Der Anfang der Welt

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Der Anfang der Welt

von admin am 22.11.2010 22:35

 der WeltAm Anfang war nur Gott. Es gab keine Erde, Planeten, Sterne, Galaxien und Weltraum. Es gab nur ihn allein.
Als erstes machte er Jesus als den Erstgeborenen. Danach machte er den Erzengel Luzifer, den ersten und schönsten Engel als Diener für Gott zu seiner Ehre, um anschließend weitere Engel zu machen, die Luzifer unterstellt waren. Alle sollten Gott zusammen und im Einklang dienen und ihn ehren als alleinigen Herrscher mit Gebete und Lieder und Lobpreisungen.

Jetzt sind wir so weit, dass Gott in unserem unvorstellbarem Nichts, also eine Welt, die wir nicht sehen können, sein Reich geschaffen hat, der aus Engeln besteht, die ihm dienen. Dabei ist ein Aufstand gegen Gott durch Luzifer entstanden. Jetzt plant Gott etwas Neues. Er will andere Kreaturen schaffen, die ihm dienen, die zwar Gott und den Engeln ähnlich aussehen, aber trotzdem große Unterschiede da sind. Es sollen Kreaturen sein, die nicht direkt in seinem Reich geschaffen werden, damit nicht noch ein mal ein Aufstand gegen ihn kommt, sondern die Kreaturen sollen in eine andere Welt leben und in seine Welt übernommen werden, wenn sie sich als würdig dafür befunden haben. Also auch eine Art Engel, die aber erst Menschen sein sollen und erst nach einer Probezeit in die göttliche Welt übernommen werden sollen und erst dann ihre Engelsgestalt bekommen, damit gewährleistet ist, dass diese Menschen sich zu 100 % zu Gott bekennen und zu 100 % gegen den inzwischen Satan gewordenen bösen Gottesimitator. Das war die Grundidee. Diese neuen Kreaturen sollen aber den Engeln höher gestellt sein, aber nicht höher als Gott und seinen Sohn, aber höher als der Erzengel Gabriel, der nach dem Fall Luzifers seine Stelle eingenommen hat. Die Engeln sollen sogar den Menschen dienen, die die Probe bestanden haben und in die Welt Gottes aufgenommen werden.
Aber zunächst musste Gott den Menschen eine Welt schaffen, in der sie leben konnten. Es sollte eine Welt sein, in der Gott mit den Menschen Gemeinschaft haben konnte.
Also schuf Gott einen Planet, die Erde mit dem Himmel, irgendwo im Nichts. Hier beginnt die Bibel mit 1. Mose 1,1, in der Gott alles schuf was wir sehen können in 6 Tagen. Es ist nachvollziehbar, dass man sich nicht vorstellen kann, wie Gott alles in 6 Tagen gemacht hat. Aber der Mensch ist eben nur ein Mensch und Gott ist eben Gott und kann alles. Das müsste als Argument reichen. Es ist aber offensichtlich, dass Gott den Menschen nicht mit so viel Macht und Gaben ausgestattet hat, wie er selber hat, weil sich sonst der Mensch über ihn erheben würde und es zum Machtkampf kommen würde. Deswegen kann Jesus nicht so viel wie Gott und die Engel nicht so viel wie Jesus. Die Gaben und Mächte gibt allein Gott wie er will. Deswegen behält er auch die Oberhand und die Kontrolle über alles, auch wenn sich Satan ihn herausgefordert hat. Wenn wir diesen Gedanken der Allmacht weiter führen, dann ist es nicht schwer zu begreifen, dass Gott alles auch schneller machen kann als der Mensch. So wie jede Kreatur auf der Erde sein Tempo hat, hat auch Gott sein Tempo. Für Gott passiert alles auf der Erde in extrem langsamer Zeitlupe, so wie sich für uns die Schnecken oder Schildkröten bewegen. Vielleicht hätte Gott das alles auch sogar schneller machen können, aber auch das hat er mit Absicht in 6 Tagen gemacht, was später näher erläutert wird.
Die Erde war finster und bedeckt mit Wasser und die Himmel waren eine Art von Wasserschicht in Form von Dunst, die von der Erde bis zu dem Ort reichten, wo sich die Wolken befinden, denn in Vers 2 heißt es: „und der Geist Gottes schwebte über den Wassern.“ Also waren es mehrere Arten von Wassern. Und in Vers 6-8 werden die Wasserarten näher beschrieben. Man bedenke aber, dass es hier die Rede von mehreren Himmeln ist und nicht nur von einem. In Vers 8 ist die Rede nur von dem Himmel, der über der Erde ist, also die höhere Atmosphäre. An einer anderen Stelle ist die Rede von sogar einem dritten Himmel.
Nachdem Gott die Erde mit den Himmel gemacht hatte, schwebte er darüber und sah es sich von oben an. Als erstes machte er das Licht und schied das Licht von der Finsternis. Licht steht in der Bibel symbolisch für Gott oder die göttlichen Eigenschaften. Finsternis steht immer für Satan und das Böse. Wenn man diese Symbolik hier berücksichtigt, könnte man hier sogar meinen, dass Gott sich an dieser Stelle von Satan und seinen abgefallenen Engeln getrennt hat, indem er sie auf die Erde warf. Auf jeden Fall, muss er es spätestens bis zu der Erschaffung der Frau gemacht haben, weil dann Satan in Form einer Schlange Eva zur Sünde verführt. Auf jeden Fall ist es klar, dass Gott an diesem ersten Tag, das Licht von der Finsternis trennte und das Licht Tag nannte und die Finsternis Nacht. In diesem Sinn kann es nur sein, dass er die Sonne schon am ersten Tag gemacht hat und die Rotation der Erde, damit so Tag und Nacht entstehen können. Obwohl erst im Vers 14-18 geschrieben steht, dass die Lichter am vierten Tag gemacht wurden, muss man davon ausgehen, dass da nur der Mond und die Sterne gemacht wurden als Reflektoren des eigentlichen Lichts, also der Sonne, denn am ersten Tag machte Gott schon das Licht und am vierten Tag die Lichter, sonst wäre es nicht möglich, dass am ersten Tag Abend und Morgen wurde wie es in Vers 5 steht. Somit war der erste Tag vorbei. Wobei hier der Tag auch mit dem Tag anfängt und nicht um 0 Uhr.

