Richten, Urteilen, Ermahnen

[ Nach unten  |  Zum letzten Beitrag  |  Thema abonnieren  |  Neueste Beiträge zuerst ]


admin
Administrator

38, Männlich

Beiträge: 28

Richten, Urteilen, Ermahnen

von admin am 21.08.2011 19:56

Immer wieder hört man, man soll nicht urteilen und nicht richten, damit man selber nicht gerichtet wird, so wie es geschrieben steht. Aber was ist damit wirklich gemeint? Und warum sagen das so viele?

Es stimmt schon, dass wir nicht richten sollen wie in Römer 14,10 geschrieben steht:

10. Du aber, was richtest du deinen Bruder? Oder, du anderer, was verachtest du deinen Bruder? Wir werden alle vor den Richtstuhl Christi dargestellt werden;

Denn es steht uns nicht zu, dass wir über andere richten, weil das Jesus machen wird.

Urteilen

Die Sünder aber, die sich Christen nennen und in Sünden bis zum Hals stecken und nicht da rausgeholt werden wollen, sagen, wir sollen auch nicht urteilen, damit sie den Ermahner den Mund versperren, damit er sie nicht ermahnt, dass sie in einer Sünde sind. Aber das ist nicht richtig. Es steht nirgends geschrieben, dass wir nicht urteilen sollen, denn wir bilden uns ständig ein Bild von den anderen Personen und Ereignisse. Wir bilden uns also eine Meinung. Es ist aber richtig, dass wir uns kein voreiliges Urteil bilden sollen, damit wir nicht in eine Sünde fallen. Zum Beispiel sollen wir uns keine Meinung über jemanden bilden, wenn uns jemand etwas schlechtes über einen anderen erzählt, ohne den betreffenden dazu zu befragen, denn es könnte auch eine Lüge sein. Aber wenn die Tatsachen offen vor uns liegen, können und sollen wir uns ein Urteil bilden, damit wir in der Sache richtig vorgehen. Was ist aber die richtige Vorgehensweise? Dazu gibt uns die Bibel ein paar gute Gebote nach denen wir uns richten können und müssen.

Ermahnen und richten

Wie schon oben gesagt, ist es nicht unsere Aufgabe zu richten, aber trotzdem sagt die Bibel, dass wir richten sollen. Wir gehen beim Richten immer von einer Straftat aus, das zuvor jemand begangen hat. Wenn jemand eine Sünde begangen hat, müssen wir ihn irgendwie dazu aufmerksam machen, denn es könnte sein, dass ihm das nicht aufgefallen ist, weil es Sünden gibt, die nicht sofort bemerkbar sind und wir nicht wissen, dass es nach dem Wort Gottes verboten ist. Zuvor müssen wir aber klarstellen, dass wir nicht die Ungläubigen ermahnen und richten sollen, sondern nur die Gläubigen, wie in 1. Korinther 5,9-13 steht:

9. Ich habe euch geschrieben in dem Briefe, dass ihr nichts sollt zu schaffen haben mit den Hurern.
10. Das meine ich gar nicht von den Hurern in dieser Welt oder von den Geizigen oder von den Räubern oder von den Abgöttischen; sonst müsstet ihr die Welt räumen.
11. Nun aber habe ich euch geschrieben, ihr sollt nichts mit ihnen zu schaffen haben, so jemand sich lässt einen Bruder nennen, und ist ein Hurer oder ein Geiziger oder ein Abgöttischer oder ein Lästerer oder ein Trunkenbold oder ein Räuber; mit dem sollt ihr auch nicht essen.
12. Denn was gehen mich die draußen an, dass ich sie sollte richten? Richtet ihr nicht, die drinnen sind?
13. Gott aber wird, die draußen sind, richten. Tut euch von selbst hinaus, wer da böse ist.

