht!
19 Und Gott der HERR bildete aus dem Erdboden alle Tiere des Feldes und alle Vögel des Himmels und brachte sie zu dem Menschen, um zu sehen, wie er sie nennen würde, und damit jedes lebendige Wesen den Namen trage, den der Mensch ihm gebe.
20 Da gab der Mensch jedem Vieh und Vogel des Himmels und allen Tieren des Feldes Namen; aber für den Menschen fand sich keine Gehilfin, die ihm entsprochen hätte.
21 Da ließ Gott der HERR einen tiefen Schlaf auf den Menschen fallen; und während er schlief, nahm er eine seiner Rippen und verschloss ihre Stelle mit Fleisch.
22 Und Gott der HERR bildete die Rippe, die er von dem Menschen genommen hatte, zu einer Frau und brachte sie zu dem Menschen.
23 Da sprach der Mensch: Das ist endlich Gebein von meinem Gebein und Fleisch von meinem Fleisch! Die soll »Männin« heißen; denn vom Mann ist sie genommen!

Adam hat er zuerst geschaffen und Eva wollte er später machen, aber auch am selben Tag, also am 6. Tag, als er auch Adam gemacht hat. Wir sehen, dass Gott die Frau bevor er sie erschafft, Gehilfin nennt und das sogar zwei mal. Es ist also von Anfang an die Rede von einem untergeordneten Wesen, der auch biologisch und natürlich schwächer ist als der Mann. Um das zu erkennen, braucht man keine Bibel, denn das ist offensichtlich. Es ist nirgends die Rede von Gleichheit, wie es heute gesagt wird. Gehilfe ist jemand, der einem anderen in seiner Aufgabe hilft. Das ist wenigstens in der Aufgabe keine Gleichheit, sondern der Gehilfe macht was der Auftraggeber sagt und muss es auch genauso machen, wie er es will und nicht anders.

Überall sehen wir eine Rangordnung. Es kann keine 2 Könige im Land geben und auch keine 2 Köche, die das gleiche Essen zubereiten. Es gibt immer einen Obergeordneten und einen Untergeordneten und das in allen Lebenssituationen. So muss es auch in der Ehe und Familie sein. Das ist eine natürliche Ordnung, die Gott so gemacht hat, damit es keinen Streit gibt. Jeder hat seinen Platz und seine Aufgabe auf dieser Welt. Wer Herr ist und wer Diener ist, entscheidet Gott. So hat er entschieden, dass der Mann der Herrscher ist und die Frau seine Dienerin. Das klingt heute sehr diskriminierend, aber das auch nur, weil der Feminismus so weit fortgeschritten ist und es in unserem Leben so tief eingeprägt ist durch unsere Erziehung und Gesellschaft und vom Staat. Bis in den 1950ern als der Feminismus begonnen hat, galt noch das alte Bild der Frau als Gehilfin und als dem Mann untertan.
Gott geht nach dem Sündenfall der Menschen sogar noch eine Stufe tiefer mit der Frau und setzt sie als vom Mann zu beherrschendes Wesen ein. 1. Mose 3,16:

16 Und zur Frau sprach er: Ich will die Mühen deiner Schwangerschaft sehr groß machen; mit Schmerzen sollst du Kinder gebären; und dein Verlangen wird auf deinen Mann gerichtet sein, er aber soll über dich herrschen!

Das geht schon in den Bereich der Sklaverei. Die Frau ist somit keine Dienerin mehr, sondern eine Sklavin und der Mann ihr Herrscher. In konservativen muslimischen Regionen wird das auch heute noch so praktiziert, wo die Frau nichts Wert ist und der Mann mit ihr macht was er will. Er kann sie auch misshandeln oder verkaufen und sich jederzeit von ihr scheiden lassen. So ist es wenn der Mann seine komplette Macht über die Frau ausnutzt. So hat es aber Gott nicht gemeint, denn wir sollen trotzdem unsere Nächsten lieben wie uns selbst, was auch in den 10 Geboten festgehalten wurde. Leider gibt es auch heute noch, meistens muslimische oder buddhistische Männer, die ihre Frauen wie Sadisten quälen.

Die biblische Geschichte erzählt uns an einer Stelle sogar ziemlich genau die Positionen von Mann und Frau in einer Ehe und das nicht bei den Israeliten, sondern bei einem ungläubigen Volk, nämlich den Persern. Esther 1,10-22:

10 Und am siebten Tag, als das Herz des Königs vom Wein fröhlich war, befahl er Mehuman, Bista, Harbona, Bigta, Abagta, Setar und Karkas, den sieben Kämmerern, die vor dem König Ahasveros dienten,
11 die Königin Vasti mit der königlichen Krone vor den König zu bringen, um den Völkern und Fürsten ihre Schönheit zu zeigen, denn sie war von schöner Gestalt.
12 Aber die Königin Vasti weigerte sich, auf den Befehl des Königs hin zu kommen, den er durch seine Kämmerer gegeben hatte. Da wurde der König sehr zornig, und sein Zorn entbrannte in ihm.
13 Und der König sprach zu den Weisen, die sich auf die Zeiten verstanden – denn so kamen die Angelegenheiten des Königs vor alle Gesetzes- und Rechtskundigen,
14 und ihm zunächst saßen Karschena, Setar, Admata, Tarsis, Meres, Marsena und Memuchan, die sieben Fürsten der Perser und Meder, die das Angesicht des Königs sahen und die ersten Stellen im Königreich einnahmen –:
15 »Wie ist nach dem Gesetz mit der Königin Vasti zu verfahren, weil sie nicht nach dem Befehl des Königs Ahasveros gehandelt hat, der ihr durch die Kämmerer übermittelt wurde?«
16 Da sprach Memuchan vor dem König und den Fürsten: »Die Königin Vasti hat sich nicht nur an dem König vergangen, sondern auch an allen Fürsten und an allen Völkern, die in allen Provinzen des Königs Ahasveros leben.
17 Denn das Verhalten der Königin wird allen Frauen bekannt werden, sodass ihre Männer in ihren Augen verächtlich werden, da es heißen wird: Der König Ahasveros befahl, dass die Königin Vasti vor ihn kommen sollte, aber sie kam nicht!
18 Das werden die Fürstinnen der Perser und Meder heute schon allen Fürsten des Königs erzählen, wenn sie von dem Verhalten der Königin hören, und daraus wird schon genug Verachtung und Verdruss entstehen!
19 Wenn es dem König gefällt, so soll ein königlicher Befehl von ihm ergehen und aufgezeichnet werden unter die Gesetze der Perser und Meder, damit er nicht bloß vorübergehend gilt: dass Vasti nicht mehr vor dem König Ahasveros erscheinen darf und dass der König ihre königliche Würde einer anderen gibt, die besser ist als sie.
20 Wenn dann dieser Befehl des Königs, den er erlassen wird, in seinem ganzen Königreich, das groß ist, bekannt gemacht wird, so werden alle Frauen ihre Ehemänner in Ehren halten, vornehme und geringe!«
21 Diese Rede gefiel dem König und den Fürsten; und der König handelte nach den Worten Memuchans;
22 und er sandte Briefe in alle Provinzen des Königs, in jede Provinz in ihrer Schrift und zu jedem Volk in seiner Sprache, dass jeder Mann Herr sein solle in seinem Haus. Das ließ er bekannt machen in der Sprache des jeweiligen Volkes.