Die Rebellion Luzifers
Nachdem Gott Adam und Eva und den Garten Eden gemacht hatte, wurde in Luzifer die Eifersucht geweckt, denn er wollte so sein wie Gott wie in Hesekiel 28,12-19 steht.
„Du Menschenkind, mache eine Wehklage über den König zu Tyrus und sprich von Ihm: So spricht der Herr: Du bist ein reinliches Siegel, voller Weisheit und aus der Maßen schön. Du bist im Lustgarten Gottes und mit allerlei Edelsteinen geschmückt: mit Sarder, Topas, Demant, Türkis, Onyx, Jaspis, Saphir, Amethyst, Smaragd und Gold. Am Tage, da du geschaffen wurdest, mussten da bereitet sein bei dir deine Pauken und Pfeifen. Du bist wie ein Cherub, der sich weit ausbreitet und decket; und ich habe dich auf den heiligen Berg Gottes gesetzt, dass du unter den feurigen Steinen wandelst. Du warst ohne Tadel in deinem Tun von dem Tage an, da du geschaffen wurdest, bis sich deine Missetat gefunden hat. Denn du bist inwendig voll Frevels geworden vor deiner großen Hantierung und hast dich versündigt. Darum will ich dich entheiligen von dem Berge Gottes und will dich ausgebreiteten Cherub aus den feurigen Steinen verstoßen. Und weil sich dein Herz erhebt, dass du so schön bist, und hast dich deine Klugheit lassen betrügen in deiner Pracht, darum will ich dich zu Boden stürzen und ein Schauspiel aus dir machen vor den Königen. Denn du hast dein Heiligtum verderbt mit deiner großen Missetat und unrechtem Handel. Darum will ich ein Feuer aus dir angehen lassen, das dich soll verzehren, und will dich zu Asche machen auf der Erde, dass alle Welt zusehen soll. Alle, die dich kennen unter den Heiden, werden sich über dich entsetzen, dass du so plötzlich bist untergegangen und nimmermehr aufkommen kannst.“
Hier wird der Anfang von Luzifer, den König von Tyrus, bis zu seinem Ende alles beschreiben. Der Lustgarten wird von Elberfelder mit Garten Eden übersetzt. Also war er noch Luzifer als der Garten Eden fertig war und wurde dann zu Satan. Er war das schönste und weiseste was Gott geschaffen hatte, bis er abfiel. Jesaja 14,3-23 beschreibt auch dieses Ereignis, aber geht mehr auf die Zeit nach dem Fall ein und nennt Satan den König von Babel:
„so wirst du solch ein Lied anheben wider den König von Babel und sagen: Wie ist's mit dem Dränger so gar aus, und der Zins hat ein Ende! Der Herr hat die Rute der Gottlosen zerbrochen, die Rute der Herrscher, welche die Völker schlug mit Grimm ohne Aufhören und mit Wüten herrschte über die Heiden und verfolgte ohne Barmherzigkeit. Nun ruht doch alle Welt und ist still und jauchzt fröhlich. Auch freuen sich die Tannen über dich und die Zedern auf dem Libanon und sagen: "Weil du liegst, kommt niemand herauf, der uns abhaue." Die Hölle drunten erzittert vor dir, da du ihr entgegenkamst. Sie erweckt dir die Toten, alle Gewaltigen der Welt, und heißt alle Könige der Heiden von ihren Stühlen aufstehen, dass dieselben alle umeinander reden und sagen zu dir: "Du bist auch geschlagen gleichwie wir, und es geht dir wie uns." Deine Pracht ist herunter in die Hölle gefahren samt dem Klange deiner Harfen. Maden werden dein Bett sein und Würmer deine Decke. Wie bist du vom Himmel gefallen, du schöner Morgenstern! Wie bist du zur Erde gefällt, der du die Heiden schwächtest! Gedachtest du doch in deinem Herzen: "Ich will in den Himmel steigen und meinen Stuhl über die Sterne Gottes erhöhen; ich will mich setzen auf den Berg der Versammlung in der fernsten Mitternacht; ich will über die hohen Wolken fahren und gleich sein dem Allerhöchsten." Ja, zur Hölle fährst du, zur tiefsten Grube. Wer dich sieht, wird dich schauen und betrachten und sagen: "Ist das der Mann, der die Erde zittern und die Königreiche beben machte? der den Erdboden zur Wüste machte und die Städte darin zerbrach und gab seine Gefangenen nicht los?" Alle Könige der Heiden miteinander liegen doch mit Ehren, ein jeglicher in seinem Hause; du aber bist verworfen fern von deinem Grabe wie ein verachteter Zweig, bedeckt von Erschlagenen, die mit dem Schwert erstochen sind, die hinunterfahren zu den Steinen der Grube, wie eine zertretene Leiche. Du wirst nicht wie jene begraben werden, denn du hast dein Land verderbt und dein Volk erschlagen; denn man wird des Samens der Boshaften nimmermehr gedenken. Richtet zu, dass man seine Kinder schlachte um ihrer Väter Missetat willen, dass sie nicht aufkommen noch das Land erben noch den Erdboden voll Städte machen. Und ich will über dich kommen, spricht der Herr Zebaoth, und zu Babel ausrotten ihr Gedächtnis, ihre Übriggebliebenen, Kind und Kindeskind, spricht der Herr, und will Babel machen zum Erbe der Igel und zum Wassersumpf und will sie mit einem Besen des Verderbens kehren, spricht der Herr Zebaoth.“
Luzifer verführte noch ein drittel aller Engel, dass sie ihn dienten und nicht Gott. Wahrscheinlich hat er es so gemacht wie mit Eva später. Da er der erste Engel war, konnte er sehen wie Gott die anderen Engeln machte und hatte auch genug Zeit sie zu studieren und zu beobachten und kannte ihre Schwachstellen und wusste wie er ihnen zureden musste, damit sie ihm folgen. So schaffte er es, dass ein drittel ihm nachfolgte und sich von Gott abwandten. Man kann nicht sagen, ob ihn Gott auf die Erde mit seine abtrünnigen Engeln geworfen hat, als er noch dabei war die anderen Engeln umzustimmen, oder ob die anderen zwei drittel Engeln ihm schon zugehört hatten, aber es abgelehnt hatten ihm nachzufolgen. Wir wissen aber, dass Engel die Gabe haben, Entscheidungen zu treffen und selbständig zu handeln in dem Auftrag, den sie haben. Und da es Gott zugelassen hat, dass ein ganzer drittel aller Engel Luzifer nachfolgte, ist es eher wahrscheinlich, dass er alle Engel wegen dem Abfall von Gott angesprochen hat, sonst könnte er nicht so viele mit sich ziehen. Das würde dazu folgen, dass sich zwei drittel der Engel klar für Gott entschieden haben. Satan ist aber noch nicht sofort auf die Erde geworfen worden, wie es viele behaupten, denn er durfte immer noch vor Gott treten und die Menschen anklagen wie in Hiob 1,6-12 geschrieben steht:
„Es begab sich aber auf einen Tag, da die Kinder Gottes kamen und vor den Herrn traten, kam der Satan auch unter ihnen. Der Herr aber sprach zu dem Satan: Wo kommst du her? Satan antwortete dem Herrn und sprach: Ich habe das Land umher durchzogen. Der Herr sprach zu Satan: Hast du nicht achtgehabt auf meinen Knecht Hiob? Denn es ist seinesgleichen nicht im Lande, schlecht und recht, gottesfürchtig und meidet das Böse. Der Satan antwortete dem Herrn und sprach: Meinst du, dass Hiob umsonst Gott fürchtet? Hast du doch ihn, sein Haus und alles, was er hat, ringsumher verwahrt. Du hast das Werk seiner Hände gesegnet, und sein Gut hat sich ausgebreitet im Lande. Aber recke deine Hand aus und taste an alles, was er hat: was gilt's, er wird dir ins Angesicht absagen? Der Herr sprach zum Satan: Siehe, alles, was er hat, sei in deiner Hand; nur an ihn selbst lege deine Hand nicht. Da ging der Satan aus von dem Herrn.“
Bestätigt wird das in Offenbarung 12,10:
„Und ich hörte eine große Stimme, die sprach im Himmel: Nun ist das Heil und die Kraft und das Reich unsers Gottes geworden und die Macht seines Christus, weil der Verkläger unserer Brüder verworfen ist, der sie verklagte Tag und Nacht vor Gott.“
Hier ist aber die Rede vom Ende der Welt wo Satan auf die Erde geworfen wird und kein mehr Zugang zu Gott hat.