Aber wie soll das zu vereinbaren sein mit der oben genannten Stelle in Römer 14,10, in der wir nicht richten sollen? Ist es nicht ein Widerspruch? Nein. Denn es ist nicht jedermanns Aufgabe zu richten, sondern nur der Ältesten oder der Gemeinde als Ganzes wie in Matthäus 18,15-18 steht:

15. Sündigt aber dein Bruder an dir, so gehe hin und strafe ihn zwischen dir und ihm allein. Hört er dich, so hast du deinen Bruder gewonnen.
16. Hört er dich nicht, so nimm noch einen oder zwei zu dir, auf dass alle Sache bestehe auf zweier oder dreier Zeugen Mund.
17. Hört er die nicht, so sage es der Gemeinde. Hört er die Gemeinde nicht, so halt ihn als einen Zöllner oder Heiden.
18. Wahrlich ich sage euch: Was ihr auf Erden binden werdet, soll auch im Himmel gebunden sein, und was ihr auf Erden lösen werdet, soll auch im Himmel los sein.

In Vers 15 ist in dieser Übersetzung die Rede von strafen, aber in den neueren Übersetzungen heißt es überführen oder zurechtweisen unter vier Augen. Also es ist nicht die Strafe gemeint im Sinne einer Bestrafung, sondern einer Ermahnung. Natürlich muss das in Liebe geschehen und nicht in böser Absicht, um ihn schlecht da stehen zu lassen und um ihn zu beschämen, sondern diskret und sachlich, um ihn von seiner Sünde zu bekehren und seine Seele somit zu retten, damit er nicht in die Hölle geht.
Aber generell gilt: Wenn jemand gesündigt hat, versucht Gott ihn zuerst durch den Heiligen Geist auf seine Sünde aufmerksam zu machen, indem er ihm ins Gewissen spricht. Erst wenn der Sünder die Ermahnung des Heiligen Geistes ignoriert oder verdrängt, schickt Gott einen Menschen, dem er die Sünde des Sünders gezeigt hat, der ihn ermahnt. Damit ist aber die Sünde schon bei einem Menschen offenbar geworden und somit ist der Sünder bei einem Menschen beschämt worden. Jetzt hat der Sünder nochmal die Chance sich zu bekehren und die Scham bei einem Menschen zu belassen. Wenn er auch nicht auf diesen Ermahner hört, muss der Ermahner noch einen oder zwei Menschen mitnehmen und den Sünder erneut ermahnen. Damit ist die Schande schon auf drei Menschen angewachsen. Sollte der Sünder jetzt auch nicht umkehren, muss die Sache vor der Gemeinde vorgetragen werden und die Gemeinde muss ihn ermahnen. Aber so weiß es schon die ganze Gemeinde, was er sich für eine Sünde aufgeladen hat. Hört er auch nicht auf die Gemeinde, muss er aus der Gemeinde ausgeschlossen werden und er gilt nicht mehr als Kind Gottes, sondern als ein Ungläubiger. Somit ist seine Bekehrung für ungültig erklärt worden und das hat auch im Himmel Gültigkeit wie in Vers 18 klar geschrieben steht. Aber noch klarer steht es in 1. Korinther 5,13 wie wir oben schon gesehen haben:

13. ... Tut euch von selbst hinaus, wer da böse ist.

Der Ermahner und die anderen zwei, die er mitgenommen hat, um den Sünder zu ermahnen, haben keine Macht den Sünder zu richten, sondern nur zu ermahnen. Wenn es nur soweit kommt, bleibt es bei der Ermahnung und es findet kein Richten statt. Erst die Gemeinde bzw. die Älteste haben die Verantwortung zu richten und aus der Gemeinde auszuschließen. Erst wenn ein Ausschluss stattgefunden hat, wurde somit auch gerichtet. Denn viele Sünder, die die Bibel nicht richtig lesen oder diese Stelle ignorieren, sagen, dass die Ermahner schon richten. Das ist aber falsch. Denn die Ermahner können dem Sünder keine Bestrafungen geben. Sie können ihn nur zurechtweisen.
Aber was ist wenn ein jemand bei seinem Glaubensbruder oder Glaubensschwester eine Sünde gesehen hat und es ihm nicht sagt? Also noch deutlicher gesagt, wenn Gott ihn auf eine Sünde einer Bruders aufmerksam macht und er sich weigert seinen Bruder vom Irrweg zurückzuholen und seine Seele zu retten? Dazu finden wir schon im Alten Testament in 3. Mose 19,17 eine Stelle:

17. Du sollst deinen Bruder nicht hassen in deinem Herzen, sondern du sollst deinen Nächsten zurechtweisen, auf dass du nicht seineshalben Schuld tragen müssest.