Wir sehen hier ein Versuch der Frau sich über den Mann zu erheben und ihre Rolle einer Dienerin zu verlassen. Wir sehen auch klar an der Reaktion des Königs und aber auch der Hofbeamten, dass so etwas nicht geduldet wurde und sofort mit Konsequenzen und Bestrafung reagiert wurde, nicht nur um die Tat selbst zu bestrafen, sondern viel mehr um ein Exempel für alle Völker zu statuieren, damit alle sehen, dass eine Rebellion der Frau keine Chance hat und dass die Frau eine Gehilfin bleiben soll, wie es von Beginn der Welt war.
So wurde die Rebellion der Frau damals gestoppt. Aber es gab trotzdem immer wieder Versuche des Teufels, diese Ordnung zu durchbrechen. Sicherlich gab es auch unter dem normalen Volk auch immer wieder Ausbruchsversuche der Frauen, aber schriftlich festgehalten wurden nur königliche Geschichten.

Einen anderen Rebellionsversuch sehen wir wieder an einem König und seiner Frau, diesmal bei den Israeliten in 2. Samuel 6,12-23:

12 Als nun dem König David berichtet wurde: »Der HERR hat das Haus Obed-Edoms und alles, was er hatte, gesegnet um der Lade Gottes willen!«, da ging David hin und holte die Lade Gottes mit Freuden aus dem Haus Obed-Edoms herauf in die Stadt Davids.
13 Und es geschah, wenn die Träger der Lade des HERRN sechs Schritte gegangen waren, opferte man einen Ochsen und ein fettes Schaf.
14 David aber tanzte mit aller Macht vor dem HERRN her, und David war mit einem leinenen Ephod umgürtet.
15 So führten David und das ganze Haus Israel die Lade des HERRN mit Jubelgeschrei und mit dem Schall des Schopharhorns herauf.
16 Als die Lade des HERRN gerade in die Stadt Davids kam, da schaute Michal, die Tochter Sauls, durchs Fenster und sah den König David hüpfen und vor dem HERRN tanzen, und sie verachtete ihn in ihrem Herzen.
17 Und sie brachten die Lade des HERRN hinein und stellten sie an ihren Ort, in das Zelt, das David für sie aufgeschlagen hatte. Und David opferte Brandopfer und Friedensopfer vor dem HERRN.
18 Und als David die Brandopfer und Friedensopfer vollendet hatte, segnete er das Volk im Namen des HERRN der Heerscharen.
19 Und er ließ dem ganzen Volk, der ganzen Menge Israels, Männern und Frauen, jedem einen Brotkuchen, einen Dattelkuchen und einen Rosinenkuchen austeilen. Dann ging das ganze Volk fort, jeder in sein Haus.
20 Als aber David umkehrte, um sein Haus zu segnen, da ging Michal, die Tochter Sauls, David entgegen und sprach: Welche Ehre hat sich heute der König Israels erworben, dass er sich heute vor den Augen der Mägde seiner Knechte entblößt hat, wie sich nur einer der leichtfertigen Leute entblößen kann!
21 David aber sprach zu Michal: Vor dem HERRN, der mich vor deinem Vater und vor seinem ganzen Haus erwählt und mir befohlen hat, Fürst über das Volk des HERRN, über Israel zu sein, vor dem HERRN will ich spielen.
22 Und ich will noch geringer werden als diesmal und niedrig sein in meinen Augen; und bei den Mägden, von denen du gesprochen hast, will ich mir Ehre erwerben!
23 Michal aber, die Tochter Sauls, hatte kein Kind bis zum Tag ihres Todes.

Augenscheinlich ging es hier um Michal's Eifersuchtsproblem, weil David sich bis auf den leinenen Ephod entkleidet hatte. Das war wie eine Art Küchenschürze heute, die die Priester in ihrem Dienst über ihre Kleidung trugen. Aber David ging es in erster Linie nicht um die Frauen, die ihm zusahen, sondern um Gott die Ehre zu geben und sich vor ihm zu erniedrigen. Denn damals war es eine Peinlichkeit und Erniedrigung sich in der Öffentlichkeit so zu zeigen. Bei den Frauen wollte sich David nicht erniedrigen, sondern Ehre bekommen, aber nicht nur bei den Frauen, sondern beim ganzen Volk. Denn damit hat er gezeigt, dass er sich vor Gott erniedrigt hat und nicht vor den Menschen. Wer sich aber vor Gott erniedrigt, bekommt Ehre von den anderen Gläubigen, weil er Demut und Unterwerfung zeigt. Michal hat aber erstmal nur an das Böse gedacht und nicht an das Gute in dieser Tat und weil sie nicht nur falsch über den gesalbten Gottes geurteilt hat, sondern auch noch Verachtung in ihrem Herzen ihm gegenüber hatte, hat Gott sie persönlich bestraft, denn sie hat somit den Augapfel Gottes angetastet. Nebenbei bemerkt, sind alle gläubigen Christen so wertvoll wie David und jeder, der uns etwas Böses tut, wird von Gott um so härter bestraft. So hat Gott die Peinlichkeit, die Michal für David empfand, in ihre eigene Peinlichkeit umgewandelt, dass sie unfruchtbar wurde, was zu der Zeit die schlimmste Strafe für eine Frau war. Denn damals galt eine unfruchtbare Frau, die ihrem Mann keine Nachkommen schenken konnte als Nichtsnutz. Sie war dann weniger Wert als eine Magd, wie wir es in der Geschichte von Abraham und Hagar in 1. Mose 16,1-5 sehen:

1 Und Sarai, Abrams Frau, gebar ihm keine Kinder; aber sie hatte eine ägyptische Magd, die hieß Hagar.
2 Und Sarai sprach zu Abram: Sieh doch, der HERR hat mich verschlossen, dass ich keine Kinder gebären kann. Geh doch ein zu meiner Magd; vielleicht werde ich durch sie Nachkommen empfangen! Und Abram hörte auf die Stimme Sarais.
3 Da nahm Sarai, Abrams Frau, ihre ägyptische Magd Hagar, nachdem Abram zehn Jahre lang im Land Kanaan gewohnt hatte, und gab sie Abram, ihrem Mann, zur Frau.
4 Und er ging ein zu Hagar, und sie wurde schwanger. Als sie nun sah, dass sie schwanger war, wurde ihre Herrin verächtlich in ihren Augen.
5 Da sprach Sarai zu Abram: Das Unrecht, das mir zugefügt wird, treffe dich! Ich habe dir meine Magd in den Schoß gegeben. Da sie nun aber sieht, dass sie schwanger ist, bin ich verächtlich in ihren Augen. Der HERR sei Richter zwischen mir und dir!