Der Sündenfall (1. Mose 3-4)
Nachdem Gott die Eva gemacht hatte und Adam sie in die Regeln eingewiesen hatte, die Gott ihm gegeben hatte, wollte Satan auch das nächste Werk Gottes zerstören: Die Menschen und mit Ihnen auch die ganze Welt. Denn Gott hatte die Welt für den Menschen gemacht, und wenn Satan die Menschen für sich gewinnt, gehört ihm auch die Welt und alles was darauf ist, denn vom Menschen hängt das Schicksal der Welt ab, weil Gott in 1. Mose 1,28 gesagt hat, der Mensch soll sich die Erde untertan machen und sie sich untertan machen. Er hat sich Eva als Opfer dafür ausgesucht. Aber warum Eva und nicht Adam? Weil Eva das schwächere Geschöpf ist. Sie musste auch das Schwächere Geschöpf sein, denn wenn Gott Eva so stark und mächtig wie Adam gemacht hätte, wäre ein Machtkampf zwischen die beiden entstanden. Somit ist eine Ordnung und eine Struktur da. Außerdem brauchte Eva den Schutz Adams so wie wir den Schutz Gottes brauchen, denn Satan führte damals schon Böses im Schilde. Also musste er sie erwischen wenn sie alleine war. Das Problem war aber, wie er Kontakt zu ihr bekam. Denn in der Gestalt wie er war, konnte oder durfte er nicht zu den Menschen sprechen. Also benutzte er den Körper eines Tieres, weil ein Tier das nächsthöhere Geschöpf auf der Erde war. Damals haben die Menschen mit den Tieren in Frieden gelebt und alle haben sich von Pflanzen ernährt. Die nächste Frage stellte sich, welches Tier Satan benutzen sollte, um sein Ziel zu erreichen. Er brauchte viel List, um Eva zu überlisten. Und dafür war die Schlange das am besten geeignete Tier, denn sie war die listigste von allen Tieren, die Gott gemacht hatte (1. Mose 3,1). Schon alleine an dieser Vorgehensweise und Planung merkt man wie raffiniert Satan war und es immer noch ist. Ich glaube nicht, dass ein Mensch jemals raffinierter sein kann als er, denn er kennt ja die Menschen von Anfang an und hat sie genauso beobachtet wie die Engel bevor er sie gegen Gott aufbrachte. Also ging er eines Tages zu Eva in dem Körper einer Schlange und fragte sie: „Sollte Gott wirklich gesagt haben, dass ihr von keinem Baum im Garten essen dürft?“ Hier erkennen wir schon eine weitere Art von List, von der Satan Gebrauch macht. Er weiß genau was Gott gesagt hatte, aber er will Zweifel in der Frau hervorbringen. Die Frau antwortete: „Von der Frucht der Bäume im Garten dürfen wir essen; aber von der Frucht des Baumes, der in der Mitte des Gartens ist, hat Gott gesagt: ‚Esst nicht davon und rührt sie auch nicht an, damit ihr nicht sterbt.’“ Bei dem Baum in der Mitte des Gartens ist die Rede vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen. Gott hatte sie also gewarnt die Frucht nicht einmal zu berühren, damit sie nicht in Versuchung kommen, sie zu essen, sonst werden sie sterben (1. Mose 2,17). Satans’ Antwort darauf: „Keineswegs werdet ihr sterben! Sondern Gott weiß: An dem Tag, da ihr davon esst, werden euch die Augen geöffnet und ihr werdet sein wie Gott und werdet erkenne was gut und böse ist!“ Das war die erste Lüge auf der Erde. Gott hat klar gesagt, dass sie sterben werden. Aber in dem Zweiten Teil seiner Antwort hatte er die Wahrheit gesagt und das klang gut in den Ohren Evas’. So sein wie Gott? Erkennen was gut und böse ist? Das Streben nach Macht und Wissen war also in die Wiege der Menschheit schon von Gott gelegt worden, sonst hätte es Gott nicht einmal für nötig gehalten sie vor dem Baum zu warnen, weil es für sie uninteressant wäre. Also sah sie den Baum an und ihr Interesse danach wurde geweckt, weil er eine Lust für ihre Augen war und weise macht. Damit war ein großer Schritt getan, der Verführung nachzugeben. Hätte sie sich an Gottes Anweisung gehalten, hätte sie den Baum nicht einmal ansehen müssen. Aber die List Satans hat sie etwas aufgeweicht und der Anblick des Baumes noch mehr. Also aß sie davon und gab auch ihrem Mann. Und er aß tatsächlich auch davon. Wie Eva es geschafft hatte ihn davon zu überzeugen steht nicht geschrieben. Vielleicht hat Adam Eva so vertraut, dass er keine Fragen stellte. Aber trotzdem musste er die Frucht kennen. Also musste Eva auch eine Art List benutzen, um ihn zu überzeugen. Allgemein gilt: wer Satan mehr gehorcht als Gott, gehört somit demjenigen dem er gehorcht. Eva hat Satan gehorcht und Gottes Wort verworfen. Somit gehörte sie schon Satan. Jetzt hat Satan von der Frau Gebrauch gemacht, um an den Mann heran zu kommen, denn jetzt war Satan nicht mehr in der Schlange, sondern in der Frau. Die Eigenschaft „List“ kann man heute noch bei der Frau erkennen. Das ist eine Charaktereigenschaft der Frau womit sie ihren Willen dem Mann gegenüber durchsetzt. Der Mann dagegen setzt sein Wille mit körperlicher Stärke durch. Da die Frau nicht so stark ist, muss sie es mit anderen Mitteln versuchen, den Mann zu überzeugen. Wenn es um gute Sachen geht, nennt man das Überzeugung. Geht es um böse Sachen, muss man es mit List versuchen. Den Jubel Satans’ in dem Augenblick als auch Adam aß, kann man sich kaum vorstellen. Somit besaß er nicht nur das Haupt der Familie, sondern damit auch noch die ganze Erde. Alles was Gott gemacht hatte gehörte jetzt ihm und somit war es dem Untergang bestimmt. Bis dahin war alles sehr gut. Da Satan aber nur Böses im Schilde führt, kann nur Zerstörung und Leid kommen, sowohl für die Lebewesen auf der Erde als auch für Gott, der alles gemacht hat. Von dem Augenblick an erkannten die Menschen Gutes und Böses. Vorher wussten sie nur was gut ist, denn vor dem Sündenfall, gab es nichts Böses auf der Welt, sondern nur Gutes und die Gemeinschaft mit Gott. Aber jetzt, da sie Satan gehören, haben sie auch Gemeinschaft mit Satan und erkennen somit auch das Böse, denn Satan verkörpert ja das Böse und wer Kontakt mit ihm hat, ist böse bis er sich von ihm lossagt und sich unter dem Schutz des Guten, also Gott begibt. Aber auch dann ist er nicht vom Bösen getrennt, denn das Böse ist überall auf der Erde und in Allem und er ist den Einflüssen der irdischen Dinge ausgesetzt. Deswegen kann es trotzdem sein, dass Gottes Kinder auch Leid passiert. Aber das auch nur mit der Zustimmung Gottes, weil uns Gott durch Satan entweder bestrafen lässt oder uns durch ihn prüft.
Im Grunde genommen war nicht der Inhalt der Frucht der Auslöser der Sünde, sondern der Ungehorsam Gott gegenüber und damit den Freitritt Satans in unserem Körper und somit in unser Leben. Die Menschen haben vor dem Sündenfall nur das Gute gekannt, aber da sie vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen gegessen haben, haben sie auch das Böse erkannt, weil sie Satan gehorcht haben und er von ihnen Besitz ergriffen hat und ihnen das Böse gezeigt hat. Somit kennen sie jetzt Gott (das Gute) und Satan (das Böse). Also war der Baum nur ein Mittel zum Zweck. Gott hätte den Menschen statt dem Baum auch ein Tier verbieten können. Er hätte z.B. sagen können sie sollen kein Kontakt mit der Schlange haben. Und wenn sie es doch getan hätten, wären sie genauso ihm ungehorsam gewesen und dem Satan gehorsam. Das hätte genau dasselbe bewirkt. Vor dem Sündenfall waren die Menschen nackt. Sie schämten sich nicht. Erst danach erkannten sie, dass sie nackt waren. Weil Satan ihnen die Scham zeigte. Und da die Geschlechtsteile als Schande gesehen werden, mussten sie sie bedecken. Schande ist etwas Böses und kommt von Satan. Deswegen konnten sie ihre Schande erst erkennen, nachdem sie Satan in ihre Herzen reingelassen haben. Also banden sich die Menschen Feigenblätter um die Hüfte, um ihre Schande zu bedecken.