Hier steht also, dass man eine Schuld trägt, wenn man den Bruder nicht zurechtweist. Also sündigt man selber, denn man ignoriert selber den Heiligen Geist in sich selber. Aber noch deutlicher finden wir eine Stelle in Hesekiel 33,1-9:

1. Und des Herrn Wort geschah zu mir und sprach:
2. Du Menschenkind, predige den Kindern deines Volkes und sprich zu ihnen: Wenn ich ein Schwert über das Land führen würde, und das Volk im Lande nähme einen Mann unter ihnen und machten ihn zu ihrem Wächter,
3. und er sähe das Schwert kommen über das Land und bliese die Drommete und warnte das Volk,
4. wer nun der Drommete Hall hörte und wollte sich nicht warnen lassen, und das Schwert käme und nähme ihn weg: desselben Blut sei auf seinem Kopf;
5. denn er hat der Drommete Hall gehört und hat sich dennoch nicht warnen lassen; darum sei sein Blut auf ihm. Wer sich aber warnen lässt, der wird sein Leben davonbringen.
6. Wo aber der Wächter sähe das Schwert kommen und die Drommete nicht bliese noch sein Volk warnte, und das Schwert käme und nähme etliche weg: dieselben würden wohl um ihrer Sünden willen weggenommen; aber ihr Blut will ich von des Wächters Hand fordern.
7. Und nun, du Menschenkind, ich habe dich zum Wächter gesetzt über das Haus Israel, wenn du etwas aus meinem Munde hörst, dass du sie von meinetwegen warnen sollst.
8. Wenn ich nun zu dem Gottlosen sage: Du Gottloser musst des Todes sterben! und du sagst ihm solches nicht, dass sich der Gottlose warnen lasse vor seinem Wesen, so wird wohl der Gottlose um seines gottlosen Wesens willen sterben; aber sein Blut will ich von deiner Hand fordern.
9. Warnst du aber den Gottlosen vor seinem Wesen, dass er sich davon bekehre, und er will sich nicht von seinem Wesen bekehren, so wird er um seiner Sünde sterben, und du hast deine Seele errettet.

Nur zur Verständigung: eine Drommete ist ein Blashorn, das die Wächter hatten, um die Bewohner der Stadt vor Eindringlinge zu warnen.
Also wenn Gott jemandem eine Sünde beim Bruder zeigt und er warnt ihn und der Sünder hört nicht, dann hat der Ermahnende seine Pflicht getan und der Sünder ist für seine Sünde selber verantwortlich. Wenn der Ermahnende aber den Sünder nicht ermahnt und der Sünder merkt nicht, dass er in eine Sünde ist und stirbt, dann liegt die Schuld auf den Ermahnenden, weil er den Sünder nicht ermahnt hat. Dann wird Gott das Blut des Sünders aus der Hand des Ermahnenden fordern und der wird es natürlich nicht geben können. Somit ist sein Schicksal besiegelt und er muss für die Sünde des Sünders bezahlen. Eine andere Stelle dazu finden wir in Jakobus 5,19-20:

19. Liebe Brüder, so jemand unter euch irren würde von der Wahrheit, und jemand bekehrte ihn,
20. der soll wissen, daß, wer den Sünder bekehrt hat von dem Irrtum seines Weges, der hat einer Seele vom Tode geholfen und wird bedecken die Menge der Sünden.

Deswegen ist es extrem wichtig, dass man immer die Geschwister ermahnt, auch wenn sie danach beleidigt sein werden und uns hassen werden. Aber auch für diesen Fall hat uns die Bibel in 2. Korinther 7,8-12 ein Gebot gegeben:

8. Denn dass ich euch durch den Brief habe traurig gemacht, reut mich nicht. Und ob's mich reute, dieweil ich sehe, dass der Brief vielleicht eine Weile euch betrübt hat,
9. so freue ich mich doch nun, nicht darüber, dass ihr seid betrübt worden, sondern dass ihr betrübt seid worden zur Reue. Denn ihr seid göttlich betrübt worden, dass ihr von uns ja keinen Schaden irgendworin nehmet.
10. Denn göttliche Traurigkeit wirkt zur Seligkeit einen Reue, die niemand gereut; die Traurigkeit aber der Welt wirkt den Tod.
11. Siehe, dass ihr göttlich seid betrübt worden, welchen Fleiß hat das in euch gewirkt, dazu Verantwortung, Zorn, Furcht, Verlangen, Eifer, Rache! Ihr habt euch bewiesen in allen Stücken, dass ihr rein seid in der Sache.
12. Darum, ob ich euch geschrieben habe, so ist's doch nicht geschehen um des willen, der beleidigt hat, auch nicht um des willen, der beleidigt ist, sondern um deswillen, dass euer Fleiß gegen uns offenbar sein würde bei euch vor Gott.