Heute ist eine Frau, die unfruchtbar ist eine glückliche Frau, weil sie sich nicht mehr mit Verhütungen herumschlagen muss. Heute sind Kinder etwas Abscheuliches geworden. Sie machen nur Probleme und kosten viel Geld und Nerven und Verantwortung und man fühlt sich der Freiheit und der Jugend beraubt, wenn man doch schwanger wird. Kinder sind so gesagt, ein Fluch geworden. Die meisten Kinder, die trotzdem geboren werden, sind ungewollte Kinder und wenn eine Frau sich doch Kinder wünscht, dann nur 1 oder max. 2. Das haben wir auch dem Feminismus zu verdanken, weil die Frau heute nicht mehr zu Hause den Haushalt machen will, sondern Karriere machen will und angesehen werden will. Heute bleiben immer mehr Männer zu Hause bei den Kindern und beantragen Erziehungsurlaub, weil sie zu schwach sind, sich den Frauen zu stellen und sich die Rechte als Mann zu nehmen. Männer müssen heute immer öfter nicht nur arbeiten gehen, sondern wenn sie nach Hause kommen, auch die Hausarbeit machen oder wenigstens ein Teil davon, obwohl die Frau in vielen Fällen den ganzen Tag zu Hause ist und nicht arbeiten geht. So hat es die Frau geschafft, sich nicht nur den Mann gleich zu stellen, sondern ihn auch noch zu unterdrücken. Ich kenne viele Fälle, auch in der Verwandtschaft, wo die Frauen die Männer so stark unterdrücken, dass die Männer Angst vor ihnen haben und jede Art von Kampf mit ihren Frauen vor Jahrzehnten aufgegeben haben und sich wie Lämmer hertreiben lassen und alles ohne Widerrede tun, was die Frauen wollen, wobei die Frauen immer fauler und fetter werden. Das ist das Gegenteil von dem, was ich oben von misshandelten Frauen in muslimischen und buddhistischen Kreisen geschrieben habe.
In der Geschichte von Abraham und Hagar merken wir, dass Sarah, die Frau von Abraham, auch eine Feministin war und Abraham nicht so behandelt hat, wie es sich gebührt hätte, denn sie schimpft nicht nur mit ihm, sondern zieht auch noch Gott als Druckmittel ins Spiel. Es ist eigentlich Sarahs Schuld, dass es mit Hagar so weit gekommen ist, denn sie hatte die Idee, dass Abraham mit ihrer Magd ein Kind zeugt und Abraham hat sich von ihr überreden lassen wie Adam von Eva die verbotene Frucht zu essen, obwohl Gott ihm klar gesagt hat, dass Abraham und Sarah Nachkommen haben werden. Aber da Sarah keine Geduld hatte, weil sie immer älter wurde, hat sie die Sache in die eigene Hand genommen. Glauben hatte sie sowieso nicht, sonst hätte sie Gott vertraut, dass er es auch im Alter möglich machen kann, wie es später auch passiert ist. Und als die Engeln später zu Abraham gekommen sind, hat sie auch nicht geglaubt, dass sie in einem Jahr ein Kind haben wird und hat gelacht, als der Engel es gesagt hat und hat dann auch noch gelogen, dass sie nicht gelacht hat (1. Mose 18,1-15).
Wir sehen also auch an diesem Beispiel, was passiert, wenn sich Frauen über ihre Aufgaben hinaus erheben und sich in Sachen einmischen, die nichts für sie sind. Aber die Männer sind auch selber Schuld, wenn sie auf die Frauen hören und sich ihnen unterordnen. Denn viele Männer sind zu träge, um sich ständig mit ihren Frauen zu streiten, wenn die Frauen wieder ihre Positionen als Frauen verlassen und sich über ihre Männer stellen. Sehr wenige Männer, die solche rebellischen Frauen haben, halten es lange aus, sich ihnen entgegen zu stellen und geben irgendwann auf und ordnen sich unter oder trennen sich.

Es macht wenig Sinn alle feministischen Geschichten aus der Bibel aufzulisten, denn alle haben die gleiche Botschaft, wie die anderen 2 Bsp. oben. Deswegen gehe ich jetzt zu den Ordnungen und Gesetzen über, die uns Gott in der Bibel gegeben hat, um zu sehen, wie sich Männer und Frauen verhalten sollen und um zu zeigen, dass sich immer noch nichts am Bild Gottes zu den Frauen geändert hat und die Frau immer noch eine Gehilfin ist, auch wenn es unsere Gesellschaft heute anders sieht. Aber wir sollen uns nicht nach der Gesellschaft richten, sondern nach dem Wort Gottes, wenn wir ein erfülltes, glückliches und segenreiches Leben haben wollen. Ich werde dabei alle Bibelstellen auflisten, die das Thema Feminismus bekämpft, damit deutlich wird, dass dieses Thema keine Nebensache ist und nicht zu verachten ist, sondern dass der Familienfrieden und die Ehe davon abhängen.

Epheser 5,21-24:
21 Ordnet euch einander unter in der Furcht Gottes!
22 Ihr Frauen, ordnet euch euren eigenen Männern unter als dem Herrn;
23 denn der Mann ist das Haupt der Frau, wie auch der Christus das Haupt der Gemeinde ist; und er ist der Retter des Leibes.
24 Wie nun die Gemeinde sich dem Christus unterordnet, so auch die Frauen ihren eigenen Männern in allem.

Die Betonung dabei liegt in den letzten 2 Wörtern: IN ALLEM. In Allem sollen sich die Frauen ihren Männern unterordnen ohne Ausreden und ohne die Unterordnung nur auf bestimmte Situationen oder Lebenslagen zu beschränken.

Vor Allem möchte ich aber auch auf die feministische Einteilungsart in der Schlachterübersetzung aufmerksam machen. Denn die Schlachter setzt den Vers 21 zum Vers 20 als ein Nebensatz ein. In Vers 20 und davor ist aber die Rede von Danksagung, also ein ganz anderes Thema. Vers 21 gehört also nach Schlachter zu den Versen 1-21 mit der übergesetzten Überschrift "Wandel in Liebe und Licht bedeutet, alles Böse zu meiden". In Vers 22 geht es aber um die Unterordnung der Frau dem Mann gegenüber. Warum also hat Schlachter Vers 21 von dem eigentlichen Thema zu dem es gehört getrennt und zu einem anderen Thema zugeordnet, das gar nicht dazu passt? Ich denke, dass auch die Übersetzer mittlerweile so vom Feminismus geprägt sind, dass sie versucht haben, die Wirkung der Aussage Gottes von der Unterordnung zu entkräften und schlagen sich somit auf die Seite der Feministen und somit auf die Gegenseite Gottes und versuchen somit die Leser feministisch zu beeinflussen. Das ist meines Erachtens sogar schlimmer als ein Irrlehrer, denn ein Leser, der nicht mehrere Übersetzungen gleichzeitig liest, merkt nicht, dass er in die Irre geleitet wird und vertraut darauf, dass das das wahre Wort Gottes ist und richtig übersetzt worden ist, vor allem wenn es viele als seriöse und zuverlässigste Übersetzung preisen. Die Schlachterbibel mit Kommentare zeigt auch deutlich die weltliche Haltung und entkräftet einen ganzen Text in der Bibel, der auch mit Feminismus zu tun hat. Es handelt sich um 1. Korinther 11,2-16:

2 Ich lobe euch, weil ihr in allen Stücken an mich denkt und an den Überlieferungen festhaltet, wie ich sie euch gegeben habe.
3 Ich lasse euch aber wissen, dass Christus das Haupt eines jeden Mannes ist; der Mann aber ist das Haupt der Frau; Gott aber ist das Haupt Christi.
4 Ein jeder Mann, der betet oder prophetisch redet und hat etwas auf dem Haupt, der schändet sein Haupt.
5 Eine Frau aber, die betet oder prophetisch redet mit unbedecktem Haupt, die schändet ihr Haupt; denn es ist gerade so, als wäre sie geschoren.
6 Will sie sich nicht bedecken, so soll sie sich doch das Haar abschneiden lassen! Weil es aber für die Frau eine Schande ist, dass sie das Haar abgeschnitten hat oder geschoren ist, soll sie das Haupt bedecken.
7 Der Mann aber soll das Haupt nicht bedecken, denn er ist Gottes Bild und Abglanz; die Frau aber ist des Mannes Abglanz.
8 Denn der Mann ist nicht von der Frau, sondern die Frau von dem Mann.
9 Und der Mann ist nicht geschaffen um der Frau willen, sondern die Frau um des Mannes willen.
10 Darum soll die Frau eine Macht auf dem Haupt haben um der Engel willen.
11 Doch in dem Herrn ist weder die Frau etwas ohne den Mann noch der Mann etwas ohne die Frau;
12 denn wie die Frau von dem Mann, so kommt auch der Mann durch die Frau; aber alles von Gott.
13 Urteilt bei euch selbst, ob es sich ziemt, dass eine Frau unbedeckt vor Gott betet.
14 Lehrt euch nicht auch die Natur, dass es für einen Mann eine Unehre ist, wenn er langes Haar trägt,
15 aber für eine Frau eine Ehre, wenn sie langes Haar hat? Das Haar ist ihr als Schleier gegeben.
16 Ist aber jemand unter euch, der Lust hat, darüber zu streiten, so soll er wissen, dass wir diese Sitte nicht haben, die Gemeinden Gottes auch nicht.