Wie jeden Tag, hatten die Menschen persönlichen Kontakt zu Gott. Aber jetzt, als sie die Stimme Gottes am Morgen hörten, versteckten sie sich hinter den Bäumen im Garten. Sie wussten was sie getan hatten, dass es böse war und hatten ein schlechtes Gewissen. Also war es der Mensch, der sich zuerst von Gott abwandte bzw. versteckte bzw. weglief. Indem sie ein schlechtes Gewissen hatten, war das das erste Hindernis, das ihnen die Gemeinschaft mit Gott verwehrte. Bei uns Menschen ist es genauso. Wenn wir jemandem etwas Böses getan haben, ohne dass er es weiß, können wir ihm vor Scham nicht in die Augen sehen und haben ein Schlechtes Gewissen. Also war das eine vollkommen normale und auch nachvollziehbare Reaktion der Menschen. Aber Gott rief Adam: „Wo bist du?“ und Adam antwortete: „Ich hörte deine Stimme im Garten und fürchtete mich, denn ich bin nackt; darum habe ich mich verborgen!“ Also hatten die Menschen nicht nur ein schlechtes Gewissen, sondern auch Furcht vor Gott. Aber trotzdem begegnete ihnen Gott freundlich und tut so, als ob er nichts wüsste, obwohl es sicher ist, dass er es wusste was sie getan haben. Aber er wollte, dass der Mensch es selber zugibt was er getan hat, also eine Gewissenskontrolle. Daraufhin fragt ihn Gott: „Wer hat dir gesagt, dass du nackt bist?“ Hier sagt Gott deutlich, dass es ihm jemand gesagt haben muss, dass er nackt ist und das konnte nur Satan sein, denn die Tiere wussten das selber nicht. Also bestätigt Gott hier, dass Satan schon im Menschen drin war und ihn schon zum Bösen anleitet. Gott fragt weiter: „Hast du etwa von dem Baum gegessen, von dem ich dir geboten habe, du sollst nicht davon essen?“ Denn das war die einzige Tür zu Satan, der ihm gesagt hat, dass er nackt ist. Die Menschen durften alles machen, nur dies eine nicht. Sie konnten nur in dieser Sache ungehorsam werden und somit Satan die Tür in ihre Welt öffnen. Die Antwort Adams kommt wie erwartet. „Die Frau, die du mir zur Seite gegeben hast, die gab mir von dem Baum, und ich aß.“ In erster Linie schiebt Adam die Schuld auf Eva. Das ist eine typische Herausredeformel und Ausrede, damit ihn keine Schuld trifft, sondern den Anderen. Also kommt zur ersten Sünde, in der er die Schuld weiter schiebt, als zweite Sünde auch noch Egoismus im Spiel. Gott soll nur seine Frau bestrafen, nicht ihn. Aber was noch schlimmer ist, ist dass er wenigstens ein Teil der Schuld Gott gibt, indem er sagt: „Die Frau, die du mir zur Seite gegeben hast, …“ Also weil Gott ihm die Frau zur Seite gegeben hat, ist das passiert, sagt Adam. Aber Gott lässt es erstmal so stehen und reitet nicht auf die Tatsachen rum, dass er sich nur rausreden will, denn er weiß, dass es nur Diskussionen geben wird, weil Satan in Adam ist und ihn dazu anleitet. Deswegen wendet er sich an Eva. „Warum hast du das getan?“ Die Antwort ist die gleiche wie von Adam: „Die Schlange hat mich verführt, da habe ich gegessen!“ Sie schiebt die Schuld weiter auf die Schlange. Dann wendet sich Gott an die Schlange, aber nicht wieder mit der Frage, warum sie das getan hat, sondern gleich mit einem Urteil, denn die Schlange selber kann nicht reden. Sie konnte es nur weil Satan in ihr war. Gott sagt zu ihr: „Weil du dies getan hast, so sollst du verflucht sein, mehr als alles Vieh und mehr als alle Tiere des Feldes!“ Also hat Gott in diesem Augenblick nicht nur die Schlange verflucht, sondern auch alle anderen Tiere, denn er sagt: „… so sollst du verflucht sein, mehr als alles Vieh und mehr als alle Tiere des Feldes!“ Hier waren die Tiere schon gegenseitig verfeindet und haben begonnen sich gegenseitig zu fressen und zu jagen und manche auch den Menschen und der Mensch sie, denn davor waren alle Pflanzefresser, auch der Mensch (1. Mose 1,29-30). Gott sagt weiter: „Auf deinem Bauch sollst du kriechen und Staub sollst du fressen dein Leben lang!“ Also hatte die Schlange vorher Füße oder Flügel. Wie viele und in welcher Form wissen wir nicht und ist auch nicht wichtig. Und weiter sagt er: „Und ich will Feindschaft setzen zwischen dir und der Frau, zwischen deinem Samen und ihrem Samen: Er wird dir den Kopf zertreten und du wirst ihn in die Ferse stechen.“ Manche deuten diesen Satz auf Jesus und die Christen als Same Evas und Satan mit den Ungläubigen als Same der Schlange. Seit diesem Sündenfall ist ein Kampf entbrannt zwischen Jesus und Satan. Da jetzt alles Satan gehört und Satan somit Gott alles weggenommen hat, muss Jesus es wieder zurückholen. Und das hat er am Kreutz getan als er für unsere Sünden gestorben ist und somit die Tür für die Menschen zu Gott wieder geöffnet hat. Damit hat Jesus dem Satan den Kopf zertreten. Satan wiederum, kann Jesus nur in die Ferse stechen indem er die Christen verfolgt und ihnen Leid zufügt so viel er nur kann. Das Urteil an die Frau sieht so aus: „Ich will die Mühe deiner Schwangerschaft sehr groß machen; mit Schmerzen sollst du Kinder gebären; und dein Verlangen wir auf dein Mann gerichtet sein, er aber soll herrschen über dich!“ Hiermit hat er der Frau genau da getroffen, wo sie nicht anders kann, als es zu gewähren. Das Verlangen der Frau wird auf den Mann gerichtet sein. Sie muss also Geschlechtsverkehr mit ihm haben. Wenn sie es aber macht, wird zwangsläufig ein Kind daraus hervorkommen, das sie aber mit großen Schmerzen gebären wird. Die Schmerzen der Schwangerschaft und das Verlangen nach dem Mann sind also unzertrennlich miteinander verbunden. Ohne das Verlangen nach dem Mann, hätte sie auch keine Kinder gebären müssen. Anscheinend war es davor so, dass sie kein Verlangen nach dem Mann hatte, sondern nur der Mann nach ihr so wie es bei den Tieren auch heute noch ist. Die Tiere hat Gott in dieser Hinsicht nicht verflucht. Also ist es immer noch so geblieben wie es damals war. Die Männchen begatten die Weibchen und müssen bei manchen Tierarten das Weibchen sogar dazu zwingen, dass es wie eine Vergewaltigung aussieht. Die Tiere haben aber bei der Geburt keine Schmerzen. Die Frau aber schon. Und der Frau verlangt es selber nach Geschlechtsverkehr. Aber trotzdem wird der Mann der Mann im Haus sein und über sie herrschen. Früher und auch heute in den alten Kulturen sieht man, dass die Frau nicht so respektvoll behandelt wird wie wir es im Westen Europas gewöhnt sind. Das hat nur die Zeit mit sich gebracht bzw. das ist nur ein Plan Satans, um Streit in der Familie und in der Ehe zu bringen, wenn die Frau meint, sie müsste dem Mann gleichgestellt werden. Es kann nämlich nicht zwei Herrscher geben. Das ist der Grund so vieler Scheidungen. In manchen Asiatischen Kulturen werden die Frauen sogar schon bei der Hochzeit erniedrigt. Und nun das Urteil für den Mann: „Weil du der Stimme deiner Frau gehorcht und von dem Baum gegessen hast, von dem ich dir gebot und sprach: ‚Du sollst nicht davon essen!’, so sei der Erdboden verflucht um deinetwillen. Mit Mühe sollst du dich davon nähren dein Leben lang; Dornen und Disteln soll er dir tragen, und du sollst das Gewächs des Feldes essen. Im Schweiße deines Angesichts sollst du dein Brot essen, bis du wieder zurückkehrst zum Erdeboden; denn von ihm bist du genommen. Denn du bist Staub, und zum Staub wirst du wieder zurückkehren!“ Hier sagt Gott noch mal deutlich, dass er ihm gesagt hat, er soll nicht von dem Baum essen. In der Tat hat es Gott nur Adam gesagt, denn Eva war noch nicht gemacht. Erst Adam hat es Eva weitergegeben. Im Garten Eden musste zwar Adam auch arbeiten und den Garten bebauen (1. Mose 2,15). Aber nicht mit Schweiß und Mühe. Es war eine wohlgefällige Arbeit, ohne dass Unkraut seine Arbeit zunichte macht oder durch Wettereinflüsse seine Arbeit zerstört wird und er alles noch mal machen musste. Damals fing Streit und Hass zwischen den Menschen an und jeder suchte nur das Seine ohne Rücksicht auf den Anderen. Das waren die Frucht und der Lohn der Sünde.