Das heißt also, dass jeder, der ermahnt wird und dabei beleidigt ist und auch in der Beleidigung bleibt und den Bruder hassen wird, der ihn ermahnt hat, wird in die Hölle gehen, weil er erstens eine Sünde hatte, von der er nicht loslassen wollte und zweitens einen Bruder gehasst hat, der ihn retten wollte. Deswegen, wer ermahnt wird, egal ob von Gläubigen oder Ungläubigen, der sollte nicht beleidigt sein, sondern dankbar sein, dass er von der Hölle gerettet wurde und sich sofort von der Sünde bekehren. Leider gibt es kaum einen, der das tut. Ich kenne keinen, den ich ermahnt habe und der sich von seiner Sünde bekehrt hat und das lag nicht an meiner Art wie ich es gesagt haben und auch hat die Liebe nicht gefehlt, auch wenn es meine Kritiker behaupten, die ich ermahnt habe. Das liegt dann wohl daran, dass sie schon von ihrer Sünde wussten und mich angegriffen haben, damit sie von ihrer Sünde ablenken und auf meine Sünden lenken, die Lügen waren, um mich zum Schweigen zu bringen. Diese Masche wird fast jeder erfahren, deswegen sollte jeder gewarnt sein, der seinen Bruder oder seine Schwester ermahnt, dass ihm das gleiche widerfahren wird und er nur Hass und Streit als Antwort bekommen wird. Aber das ist der Preis, den wir bezahlen müssen, weil wir Kinder Gottes sind und uns an seine Gebote halten. Denn lieber erfahren wir Hass und Streit in diesem Leben wenn wir etwas Gutes tun und dafür das Ewige Leben bekommen, statt einen heuchlerischen Frieden auf der Erde haben und dafür die Ewigkeit in die Hölle verbringen werden. Für mich ist diese Opfer vertretbar, das wir für die Dienste Jesu aufbringen müssen dafür, was er für uns am Kreutz getan hat und uns auch im Leben für unsere treuen Dienste segnen wird.

Aber was ist wenn die Gemeinde und die Ältesten ihren Pflichten nicht nachkommen und zu schwach sind, um Ordnung in der Gemeinde zu machen und niemanden verletzen wollen und so lieber die Sünde in die Gemeinde lassen? Sollte das der Fall sein, wird sich die Sünde des einzelnen in die Gemeinde ausbreiten und auch die anderen Geschwister anstecken und so wird sich die Sünde in der Gemeinde mehren und überhandnehmen. Diese Gemeinde ist dem Untergang geweiht und die ehrlichen Kinder Gottes werden aus der Gemeinde austreten und sich eine andere Gemeinde suchen, die nach den Gesetzen Gottes leben und in der sündigen Gemeinde nur noch die Sünder beleiben werden, die sich dort wohl fühlen und ihre Sünden ausleben können. Solche Gemeinden gibt es mehr als gute Gemeinden heute, wie Jesus in Offenbarung 3,14-22 sagt, denn solche Gemeinden nennt er lau und sie werden in die Hölle geschmissen werden. Deswegen ist es unsere Pflicht aus solchen Gemeinde auszutreten und sie nicht durch unsere Anwesenheit in ihre Sünden noch zu unterstützen und ihnen somit Recht geben in ihrem flachen Glauben, denn es steht auch in 2. Thessalonicher 3,6 nochmal klar geschrieben:

6. Wir gebieten euch aber, liebe Brüder, in dem Namen unsers Herrn Jesu Christi, dass ihr euch entzieht von jedem Bruder, der da unordentlich wandelt und nicht nach der Satzung, die er von uns empfangen hat.