Hier ist mehrfach die Rede von der Unterordnung der Frau gegenüber dem Mann und sie soll das auch sichtbar zeigen, indem sie ihr Kopf beim Beten bedeckt. Hier ist wohlgemerkt nicht die Rede vom ganzen Tag und immer, sondern nur beim Beten. Genau genommen auch während eines Gottesdienstes nur beim Beten. Aber um nicht etwas falsch zu machen und dem Beten mehr Raum zu geben, ist es besser den Kopf über den ganzen Gottesdienst auf zu haben. Dann ist man auf der sicheren Seite und muss kein schlechtes Gewissen haben. Außerdem ist es allein wegen der Unruhe während dem Gottesdienst besser, damit die Frauen nicht den Gottesdienst stören durch Kopf bedecken und wieder abdecken, jedes mal wenn gebetet wird.
In Vers 3 vergleicht Paulus die Unterordnung der Frau zum Mann mit der des Mannes zu Jesus. Allein dieser Vers hätte schon gereicht, um die Verhältnisse und die Wichtigkeit klarzustellen. Denn wenn die Frau sich nicht den Mann unterordnet, wäre es so, wie wenn der Mann sich nicht Jesus unterordnet. Somit wäre dieser Mann kein Kind Gottes mehr und kein Gläubiger, sondern ein Widersacher gegen Gott. Somit kann man sagen, dass jede Frau, die sich nicht ihrem Mann unterordnet, ebenfalls eine Widersacherin Gottes ist und somit kein Teil am Heil hat. Das ist hier sehr extrem ausgedrückt, aber es zeigt, dass es keinen Ausweg und keine Ausrede für eine Frau gibt, die dagegen widerstrebt. Denn wie könnte Jesus eine Frau in sein himmlisches Reich holen, die ihr Leben lang gegen seine Ordnung widerstrebt hat? Im Himmel gehen nur heilige ein, die ohne Sünden sind, denn Gott duldet keine Sünden in seiner Nähe und schon gar nicht für alle Ewigkeiten. Sonst würde die Rebellion im Himmel genauso weiter gehen wie auf der Erde und der Teufel hätte über diese Frau Einfluss im Himmel und könnte über sie den ganzen Frieden in Gefahr bringen, wie er es über Eva getan hat. Deswegen ist Gott in dieser Sache Erbarmungslos. Die Frau, die rebelliert, kann sich bis zum Ende ihres Lebens überlegen, ob sie davon ablassen will und sich Gott und seinen Ordnungen unterordnet und für die Rebellion um Vergebung bittet. Danach gibt es kein Erbarmen.
Genauso ist es auch im Gegenteil mit dem Mann. Er darf sein Kopf nicht bedecken. Wer es doch tut, rebelliert genauso gegen Gottes Ordnungen wie die Frau, die nicht bedeckt. Denn er zeigt damit, dass er ein Weichling ist, der sich seiner Frau unterordnet oder einem anderen, nur nicht Gott.
Damals war es noch eine Schande, wenn Frauen eine Glatze trugen, deswegen sollten sie geschoren werden, wenn sie ihr Kopf nicht bedecken wollten. Heute ist das normal. Heute tragen fast alle alten Frauen kurze Haare wie Männer und immer mehr junge Frauen auch. Oft kann man deswegen gar nicht erkennen, ob sie Männer oder Frauen sind.
Paulus bzw. Gott erinnert uns in den Versen 7-9, dass die Frau nur eine Gehilfin ist, wie er sie geschaffen hat und in welcher Reihenfolge er den Mann und die Frau geschaffen hat und welche Aufgaben jeder hat. Auch deswegen soll sich die Frau bedecken.
Ein anderes Argument ist die Sicht der Engel in Vers 10. Sie können nicht wie Gott in unsere Herzen blicken und sehen, welche Frau untertan ist und welche nicht. Sie sind wie die Menschen auf das Äußere angewiesen. Für sie gilt es auch wie bei den Menschen, dass eine Frau, die sich nicht bedeckt, eine Rebellin ist und sich nicht nur ihrem Mann nicht unterordnet, sondern auch Gottes Ordnungen.
Trotz der Unterordnung, weist uns Gott darauf hin, dass Männer und Frauen auf sich angewiesen sind und keiner ohne den Anderen existieren kann, sonst würde die Menschheit aufhören zu existieren.
In Vers 13 fordert Paulus uns auf selbst zu urteilen, ob es richtig oder falsch ist, dass eine Frau sich bedeckt. Heute würde jeder ohne schlechtes Gewissen sagen, dass es nicht falsch ist, wenn eine Frau sich nicht bedeckt. Im Gegenteil. Heute ist es sogar peinlich für eine Frau, die sich bedeckt. Sie wird wie eine Aussätzige angesehen. Das haben wir dem Feminismus zu verdanken. Damals war es aber falsch.
Gott nimmt auch die Natur als Argument, dass Männer kurze Haare tragen sollen und Frauen lange. Damals war es auch so, aber heute ist das auch in Folge der Zerstörung Satans normal, dass Männer lange Haare tragen und Frauen kurze. Männer haben im Kolonialzeitalter angefangen lange Perücken zu tragen, vor allem die Reichen. Danach sind die Perücken verschwunden und die Männer haben wieder kurze Haare getragen, bis in den 1970ern, als die sexuelle Revolution - ich nenne sie die sexuelle Rebellion - kam und alles zwischen Mann und Frau verdreht wurde und die Sexualität ganz offen und in der Öffentlichkeit ausgetragen wurde. Nur weil es heute so ist, muss das aber nicht heißen, dass es auch normal oder sogar richtig ist.
Weil das lange Haar der Frau auch als Schleier gegeben ist, ist es auch folgerichtig, dass es ihr abgeschnitten werden soll, wenn sie keinen Schleier oder keine Bedeckung tragen will. Entweder lange Haare mit Bedeckung oder gar nichts - also Glatze.
Zum Schluss ermahnt uns noch Gott durch Paulus, dass über dieses Thema nicht diskutiert oder gestritten wird. Wer es nicht will, soll es bleiben lassen, aber dann mit den Konsequenzen leben, wie bei jemanden, der ein Gesetz Gottes nicht hält. Gott wusste, dass dieses Thema ein großes Streitthema sein wird, wie wir ihn heute haben und warnt uns ausdrücklich nochmal davor uns deswegen zu streiten. In dieser Sache müssen wir so vorgehen wie bei jedem anderen Gesetzesbruch oder Irrlehre und uns von diesen Geschwistern in der Gemeinde trennen, wenn sie auch nach 2-3maliger Ermahnung nicht von ihrer Rebellion ablassen wollen.

Ich habe weiter oben die Ablehnende Haltung der Schlachter gegenüber dem Unterordnungsgesetz erwähnt und geschrieben, dass ich bei diesem Thema die Position der Schlachter-Übersetzer deutlicher zeigen werde.
Im Kommentar der Schlachter steht zum Begriff "unbedecktem Haupt" in Vers 5 folgendes:

"In der Kultur Korinths symbolisierte die Kopfbedeckung einer Frau, die öffentlich diente oder anbetete, ihre Unterordnung gegenüber ihrem Ehemann. Der Apostel legt hier kein absolutes Gesetz für Frauen fest, dass sie in allen Gemeinden zu allen Zeiten Kopftücher oder Schleier tragen sollten, sondern erklärt, dass die Symbole der von Gott verordneten Geschlechterrollen erkennbar respektiert werden sollen. Wie beim Götzenopferfleisch (Kap. 8.9) birgt es an sich nichts Geistliches in sich, ob man eine Kopfbedeckung trägt oder nicht. Aber es war falsch, Rebellion gegen Gottes Ordnung auszudrücken."