Kain und Abel (1. Mose 4, 1-16)
Und somit war auch der erste Mord vorprogrammiert und der kam auch sehr bald bei den eigenen Kindern Adams’ und Evas’. Denn die Sünde gipfelt in Mord. Eine schlimmere Sünde gibt es nicht – außer einen anderen Gott zu haben als der wahre Gott, denn deswegen ist es auch das erste Gebot.
Wie jede Sünde fing auch diese Sünde klein an. Kain, der Ältere Bruder und auch der erste Mensch, der auf der Erde geboren wurde, wurde Ackerbauer. Das bringt die Grundnahrungsmitteln, ohne die der Mensch nicht leben kann. Das hatte auch erste Priorität. Abel wurde Schafhirte. Auch eines der wichtigsten Nahrungsmitteln und eine Ressource für Kleider. Beide brachten Gott ein Opfer von ihren Erträgen. Kain brachte Früchte und Abel ein Erstling von seinen Schafen. Es steht nirgends etwas von einer Sünde geschrieben, aber da der Teufel schon der Herr über die Erde war, ist davon auszugehen, dass es nicht nur bei der einen Ursünde von Adam und Eva geblieben ist. Seit dem ist das Verlangen der Sünde auf die Menschen gerichtet (Vers 7), wie es Gott selber sagt. Also war es schon damals ein ständiger Kampf gegen die Sünde. Da Kain das Opfer nicht aus lauterem Herzen gebracht hatte, Abel aber schon, war für Gott das Opfer Abels’ ein Wohlgefallen, aber Kains’ nicht (Vers 4-5). Warum Gott Kains’ Opfer nicht gefiel, sehen wir schon in den folgenden Versen und wie es Gott in Vers 7 sagt: „Wenn du Gutes tust, so darfst du dein Haupt erheben. Wenn du aber nicht Gutes tust, so lauert die Sünde vor der Tür …“ So war es bei Kain. Gott hat sein Herz gesehen, dass etwas Böses darin war. Und wie erwartet, kam es auch zum Vorschein, indem Kain zuerst sehr wütend wurde und daraus entwickelte sich in seinen Gedanken der Plan von einem Mord, was er dann in die Tat umsetzte. Wir sehen hier also ein praktisches Beispiel wie der Teufel uns manipuliert indem er uns ein Anstoß nehmen lässt an jemand oder an etwas. Das ist der Same, den er in unser Herz pflanzt. Wenn wir es nicht sofort zerstören, entwickelt es sich ganz von alleine. Daraus entsteht der nächste Gedanke, der lautet: Du musst etwas dagegen unternehmen! Als nächstes kommt schon ein konkreter Plan. Jetzt ist aus dem Samen schon eine große bösartige Kreatur geworden, die wir kaum noch kontrollieren können. Wenn wir jetzt nicht einschreiten und uns besinnen, kommt die Tat zwangsläufig, in der wir unseren Plan vollstrecken.