Denn auch die jüdischen Älteste haben lieber geschwiegen als die Wahrheit zu sagen und richtig zu richten, damit sie nicht aus den Synagogen ausgeschlossen werden, wie in Johannes 12,42-43 steht:

42. Doch auch der Obersten glaubten viele an ihn; aber um der Pharisäer willen bekannten sie's nicht, dass sie nicht in den Bann getan würden.
43. Denn sie hatten lieber die Ehre bei den Menschen als die Ehre bei Gott.

Es gibt aber wiederum lauwarme Geschwister, die trotzdem in diese Gemeinden bleiben mit der Ausrede, dass sie die Gemeinde in die richtige Richtung lenken wollen. in Wirklichkeit bleiben sie in dieser sündigen Gemeinde, weil es ihnen dort gefällt und sie sich mit der Sünde in der Gemeinde vollkommen identifizieren können. Denn wenn es sie stören würde was in dieser Gemeinde vor sich geht, würden sie es so handhaben wie wir es weiter oben gesehen haben, dass wir mit sündigen Geschwistern umgehen sollen: ermahnen, noch mal ermahnen mit ein oder zwei anderen Brüdern und dann die Gemeinde verlassen, denn wenn sie nicht einmal auf die Ermahnung hören, werden sie es auch nicht tun, wenn sie in der Gemeinde bleiben. Im Gegenteil. Sie werden sich in ihrem falschen Handeln bestätigt fühlen. Das Risiko das wir haben wenn wir die Gemeinde verlassen ist, dass wir in unserer Nähe vielleicht keine mehr Gemeinde finden werden, die nach den Geboten Gottes lebt. Dieses Risiko müssen wir eingehen und ich empfehle lieber zu Hause zu bleiben und mit der Familie oder anderen Geschwistern ein Hauskreis machen, als in einer falschen Gemeinde Irrlehren ausgeliefert zu sein, denn sie werden uns dann auch prägen und uns verführen.
Jetzt werden Kritiker und Streitsüchtige Sünder sagen, dass es geschrieben steht, wir sollen die Gemeinde nicht verlassen. In erster Linie tun wir das nicht, weil wir ja ein Hauskreis bilden, auch wenn der Hauskreis aus zwei Personen besteht, denn Jesus sagt in Matthäus 18,20:

20. Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen.

Zweitens steht es geschrieben, dass die Gemeinde nicht aus Gebäuden besteht, sondern aus den Körpern der Gläubigen wie in 1. Korinther 3,16 steht:

16. Wisset ihr nicht, daß ihr Gottes Tempel seid und der Geist Gottes in euch wohnt?

Aber auch menschlich gesehen, kann man nicht in einer Gemeinde sein, die den Teufel anbetet, weil sie somit nicht Gott gehorchen, sondern dem Teufel. Denn Eva und Adam haben zwar nicht den Teufel angebetet, aber haben ihm mehr gehorcht als Gott und deshalb mussten sie in erster Linie geistlich sterben, aus dem Garten Eden rausgehen und später dann auch körperlich sterben. Sonst hätten sie ewig gelebt.
Denn auch zur Zeit Elias gab es wahre Gläubige, die in keiner Synagoge gingen und nicht bekannt waren wie in 1. Könige 19,14 und 18:

14. Er sprach: Ich habe um den Herrn, den Gott Zebaoth, geeifert; denn die Kinder Israel haben deinen Bund verlassen, deine Altäre zerbrochen, deine Propheten mit dem Schwert erwürgt, und ich bin allein übriggeblieben, und sie stehen darnach, dass sie mir das Leben nehmen.

18. Und ich will übriglassen siebentausend in Israel: alle Kniee, die sich nicht gebeugt haben vor Baal, und allen Mund, der ihn nicht geküsst hat.

So gibt es auch heute viele Christen, die keine Gemeinde besuchen, weil es keine richtige Gemeinden in ihrer Nähe gibt, so wie ich es auch mache, denn die meisten Gemeinden leben sich die Bibel so aus wie es ihnen gefällt und legen die Bibel falsch aus und predigen das Wort falsch. Somit unterscheiden sie sich nicht mehr viel von der evangelischen oder gar von der katholischen Kirche und die Reformation hat seinen Sinn verloren.

Deswegen will ich alle Kinder Gottes ermutigen weiter zu machen und sich nicht von ihrem Weg abbringen lassen, von keinem Irrlehrer, Kritiker und Weltoffenen Sündern.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 27.08.2011 14:50.

« zurück zum Forum