Wie bei allen Irrlehren und Widersprüchen gegen die Bibel, zeigt es sich auch hier ganz deutlich, dass die Verfasser sich selbst widersprechen. Zuerst sagen sie in einem ganzen Text, dass das ganze Thema Kopfbedeckung völliger Quatsch ist und Frauen nicht darauf achten sollen, aber im letzten Satz schreiben sie, dass man nicht gegen Gottes Ordnung rebellieren soll.
Außerdem streichen die Verfasser ganze 15 Verse aus der Bibel und erklären sie für nichtig. Der ganze Text handelt eben nicht nur um die Unterordnung der Frau, sondern auch dass sie das zeigt. Denn wie wir schon gesehen haben und noch sehen werden, gibt es genug Bibelstellen, die sagen, dass die Frau sich unterordnen soll.
Die Verfasser widersprechen Paulus ganz eindeutig und sagen, dass Paulus damit kein Gesetz machen wollte. Wozu dann noch diese ganze Mühe in den 15 Versen und das auch noch mit 6 Argumenten, die die Verfasser zu den Versen 3-15 selbst erwähnen:
1. Das Vorbild der Personen Gottes (Vers 3)
2. Gottes Plan für Mann und Frau (Vers 7)
3. die Schöpfungsordnung (Vers 8)
4. Sinn und Zweck der Frau im Hinblick auf den Mann (Vers 9)
5. das Interesse der Engel (Vers 10)
6. die natürlichen Körpermerkmale (Vers 13-15)
Die Verfasser verbinden dieses Gesetz mit der Kultur der Korinther und versuchen hier zwei verschiedene Dinge zu vermischen, damit sie das Gesetz vernichten. Paulus sagt aber nichts von Kultur, sondern beschwert sich über die zunehmende Rebellion der Frauen in der Gemeinde, indem sie eben ihre Köpfe nicht mehr bedecken wollten.
Die Verfasser versuchen diesen Text nur auf die Korinther zu beschränken, vergessen aber, für wen Paulus diesen Brief geschrieben hat, was ganz deutlich am Anfang des Briefes steht.

1. Korinther 1, 2-3:
1 Paulus, berufen zum Apostel Christi Jesu durch den Willen Gottes, und Sosthenes, unser Bruder,
2 an die Gemeinde Gottes in Korinth, an die Geheiligten in Christus Jesus, die berufenen Heiligen samt allen, die den Namen unsres Herrn Jesus Christus anrufen an jedem Ort, bei ihnen und bei uns:

Er schreibt nicht nur an die Gemeinde in Korinth, sondern auch "an die Geheiligten in Christus Jesus, die berufenen Heiligen samt allen, die den Namen unsres Herrn Jesus Christus anrufen an jedem Ort, bei ihnen und bei uns:"
Klarer geht es nicht und deutlicher wird es auch nicht, wenn ich es fett schreibe oder in Großbuchstaben. Er schreibt somit erstens an ALLE Christen auf der ganzen Welt, indem er alle Christen meint, die Jesus an jedem Ort anrufen und zweitens nicht nur an die Auserwählten, sondern an alle berufenen, also an alle, die sich Christen nennen, egal ob echt oder unecht oder ob gläubig oder weltlich. Denn wie ich schon oben geschrieben habe, wusste Gott sehr wohl, dass irgendwann die Frauen das machen werden, was die Frauen in der Gemeinde in Korinth begonnen haben. Bis die Irrlehren in den 1950ern angefangen haben, haben alle Frauen in allen Kirchen und Gemeinden ihre Köpfe ohne Diskussionen bedeckt. In dieser Zeit hat dann auch der Feminismus begonnen und hat auch in den Gemeinden durchgeschlagen.
Außerdem wurden alle Briefe der Aposteln auch in allen anderen Gemeinden gelesen und kopiert, damit auch sie ermahnt, getröstet und aufgebaut werden.
Deswegen ist die Ansicht der Schlachterbibel als Irrlehre zu verurteilen und die Verfasser als Irrlehrer.

Auch in der nächsten Bibelstelle, merkt man die Verdrehung des Sinnes bei der Schlachterbibel. 1. Korinther 14,33-38:

33 Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens.
Wie in allen Gemeinden der Heiligen
34 sollen die Frauen schweigen in der Gemeindeversammlung; denn es ist ihnen nicht gestattet zu reden, sondern sie sollen sich unterordnen, wie auch das Gesetz sagt.
35 Wollen sie aber etwas lernen, so sollen sie daheim ihre Männer fragen. Es steht der Frau schlecht an, in der Gemeinde zu reden.
36 Oder ist das Wort Gottes von euch ausgegangen? Oder ist's allein zu euch gekommen?
37 Wenn einer meint, er sei ein Prophet oder vom Geist erfüllt, der erkenne, dass es des Herrn Gebot ist, was ich euch schreibe.
38 Wer aber das nicht anerkennt, der wird auch nicht anerkannt.

Das hier ist die Lutherübersetzung von 1984. Luther bezieht den 2. Satz in Vers 33 auf den Vers 34. So klingt es, dass die Frauen WIE IN ALLEN GEMEINDEN DER HEILIGEN in der Gemeinde schweigen sollen. So oder nach diesem Sinn übersetzt es auch die Luther von 2017, Neue Genferübersetzung, Basisbibel, Gute Nachrichtbibel, Züricher Bibel und Einheitsübersetzung. Also alle gängigen Übersetzungen, die es gibt. Allein in der Schlachter jedoch sehen die Verse 33 und 34 so aus:

33 Denn Gott ist nicht ein Gott der Unordnung, sondern des Friedens, wie in allen Gemeinden der Heiligen.
34 Eure Frauen sollen in den Gemeinden schweigen; denn es ist ihnen nicht gestattet zu reden, sondern sie sollen sich unterordnen, wie es auch das Gesetz sagt.

Somit hat der Text einen ganz anderen Sinn, denn somit wird nicht gesagt, dass in allen Gemeinden die Frauen schweigen, sondern nur, dass die Frauen schweigen sollen. Dass es in allen Gemeinden so ist, wird hier verdreht und das Gesetz abgeschwächt.

Kommen wir jetzt zum eigentlichen Sinn des Gesetzes. Gott verbietet den Frauen in der Gemeinde etwas zu sagen, weil sie eben nur Gehilfinnen sind und Gott nicht zu ihnen oder durch sie spricht, sondern nur durch Männer. Sie dürfen nicht einmal eine Frage stellen, wenn sie etwas wissen wollen, sondern müssen das zu Hause bei ihren Männern tun, denn Gott spricht zu den Frauen durch die Männer.
In Vers 37-38 sagt Gott nochmal ganz deutlich wie bei der Kopfbedeckung in Vers 3, dass alle, die sich nicht an dieses Gesetz halten, von Gott verstoßen werden. Und wer dieses Gesetz nicht anerkennt, der hat den Heiligen Geist nicht und ist demnach ein Ungläubiger oder ein Scheinchrist. Das beinhaltet auch alle Gemeinden und Kirchen, die Frauen nicht nur Predigen lassen, sondern sie auch noch als Älteste oder Pfarrerinnen einsetzen.
Nimmt man dieses Gesetz wörtlich, dürften Frauen auch nicht im Chor singen und auch nicht ein Gedicht vortragen oder ein Gesang und auch nicht beten. Solche Gemeinden gibt es heute nicht mehr. Ich habe viele Gemeinden an vielen Orten besucht und habe festgestellt, dass auch die konservativsten und gesetzlichsten Gemeinden Frauen nicht nur beten lassen, sondern sie alles machen lassen, außer Predigen und Älteste sein. Aber das macht in manchen Gemeinden auch nichts, denn da sind die Ältesten so schwach, dass ihre Frauen sie zu Hause so ausrichten, wie sie die Gemeinde haben wollen und dann gehen die Ältesten in die Gemeinden und setzen es um. Somit ziehen die Frauen in machen konservativen Gemeinden trotzdem die Fäden im Hintergrund.