Wir merken also die Strategie Satans: Zuerst bringt er uns von Gott weg wie Adam und Eva mit der Frucht. Dann hat er uneingeschränkte Macht über uns, denn der Schutz Gottes vor Satan, den wir vorher genossen haben, fehlt. Jetzt sind wir auf uns allein gestellt und müssen uns gegen Satan ständig wehren. Aber der Kampf ist aussichtslos, denn Satan ist viel mächtiger und schlauer und mehrwissender als wir. Das Ergebnis davon sehen wir in Kain.
Es gibt aber noch eine kleine Lücke, in die wir vor Satan fliehen können. Und das ist das bewusste Bekenntnis und die Rückwendung zu Gott. Adam und Eva haben uns von Gott weggebracht und dem Teufel aufs Silbertablett präsentiert. Wer dem Teufel entfliehen will, muss sich zu Gott bekehren, um wieder den Schutz und den Segen genießen zu können, den einst Adam und Eva hatten. Das hat Abel getan, Kain aber nicht. Somit konnte Gott nicht auf Kains Opfer blicken, denn er gehörte dem Teufel. Aber trotzdem hat Gott den direkten Kontakt zu den Menschen gehalten. Das heißt aber nicht, dass die Menschen Gott gesehen haben, sondern in welcher Form auch immer. Denn Gott sprach direkt mit Adam und Eva auch nach der Ursünde und mit Kain auch nach dem Mord. Das heißt aber nicht, dass die Menschen automatisch Gott gehörten, denn Gott spricht auch heute zu den Ungläubigen durch uns Christen oder durch Begebenheiten oder durch das Gewissen wie bei uns auch.