Kolosser 3,18-19:
18 Ihr Frauen, ordnet euch euren Männern unter, wie sich's gebührt im Herrn!
19 Ihr Männer, liebt eure Frauen und seid nicht bitter gegen sie!

Ich habe hier auch Vers 19 hinzugenommen, obwohl es mit der Unterordnung der Frauen nicht direkt in Zusammenhang steht, aber will damit deutlich machen, dass Tyrannei oder Misshandlung und Gewalt in der Ehe nichts verloren haben, wie ich schon oben bei den Muslimen und Buddhisten erwähnt habe. Denn wenn eine Frau vom Mann ständig Misshandelt wird, fällt es ihr auch schwerer ihm untertan zu sein und wird den Mann eher verlassen.

1. Timotheus 2,9-15:
9 Ebenso [will ich] auch, dass sich die Frauen in ehrbarem Anstand mit Schamhaftigkeit und Zucht schmücken, nicht mit Haarflechten oder Gold oder Perlen oder aufwendiger Kleidung,
10 sondern durch gute Werke, wie es sich für Frauen geziemt, die sich zur Gottesfurcht bekennen.
11 Eine Frau soll in der Stille lernen, in aller Unterordnung.
12 Ich erlaube aber einer Frau nicht, zu lehren, auch nicht, dass sie über den Mann herrscht, sondern sie soll sich still verhalten.
13 Denn Adam wurde zuerst gebildet, danach Eva.
14 Und Adam wurde nicht verführt, die Frau aber wurde verführt und geriet in Übertretung;
15 sie soll aber [davor] bewahrt werden durch das Kindergebären, wenn sie bleiben im Glauben und in der Liebe und in der Heiligung samt der Zucht.

Auch hier geht es um das Schweigen in der Gemeinde. Hier wird Paulus aber deutlicher und sagt, dass eine Frau nicht lehren darf. Er weist auch auf die Frau als schwächeres Glied hin, weil der Teufel sie zuerst verführt hat und nicht Adam. Denn der Teufel wusste, dass er keine Chance hat, wenn er direkt zu Adam geht, deswegen hat er es über Eva versucht. Denn Eva war sehr schön und er hing an ihr und wollte ihr keinen Wunsch abschlagen und hat sich auch nichts Böses dabei gedacht, weil er eben noch nichts Böses denken konnte.
Vers 15 gibt den Frauen noch eine wichtige Aufgabe, die so wichtig ist, dass ihr Heil davon abhängt. Sie sollen Kinder gebären und sie im Glauben so erziehen, dass sie auch im Glauben bleiben. Das soll heißen, dass ihr Heil auf dem Spiel steht, wenn sie sich weigern Kinder zu gebären und sie auch zu erziehen, aber nicht nur in irdischen Sachen, sondern auch im Glauben.

Titus 2,3-5:
3 dass sich die alten Frauen gleicherweise so verhalten sollen, wie es Heiligen geziemt, dass sie nicht verleumderisch sein sollen, nicht vielem Weingenuss ergeben, sondern solche, die das Gute lehren,
4 damit sie die jungen Frauen dazu anleiten, ihre Männer und ihre Kinder zu lieben,
5 besonnen zu sein, keusch, häuslich, gütig, und sich ihren Männern unterzuordnen, damit das Wort Gottes nicht verlästert wird.

1. Petrus 3,1-6:
1 Gleicherweise sollen auch die Frauen sich ihren eigenen Männern unterordnen, damit, wenn auch etliche sich weigern, dem Wort zu glauben, sie durch den Wandel der Frauen ohne Wort gewonnen werden,
2 wenn sie euren in Furcht keuschen Wandel ansehen.
3 Euer Schmuck soll nicht der äußerliche sein, Haarflechten und Anlegen von Goldgeschmeide oder Kleidung,
4 sondern der verborgene Mensch des Herzens in dem unvergänglichen Schmuck eines sanften und stillen Geistes, der vor Gott sehr kostbar ist.
5 Denn so haben sich einst auch die heiligen Frauen geschmückt, die ihre Hoffnung auf Gott setzten und sich ihren Männern unterordneten,
6 wie Sarah dem Abraham gehorchte und ihn »Herr« nannte.

Damit niemand sagen kann, dass nur Paulus über die Unterordnung geschrieben hat, hat Gott es geführt, dass auch Petrus es schreibt.

Damit kommen wir zum Ende des Vortrages, aber will nochmal deutlich sagen, dass es keine Ausreden gibt, dem Wort Gottes nicht zu gehorchen. Wer es doch tut, ist kein Christ und wer es doch behauptet, ist ein Scheinchrist. Denn nur diejenigen, die Gott gehorchen, werden das Himmelreich erben.
Wer Frieden in seiner Ehe und Familie haben will, muss sich die Mühe machen und sich darum kümmern und Ordnung darin halten und das nicht nur bei den Kindern, sondern wenn nötig auch bei der Frau, wenn sie rebellisch ist. Dabei muss der Mann einen längeren Atem haben, als die Frau, bis die Frau merkt, dass ihr Widerstreben gegen ihn keinen Sinn hat und aufgibt.
Für die jungen Glaubensgeschwister, die noch nicht verheiratet sind, sage ich, dass sie sich nicht von der Liebe oder Schönheit blenden lassen sollen, sondern erstmal objektiv und streng nach dem Wort Gottes den Partner beurteilen und keine Kompromisse machen. Wer es doch macht, wird damit sein Leben lang leben müssen oder mit der Schande, dass er oder sie sich scheiden lassen mussten und für die restliche Lebenszeit alleine bleiben. Denn wer sich vom Ehepartner scheidet, außer wegen Ehebruch, darf nicht nochmal heiraten, sonst ist es Ehebruch in Gottes Augen. Deswegen müssen sich beide vor der Heirat gut überlegen, wen sie als Partner fürs Leben wählen.

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Auf dem Wasser laufen

from admin on 07/21/2019 05:31 PM

Können Menschen auf dem Wasser laufen, so wie Wasserläufer? Jeder normal denkende Mensch würde klar nein sagen. Aber es gab schon viele Menschen, die das konnten und ich kann es auch und bin mir sicher, dass es auch heute noch viele können. Aber über zwei Menschen ist es sogar schriftlich in der Geschichte festgehalten worden, die es konnten:

Matthäus 14,22-33:

22. Und alsbald trieb Jesus seine Jünger, daß sie in das Schiff traten und vor ihm herüberfuhren, bis er das Volk von sich ließe.
23. Und da er das Volk von sich gelassen hatte, stieg er auf einen Berg allein, daß er betete. Und am Abend war er allein daselbst.
24. Und das Schiff war schon mitten auf dem Meer und litt Not von den Wellen; denn der Wind war ihnen zuwider.
25. Aber in der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen und ging auf dem Meer.
26. Und da ihn die Jünger sahen auf dem Meer gehen, erschraken sie und sprachen: Es ist ein Gespenst! und schrieen vor Furcht.
27. Aber alsbald redete Jesus mit ihnen und sprach: Seid getrost, Ich bin's; fürchtet euch nicht!
28. Petrus aber antwortete ihm und sprach: Herr, bist du es, so heiß mich zu dir kommen auf dem Wasser.
29. Und er sprach: Komm her! Und Petrus trat aus dem Schiff und ging auf dem Wasser, daß er zu Jesu käme.
30. Er sah aber einen starken Wind; da erschrak er und hob an zu sinken, schrie und sprach: Herr, hilf mir!
31. Jesus reckte alsbald die Hand aus und ergriff ihn und sprach zu ihm: O du Kleingläubiger, warum zweifeltest du?
32. Und sie traten in das Schiff, und der Wind legte sich.
33. Die aber im Schiff waren, kamen und fielen vor ihm nieder und sprachen: Du bist wahrlich Gottes Sohn!

Diese Geschichte kennen bestimmt viele Menschen. Aber wie ist es gemeint, dass es außer Petrus und Jesus, noch andere gibt, die das können? Es ist geistlich gemeint. Aber wie kann man auch geistlich auf dem Wasser laufen und was hat diese Geschichte mit uns heute zu tun?

Dass Jesus auf dem Wasser erstmal irdisch laufen konnte, so dass es mehrere Menschen sehen konnten, ist nicht schwer zu verstehen, denn er ist Gott und kann alles. Petrus ist auch ein paar Schritte gelaufen, bis er den Sturm gesehen hat. Aber was ist da geistlich passiert?
Auch geistlich gesehen, kann Jesus alles, denn er ist der Architekt unserer irdischen und geistlichen Welt. Petrus hat die ganze Sache in dem Augenblick nur aus der irdischen Sicht betrachtet und da er ein Eiferer war, wollte er auch machen, was Jesus getan hat, aber brauchte erstmal die Zustimmung oder Erlaubnis von Jesus, damit er sicher sein konnte, dass er es kann. Denn wenn Jesus etwas sagt, dann passiert es auch. Und wenn Jesus sagt, dass Petrus auf dem Wasser laufen soll, dann kann er es auch. Immer noch irdisch gesehen, klettert also Petrus vom Schiff und stellt sich auf dem Wasser und stellt zu seiner Verwunderung fest, dass es sogar funktioniert, aber nur, weil er Jesus vertraut hat, dass Jesus es machen kann. Sein Blick ist also auf Jesus gerichtet und er geht Jesus entgegen. Aber da kommt ein Sturm von der Seite und was macht Petrus? Das was wir alle automatisch machen würden und auch immer machen, wenn so eine Situation eintritt: Wir sehen hin und bekommen Angst. Dann hat Petrus angefangen zu sinken. Nicht plötzlich und nicht so schnell, wie im freien Fall, sondern langsam. Dann zieht ihn Jesus wieder hoch und sie gehen beide wieder auf dem Schiff und Jesus sagt zu ihm, dass er ein Kleingläubiger ist. So weit die irdische Sicht.

Wie die meisten Ereignisse in der Bibel, hat auch dieses Ereignis eine tiefere geistliche Bedeutung, wovon wir lernen können, wie wir uns geistlich verhalten sollen und wie wir somit im Glauben wachsen können.
Ich gehe die Ereignisse Schritt für Schritt durch und erkläre, wie sie geistlich zu verstehen sind und was wir daraus lernen können:

Zuerst läuft Jesus auf dem Wasser. Wie schon oben gesagt, ist es heute kein Wunder, dass er es konnte. Damals war es noch ein Wunder, weil es neu war und viele Jesus nur als Propheten oder Meister im Glauben gesehen haben, aber nicht als Gott. Denn erst am Ende der Geschichte in Vers 33 erkennen die Jünger, dass er Gottes Sohn sein muss, denn so etwas konnte bisher kein Prophet.
Petrus war sein bester Schüler, weil er ein Eiferer war und Jesus in Allem nachahmen wollte, was auch richtig ist und was wir alle auch machen sollten. Deswegen wollte Petrus auch auf dem Wasser laufen. Er wollte das sichere Schiff verlassen und sich auf einen Weg begeben, der unvorsehbar ist und voller Gefahren. Denn er hat das noch nie gemacht und wusste nicht genau was auf ihn zu kommt und auf was genau er sich da einlässt. Er ist wie ein Kind auf die Sache eingegangen und hat Jesus vertraut, dass er ihn beschützen wird, wenn etwas passieren würde. Er hat gedacht, er wäre in Sicherheit, was auch so war. Aber die Sicherheit hängt von seinem Glauben ab. Nur weil er geglaubt hat, dass er das kann UND weil Jesus es ihm gesagt hat, hat es erstmal auch funktioniert. Im Glauben darf man diese zwei Dinge nicht vergessen und auch nicht trennen. Wenn wir also glauben, dass wir etwas vollbringen können UND Jesus fragen, ob wir es machen sollen UND er uns dann den Auftrag dazu gibt, dann können wir sicher sein, dass es funktioniert und dass wir unter dem Schutz Gottes stehen und dass Gott die Sache gesegnet hat. Wenn nur eine dieser Bedingungen fehlt, geht unser Vorhaben sicher schief.

Ich will es nochmal deutlicher sagen: Wenn wir etwas vorhaben oder von Gott etwas haben wollen, müssen wir auf drei Dinge achten:

1. Wir müssen glauben, dass es Gott möglich machen kann und unser Vorhaben durch sein Segen gelingen wird. Denn wenn wir nicht glauben, dass es Gott kann, wird es Gott auch nicht können. Deswegen hat Jesus bei den meisten Heilungen zuerst gefragt, ob der Kranke daran glaubt, ob er ihn heilen kann.

2. Wir müssen Gott darum bitten, dass er es uns gibt oder unser Vorhaben gelingen lässt. Natürlich weiß Gott sehr wohl, was wir wollen, aber verlangt trotzdem von uns, dass wir ihn darum bitten. Lukas 11,5-13:

5. Und er sprach zu ihnen: Welcher ist unter euch, der einen Freund hat und ginge zu ihm zu Mitternacht und spräche zu ihm: Lieber Freund, leihe mir drei Brote;
6. denn es ist mein Freund zu mir gekommen von der Straße, und ich habe nicht, was ich ihm vorlege;
7. und er drinnen würde antworten und sprechen: Mache mir keine Unruhe! die Tür ist schon zugeschlossen, und meine Kindlein sind bei mir in der Kammer; ich kann nicht aufstehen und dir geben.
8. Ich sage euch: Und ob er nicht aufsteht und gibt ihm, darum daß er sein Freund ist, so wird er doch um seines unverschämten Geilens willen aufstehen und ihm geben, wieviel er bedarf.
9. Und ich sage euch auch: Bittet, so wird euch gegeben; suchet, so werdet ihr finden; klopfet an, so wird euch aufgetan.
10. Denn wer da bittet, der nimmt; und wer da sucht, der findet; und wer da anklopft, dem wird aufgetan.
11. Wo bittet unter euch ein Sohn den Vater ums Brot, der ihm einen Stein dafür biete? und, so er um einen Fisch bittet, der ihm eine Schlange für den Fisch biete?
12. oder, so er um ein Ei bittet, der ihm einen Skorpion dafür biete?
13. So denn ihr, die ihr arg seid, könnet euren Kindern gute Gaben geben, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den heiligen Geist geben denen, die ihn bitten!

Jakobus 4,2-3:

2. Ihr seid begierig, und erlanget's damit nicht; ihr hasset und neidet, und gewinnt damit nichts; ihr streitet und krieget. Ihr habt nicht, darum daß ihr nicht bittet;
3. ihr bittet, und nehmet nicht, darum daß ihr übel bittet, nämlich dahin, daß ihr's mit euren Wollüsten verzehrt.

1. Johannes 3,22:
22. und was wir bitten, werden wir von ihm nehmen; denn wir halten seine Gebote und tun, was vor ihm gefällig ist.

1. Johannes 3,22:

14. Und das ist die Freudigkeit, die wir haben zu ihm, daß, so wir etwas bitten nach seinem Willen, so hört er uns.
15. Und so wir wissen, daß er uns hört, was wir bitten, so wissen wir, daß wir die Bitte haben, die wir von ihm gebeten haben.