Bis zur Sintflut war die Welt ganz anders wie sie heute ist. Damals haben die Menschen fast 1000 Jahre gelebt und die Menschen, Tiere und Pflanzen waren viel größer. Die Menschen waren bis 3 m hoch und die Tiere wie die Dinosaurier. Sie fingen erst nach der Sintflut an kleiner zu werden und kürzer zu leben. Die Wissenschaft verschweigt, dass man Menschenknochen gefunden hat, die erkennen lassen, dass die Menschen 3 m hoch waren. Die Drachen, die die Märchen erzählen waren bestimmt auch echt, denn heute findet man immer noch in unerforschten tiefen Gewässern Riesentiere und Riesen werden auch in 1. Mose 6,4 erwähnt noch vor der Sintflut und auch danach bei einer bestimmten Geschlechterfolge, die Söhne Enaks (4. Mose 13,33) oder der berühmte Goliath, den David bezwang. Sie waren aber nur noch der Überrest. Heute gibt es keine Menschen mehr, die größer als 2,2 m sind und auch keine große Tiere mehr. Vor der Sintflut war das alles möglich, weil die Atmosphäre anders war. Es war eine Wasserschicht über dem Himmel (1. Mose 1,6-8), die auf die Erde runtergekommen ist bei der Sintflut. Nur so war es möglich den Wasserspiegel so zu erhöhen, dass es den höchsten Berg noch überragte. Diese Wasserschicht schützte das Leben auf der Erde vor den kosmischen Strahlen. Es war eine Art Wasserdunst, die das Sonnenlicht noch durchließ, aber nicht die Strahlen. So war auch der Sauerstoffdruck auf der Erde viel höher. Und da es wissenschaftlich nachgewiesen ist, dass wenn ein Lebewesen einem höheren Sauerstoffdruck ausgesetzt ist, es gesünder ist und sich besser entwickelt, ist es auch verständlich, dass alles Leben auf der Erde größer war und länger lebte. Damals waren auch die Gene anders als heute, denn die Menschen konnten ihre Geschwister heiraten. Nur so konnten sich die ersten Menschen vermehren (die Kinder von Adam und Eva). Nur in Folge der Sünde sind Krankheiten generell und damit auch Erbkrankheiten möglich geworden und erst recht nach der Sintflut, als die Wasserschicht am Himmel als Schutzschicht nicht mehr da war. So gelangen mehr Sonnenstrahlen auf die Erdoberfläche und nur so kann es regnen. Denn davor hat die Wasserschicht die meisten Sonnenstrahlen abgewendet und so konnten die wenigen Sonnstrahlen, die durchkamen nur ein Dunst von der Erde aufsteigen lassen und die Pflanzen bewässern (1. Mose 1,6). Damals gab es keine Hitze, Wüsten, Regen, Kälte, Jahreszeiten, Wolken, Gletscher. Es gab nur eine Jahreszeit und alles lief konstant und friedlich ab. Man muss sich vorstellen, wie es für Noah war, als er von der Arche wieder herauskam nach der Sintflut. Er muss sich vorgekommen sein, als wäre er auf einen anderen Planeten. Auf einmal brannte die Sonne auf ihn nieder, er konnte die Himmelkörper viel besser sehen, es bildeten sich Wolken und es wurde kalt in der Nacht. Das Wetter wechselte sich ständig, zum ersten Mal lernte er die Jahreszeiten kennen mit Schnee, Eis und Matsch und er musste Feuer machen zum heizen und nicht nur zum Essen machen wie er es kannte.
Einen guten und empfehlenswerten Vortrag dazu gibt es von Kent Hovin - Schöpfung, Evolution, Dinosaurier.

Antworten Zuletzt bearbeitet am 25.12.2014 11:22.

seraphim
Gelöschter Benutzer

Re: Der Anfang - geändert am 23.06.2011

von seraphim am 28.08.2011 06:27

Hi, ich bin neu hier. Ich gehöre auch nicht zu eurer Glaubensgemeinschafft, sondern bin Orthodox.
Ich habe im Internet Informationen zu Pfingstlern gesucht, und fand deine Seite darüber sehr aufschlußreich.
Daführ erstmal vielen Dank. Ich habe Respekt vor deiner Arbeit!
Des weiteren hab ich mir auch deine anderen Seiten angesehen,
stimme aber in vielen Sachen mit dir nicht überein. Ein Satz von dir, hat mir jedoch sehr zugesagt:
es gibt das Gebot die Schrift zu studieren und darüber nachzudenken, Tag und Nacht und vor allem die Predigten und Prediger zu prüfen. Nicht einfach alles annehmen was an der Kanzel gepredigt wird, sondern prüfen, ob es mit der Bibel im Einklang ist.
Diesen Satz finde ich vollkommen richtig! Mit diesem Satz, meinst du dich dann aber auch selber mit?
Weil es gibt da ein paar Fragen von meiner Seite aus, wo du, glaub ich, ganz viele Schwierigkeiten hättest, mir die zu beantworten. Denn manches was ich hier lese, erscheint mir doch recht fremd. Zum Beispiel euer Gottverständnis.

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