Umsonst bitten wir, wenn wir um etwas Böses bitten oder um etwas, was nicht im Sinne Gottes ist oder um Gott damit zu verherrlichen. Wenn wir z.B. um ein Haus bitten, dürfen wir nicht verwöhnt oder angeberisch oder überheblich sein und eine Villa oder ein Schloss oder ein zu teueres Haus erwarten. Es reicht, wenn es bewohnbar ist, auch wenn es renovierungsbedürftig ist, vor allem, wenn wir es selbst renovieren können. Es muss nicht unbedingt neu und teuer sein, denn wer weiß, ob wir es in 20 Jahren noch abbezahlen können und was dann kommt? In Allem, was wir bitten, müssen wir demütig und bescheiden sein und uns auch mit weniger zufrieden geben, denn wir leben nicht, um uns auf der Erde Schätze aufzuhäufen und um einen hohen Lebensstandard zu haben, damit uns alle beneiden. Das ist das Gegenteil davon, was Jesus und die Aposteln waren und was sie uns vorgelebt haben. Wenn wir trotzdem mehr wollen, ist das dann sicher nicht von Gott, sondern aus unserem Stolz und Hochmut, weil es uns peinlich ist, wenn alle in unserem Umfeld ein schönes, neues und teueres Haus haben und wir mit unserem armseligem Haus hervorstechen. Da merken wir selbst, dass wir nicht mehr darauf achten, was Gott will, sondern was die Mitmenschen von uns denken. Bescheidenheit und Armut sind keine Sünden. Wem es dann doch peinlich ist, der sollte sein Glaube in Frage stellen. Römer 12,2-3:

2. Und stellet euch nicht dieser Welt gleich, sondern verändert euch durch die Erneuerung eures Sinnes, auf daß ihr prüfen möget, welches da sei der gute, wohlgefällige und vollkommene Gotteswille.
3. Denn ich sage euch durch die Gnade, die mir gegeben ist, jedermann unter euch, daß niemand weiter von sich halte, als sich's gebührt zu halten, sondern daß er von sich mäßig halte, ein jeglicher, nach dem Gott ausgeteilt hat das Maß des Glaubens.

So verhält es sich in Allem, was wir verlangen und haben wollen.

3. Wir müssen auf eine Antwort von Gott warten. Das heißt, dass es auch ein nein sein kann. Wir werden die Antwort aber nicht in Form von einer Vision oder Traum bekommen, so wie es immer mehr Gläubige glauben, die sich immer mehr von der pfingstlerischen und charismatischen Welle erfassen lassen und denken, dass alle Propheten sind. Sondern, wenn es ein nein ist, werden wir die Sache ganz einfach nicht bekommen und wenn wir unser Vorhaben durchsetzen wollen, wird er uns da Türen verschließen, dass es uns nicht gelingt. Wenn es ein ja ist, werden wir bekommen, um was wir gebeten haben oder unser Vorhaben wird gelingen und Gott wird uns die Mitteln dafür zukommen lassen. Also wird uns Gott seine Antwort durch Führung mitteilen, indem er uns führt. Dazu müssen wir uns auch von ihm führen lassen, Dazu gehört aber auch, dass wir ihm so viel vertrauen, dass wir ihm unser ganzes Leben und alles was wir haben übergeben und ihm die Kontrolle darüber überlassen.

Im Fall von Petrus hat Jesus ihm die Erlaubnis gegeben, dass er sein Vorhaben ausführen kann und es hat funktioniert. Wir dürfen dabei nicht noch eine ganz wichtige Eigenschaft vergessen: Petrus ist auf Jesus zugegangen und sein Blick war auf Jesus gerichtet. Also hat das Petrus nicht aus Angeberei getan, sondern um seinen Glauben zu testen und zu sehen, ob er es kann. Es ging also um den Glauben und nicht um eine Villa oder ein Sportauto oder Markenkleider.

Aber dann kommt etwas, was immer kommt, wenn wir im Glauben Neuland betreten: Eine Versuchung oder etwas Unvorhergesehenes oder etwas, das wir nicht in unserem Plan mit einbezogen haben. Das ist auch menschlich, denn niemand ist Vollkommen. Gott verlangt das auch nicht von uns, aber eines verlangt er schon: Glauben und Vertrauen. Petrus konnte auf dem Wasser laufen, weil sein Glaube an Jesus dafür ausgereicht hat. Aber sein Glaube hat nicht ausgereicht, dass er Angst bekommt, wenn ein Problem auftaucht. Für uns alle ist es einfach an etwas zu glauben, was kein Risiko beinhaltet und sicher ist. So ist es für uns auch einfach an Gott zu glauben, wenn wir in einem christlichen Land leben, wo wir unseren Glauben ausleben können und nicht dafür verfolgt werden. Wenn wir aber in einem muslimischen Land leben, wie z.B. in Ägypten, wo viele Christen umgebracht werden oder wo die Regierung jegliche Art von Religion verbietet, wie im Kommunismus, wird es schon schwieriger mit dem Glauben.
Aber jetzt taucht bei Petrus ein Problem auf, das ihn in seinem Vorhaben vernichten wird und sogar sein Leben bedroht. Er hatte Angst, dass der Sturm ihn wegblasen wird und dass er ertrinkt. Aber was hat er getan, BEVOR er den Sturm gesehen hat? Er hat seine Augen von Jesus abgewendet und hat den Sturm angesehen. Das war sein eigentliches Problem und auch unser Problem, wenn wir uns von anderen Sorgen und Problemen ablenken lassen. Dann haben wir keinen Kontakt mehr zu Gott und verlieren unser Vertrauen auf Gott und fangen an zu zweifeln. Deswegen kommt auch, was kommen muss, wenn wir Gott nicht mehr vertrauen: Wir sinken in unseren Problemen und drohen darin zu ersticken oder zu ertrinken.
Aber Jesus ist nicht so unbarmherzig wie die Menschen und nimmt uns das nicht übel. Er kritisiert sicherlich unseren Glauben, wie er auch zu Petrus "Du Kleingläubiger" sagt, damit wir verstehen, was wir falsch gemacht haben, aber er hilft uns auch und lässt uns nicht im Stich und hilft uns auf. Wir sehen, dass Jesus immer da ist, egal wie weit wir denken, dass er ist. Denn Petrus war auch noch nicht ganz bei Jesus, als er anfing unterzugehen und Jesus hat sich auch nicht Zeit gelassen, bis er ganz untergegangen ist, indem er ganz gemütlich auf Petrus zugegangen ist, sondern er war sofort da und hat seine Hand genommen. Ist Petrus nass geworden? Ganz sicher. Das war ihm aber eine Lektion. Werden wir auch Schrammen davontragen, wenn wir den Glauben an Jesus verlieren? Ganz sicher. Aber wir werden nicht untergehen.

Deswegen sollte die Lektion aus diesem Vortrag lauten: Egal was auf uns zukommt, nie die Augen von Jesus abwenden! Nie an Gott zweifeln und den Glauben verlieren! Das wird uns eine Menge Schrammen ersparen. Aber wenn die Sache hinter uns liegt, können wir hoffentlich sagen, dass wir etwas dazugelernt haben und im Glauben ein Stück weiter gewachsen sind. Sonst war alles umsonst und wir werden es das nächste Mal genauso schlecht machen.

Es ist also nicht schlimm im Glauben etwas zu riskieren und im Glauben wachsen zu wollen. Im Gegenteil. Wir sollen im Glauben wachsen. Wir sollen dabei aber auch standhaft bleiben. Denn wenn wir nie Neuland im Glauben betreten werden, werden wir auch nicht wachsen. Wir müssen unseren Tellerrand immer weiter nach vorne verschieben und ihn überwinden und dabei immer auf Jesus blicken und ihm volles Vertrauen schenken.

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